Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
01.12.2021 21:13:32
Seminar: 3.01.2392 Die norddeutschen Drucker und der Literaturbetrieb im 16. Jahrhundert: abwechselnd synchron und asynchron - Details
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General information

Course name Seminar: 3.01.2392 Die norddeutschen Drucker und der Literaturbetrieb im 16. Jahrhundert: abwechselnd synchron und asynchron
Subtitle
Course number 3.01.2392
Semester Wintersemester 2020/2021
Current number of participants 4
expected number of participants 25
Home institute Institute of German Studies
Courses type Seminar in category Teaching
First date Fri., 23.10.2020 10:00 - 12:00
Type/Form
Lehrsprache deutsch

Course location / Course dates

n.a. Friday: 10:00 - 12:00, weekly

Module assignments

Comment/Description

Anmeldung über Stud.IP ab 27.08.2020, 8 Uhr bis 31.10.2020, 23:59 Uhr.
(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/)

Um 1550 druckte Johann Balhorn der Ältere in Lübeck das „Schöne Rimbökelin“ und die „Künstliken Werltspröke“, zwei in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerte Sammlungen überwiegend belehrender und beratender kurzer Reimpaartexte. Erstens stimmen diese Spruchsammlungen zwar inhaltlich nahezu überein, doch wurden sie mit zwei ganz unterschiedlich gestalteten Titelblättern an das Publikum vermittelt. Zweitens tradieren sie Kleinstformen volkssprachiger Dichtung, wie Sentenzen und Liebesgrüße, die zuvor und auch zeitgleich sowohl in anderen Drucken, wie z. B. dem Tierepos „Reynke vosz de olde“ (Rostock 1539), als auch in Handschriften, wie z. B. diversen Liebeslied- und Minnereden-Sammlungen, zirkulierten. Und drittens enthalten die Kompilationen mehrheitlich weltliche Sprüche, während andere Offizinen zur selben Zeit ausschließlich biblische Spruchsammlungen gedruckt haben. Ausgehend von diesen Beispielen untersucht das Seminar auf der Grundlage ihrer literarischen und typographischen Analyse die Rolle der norddeutschen Drucker als Akteure im frühneuzeitlichen Literaturbetrieb.

Die Texte werden in einem Reader zur Verfügung gestellt, die Drucke in Form digitaler Reproduktionen.

Die Veranstaltung findet Corona-bedingt überwiegend in digitaler Form statt. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Durchführung des Seminars werden rechtzeitig vor Seminarbeginn bekannt gegeben.

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