Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
02.12.2022 23:48:57
Seminar: 10.31.502 Romanwerkstatt – Von der Idee bis zum Verlagsexposé - Details
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General information

Course name Seminar: 10.31.502 Romanwerkstatt – Von der Idee bis zum Verlagsexposé
Subtitle
Course number 10.31.502
Semester SoSe2022
Current number of participants 19
expected number of participants 20
Home institute Institute of German Studies
Courses type Seminar in category Teaching
First date Mon., 25.04.2022 16:15 - 17:45, Room: A01 0-010 b
Type/Form S
Lehrsprache deutsch

Course location / Course dates

A01 0-010 b Mon.. 16:15 - 17:45 (12x)

Module assignments

  • Campusmanagementsystem Stud.IP
    • Music Studies - Master's Programme
    • Dutch Linguistics and Literary Studies - Master's Programme
    • German as a Foreign Language / German as a Second Language - Master's Programme
    • Germany - Eastern Europe: Cultural Contact in the Past and Present - Master's Programme
    • Language Dynamics: Acquisition, Variation, Change - Master's Programme
    • German Studies - Master's Programme
    • Slavic Studies - Master's Programme
    • Integrated Media - Audiovisual Media in Practice, Theory and Instrumentality - Master's Programme
    • Art and Media Studies - Master's Programme
    • English Studies - Master's Programme
    • Cultural Analysis - Master's Programme

Comment/Description

Die „Roman-Werkstatt“ will Studierende befähigen, ihr eigenes Romanprojekt zu finden, zu entwickeln, zu überarbeiten und abzuschließen. Unabhängig davon, ob sie nur eine vage Romanidee in sich tragen oder bereits ein fertiges Manuskript in der Schublade haben, sollen sie ihre individuellen Schreibfähigkeiten gezielt ausbauen.
Die Studierenden werden dort abgeholt, wo sie als kreativ Schreibende stehen, um gemeinsam die nächsten Schritte bei der Entwicklung ihrer Autorenpersönlichkeit zu entdecken. Zentralen Raum nehmen deshalb die Arbeit am eigenen Text und das Feedback durch Gruppe und Dozenten ein. Flankiert wird dies durch die Vermittlung handwerklicher Grundlagen des Romanschreibens. Dabei wird Gelerntes unmittelbar umgesetzt.
Entsprechend den unterschiedlichen Voraussetzungen können die zu erwartenden Schreibprodukte variieren. Das Minimalergebnis besteht darin, eine Romanidee hinsichtlich Genre, Figuren, Plot und Handlung entwickelt und in einem Verlagsexposé verdichtet zu haben. Darüber hinaus werden weitere Texte produziert sein, etwa Figureninterviews, Charakterskizzen, Kapitelzusammenfassungen bzw. einzelne ausgearbeitete Romanszenen oder ganze Kapitel.

Die Studierenden sollen
- ermutigt werden, eigene Romantexte zu verfassen und in einem sanktionsfreien Raum ohne Notendruck anderen vorzustellen, sich selbst als kreativ schreibenden Menschen ernst zu nehmen und die eigene Autorenpersönlichkeit zu entwickeln;
- schreibhandwerkliches Wissen über Plot-Entwicklung, Figurengestaltung, Dialoge, Erzählperspektiven usw. erwerben und erweitern, reflektieren und im Rahmen ihres eigenen Romanprojekts anwenden;
- Kreativ-, Schreib- und Überarbeitungstechniken kennenlernen, erproben, reflektieren und so ihr persönliches Repertoire dieser Techniken erweitern;
- ihr Verständnis von Literatur vertiefen, indem sie ihre bisher rezeptiv-analytische Auseinandersetzung mit Literatur um die produktionsseitige Erfahrung der Entstehung von Romanen bereichern.
(1.) Warum einen Roman schreiben? - Stand der eigenen Schreibbiografie; Selbstverständnis: Wer darf sich „Autor/Autorin“ nennen?; Schreiben im Genre: Literatur oder Unterhaltung?; Die Lücken des Alltags füllen: Schreiben trotz Studium; (2.) In den Schreib-Flow kommen - Den eigenen Schreibprozess kennenlernen und reflektieren; Methoden der Ideenfindung: Kreatives Schreiben? Kreatives Leben!; Einstiegsübung: Kurzgeschichte schreiben – (3.) Handwerk des Plottens beherrschen - Konfliktarten und Konfliktebenen, Erzählökonomie: Thema, Prämisse und Plot; Szenenarten, -aufbau und –einstiege; Instrumente der Plot-Entwicklung (4.) Figuren entwickeln - Der unauflösliche Zusammenhang von Figur und Plot; innere vs. äußere Bedürfnisse als Motor des dramatischen Konflikts; Identifikation und Sympathielenkung von Figuren;vielschichtige Figuren entwickeln; Planungswerkzeuge: Figureninterviews und Figurenprofile; (5) Dramaturgie und Spannungsbogen aufbauen - Jenseits der „Heldenreise“: Erzählmuster und Masterplots; der erweiterte Dreiakter: Das Drehbuch-Paradigma; dichtere Erzählteppiche weben – (6). Erzähltechnik beherrschen - Erzählformen und-perspektiven, Darbietungsformen; Zeitgestaltung, nicht-chronologisches Erzählen; mehrperspektivisches Erzählen, unzuverlässiger Erzähler; Wie finde ich meine Erzählstimme? (7.) Szenisches Schreiben und Beschreiben - narratives vs. szenisches Schreiben; Kriterien szenischen Schreibens; Atmosphäre erzeugen; Schauplätze und Räume inszenieren; (8.) Dialoge gestalten - Funktionen des Dialog; Techniken der Dialoggestaltung; Subtext: die Spannung aus dem Unausgesprochenen – (9.) Den Roman überarbeiten - mehrstufige Überarbeitungswerkzeuge; Testleser finden, instruieren - und mit ihrem Feedback umgehen: Lektorat: Nutzen, Kosten und Ansprechpartner - (10.) Wege zur Veröffentlichung - Exposé: Auf drei Seiten einen Bestseller verkaufen; Verlagsautor oder Selfpublisher?; Agentur- und Verlagsansprache: Fehler vermeiden; Verlagsverträge: Worauf kommt es an?
CAMERON, JULIA (2018): Von der Kunst des kreativen Schreibens - Der Weg des inspirierten Schriftstellers, Berling: AutorenhausVerlag.
EGRI, LAJOS (2003): Dramatisches Schreiben. Theater, Film, Roman; Berlin: Autorenhaus-Verlag
HUESMANN, ANETTE (2019): Buchgenres kompakt: Handbuch von Actionthriller bis Zeitgeschehen, Heidelberg
MCKEE, ROBERT (2013): Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens, 8. Auflage, Berlin: Alexander Verlag.
ORTHEIL, HANS-JOSEF (2012): Schreiben - Tag für Tag, Berlin: Dudenverlag.
Ortheil, Hans-Josef (2017): Mit dem Schreiben anfangen. Fingerübungen des Kreativen Schreibens,
Berlin: Dudenverlag.
REINERS, LUDWIG (2004): Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa, 2. Auflage, München: C. H. Beck.
VOGLER, CHRISTOPHER (2010): Die Odyssee des Drehbuchschreibens, 6. Auflage, Frankfurt/M.: Zweitausendeins Edition.

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