spo840 Kultur- und sozialwissenschaftliche Vertiefung (Vollständige Modulbeschreibung)
| Modulbezeichnung | Kultur- und sozialwissenschaftliche Vertiefung | ||||||||||||
| Modulkürzel | spo840 | ||||||||||||
| Kreditpunkte | 15,0 KP | ||||||||||||
| Verantwortliche Einrichtung | Institut für Sportwissenschaft | ||||||||||||
| Zuständige Personen |
Modulverantwortung:
Thomas Alkemeyer
Prüfungsberechtigt:
Die im Modul Lehrenden
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| Teilnahmevoraussetzungen | |||||||||||||
| Unterrichtssprache | Deutsch | ||||||||||||
| Lernergebnisse/Kompetenzen |
Die Studierenden vertiefen ihr sozial- und kulturwissenschaftliches Instrumentarium zur Erforschung des Sports und anderer Bewegungspraktiken. Sie lernen multiperspektivisch strukturierte Zusammenhänge zwischen Lebenslagen, Lebensführungsstilen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen (etwa der Gesundheitspolitik) und dem Sportengagement innerhalb und außerhalb der Sportorganisationen und vergleichbarer Einrichtungen zu erfassen, die diversen Phänomene des Sports und der Bewegungskultur mit zentralen kulturanalytischen (wie Repräsentation, Performativität und Gender) sowie organisationstheoretischen Konzepten zu analysieren und aus der Zusammenführung der Perspektiven Konsequenzen für die Konzeption zielgruppenbezogener Sportangebote in unterschiedlichen organisatorischen Zusammenhängen des Sports zu ziehen. |
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| Modulinhalte |
Sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven fokussieren unterschiedliche Ebenen und Dimensionen des Sozialen. Sozialwissenschaftliche Optiken nehmen vornehmlich die Systeme der materiellen Reproduktion einer Gesellschaft (Wirtschaft, Berufssystem, Bildungssystem etc. und deren Organisationen) in den Blick, kulturwissenschaftliche Sichtweisen erschließen die sinnhaften Dimensionen des Sozialen (Bedeutungssysteme, Symbole, expressive Formen). Das Modul rückt am Beispiel des Sports das empirische Zusammenwirken dieser nur analytisch zu trennenden Ebenen in den Blick: Es gibt Mittel an die Hand, mit deren Hilfe die Bedeutung des Sports als eigenständiges Funktions- und kulturelles Repräsentationssystem in der modernen, differenzierten Gesellschaft ebenso erschlossen werden kann wie seine Relevanz als sinnhafte und -stiftende Aktivität gesellschaftlicher Subjekte. Es soll insbesondere a) auf die Spezifik der Organisationsformen des Sports und ihrer Interaktionen, sowie b) die Bedeutung gesellschaftlicher und (gesundheits-) politischer Rahmenbedingungen für die individuelle Sinngebung im und durch Sport reflektiert werden. Auf diese Weise soll deutlich werden, dass soziale Strukturen, politische Rahmenbedingungen und organisatorische Kontexte auf der einen sowie sportbezogene Prozesse der Selbstbildung und Subjektivierung auf der anderen Seite einen in sich verflochtenen Zusammenhang bilden. |
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| Literaturempfehlungen |
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| Zu erbringende Leistungen |
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| Dauer in Semestern | 1 Semester | ||||||||||||
| Angebotsrhythmus | halbjährlich | ||||||||||||
| Workload |
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| Lehrveranstaltungsform |
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| Zusätzliche Hinweise | 15 KP | 2 S+T | 2. FS | Alkemeyer Aufnahmekapazität: Links: |
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| Verwendbarkeit des Moduls | |||||||||||||
| Modulart | je nach Studiengang Pflicht oder Wahlpflicht |