mat160 Funktionentheorie (Vollständige Modulbeschreibung)

mat160 Funktionentheorie (Vollständige Modulbeschreibung)

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Modulbezeichnung Funktionentheorie
Modulkürzel mat160
Kreditpunkte 6,0 KP
Verantwortliche Einrichtung Institut für Mathematik
Zuständige Personen
Modulverantwortung:
Daniel Grieser, Konstantin Pankrashkin, Ivan Shestakov, Hannes Uecker, Boris Vertman
Teilnahmevoraussetzungen
Empfohlene Vorkenntnisse Analysis I, Analysis IIa, Lineare Algebra
Unterrichtssprache Deutsch
Lernergebnisse/Kompetenzen
  • Exemplarisches Kennenlernen weiterer mathematischer Gebiete und damit Erweiterung des eigenen mathematischen Wissens
  • Kennenlernen von Anwendungen
  • Vertiefung, auch exemplarisch, der im Grundlagenbereich erworbenen Kenntnisse
  • Kennenlernen eines klassischen Gebietes der Mathematik, das mehr als hundert Jahre besteht ohne an Bedeutung zu verlieren
  • Vernetzung des eigenen mathematischen Wissens durch Herstellung von Bezuügen zwischen verschiedenen mathematischen Bereichen
  • Beherrschen der Grundbegriffe der komplexen Analysis einer komplexen Veränderlichen wie etwa der Begriffe Holomorphie, Potenzreihe oder Wegintegral
  • Kennenlernen der geometrischen Bedeutung funktionentheoretischer Begriffe und Sätze, z.B. konforme Abbildungen
  • Kennenlernen ihrer zentralen Sätze wie etwa des Cauchyschen Integralsatzes oder des Residuensatzes
  • Kenntnis und Beherrschung elementarer Funktionen im Komplexen, zum Beispiel der Exponentialfunktion oder der trigonometrischen Funktionen
  • Erwerb wichtiger Rechentechniken zur Berechnung uneigentlicher Integrale über den Residuensatz
  • Betrachtung der komplexen Analysis im Dialog zur reellen Analysis
  • Wissen und Verstehen der Funktionentheorie als einem Musterbeispiel einer in sich geschlossenen analytischen Theorie
Modulinhalte
Holomorphe Funktionen, harmonische Funktionen, komplexe Wegintegrale, Integralsatz, Integralformel, Abschätzung von Cauchy, Potenzreihen, Identitätssatz, Satz von der Gebietstreue, Singularitätentheorie, elementare Funktionen und ihre Umkehrfunktionen (Logarithmus, Exponentialfunktion, Potenzen, Wurzeln), Laurentreihen, Residuensatz und -kalkül, Argumentprinzip, Satz von Rouché.
Literaturempfehlungen
Fischer, W., Lieb, I.: Funktionentheorie, Vieweg
Lang, S.: Complex Analysis, Springer Remmert, R.: Funktionentheorie I, Springer
Rudin, W.: Real and Complex Analysis, McGraw-Hill Education
Schmieder, G.: Grundkurs Funktionentherie, Teubner
Zu erbringende Leistungen
Prüfungsart, -umfang, -dauer
In diesem Modul können Bonuspunkte erworben werden. Die Einzelheiten werden zu Beginn der Veranstaltung mit den Studierenden besprochen und festgelegt.

↵1 Klausur (max. 3 Std.) oder 1 mündliche Prüfung (max. 30 Min.) oder Fachpraktische Übung
Prüfungszeiten
nach Ende der Vorlesungszeit
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus jährlich
Workload
Arbeitsaufwand gesamt Davon Präsenzzeit
180 h
Lehrveranstaltungsform
Veranstaltungsart SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenzzeit
Vorlesung 3 SoSe 42 h
Übung 1 SoSe 14 h
Zusätzliche Hinweise

Aufnahmekapazität:
unbegrenzt

Lehr-/Lernform:
Vorlesung + Übung

Verwendbarkeit des Moduls
  • Fach-Bachelor Mathematik > Aufbaumodule
Modulart Pflicht / Mandatory
Modullevel AC (Aufbaucurriculum / Composition)