gen250 Genderkompetenzen in Theorie und Praxis (Complete module description)

gen250 Genderkompetenzen in Theorie und Praxis (Complete module description)

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Module title Genderkompetenzen in Theorie und Praxis
Module code gen250
Credit points 6.0 KP
Responsible institute Institut für Kunst und visuelle Kultur
Responsible persons
Module responsibility:
Sylvia Pritsch
Prerequisites

Keine

Language of instruction German
Learning outcomes/competencies

Die Studierenden erarbeiten sich theoretische und historische Grundlagen gegenwärtiger Konzepte von Geschlechtergleichstellungs- und Diversity-Politiken sowie Antidiskriminierungskonzepten, deren Umsetzung sie in der Praxis anhand eigenständig durchgeführter Interviews überprüfen und bewerten. Dadurch gewinnen sie Einsichten in die Bedeutung geschlechter- und diversitätsreflektierender Kompetenzen in Kultur, Verwaltung, Politik und Unternehmen und vertiefen zugleich ihre eigenen Kompetenzen, auch hinsichtlich der Spannungsverhältnisse zwischen Theorie und Praxis. Durch die Teilnahme Studierender anderer Fächer werden Moderations- und Vermittlungskompetenzen erweitert. So stellt das Modul zugleich auch einen Lernort für die Vermittlung von Genderkompetenzen dar.
Das Modul nimmt die methodischen Lernergebnisse aus gen 210/212 ("Forschendes Lernen in Gender Studies") auf und erweitert diese in der Anwendung sowie der medialen Präsentation.

Module contents

Zu Beginn werden Gleichstellungs-, Diversity- und Antidiskriminierungskonzepte, ihre historischen und aktuellen Bedeutungen sowie Kritiken zu diesen Konzepten analytisch bearbeitet. Dazu zählt auch eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen des Geschlechterwissens in der Wissenschaft, in der Gleichstellungspolitik und im Alltag. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden Interview-Leitfäden und führen Interviews mit (Beratungs-)Einrichtungen, Unternehmen oder Organisationen, die zeitnah ausgewertet und am Ende der Veranstaltung in einer analytischen Zusammenschau von eigenen und vorgefundenen Kompetenzen präsentiert werden. Die Vorbereitung, Auswertung und medialen Präsentationen der Ergebnisse werden begleitend von der Lehrenden sowie insbesondere im Tutorium unterstützt.

Recommended reading

Die Basislektüre für das Modul wird in Stud.IP zur Verfügung gestellt. Literaturhinweise: Allemann-Ghionda, Cristina/ Bukow, Wolf (Hg.): Orte der Diversität Formate, Arrangements und Inszenierungen, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2011; Blickhäuser, Angelika; Bargen, Henning von: Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz: ein Wegweiser für Training und Beratung im Gender Mainstreaming, hg. von der Heinrich-Böll-Stiftung, 3. überarbeitete Auflage, November 2008 (Online-Version), http://www.gwi-boell.de; Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Hg.): Die Yogyakarta-Prinzipien. Prinzipien zur Anwendung der Menschenrechte in Bezug auf die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität, (Bd. 1) , Berlin 2008; Klammer, Ute: Gleichstellungspolitik: wo Geschlechterforschung ihre praktische Umsetzung erfährt, in: Kortendiek, Beate/ Riegraf, Birgit/ Sabisch, Katja (Hrsg.): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Wiesbaden: Springer VS, 2019, 983-992; Klein, Uta: Diversity Studies und Diversitystrategien: Plädoyer für eine Theoretisierung der Praxis und für eine Konzeptualisierung der Theorie; in: Kortendiek et.al. (Hg.): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Geschlecht und Gesellschaft, Wiesbaden: Springer VS, 2019, 1053-1069; LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin e.V: (Hg.): „nicht so greifbar und doch real“. Eine quantitative und qualitative Studie zu Gewalt und (Mehrfach-)Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans* in Deutschland, Berlin 2012; Mecheril, Paul: Diversity. Die Macht des Einbezugs, in: Managing Diversity – Alle Chancen genutzt? Dossier hg. v. d. Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2007 [www.migration-boell.de/web/diversity48 _1012.asp]; Rommelspacher, Birgit: Intersektionalität – über die Wechselwirkung von Machtverhältnissen, in: Kurz-Scherf, Ingrid, Lepperhoff, Julia, Scheele, Andrea (Hg.), Feminismus: Kritik und Intervention, Münster 2009, S. 81-96.

Required assesment
Method of assesment

1 Prüfungsleistung:

1 Referat (15-20 Minuten und ca. 10 Seiten schriftliche Ausarbeitung) oder
1 Hausarbeit (Exposé ca. 2 Seiten, Text 10-12 Seiten) oder
1 mündliche Prüfung (20 Minuten) oder
1 Klausur (90 Minuten) oder
1 Portfolio (2-4 Leistungen)

Further required assesment

Hinweis zur Durchführung:
In Tutorien (T) werden keine Prüfungsleistungen erbracht.

Zum Bestehen des Moduls ist aktive Teilnahme und seminarbegleitende Lektüre notwendig.

Aktive Teilnahme

Auszug aus der Bachelor-Prüfungsordnung:

In allen Seminaren und Übungen der in diesem Studiengang zu studierenden Module ist deshalb die
dokumentierte aktive Teilnahme entsprechend § 9 Abs. 5 BPO Voraussetzung für die Zulassung zur
Modulprüfung. Die jeweils geltenden Kriterien aktiver Teilnahme werden zu Beginn der Lehrveranstaltung in Absprache mit den Studierenden von der oder dem Lehrenden festgelegt, transparent dargestellt
und schriftlich fixiert; dabei ist der angenommene Arbeitsaufwand darzulegen und in plausiblen Bezug
zum gesamten Workload der Lehrveranstaltung bzw. des Moduls zu setzen. Mögliche Formen von Studienleistungen im Rahmen von aktiver Teilnahme sind je nach Veranstaltungsform z. B. Protokolle, die
Bearbeitung von Aufgaben, Vorbereitung bzw. Lektüre von Texten, Übernahme von Kurz- und Impulsreferaten, Kurzpräsentationen o. ä. Über die Erfüllung der Kriterien für die aktive Teilnahme entscheidet der oder die Lehrende.
Aktive Teilnahme schließt grundsätzlich die kontinuierliche körperliche Anwesenheit des oder der Studierenden während der Sitzungstermine der Lehrveranstaltung mit ein. Es kann in Lehrveranstaltungen
auch vereinbart werden, dass im Rahmen der aktiven Teilnahme keine speziellen Formen von Studienleistungen erbracht werden, sondern dass die aktive Teilnahme der Studierenden in der Beteiligung am Plenumsgespräch und der regelmäßigen Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltung besteht. In diesem Fall gilt mangels anderer nachprüfbarer Kriterien die regelmäßige Anwesenheit als Voraussetzung
für die Zulassung zur Modulprüfung.
Ist es dem oder der Studierenden aus wichtigem Grund nicht möglich, bei einem oder mehreren Sitzungsterminen einer Lehrveranstaltung persönlich anwesend zu sein, so ist der wichtige Grund spätestens ab dem vierten Fehltermin je Semester und Lehrveranstaltung gegenüber dem Dozenten oder der Dozentin unverzüglich und in geeigneter Form anzuzeigen und nachzuweisen (z. B. ärztliches Attest o.
ä.). Studierende ab dem 5. Fachsemester können als wichtigen Grund auch geltend machen, dass
gleichzeitig eine Pflichtveranstaltung stattfindet und sowohl diese als auch die betreffende Veranstaltung im aktuellen Semester besucht werden müssen, um eine unzumutbare Verlängerung des Studiums zu vermeiden. Erstrecken sich die Fehlzeiten aus wichtigem Grund über einen längeren Zeitraum, so
ist mit dem oder der Lehrenden ein Arbeitsplan zu vereinbaren, wie trotz der Fehlzeiten das Modulziel
erreicht werden kann. Umfassen die Fehlzeiten mehr als die Hälfte der Sitzungstermine in einem Semester, so ist ein solcher Ausgleich in der Regel nicht mehr möglich.

Exam dates

Bis Ende des Semesters.

Duration (semesters) 1 Semester
Module frequency jährlich
Workload
Total workload Contact hours
180 h

56 h

Course type
Type SWS Module frequency Contact hours
Seminar (1 SE + 1 T/UE) 4 SoSe 56 h
Further information

Die Veranstaltungen sind auch geöffnet für das Modul pb333.

Aufnahmekapazität:
unbegrenzt

Lehr-/Lernform:
Seminar + Tutorium (oder Übung); Kleingruppen-Arbeit zur Durchführung eines Interviews, Auswertung und medialen Umsetzung

Applicability of the module
  • Fach-Bachelor Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Chemie > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Engineering Physics > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Informatik > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Nachhaltigkeitsökonomik > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Pädagogik > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Physik > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Umweltwissenschaften > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Wirtschaftsinformatik > Professionalisierungsbereich
  • Fach-Bachelor Wirtschaftswissenschaften > Professionalisierungsbereich
  • Zwei-Fächer-Bachelor Gender Studies > Aufbaumodule