Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
18.01.2022 09:07:42
ges153 - Osteuropäische Geschichte der Neuzeit (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
Modulkürzel ges153
Kreditpunkte 9.0 KP
Workload 270 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Geschichte
Verwendbarkeit des Moduls
  • Master of Education (Gymnasium) Geschichte (Master of Education) > Mastermodule
  • Master of Education (Wirtschaftspädagogik) Geschichte (Master of Education) > Mastermodule
Zuständige Personen
Petersen, Hans-Christian (Prüfungsberechtigt)
Lehr, Stefan (Prüfungsberechtigt)
Rolf, Malte (Prüfungsberechtigt)
Narskii, Igor (Prüfungsberechtigt)
Weber, Matthias (Prüfungsberechtigt)
Müller, Bernd (Prüfungsberechtigt)
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzziele
Die Studierenden … - verfügen über strukturiertes historisches Grundwissen über die Geschichte der Neuzeit (Schwerpunkt: Osteuropa); - beherrschen den Zugang zu neuzeitlichen (Original-)Quellen; - verfügen über Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und entwickeln eigene Standpunkte in der kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Forschung; - entwickeln selbständig historisch relevante Fragestellungen, bearbeiten sie theoretisch-methodisch geleitet und gelangen so zu rationalen Urteilen; - analysieren die Bedingungen historischen Wandels in vergleichender Perspektive; - sind sich der historischen Prägung der Gegenwart bewusst und können Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft historiographisch einordnen sowie kritisch reflektieren; - beherrschen die adressatengerechte Vermittlung historischer (Er-)Kenntnisse.
Modulinhalte
Das Mastermodul rundet das im Bachelor absolvierte Themenspektrum zur Osteuropäischen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts ab. Angesichts der spezifischen Geschichte der deutsch-osteuropäischen Beziehungen stehen im Vordergrund politikgeschichtliche Fragestellungen sowie die wechselseitige Wahrnehmungsgeschichte. Auf diese Weise wird auch der Blick für das Erfassen von Kontinuitäten und Diskontinuitäten im internationalen und im Epochenvergleich geweitet. Nach Möglichkeit wird dabei auch der Stellenwert des behandelten Themas im historischen Gedächtnis in den Blick genommen, so dass im Modul ein Beitrag zu einem fachwissenschaftlich fundierten, reflektierten Umgang mit Geschichtskultur erprobt werden kann. Darüber hinaus liegt der methodische Schwerpunkt in diesem Modul vor allem auf der Sensibilisierung für Möglichkeiten und Grenzen historischer Erkenntnisbildung. Dazu werden den Studierenden insbesondere durch intensive Forschungsdiskussion und kritische Auseinandersetzung mit neueren Forschungsansätzen die notwendigen Grundlagen für die Entwicklung eigener Fragestellungen und Standpunkte vermittelt, die sie in der Präsentation und Kommunikation mit anderen vertreten sollen. Das Modul ist von der Natur seines Gegenstands her international und transnational orientiert. Historische Komparatistik, Beziehungsgeschichte, das internationale System und kulturelle Transfers sind dafür relevante Ansätze.
Literaturempfehlungen
s. Kommentare zu den einzelnen Veranstaltungen des Moduls in Stud.IP.
Links
Unterrichtssprache Deutsch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul
Aufnahmekapazität Modul 30 (
Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen auf die Module zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.
)
Modullevel / module level MM (Mastermodul / Master module)
Modulart / typ of module Wahlpflicht / Elective
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Vorlesung
2 SoSe und WiSe 28
Seminar
2 SoSe und WiSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 56 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul