Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
08.12.2021 05:09:51
Workshop: 3GO.20.04 Das Design des Sozialen, das gesellschaftliche Imaginäre und das Politische (PD. Dr. Heike Delitz) - Details
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General information

Course name Workshop: 3GO.20.04 Das Design des Sozialen, das gesellschaftliche Imaginäre und das Politische (PD. Dr. Heike Delitz)
Subtitle
Course number 3GO.20.04
Semester Wintersemester 2019/2020
Current number of participants 7
expected number of participants 16
Home institute Graduiertenschule für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO)
Courses type Workshop in category Teaching
First date Thu., 23.01.2020 09:00 - 13:00, Room: (A03 1-109)
Type/Form
Lehrsprache deutsch

Course location / Course dates

(A03 1-109) Thursday. 23.01.20 09:00 - 13:00

Module assignments

Comment/Description

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Schöne neue Welt. Wie die Gegenwart ihre Zukunft gestaltet“, die das Wissenschaftliche Zentrum Genealogie der Gegenwart (WiZeGG) in Kooperation mit der Graduiertenschule für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) im WiSe 2019_20 organsiert. Die Veranstaltungsreihe besteht aus insgesamt vier Einheiten, die jeweils eine Vorlesung und einen Workshop umfassen. Für weitere Infos gehen Sie bitte auf:
https://uol.de/3go/weitere-veranstaltungen/schoene-neue-welt oder https://uol.de/wizegg

Dass die Zukunft problematisch geworden ist, gilt selbstverständlich nicht erst heute. Reinhart Koselleck nennt dies die moderne Erfahrung schlechthin: Seit ca. 1800 sei die Erwartung an die Stelle der Erfahrung getreten. Und doch stellen sich gegenwärtig täglich neue, ernsthafte gesellschaftliche Probleme - vom Klimawandel über Kriege und Migration bis zu neuen Begehren kollektiver Identität und Vertiefungen sozialer Ungleichheit. Nicht zuletzt die Demokratie scheint neu gefährdet: Dies ist das Problem, dem sich das Public Interest Design stellt. Davon ausgehend, dass die moderne Demokratie die einzige Form des Politischen ist, in der Probleme als gemeinsame, eigene Probleme verstanden und gemeinsam angegangen werden, ist es der Versuch, das Interesse am Öffentlichen zu gestalten. Anders als beim Social Design geht es PID weder um ein gemeinsames Gestalten als solches, noch um Design im öffentlichen Interesse (z.B. das 'Design for the other 90 %'), als vielmehr um die Gestaltung des Politischen - entlang der Form, die 'das Politische' in der modernen Demokratie erhält. Der Workshop dreht sich um die Aufgabe von Public Interest Design ebenso, wie um die gesellschaftlichen Hintergründe und die Klärung dessen, was eine 'moderne Demokratie' eigentlich für eine politische Form ist.

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