Seminar: 3.01.053 Literatur und Fotografie: Eine spezifische Form der Bild-Text-Erzählungen - ausgewählte Beispiele - Details

Seminar: 3.01.053 Literatur und Fotografie: Eine spezifische Form der Bild-Text-Erzählungen - ausgewählte Beispiele - Details

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General information

Course name Seminar: 3.01.053 Literatur und Fotografie: Eine spezifische Form der Bild-Text-Erzählungen - ausgewählte Beispiele
Subtitle
Course number 3.01.053
Semester WiSe24/25
Current number of participants 35
expected number of participants 39
Home institute Institute of German Studies
Courses type Seminar in category Teaching
First date Friday, 18.10.2024 14:00 - 16:00, Room: A01 0-009
Type/Form
Lehrsprache deutsch

Rooms and times

A01 0-009
Friday: 14:00 - 16:00, weekly (14x)

Module assignments

Comment/Description

(Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)

Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.054 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert.

Das literaturwissenschaftliche Aufbaumodul stellt mit dem sogenannten „Foto-Text“ (Thomas von Steinaecker) eine spezifische Form von Bild-Text-Erzählungen ins Zentrum:
Das medienkombinatorische Format kennzeichnet sich durch die Zusammenführung von fotografische Bild und fiktionalem Text zu einer gemeinsamen Erzählung; die Fotografien fungieren weniger als Illustrationen, sondern können vielmehr als handlungsrelevante Elemente der jeweiligen Narration betrachtet werden, die in dem Bild-Text-Gefüge eine spezifische Funktion erfüllen.
Im Rahmen des Moduls soll anhand ausgewählter Beispiele nach dieser Funktion gefragt und geforscht werden, wobei aufgrund der Bandbreite von Foto-Text-Kombinationen davon ausgegangen wird, dass das medienkombinatorische Zusammenspiel in jedem Werk anderen Parametern folgt:
In Helmut Kraussers „Der große Bagarozy“ (1997) etwa werden die Fotografien von einer Figur vorgelegt, die sich als der Teufel in Menschengestalt ausgibt, dies aber, entgegen seiner Behauptungen, nur sehr bedingt durch die Fotografien ‚beweisen‘ kann, wohingegen die Ich-Erzählerin in Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ (2014) versucht, mittels der Fotografien die eigene Familiengeschichte zu rekonstruieren. Und in der sechsbändigen Jugendbuchreihe des US-amerikanischen Autors Ransom Riggs leben die titelgebenden ‚besonderen Kinder‘ (2011-2021) in einer zeitlichen Parallelwelt, in der sich historische und fantastische Ereignisse sowohl auf textueller, als auch auf fotografisch-visueller Ebene miteinander verbinden.
Aufgrund des medienkombinatorischen Charakters der Foto-Textes werden zu Beginn des Moduls intermediale und interdisziplinäre Ansätze vorgestellt und gemeinsam erarbeitet, um einen wissenschaftlichen Zugang zu schaffen; in einem zweiten Schritt erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Spezifika fotografischer Bilder, ausgehend unter anderem auch vom Alltagsgebrauch und –Verständnis der Teilnehmenden. Auf Grundlage dieser beiden theoretischen Elemente und unter Bezugnahme auf das bereits vorhandene Wissen zur Analyse literarischer Texte erfolgt in den weiteren Sitzungen die konkrete Untersuchung verschiedener Fotografie und Text kombinierender Erzählformate, wobei den oben beschriebenen Foto-Texten eine besondere Aufmerksamkeit beigemessen werden wird.
Prüfungsart: Referat inkl. Ausarbeitung oder Hausarbeit

Admission settings

The course is part of admission "Anmeldung gesperrt (global)".
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  • Admission locked.