Seminar: 3.06.112 Körper(bilder): (Queer-)feministische Strategien des Zu-Sehen-Gebens - Details

Seminar: 3.06.112 Körper(bilder): (Queer-)feministische Strategien des Zu-Sehen-Gebens - Details

General information

Course name Seminar: 3.06.112 Körper(bilder): (Queer-)feministische Strategien des Zu-Sehen-Gebens
Subtitle
Course number 3.06.112
Semester WiSe25/26
Current number of participants 18
expected number of participants 40
Home institute Institute of Art and Visual Culture
Courses type Seminar in category Teaching
First date Wednesday, 15.10.25, 16:00 - 18:00 o'clock A01 0-005
Type/Form S, 2 SWS
Lehrsprache deutsch

Rooms and times

A01 0-005

  • Wednesday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 15.10.25)

Module assignments

Comment/Description

Wie werden Körper zu sehen gegeben? Debatten um öffentliche Sichtbarkeit und Darstellung, oft vor allem von weiblich gelesenen Körpern, prägen regelmäßig auch populärkulturelle Diskurse. Häufig geht es dabei um die Frage, welche Körper in welcher Form sichtbar werden. Während Sichtbarkeit einerseits „eng mit ‚Anerkennung‘ verknüpft“ ist, kann sie andererseits mit „normativer Zurichtung, negativer Determinierung, voyeuristischer Ausbeutung und sozialer Kontrolle verbunden“ sein (Schade & Wenk, 2011, S.104). Die Feststellung der Performance-Theoretikerin Peggy Phelan ist in diesem Zusammenhang treffend: „If re-presentational visibility equals power, then almost-naked young white women should be running Western Culture.“ (Phelan, 1993, S.10). Im Seminar werden wir uns aus (queer)feministischer Perspektive mit künstlerischen Strategien des Zu-Sehen-Gebens des Körpers seit den 70er Jahren beschäftigen. Die Positionen und Theorien sollen dabei in ihrer Historizität betrachtet werden, ohne sie eindeutig epochal einordnen oder eine zeitlich lineare Entwicklung suggerieren zu wollen. Vielmehr stehen Konjunkturen und Reaktualisierungen von Strategien, etwa der Repräsentationskritik, der Aneignung, der VerUneindeutigung, des Queerings, der Dekonstruktion oder der Un/sichtbarmachung im Vordergrund. So sollen unter anderem das Verhältnis, sowie Parallelen und Unterschiede zwischen aktuellen Positionen und den feministischen Avantgarden der 70er Jahre untersucht werden. Die gemeinsame Lektüre ausgewählter Texte soll dabei überwiegend Grundlagen, teilweise auch bereits vertieftes Wissen der feministischen und queerenden Kunstwissenschaft vermitteln - sowohl im Hinblick auf Geschichte und Theorie als auch auf Methoden.

Admission settings

The course is part of admission "Anmeldung gesperrt (global)".
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  • Admission locked.