Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
19.01.2020 05:39:06
3.06.312 Exercises: Found Footage - Werkstatt der Mastermodule, freies Erarbeiten struktureller und konzeptioneller Kompositionen (kum720) - Details
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General information

Subtitle Befragungen im Kontext – globales und regionales _ D.O.R.F
Course number 3.06.312
Semester Sommersemester 2019
Current number of participants 3
expected number of participants 9
Home institute Institute of Art and Visual Culture
Courses type Exercises in category Teaching
First date Wed , 10.04.2019 16:00 - 20:00, Room: (A09 2-201)
Type/Form 4 SWS
Lehrsprache deutsch

Course location / Course dates

(A09 2-201) Wednesday: 12:00 - 14:00, fortnightly (6x)
Wednesday. 10.04.19, Wednesday. 08.05.19 16:00 - 20:00
Monday. 09.09.19 - Wednesday. 11.09.19 10:00 - 18:00

Module assignments

Comment/Description

Experimentelle Co-Produktionen mit Verwandten und Bekannten, Unbekannten und Stars
Wie definieren wir den Umgang mit Found Footage?
Found Footage“ bedeutet eine konzeptionelle Nutzung und Montage von gefundenem Filmmaterial aus allen denkbaren Filmsparten. Die (Re-)Kombination bereits bestehender medialer Inhalte definiert eine Art „Remix“, das beispielsweise Filmzitate aus Kinofilmen, dokumentarischen Formaten oder privaten Filmaufzeichnungen nutzt. Als Recycling von Film/Video/Audio versteht sich „Found Footage“ als künstlerische Methode der Montage, Wiederverwendung und Aneignung des vorgefundenen Ton- und Bildmaterials. Innerhalb der Umsetzung von Neuabmischungen, sogenannten „Mash Ups“ oder „Cut Ups“ können Vorlagen abgefilmt sowie eigene performative Episoden vor der Kamera inszeniert werden.
Neben der Komposition individueller Videoclips reflektieren wir Konzepte der Filmbildung, Medienkunstvermittlung oder filmvermittelnder Filme. Im Rahmen der Analyse von künstlerischen Arbeiten im Bereich Film- und Medienkunst können Befragungen nach der Möglichkeit der künstlerischen Teilhabe formuliert und weitergedacht werden.
Die Möglichkeit der gemeinsamen Bewertung und Beobachtung eines nie mehr arretierbaren Gefüges aus Film- und AV-Materialien, die Fülle subjektiver und reduzierter Weltbilder, ruft die Kollaboration zwischen Hand und Auge auf den Plan. Dies beinhaltet die Untersuchung der Text - Bild/Ton Schiene, Raum-Zeitlogik, Materie und Material in unterschiedlichen Darstellungen und Beziehungen.
  • wir klauen - Finden - Suchen : Untersuchungen zu Prinzipien des Re-editings, der Neuanordnung von Film und Video- Materialien aus unterschiedlichen Kontexten: Die ästhetische, formale und inhaltliche Organisation von Ausspielungen im historischen Verlauf von experimenteller analoger wie digitaler Medienpraxis wird innerhalb kurzer Videoskizzen interpretiert.

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