Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
07.12.2021 13:51:21
sla830 - Systemlinguistik (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Systemlinguistik
Modulkürzel sla830
Kreditpunkte 15.0 KP
Workload 450 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Slavistik
Verwendbarkeit des Moduls
  • Master Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache (Master) > Interdisziplinäre Module
  • Master English Studies (Master) > Interdisziplinäre Module
  • Master Germanistik (Master) > Interdisziplinäre Module
  • Master Musikwissenschaften (Master) > Interdisziplinäre Module
  • Master Niederlandistik (Master) > Interdisziplinäre Module
  • Master Slavische Studien (Master) > Mastermodule
Zuständige Personen
Hentschel, Gerd (Prüfungsberechtigt)
Makartsev, Maxim (Prüfungsberechtigt)
Reis, Anastasia (Prüfungsberechtigt)
Smirnov, Igor (Prüfungsberechtigt)
Menzel, Thomas (Prüfungsberechtigt)
Hentschel, Gerd (Modulverantwortung)
Teilnahmevoraussetzungen
Sprachwissenschaftliche Basiskenntnisse Gute Lesefähigkeit (B2) in der Zielsprache (Russisch und/oder Polnisch bzw. Ukrainisch)
Kompetenzziele
Ziel dieses Moduls ist der Erwerb bzw. Vertiefung der Fähigkeit, komplexe Phänomene, die die innere Struktur sprachlicher Systeme betreffen, zu erkennen, sie adäquat zu beschreiben und zu analysieren. Gegebenenfalls kann eine punktuelle Anknüpfung an aktuelle Forschungsbereiche des Faches erfolgen. Die Studierenden lernen, diese Phänomene unter Anwendung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse sowie im Bewusstsein der Relativität wissenschaftlicher Theoriebildung kritisch zu reflektieren. Ausgestattet mit diesem Urteilsvermögen über die Struktur von Sprache werden Studierende dazu ermutigt, in der interdisziplinären Diskussion des Masters eine fundierte linguistische Perspektive zu vertreten. Studierende erhalten die Möglichkeit, gegebenenfalls empirische Analysen durchzuführen und werden mit den dafür notwendigen technischen Möglichkeiten vertraut gemacht. Didaktische und landeskundliche Kompetenzen werden integriert vermittelt. Über die fachspezifischen Belange hinaus wird mit Besuch des Moduls der Erwerb bzw. die Vertiefung folgender Schlüsselkompetenzen angestrebt: - Fähigkeit zur eigenständigen Entwicklung und Bearbeitung von Fragen zu sprachwissenschaftlich relevanten Phänomenen - Fähigkeit zum selbständigem Umgang mit linguistischen Theorien und Methoden - Fähigkeit zur eigenständigen Literaturrecherche zu einem ausgewählten Thema, zum Abwägen divergierender Positionen und der Integration der Ergebnisse in die eigene Arbeit - Verfeinerung relevanter Präsentationstechniken - Fähigkeit zur Diskussion und Reflektion wissenschaftlicher Konzepte unter Einbeziehung der aktuellen Forschungsdiskussion - Vertiefung metasprachlicher und metakommunikativer Kompetenzen - Fähigkeit zu selbstgesteuertem Lernen
Modulinhalte
Im Mittelpunkt des Moduls stehen Phänomene auf Ebene der Semantik, Phonetik/Phonologie, Morphologie bzw. Syntax. Als Objektsprachen werden primär das Russische und Polnische herangezogen, bei Bedarf auch andere slavische Sprachen. Das Modul kann sich auf ein bestimmtes oder mehrere verwandte Phänomene beziehen, die im Bereich der systematischen Beschreibung sprachinterner Strukturen relevant sind, und die Analyse dieser Strukturen im Rahmen unterschiedlicher theoretischer Ansätze behandeln. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ausgehend von einem bestimmten sprachtheoretischen Modell (ggf. im Vergleich zu alternativen Modellen) dessen Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anwendbarkeit auf verschiedene sprachliche Phänomene beleuchtet wird.
Literaturempfehlungen
Weiterführende Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben (siehe kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis). Allgemeines: ZALIZNJAK, A. 2003: Grammatičeskij slovar russkogo jazyka. Izd. 4, ispr. i dop. Moskva ; GRUSZCZYŃSKI, W. 2002: Słownik gramatyki języka polskiego. Warszawa; GLÜCK, H. 2005: Metzler-Lexikon Sprache. 3., neubearb. Aufl. Stuttgart. Grammatiken: BARTNICKA, B. et al. 2004: Grammatik des Polnischen. München; NAGORKO, A. 1997: Zarys gramatyki polskiej. Warszawa; STRUTYŃSKI, J. 1996: Gramatyka polska: wprowadzenie, fonetyka, fonologia, morfologia. Kraków; [ČESKOSLOVENSKÁ AKAD. VED ] 1979: Russkaja grammatika. Praha. Phonetik/Phonologie: TRUBETZKOY, N.S. 1939: Grundzüge der Phonologie. Prag; WIŚNIEWSKI, M. 2000: Zarys fonetyki i fonologii współczesnego języka polskiego. Wyd. 3. Toruń. Morphologie: WURZEL, W.U. 1984: Flexionsmorphologie und Natürlichkeit. Ein Beitrag zur morphologischen Theoriebildung. Berlin; ISAČENKO, A.V. 1968: Die russische Sprache der Gegenwart. Teil 1. Formenlehre. Halle. Syntax: BONDARKO, A.V. 1987: Teorija funcionalnoj grammatiki. Sankt Peterburg; DIK, S.C. 1989, 1997: The Theory of Functional Grammar. Part I: The Structure of the Clause. Part II: Complex and Derived Constructions. Berlin; GIVÓN, T. 1984, 1990: Syntax. A Functional-Typological Introduction. Amsterdam. Semantik: LÖBNER, S. 2003: Semantik. Eine Einführung. Berlin; LYONS, J. 1977: Semantics. Cambridge. Referenzsemantik: PADUČEVA, E.V. 1985: Vyskazyvanie i ego sootnesennost s dejstvitelnostju. Referencialnye aspekty semantiki mestoimenij. Moskva [poln. Übersetzung 1992: Wypowiedź i jej odniesienie do rzeczywistości. Warszawa].
Links
http://
Unterrichtssprache Deutsch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul jährlich
Aufnahmekapazität Modul unbegrenzt
Modullevel / module level MM (Mastermodul / Master module)
Modulart / typ of module je nach Studiengang Pflicht oder Wahlpflicht
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method 1 S, 1 S/V/Ü
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Seminar
2 SoSe 28
Übung
2 SoSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 56 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul
Abgabe der Hausarbeit bis 8 Wochen nach Veranstaltungsende
1 Prüfungsleistung: Klausur oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung
(Umfang lt. Fachspezifischer Anlage Slavische Studien),
die jeweils gültige Prüfungsform wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.