mar432 Biogeochemie (Vollständige Modulbeschreibung)
| Modulbezeichnung | Biogeochemie |
| Modulkürzel | mar432 |
| Kreditpunkte | 6,0 KP |
| Workload | 180 h |
| Verwendbarkeit des Moduls |
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| Zuständige Personen |
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| Teilnahmevoraussetzungen | |
| Kompetenzziele | Ziel des Moduls ist die Vermittlung aktueller theoretischer und praktischer Kenntnisse der Biogeochemie, mit Fokus auf die marine Umwelt. Betrachtet werden Einträge, Austräge und Umwandlungsprozesse von Kohlenstoff und assoziierte Elementkreisläufe in unterschiedlichen Bereichen der marinen Umwelt. Vertieft werden Grundkenntnisse von Prozessen und Kreisläufen. Fachkompetenzen Die Studierenden: Methodenkompetenzen Die Studierenden: Sozialkompetenzen Die Studierenden: Selbstkompetenzen Die Studierenden: |
| Modulinhalte | VL Marine Biogeochemie Meerwasserchemie (Zusammensetzung von Meerwasser, Zusammenhang mit Ozeanströmungen); Spurenmetall- und Nährstoffverteilung (Spurenmetall-, Stickstoff-, Silizium- und Phosphor-Kreisläufe); Globaler Kohlenstoffkreislauf (Kohlenstoff-Flüsse und Reservoire, Kohlenstoff-Sequestrierung, Änderungen des Kohlenstoff-Kreislaufs); Gelöstes organisches Material (DOM - dissolved organic matter, Zusammensetzung, Produktion und Senken, DOM Verteilung im Ozean, DOM Reaktivitätskontinuum, Langzeitstabilität); biogeochemische Methoden (Isolation von DOM, Analyse von Gesamtparametern, chemische Marker-Verbindungen, ultrahochauflösende Massenspektrometrie, optische DOM Messungen); Biogeochemie von Küstenregionen und Ästuaren (Fallstudien zu Flüssen und Ästuaren in Europa, Prozessstudien an Mississippi, Kongo, Amazonas und Amazonas-Fahne); Biogeochemische Quellen und Senken im Ozean, Sedimente und Grundwasser (marine Sedimente, Redoxzonierung, küstennahes Grundwasser, submariner Grundwasseraustrag, subterrane Ästuare, Fallstudien Nordsee: Strand, Sandbank, Nährstoffdynamik in der Wassersäule); Biomineralisation; Anthropogene Biogeochemie (natürliche und künstliche Eisendüngung); Öl im Meer (Herkunft, Zusammensetzung, Erdöl-Austritte, Erdöl-Verwitterung, Ölverschmutzung – Deep Water Horizon Fallstudie)
SE Biogeochemische Stoffwechselprozesse und Stoffkreisläufe Organischer Kohlenstoffkreislauf und die eng mit diesem assoziierten geochemischen Kreisläufe anderer Elemente (Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel); die an diesen Kreisläufen auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen beteiligten Prozesse; die Biochemie wichtiger Stoffwechselprozesse in geologischen Systemen; die abiotische Genese mikrobieller Substrate; die Bedeutung des mikrobiellen Stoffwechsels für die Stoffflüsse in und den Stoffaustausch zwischen Atmosphäre, Hydrosphäre und Lithosphäre; die Klimarelevanz geobiologischer Stoffwechselprozesse; die Evolution des Lebens im Kontext geobiologischer Stoffwechselprozesse; geeignete Untersuchungsmethoden. |
| Literaturempfehlungen | Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben. |
| Links | |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Dauer in Semestern | 1 Semester |
| Angebotsrhythmus Modul | jährlich |
| Aufnahmekapazität Modul | unbegrenzt |
| Modulart | Wahlpflicht / Elective |
| Modullevel | MM (Mastermodul / Master module) |
| Lehr-/Lernform | Wahlpflichtbereich Geochemie, Analytik VL Marine Biogeochemie SE Biogeochemische Stoffwechselprozesse und Stoffkreisläufe |
| Lehrveranstaltungsform | Kommentar | SWS | Angebotsrhythmus | Workload Präsenz |
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| Vorlesung | 2 | SoSe | 28 | |
| Seminar | 2 | SoSe | 28 | |
| Präsenzzeit Modul insgesamt | 56 h | |||
| Prüfung | Prüfungszeiten | Prüfungsform |
|---|---|---|
| Gesamtmodul | Wird in den Veranstaltungen zu Beginn durch den Dozenten/die Dozentin bekannt gegeben. |
1 benotete Prüfungsleistung Präsentation im SE Biogeochemische Stoffwechselprozesse und Stoffkreisläufe. Aktive Teilnahme Aktive Teilnahme umfasst z.B. die regelmäßige Abgabe von Übungen, Anfertigung von Lösungen zu Übungsaufgaben, die Diskussion von Seminarbeiträgen oder Darstellungen von Aufgaben bzw. Inhalten in der Lehrveranstaltung in Form von Kurzberichten oder Kurzreferat. Die Festlegung hierzu erfolgt durch den Lehrenden zu Beginn des Semesters bzw. zu Beginn der Veranstaltung. |