Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
12.06.2021 19:45:21
sow253 - Specialized subject (Complete module description)
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Module label Specialized subject
Modulkürzel sow253
Credit points 6.0 KP
Workload 180 h
Institute directory Department of Social Sciences
Verwendbarkeit des Moduls
  • Bachelor's Programme Social Studies (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
  • Dual-Subject Bachelor's Programme Social Studies (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
  • Master of Education Programme (Vocational and Business Education) Politics (Master of Education) > Mastermodule
Zuständige Personen
Tepe, Markus (Module responsibility)
Mattes, Jannika (Module responsibility)
Lehrenden, Die im Modul (Prüfungsberechtigt)
Prerequisites
Skills to be acquired in this module

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Politische Soziologie
Erwerb der Fähigkeit, Theorien der Entscheidungs- Wahl- und Einstellungs- forschung eigenständig auf eine ausgewähltes Fragestellung anzuwenden und auf Grundlage einer empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politische Ökonomie
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politikfeldanalyse
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein
grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse. Sie werden dazu befähigt die analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse auf aktuelle Policies anzuwenden und empirisch zu prüfen und die gewonnenen Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Moderne Politische Theorien
Die Studierenden...

... analysieren wesentliche theoretische und methodische Ansätze der Demokratieforschung und der Forschung zu Wahlsystemen.
... beurteilen kritisch die Reichweite und Aussagekraft dieser Ansätze.
... erarbeiten den Forschungsstand zu verschiedenen Themenstellungen und problematisieren ihn.
... entwerfen eigenständig Forschungsdesigns zu ausgewählten Fragestellungen.
... führen eigenverantwortlich empirische Forschung unter Nutzung qualitativer und/oder quantitativer Methoden durch.
... erstellen eigenständig schriftliche Ausarbeitungen nach wissenschaftlichen Standards und präsentieren deren Ergebnisse mündlich. ... können ihre Erkenntnisse anderen Studierenden und Interessierten vermitteln.


Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder Transitionsprozesse im Allgemeinen bzw. Ernährungs- und Energietransitionen im Speziellen in Europa erwerben.

Organisation und Innovation
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA).

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

Social Geography

Through this module, students will be able to demonstrate critical understanding of the process of designing, doing and delivering a research project in the field of social geography. Students will be able to identify and explain geographical concepts – such as place, scale, identity and power - using evidence from desk-based fieldwork that they themselves have designed, collected/collated and analysed. Accordingly, by the end of the module, students should have the skills to carry out a short-term research project despite the challenges of working within the context of a global pandemic.  They will have knowledge of appropriate methodologies and be able to implement them effectively, whilst paying attention to wider institutional and societal infrastructures such as ethical considerations and data protection issues. In doing so, students will gain an understanding of the advantages and difficulties of social science research in the field. They should be able to communicate these critical insights via written academic reports and through oral presentations.

Module contents

In dem Modul können die folgenden Vertiefungen gewählt werden. Die (in der Regel zwei) Veranstaltungen des Vertiefungsfachs müssen jeweils in derselben Vertiefung besucht werden. Eine einmal belegte Vertiefung darf maximal ein zweites Mal in einem anderen Semester belegt werden.

Modulinhalte der einzelnen Vertiefungen:
Stadt- und Migrationssoziologie
Stadtsoziologie (Sommersemester)
Die Vorlesung gibt einen Überblick über theoretische Konzepte und empirische Befunde zu aktuellen Problemen der Stadtentwicklung. Im Seminar „Aktuelle Probleme der Stadtentwicklung“ werden empirische Studien diskutiert, die sich mit Fragen wie Segregation, Suburbanisierung, Gentrification, Konflikten etc. in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten befassen.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

Familie und Lebenslauf
Im Modul werden wechselnde Seminare im Bereich der Familien –und Lebensverlaufsforschung angeboten. Darunter fallen zum einen Seminare, die allgemein in den Forschungsstand der Familien- und/oder Lebenslaufforschung einführen und zum anderen Seminare, die vertiefend in spezielle Themengebiete dieser Forschungsbereiche einführen (z.B. die Forschung zu speziellen Lebensphasen wie Kindheit, Jugend oder Alter). Alle Seminare eint, dass in Ihnen die zentralen Konzepte und der empirische Forschungsstand des jeweiligen Themenbereichs vermittelt werden. Außerdem werden jeweils die analytischen und methodischen Werkzeuge vorgestellt und ihre Anwendung eingeübt, um bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen und eigene durchführen zu können.

Politische Soziologie
Die Vorlesung Politische Soziologie führt ein in die wissenschaftliche Analyse von politischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Erklärung politischer Einstellungen und politischen Verhaltens und die Methoden der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung. Dementsprechend werden u.a. die folgenden Themen behandelt: Politische Sozialisation, Ideologien, Werte- und Wertewandel, politische Partizipation, soziales Kapitel, Wahlsoziologie, politische Kommunikation, Parlamentssoziologie, Bürokratie- und Eliteforschung. In dem vertiefenden, politikfeldbezogenen Seminar können die Studierenden ihre Kenntnisse der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung auf verschiedenen Politikfeldern (Wirtschaft, Arbeit, Bildung, Soziales, etc.) exemplarisch anwenden, eine wissenschaftliche Fragestellung formulieren und selbstständig bearbeiten.

Politische Ökonomie
Das Modul bietet eine Einführung in die vergleichende politische Ökonomie. Die Grundidee besteht darin, politische Entscheidungsprozesse und die Funktionsweise politischer Institutionen unterschiedlicher Länder aus der Perspektive der politischen Ökonomie zu untersuchen. Dazu werden verschiedene polit-ökonomische Erklärungsmodelle vorgestellt, wie z.B. die ökonomische Theorie der Demokratie und Autokratie, der Bürokratietheorie, die Theorie der Interessengruppen, politische Konjunkturzyklen, Staatsverschuldung und Globalisierung.

Politikfeldanalyse
Die Veranstaltung befasst sich mit den Voraussetzungen, Inhalten und Folgen staatlichen Handels. Wie gelangen welche Fragen auf die politische Agenda? Wie können zivilgesellschaftliche und politische Akteure die Politikergebnisse beeinflussen? Mit welchen theoretischen Konzepten und empirischen Analysemethoden können diese Prozesse der Politikgestaltung systematisch erfasst und untersucht werden? Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich ein grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse (engl. Policy-Analysis) zulegen wollen und diese Konzepte und Theorien im Politikfeld der digitalen Transformation anwenden möchten.

Moderne Politische Theorien
Die Vorlesung „Demokratie – Theorie und Empirie“ bietet eine Einführung in die Demokratietheorie und empirische Demokratieforschung. Die Vorlesung besteht aus drei Blöcken. Zunächst befassen wir uns mit konzeptionellen Fragen, wie der Definition und Messung von Demokratie. Im Mittelpunkt des zweiten thematischen Blocks stehen Ansätze zur Erklärung der Stabilität und Qualität von Demokratie. Hier befassen wir uns zum Beispiel mit dem Einfluss wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und institutioneller Faktoren auf Demokratie. Im dritten Themenblock geht es um theoretische und empirische Arbeiten zur Performanz demokratischer politischer Systeme im Vergleich zu autokratischen Systemen. Die vorlesungsbegleitenden Seminare befassen sich mit Wahlsystemen. Wahlen stellen in allen Demokratien das zentrale Instrument der politischen Partizipation dar. In den Seminaren lernen wir die zentralen theoretischen Ansätze der vergleichenden Forschung zu Wahlsystemen kennen und wenden sie auf aktuelle Themenstellungen an.  

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Aufgrund der Europäisierung und Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wachsen in allen Berufsfeldern die Anforderungen an Kenntnisse europäischer und globaler Strukturen. In den "Sozialwissenschaftlichen Europastudien" sollen solche Kenntnisse über die europäischen Länder und die europäische Union vermittelt werden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass "Europa" keine fest umrissene räumliche, politische oder gesellschaftliche Einheit ist. "Europa" ist vielmehr ein Beispiel für einen neuartigen transnationalen Raum, der zum einen das zu eng gewordene Korsett nationalstaatlich regulierter Räume überschreitet und der zum anderen durch institutionell stärker eingebettete Beziehungen als die Weltgesellschaft gekennzeichnet ist. Den sozialwissenschaftlichen Europastudien geht es um die Analyse der sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Dimensionen und Dynamiken dieses Raumes. Beispiele für solche Prozesse sind die Entwicklung des Arbeitsmarktes oder Transitionsprozesse im Energie-, Verkehrs,- Wärme- oder Ernährungssektor in Europa.

Organisation und Innovation Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft lernender, vielfach grenzüberschreitend tätiger Organisationen. Lernende Organisationen sind der zentrale Ort für die Weiterentwicklung wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Wissens. Ebenso sind sie allerdings auch für die Risiken und Schattenseiten der heutigen Gesellschaft verantwortlich. In diesen Organisationen zeigt sich zum einen die Herausforderung komplexer Koordinations- und Kooperationsprozesse. Zum anderen sticht die enorme Bedeutung von heterogenem Wissen hervor, das zwischen verschiedenen Organisationen und Akteuren immer wieder übersetzt und neuerfunden werden. Innovationen machen den Kern dieser wissensintensiven Organisationsgesellschaft aus und stehen somit im Fokus des Moduls.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare im Rahmen dieses Moduls ergänzen das verpflichtende Methodenangebot im Bachelor. Vermittelt werden die Konzepte und Methoden fortgeschrittener methodischer Verfahren zur Datenerhebung oder Datenauswertung sowohl im Bereich der quantitativen als auch qualitativen Sozialforschung. Die zwei Veranstaltungen des Moduls sind i.d.R. so aufgeteilt, dass eine Veranstaltung eher Seminarcharakter hat. In ihr werden die zugrundeliegenden Konzepte und Methoden sowie deren Anwendungsbereiche vermittelt und besprochen. Die zweite Veranstaltung dient der praktischen Einübung der Datenerhebungs- oder Datenauswertungsmethoden z.B. anhand gängiger Statistiksoftware (etwa R oder STATA). Eine Aufteilung kann aber auch sequenziell erfolgen, so dass die ersten Veranstaltungswochen eher der Vermittlung der Methoden und der zweite Teil des Semesters eher der Einübung der Methoden dienen.

Sozialwissenschaftliche Theorien
In dem Modul werden unterschiedliche Theorieebenen vorgestellt, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dies erfolgt zum einen durch eine Auseinandersetzung mit einzelnen Theorien und zum anderen dadurch, dass Theorien auf unterschiedliche soziale Felder angewendet werden. Dabei wird immer auch das Verhältnis von Theorie und empirischer Forschung behandelt. Für Sozialtheorien wird herausgearbeitet, welche methodologische Bedeutung ihnen für die empirische Forschung zukommen. Für Theorien begrenzter Reichweite, die sich auf spezifische soziale Felder beziehen, wird herausgearbeitet, welche impliziten sozialtheoretischen Annahmen Theorien begrenzter Reichweite enthalten und welche anthropologischen Annahmen sie voraussetzen. Weiterhin werden unterschiedliche Gesellschaftstheorien und ihre jeweiligen normativen Implikationen behandelt. Auf diese Weise werden sowohl die faktischen als auch die normativen Strukturen moderner Gesellschaften diskutiert.

Kultur – Technik – Gesellschaft
In diesem Modul steht die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Gesellschaft, Kultur und Technik im Mittelpunkt. Dabei wird behandelt, welche Bedeutung der Tatsache zukommt, dass menschliche Akteure leiblich verfasste Akteure sind, die verletzlich sind und sich ängstigen sowie Schmerz empfinden können. Durch die Einbeziehung dieser Aspekte wird ein umfassenderes Verständnis von Kultur und Technik entwickelt. Dadurch wird die Bedeutung des Leibes für soziales Handeln erfasst und es kann analysiert werden, wie die leibliche Erfahrung und damit das moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

Social Geography

The lecture course will introduce key debates in the development of fieldwork in social geography including various quantitative and qualitative methodological approaches and ethical considerations. Following lectures to introduce potential research themes, students will be tasked with working in groups to select a general topic area within which to develop their research plan. Groups will be asked to select a city to ‘travel’ virtually to in order to undertake their fieldwork (Liverpool, New York or Auckland). In subsequent weeks, lectures will focus on developing research objectives, practicalities of the methodologies and preparing a fieldwork schedule. The seminar course is designed to encourage students to become actively involved in their learning - to engage with practical tasks and group supervision - and to think critically about how to develop their fieldwork plan. Week 12 of the course schedule will be dedicated to ‘fieldwork’ days where students will work as a group to collect and analyse their data. The final weeks of the module will be used for dedicated workshops that will facilitate further honing of the analysis techniques and assessment writing.

Literaturempfehlungen

Stadt- und Migrationssoziologie
Stadtsoziologie (Sommersemester)
Häußermann, Hartmut und Walter Siebel 2004: Stadtsoziologie. Eine Einführung. Frankfurt, New York: Campus.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
Treibel, Annette (2011): Migration in modernen Gesellschaften. 5. Aufl. Weinheim: Juventa (v.a. Kap 1 und 2).

Familie- und Lebenslauf
Hill, P. B., & Kopp, J. (Hg.). (2015). Handbuch Familiensoziologie. Wiesbaden: Springer VS.
Mortimer, J. T. & Shanahan, M. J. (2003). Handbook of the Life Course. Handbooks of Sociology and Social Research. New York: Kluwer.
Shanahan, M. J., Mortimer, J. T., & Kirkpatrick Johnson, M. (Hg.). (2016). Handbook of the Life Course, Volume II. Handbooks of Sociology and Social Research. Cham: Springer International Publishing.

Politische Soziologie
Kaina, Viktoria und Andrea Römmele (2009) Politische Soziologie. Ein Studienbuch, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Dalton, Russell J. und Hans-Dieter Klingemann (2007) The Oxford Handbook of Political Behavior, Oxford, Oxford University Press.
Schimmeck, Tom (2010): Am besten nicht Neues. Medien, Macht und Meinungsmache, Frankfurt
Strohmeier, Gerd (2004): Politik und Massenmedien – Eine Einführung, Nomos Verlagsgesellschaft

Politische Ökonomie
Blankart, C. B. (2007) Öffentliche Finanzen in der Demokratie. Eine Einführung in die Finanzwissenschaft. München: Vahlen.

Clark, W. R., Golder, M., & Golder, S. N. (2013) Principles of comparative politics. Washington, London, Sage.
Jahn, Detlef (2013) Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft.
Wiesbaden: Springer VS.
Mueller, D. (2003) Public Choice III. Cambridge: Cambridge University Press.

Obinger, H.; Wagschal, U. und Kittel, B. (2003) Politische Ökonomie Demokratie und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wiesbaden: VS.
Shepsle, K. A. (2010) Analyzing Politics. Rationality, Behavior, and Institutions (2nd Edition), New York, W. W. Norton & Company, Inc.


Politikfeldanalyse
Goodin, R.; Moran, M. & Rein, M. (2008).
The Oxford handbook of contextual political analysis. Oxford New York: Oxford University Press.
Knill, C. & Tosun, J. (2020). Public Policy – A New Introduction, 2nd Edition.
Basingstoke: Palgrave Macmillan.
Knill, C. & Tosun, J. (2015). Einführung in die Policy-Analyse. Opladen: Barbara Budrich/UTB.
Schubert, K. & Bandelow, N. (2014) Lehrbuch der Politikfeldanalyse, De Gruyter Oldenbourg, 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage

Moderne Politische Theorien

Vorlesung:
Dahl, Robert A. 1989. Democracy and Its Critics. New Haven and London: Yale University Press.
Seminare:
Farrel, David M. 2011. Electoral Systems. A Comparative Introduction (2nd Edition). Basingstoke: Palgrave.
Cox, Gary W. 1997. Making Votes Count. Strategic Coordination in the World's Electoral Systems.
Cambridge: Cambridge University Press.

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Immerfall, Stefan/Göran Therborn, Göran (Hg.), 2010: Handbook of European Societies. Berlin: Springer.
Mau; Steffen, und Roland Verwiebe, 2009: Die Sozialstruktur Europas. Konstanz: UVK.

Organisation und Innovation
Kieser, Alfred; Ebers, Mark (Hrsg.), 2014: Organisationstheorien. 7. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart.
Kühl, Stefan, 2011. Organisationen: Eine sehr kurze Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Fagerberg, Jan; Mowery, David C.; Nelson, Richard R. (Hg.), 2015: The Oxford handbook of innovation. Oxford: Oxford Univ. Press.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., & Weiber, R. (2016). Multivariate Analysemethoden. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
Backhaus, K., Erichson, B., & Weiber, R. (2015). Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
Baur, N., & Blasius, J. (Eds.). (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Sozialwissenschaftliche Theorien
Durkheim, E., 1999: Physik der Sitten und des Rechts. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Habermas, J., 1995: Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bände. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Luhmann, N., 1984: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Simmel, G., 1983: Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. Berlin: Duncker und Humblot.
Weber, M., 1980: Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen: Mohr.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Latour, B., 1994: On Technical Mediation - Philosophy, Sociology, Genealogy. Common Knowledge 3: 29–64.Muhle, F., 2013: Grenzen der Akteursfähigkeit. Die Beteiligung „verkörperter Agenten“ an virtuellen Kommunikationsprozessen. Wiesbaden: VS
Plessner, H., 1981: Macht und menschliche Natur. Ein Versuch zur Anthropologie der geschichtlichen Weltansicht. S. 135–234 in: Gesammelte Schriften Bd. V: Macht und menschliche Natur. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Rammert, W., 2007: Technik - Handeln - Wissen. Zu einer pragmatistischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden: VS.

Social Geography

Cloke, P., Crang, P. and Goodwin, M. (2014). (Eds.) Introducing Human Geographies. (3rd edition). London: Routledge.
Clifford, N., Cope, M., Gillespie, T. and French, S. (Eds.). (2016). Key Methods in Geography. London: Sage.
Peters, K. (2017). Your Human Geography Dissertation: Designing, Doing, Delivering. London: Sage.

Links
Languages of instruction German, English
Duration (semesters) 1 Semester
Module frequency jährlich
Module capacity unlimited
Reference text
Bitte belegen Sie eine Vertiefung mit je zwei Veranstaltungen. Eine Vertiefung der Module sow250, sow252, sow253 und sow254 darf maximal zweimal belegt werden.
Modullevel / module level BC (Basiscurriculum / Base curriculum)
Modulart / typ of module je nach Studiengang Pflicht oder Wahlpflicht
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method Bitte belegen Sie immer zwei Veranstaltungen einer Vertiefung:
1.07.061 + 1.07.0611 o. 1.07.0612 (Politische Soziologie)
1.07.062 + 1.07.0621 (Sociology of the European Integration)
1.07.063 + 1.07.0631 (Organisation und Innovation)
1.07.064 + 1.07.0641 (Familie und Lebenslauf)
1.07.065 + 1.07.0651 (Sozialwissenschaftliche Theorien)
1.07.066 + 1.07.0661 (Theorien der modernen Gesellschaft)
1.07.067 + 1.07.0671 o. 1.07.0672 (Moderne politische Theorien)
1.07.068 + 1.07.0681 (Social Geography)
1.07.069 + 1.07.0691 (Politikfeldanalyse)
Eine Vertiefung der Module sow250, sow252, sow253 und sow254 darf maximal zweimal belegt werden.
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Form of teaching Comment SWS Frequency Workload of compulsory attendance
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie)
4.00 Sose und WiSe 56
Course or seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
4.00 Sose und WiSe 56
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Politische Soziologie)
4.00 SoSe 56
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
4.00 WiSe 56
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Moderne politische Theorien)
4.00 SoSe 56
Course or seminar (Vertiefung: Social Geography)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives)
2.00 Sose und WiSe 28
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
4.00 Sose und WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Sozialwiss. Europastudien, SoSe und Wise, Deutsch)
4.00 Sose oder WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Energiewandel in Europa, SoSe und Wise, Deutsch)
4.00 Sose oder WiSe 56
Seminar (Vertiefung: Politikfeldanalyse)
4.00 SoSe 56
Präsenzzeit Modul insgesamt 812 h
Examination Prüfungszeiten Type of examination
Final exam of module
HA