Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
29.01.2022 13:47:54
ges133 - Geschichte der Frühen Neuzeit (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Geschichte der Frühen Neuzeit
Modulkürzel ges133
Kreditpunkte 9.0 KP
Workload 270 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Geschichte
Verwendbarkeit des Moduls
  • Master of Education (Gymnasium) Geschichte (Master of Education) > Mastermodule
  • Master of Education (Wirtschaftspädagogik) Geschichte (Master of Education) > Mastermodule
Zuständige Personen
Freist, Dagmar (Modulverantwortung)
Haasis, Lucas (Prüfungsberechtigt)
Cronshagen, Jessica (Prüfungsberechtigt)
Theis, Frederic (Prüfungsberechtigt)
Schilling, Ruth (Prüfungsberechtigt)
Marquardt, Frank (Prüfungsberechtigt)
Heidorn, Thomas (Prüfungsberechtigt)
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzziele
Die Studierenden … - verfügen über strukturiertes historisches Grundwissen über die Frühe Neuzeit; - beherrschen den Zugang zu frühneuzeitlichen (Original-)Quellen; - verfügen über Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und entwickeln eigene Standpunkte in der kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Forschung; - entwickeln selbständig historisch relevante Fragestellungen, bearbeiten sie theoretisch-methodisch geleitet und gelangen so zu rationalen Urteilen; - analysieren die Bedingungen historischen Wandels in vergleichender Perspektive; - sind sich der historischen Prägung der Gegenwart bewusst und können Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft historiographisch einordnen sowie kritisch reflektieren; - beherrschen die adressatengerechte Vermittlung historischer (Er-)Kenntnisse.
Modulinhalte
Das Mastermodul rundet das im Bachelor absolvierte Themenspektrum zur Geschichte der Frühen Neuzeit ab und rückt Themen wie z.B. den Stellenwert von Bildung als gesellschaftliche Ressource, die Diskussion um bzw. Entstehung von (moderner) Staatlichkeit und politischer Partizipation in der Neuzeit (am Beispiel von Aufklärung, französischer Revolution u.a.) in den Mittelpunkt. Auf diese Weise wird auch der Blick für das Erfassen von Kontinuitäten und Diskontinuitäten im internationalen und im Epochenvergleich geweitet. Nach Möglichkeit wird dabei auch der Stellenwert des behandelten Themas im historischen Gedächtnis in den Blick genommen, so dass im Modul ein Beitrag zu einem fachwissenschaftlich fundierten, reflektierten Umgang mit Geschichtskultur erprobt werden kann. Darüber hinaus liegt der methodische Schwerpunkt in diesem Modul vor allem auf der Sensibilisierung für Möglichkeiten und Grenzen historischer Erkenntnisbildung. Dazu werden den Studierenden insbesondere durch intensive Forschungsdiskussion und kritische Auseinandersetzung mit neueren Forschungsansätzen die notwendigen Grundlagen für die Entwicklung eigener Fragestellungen und Standpunkte vermittelt, die sie in der Präsentation und Kommunikation mit anderen vertreten sollen. Das Modul hat in der Regel eine europäisch und kulturhistorisch ausgerichtete Komponente und vertieft so die Fähigkeit, historisch komparativ und interdisziplinär zu arbeiten. Die Berücksichtigung von Geschlecht als analytische Kategorie ist ein Merkmal aller Veranstaltungen.
Literaturempfehlungen
s. Kommentare zu den einzelnen Veranstaltungen des Moduls in Stud.IP.
Links
Unterrichtsprachen Deutsch, Englisch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul
Aufnahmekapazität Modul 60 (
Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.
)
Modullevel / module level MM (Mastermodul / Master module)
Modulart / typ of module Wahlpflicht / Elective
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Vorlesung
2 SoSe und WiSe 28
Seminar
2 SoSe und WiSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 56 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul