päd535 - Project evaluation (Complete module description)

päd535 - Project evaluation (Complete module description)

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Module label Project evaluation
Modulkürzel päd535
Credit points 12.0 KP
Workload 360 h
Institute directory Department of Educational Sciences
Verwendbarkeit des Moduls
  • Bachelor's Programme Education (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
  • Dual-Subject Bachelor's Programme Education (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
Zuständige Personen
  • Speck, Karsten (module responsibility)
  • Brinkmann, Katrin (Module counselling)
  • Lehrenden, Die im Modul (Prüfungsberechtigt)
Prerequisites

Erfolgreicher Abschluss des Moduls päd525

Skills to be acquired in this module

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sollen die Studierenden dazu befähigt sein

  • die eigene(n) Forschungsfrage(n) zu beantworten und aus den Forschungsergebnissen Schlussfolgerungen für die pädagogische Forschung und Praxis abzuleiten sowie die Forschungsergebnisse in angemessener Form und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten sowohl mündlich als auch schriftlich zu präsentieren und gegenüber einem Fachpublikum zu vertreten (Fachkompetenz)
  • ausgewählte Forschungsmethoden der Datenerhebung und -auswertung mit Bezug auf ein pädagogisches Forschungs-/Praxisfeld selbst anzuwenden (Methodenkompetenz)
  • den Forschungsprozess forschungsethisch angemessen sowie das eigene Handeln im Forschungsteam kritisch zu reflektieren (Selbstkompetenz)
  • Strategien zur Konfliktprävention und -lösung in der Gruppe einzusetzen (Sozialkompetenz)
Module contents

Allgemeine Informationen zur Projektphase

Die Projektphase im Bachelor Pädagogik besteht aus den Modulen Projektplanung und Datenerhebung (päd525) und Projektauswertung und Verschriftlichung (päd535), welche aufeinander aufbauen.

Im Mittelpunk steht die Durchführung und Auswertung von Forschungsprojekten durch die Studierenden, welche im Rahmen der Projektphase in Projektgruppen zusammenarbeiten und einen gesamten Forschungsprozess durchlaufen. Dieser wird von den Studierenden als aktiv Handelnde selbst gestaltet, die inhaltliche Begleitung der Forschungsprojekte erfolgt dabei durch die verantwortlichen Lehrenden und ggf. durch Kooperationspartner:innen aus der Praxis.

Die Projektthemen unterscheiden sich durch die Einbettung in die verschiedenen am Bachelorstudiengang Pädagogik vertretenen Arbeitsbereiche und Studienschwerpunkte der beteiligten Lehrenden und behandeln unterschiedliche pädagogische Handlungsfelder. Die eingehende Erkundung der jeweiligen pädagogischen Handlungsfelder ist ebenfalls Teil der Arbeit in den Forschungsprojekten der Projektphase. Diese besondere Form der Projektarbeit ermöglicht den Studierenden die intensive Einübung und Entwicklung einer forschenden Haltung sowie die Fähigkeit zur Reflexion der Projektarbeit und des pädagogischen Handelns.

Die Studierenden und die beteiligten Lehrenden werden im Rahmen der Projektphase kontinuierlich bei der Organisation und Umsetzung der Forschungsprojekte durch die Projektkoordination unterstützt. Dazu gehört auch die Durchführung der einführenden Vorlesung „Vorbereitung auf die Projektphase im Bachelor Pädagogik“, hier werden Informationen zur Projektphase und den Prüfungsleistungen gegeben und es werden die Projektangebote der beteiligten Lehrenden des jeweiligen Durchgangs präsentiert. Zusätzlich erhalten die Studierenden im Rahmen der Projektphase Unterstützungsangebote anhand von überfachlichen Workshops (Übung, z. B. Team- und Konfliktmanagement, Projektmanagement) und Methodenworkshops (Übung, z. B. Hinführung zur Fragestellung, Datenerhebung, Datenauswertung) sowie durch forschungsmethodische Beratung.

 

Projektauswertung und Verschriftlichung (päd535)

Im zweiten Modul der Projektphase, der Projektauswertung und Verschriftlichung (päd535), folgt dann die Auswertung der im eigenen Forschungsprojekt erhobenen Daten sowie die Verschriftlichung und Präsentation der Forschungsergebnisse.

Im Kontext der Datenauswertung werten die Studierenden die vorab aufbereiteten Daten anhand ausgewählter Methoden aus. Je nach methodischer Ausrichtung nutzen sie dazu geeignete Software zur Unterstützung (z. B. SPSS, MAXQDA). Die erzielten Ergebnisse werden gemeinsam diskutiert und interpretiert. Die eigenen Forschungsergebnisse werden in den Stand der Forschung eingeordnet und mit Blick auf Bezugstheorien interpretiert. Darüber hinaus erläutern die Studierenden methodische Einschränkungen und Limitationen der eigenen Forschung und setzen sich mit möglichen Anknüpfungspunkten mit Blick auf Empfehlungen für Forschung und Praxis auseinander.

Die Ergebnisse der Projektarbeit werden dann für die Ergebnispräsentation aufbereitet, so dass die Projektgruppen diese gemeinsam mit anderen Projektgruppen, den beteiligten Lehrenden sowie ggf. mit Kooperationspartner:innen aus der Praxis diskutieren können.

Abschließend verfassen die Studierenden einen wissenschaftlichen Projektabschlussbericht und bekommen dazu Rückmeldung von den beteiligten Lehrenden.

Literaturempfehlungen

Als Nachschlagwerke und/oder Handbücher können empfohlen werden:

  • Aeppli, J./Gasser, L./Tettenborn, A. & E. Gutzwiller (2016): Empirisches wissenschaftliches Arbeiten: ein Studienbuch für die Bildungswissenschaften. 4. Auflage, Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.
  • Bohnsack, R. (2021). Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden. 10. durchges. Aufl. Opladen: Budrich.
  • Bortz, J./Döring, N. (2009): Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler. 4. überarb. Auflage, Nachdr. 2009, Heidelberg: Springer-Medizin-Verlag.
  • Diekmann, A. (2018): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. 12. erw. Auflage, Reinbek: Rohwolt.
  • Flick, U. (2019): Sozialforschung: Methoden und Anwendungen. Ein Überblick für die BA-Studiengänge. 4. Auflage, Reinbek: Rohwolt
  • Flick, U./Kardorff, E. von & Steinke, I. (Hrsg.) (2019): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. 13. Auflage, Reinbek: Rohwolt.
  • Przyborski, A. & Wohlrab-Sahr, M. (2021): Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. 5. erw. Auflage, München: Oldenbourg.
  • Raithel, J. (2008): Quantitative Forschung: Ein Praxiskurs. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag.
  • Aeppli, J./Gasser, L./Tettenborn, A. & E. Gutzwiller (2016): Empirisches wissenschaftliches Arbeiten: ein Studienbuch für die Bildungswissenschaften. 4. Auflage, Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.
  • Diekmann, A. (2012): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek: Rohwolt.
  • Flick, U. (2009): Sozialforschung: Methoden und Anwendungen. Ein Überblick für die BA-Studiengänge. Reinbek: Rohwolt.
  • Flick, U./Kardorff, E. von & Steinke, I. (Hrsg.) (2012): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rohwolt. Przyborski, A. & Wohlrab-Sahr, M. (2014): Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. 4. erw. Auflage, München: Oldenbourg.
  • Raithel, J. (2008): Quantitative Forschung: Ein Praxiskurs. Wiesbaden: VS Verlag.
  • Seipel, Chr. & Rieker, P. (2003): Integrative Sozialforschung. Konzepte und Methoden der qualitativen und quantitativen empirischen Forschung. Weinheim: Beltz.
  • Wellenreuther, M. (2000): Quantitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim: Beltz.
Links

http://www.uni-oldenburg.de/paedagogik/studium-und-lehre/projektphase-ba-paedagogik/

Language of instruction German
Duration (semesters) 1 Semester
Module frequency jährlich
Module capacity unlimited
Reference text

Die Vorlesung findet im 3. Semester statt, die Projektplanung und Datenerhebung (päd525) läuft im 4. Semester, die Projektauswertung und Verschriftlichung (päd535) läuft im 5. Semester.

Form of instruction Comment SWS Frequency Workload of compulsory attendance
Exercises
individuelle Teilnahme
SoSe und WiSe 0
Project group 2 WiSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 28 h
Examination Prüfungszeiten Type of examination
Final exam of module

Die Ergebnispräsentation findet in der letzten Woche des Wintersemesters oder in der ersten Woche in der vorlesungsfreien Zeit statt.

Der Abgabetermin für den Projektabschlussbericht ist am 31.03.

PB