Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
18.08.2022 03:41:55
Seminar: 3.06.025 Körper, Geschlecht, Grenzziehungen. Künstlerische Strategien von beiden Seiten des 'Eisernen Vorhangs' - Details
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General information

Course name Seminar: 3.06.025 Körper, Geschlecht, Grenzziehungen. Künstlerische Strategien von beiden Seiten des 'Eisernen Vorhangs'
Subtitle
Course number 3.06.025
Semester Sommersemester 2018
Current number of participants 21
expected number of participants 40
Home institute Institute of Art and Visual Culture
Courses type Seminar in category Teaching
First date Tue., 03.04.2018 18:00 - 20:00, Room: A08 0-001 (Seminarraum)
Type/Form 2 SWS
Lehrsprache deutsch

Course location / Course dates

A08 0-001 (Seminarraum) Tue.. 18:00 - 20:00 (13x)
(A10-0-013) Tuesday. 10.07.18 12:15 - 13:00
Tuesday. 10.07.18 13:30 - 17:15
Tuesday. 10.07.18 14:00 - 16:00
Tuesday. 10.07.18 14:00 - 16:30
Wednesday. 11.07.18 14:00 - 15:30

Module assignments

Comment/Description

Der Körper ist ein hochpolitisches Gebiet, durchzogen von Machtverhältnissen. Körper können jedoch auch zum Ort von Widerstand, Gesellschafts- und Kulturkritik werden. Im Seminar werden wir uns mit Body und Performance Art von Künstler*innen beschäftigen, die zum überwiegenden Teil östlich des Eisernen Vorhangs verortet sind und diese künstlerischen Positionen in Relation setzen zu ausgewählten Vertreter*innen aus dem ‚Westen‘ (Natalia LL, Marina Abramović, Sanja Iveković, Valie Export, Yoko Ono, Vito Acconci, Günter Brus, Katarzyna Kozyra, Alicja Żebrowska, Tanja Ostojić). Themenkomplexe die in diesem Zusammenhang berührt werden sind u.a. ‚Natürlichkeit‘/ Performativität von Geschlecht, Begehren, Blickverhältnisse, Überwachung/ Kontrolle/ Zensur, Reproduktionspolitiken, Konsum- und Globalisierungskritik. Ziel des Seminars ist es, verschiedene Positionen der Body Art in ihren kulturellen und soziopolitischen Kontexten zu historisieren und zu analysieren. Eine besondere Herausforderung wird dabei die Reflexion der Rolle der Kunstwissenschaften an der Re-Produktion von Wissens- und Wertehierarchien darstellen.
Die Beschäftigung mit konkreten künstlerischen Positionen wird fortlaufend begleitet durch die gemeinsame Lektüre theoretischer Texte. Das Seminar wird in Grundlagen zur Repräsentation des geschlechtlich kodierten Körpers einführen und dabei elementare theoretische und methodologische Kompetenzen der Gender Studies, Kunst- und Kulturwissenschaften vermitteln.

Achtung: Voraussetzung für die Teilnahme sind solide Englischkenntnisse und die Bereitschaft kontinuierlich mit englischer Fachliteratur zu arbeiten.

Literatur (Auswahl)
Butler, Judith (1997): Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Jones, Amelia (1998): Body Art. Performing the Subject. Minneapolis: University of Minnesota Press.
Mulvey, Laura [1975] (1994): Visuelle Lust und narratives Kino. In: Liliane Weissberg (Hg.): Weiblichkeit als Maskerade. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, S. 48-69.
Nead, Lynda (1992): The Female Nude. Art, Obscenity, and Sexuality. London, New York: Routledge.
Eiblmayr, Silvia (1993): Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Berlin: Reimer.
Pachmanová, Martina (2009): Drinnen? Draußen? Dazwischen? Anmerkungen zur Unsichtbarkeit eines neuen Feminismus- und Genderdiskurses in der zeitgenössischen Kunsttheorie Osteuropas. In: Bojana Pejić und Edit András (Hg.): Gender Check. Rollenbilder in der Kunst Osteuropas [anlässlich der Ausstellung „Gender Check – Rollenbilder in der Kunst Osteuropas“, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (13. November 2009 - 14. Februar 2010) und Nationale Kunstgalerie Zacheta, Warschau (19. März - 13. Juni 2010)]. Wien: MUMOK, S. 93-100.
Pejić, Bojana (2009): Proletarier aller Länder, wer wäscht eure Socken? Gleicheit, Dominanz und Differenz in der osteuropäischen Kunst. In: Bojana Pejić und Edit András (Hg.): Gender Check. Rollenbilder in der Kunst Osteuropas [anlässlich der Ausstellung „Gender Check – Rollenbilder in der Kunst Osteuropas“, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (13. November 2009 - 14. Februar 2010) und Nationale Kunstgalerie Zacheta, Warschau (19. März - 13. Juni 2010)]. Wien: MUMOK, S. 16-27.
Schor, Gabriele (2015): Die feministische Avantgarde. Eine radikale Umwertung der Werte. In: Gabriele Schor (Hg.): Feministische Avantgarde. Kunst der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien [anlässlich der Ausstellung „Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre. Werke aus der Sammlung Verbund, Wien“ Galleria Nazionale d‘Arte Moderna, Rom, 19. Februar - 16. Mai 2010; Hamburger Kunsthalle, Hamburg, 13. März - 31. Mai 2015; Stavanger Kunstmuseum, MUST, Stavanger, Juni - September 2018]. München: Prestel, S. 17-67.

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