Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
01.10.2020 01:12:53
sow253 - Vertiefungsfach (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Vertiefungsfach
Modulcode sow253
Kreditpunkte 6.0 KP
Workload 180 h
Fachbereich/Institut Institut für Sozialwissenschaften
Verwendet in Studiengängen
  • Fach-Bachelor Sozialwissenschaften (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
  • Master of Education (Wirtschaftspädagogik) Politik (Master of Education) > Mastermodule
  • Zwei-Fächer-Bachelor Sozialwissenschaften (Bachelor) > Akzentsetzungsmodule
Ansprechpartner/-in
Modulverantwortung
Prüfungsberechtigt
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzziele
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit grundlegenden Fragestellungen, Konzepten und empirischen Ergebnissen des gewählten Vertiefungsfachs vertraut. Im Zentrum dieses Moduls stehen die international vergleichende Untersuchung nationaler Vergesellschaftungsprozesse und die Analyse transnationaler, insbesondere europäischer Vergesellschaftungsprozesse. Es sollen die national unterschiedlichen Ausgestaltungen von Raum-, Arbeits-, Bildungs-, Wissens- sowie normativen Ordnungen im internationalen Vergleich und die Öffnung und Entgrenzung nationaler Räume in unterschiedlichen Feldern (Einstellungen und Verhalten, Arbeit und Innovation, Wissen, Bildung und private Lebensformen, Urbanität, Konfliktregulierung) analysiert werden. Desweiteren werden grundlegende Fragen des Zusammenhangs von Theorie, Methode und empirischer Forschung behandelt. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Bedeutung normativen (politischen) Theorien, Gesellschaftstheorien und allgemeinen Sozialtheorien für die empirische Forschung (Datenerhebung und Datenauswertung) zukommt und wie Theorien begrenzter Reichweite ausgehend von empirischer Forschung formuliert bzw. rekonstruiert werden können. Dies wird beispielhaft an unterschiedlichen theoretischen und methodischen Orientierungen und sozialen Feldern behandelt. Kompetenzziele der einzelnen Vertiefungen: Stadt- und Migrationssoziologie Stadtsoziologie (Sommersemester) Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten. Migrationssoziologie (Wintersemester) Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten. Familie- und Lebenslauf Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten). Politische Soziologie Die Studierenden werden befähigt, die Entstehung und die Veränderung der Einstellungen individueller und kollektiver politischer Akteure (z.B. Wähler, Politiker, Parteien, Verbände, Verwaltung) und ihres Verhaltens im Kontext politischer Strukturen und Prozesse theoretisch zu erfassen und empirisch zu bearbeiten. Erwerb der Fähigkeit, eine Theorie der Einstellungs- und Verhaltensforschung eigenständig auf ein ausgewähltes Politikfeld anzuwenden und auf Grundlage einer kleinen empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen. Erwerb von Kompetenzen im wissenschaftsjournalistischen Arbeiten. Die Studierenden werden befähigt die Mechanismen des Mediums Rundfunk/Fernsehen zu nutzen und erhalten einen Einblick in das wissenschaftsjournalistische Arbeiten. Vergleichende Politikwissenschaft Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie und der vergleichenden Politikfeldanalyse. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie und der Politikfeldanylse eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen. Sozialwissenschaftliche Europastudien Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder den Energiewandel in Europa erwerben. Organisation und Innovation Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt. Sozialwissenschaftliche Methoden Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA). Sozialwissenschaftliche Theorien Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte. Kultur – Technik – Gesellschaft Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.
Modulinhalte
In dem Modul können die folgenden Vertiefungen gewählt werden. Die (in der Regel zwei) Veranstaltungen des Vertiefungsfachs müssen jeweils in derselben Vertiefung besucht werden. Eine einmal belegte Vertiefung darf maximal ein zweites Mal in einem anderen Semester belegt werden. Modulinhalte der einzelnen Vertiefungen: Stadt- und Migrationssoziologie Stadtsoziologie (Sommersemester) Die Vorlesung gibt einen Überblick über theoretische Konzepte und empirische Befunde zu aktuellen Problemen der Stadtentwicklung. Im Seminar „Aktuelle Probleme der Stadtentwicklung“ werden empirische Studien diskutiert, die sich mit Fragen wie Segregation, Suburbanisierung, Gentrification, Konflikten etc. in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten befassen. Migrationssoziologie (Wintersemester) In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert. Familie und Lebenslauf Im Modul werden wechselnde Seminare im Bereich der Familien –und Lebensverlaufsforschung angeboten. Darunter fallen zum einen Seminare, die allgemein in den Forschungsstand der Familien- und/oder Lebenslaufforschung einführen und zum anderen Seminare, die vertiefend in spezielle Themengebiete dieser Forschungsbereiche einführen (z.B. die Forschung zu speziellen Lebensphasen wie Kindheit, Jugend oder Alter). Alle Seminare eint, dass in Ihnen die zentralen Konzepte und der empirische Forschungsstand des jeweiligen Themenbereichs vermittelt werden. Außerdem werden jeweils die analytischen und methodischen Werkzeuge vorgestellt und ihre Anwendung eingeübt, um bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen und eigene durchführen zu können. Politische Soziologie Die Vorlesung Politische Soziologie führt ein in die wissenschaftliche Analyse von politischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Erklärung politischer Einstellungen und politischen Verhaltens und die Methoden der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung. Dementsprechend werden u.a. die folgenden Themen behandelt: Politische Sozialisation, Ideologien, Werte- und Wertewandel, politische Partizipation, soziales Kapitel, Wahlsoziologie, politische Kommunikation, Parlamentssoziologie, Bürokratie- und Eliteforschung. In dem vertiefenden, politikfeldbezogenen Seminar können die Studierenden ihre Kenntnisse der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung auf verschiedenen Politikfeldern (Wirtschaft, Arbeit, Bildung, Soziales, etc.) exemplarisch anwenden, eine wissenschaftliche Fragestellung formulieren und selbstständig bearbeiten. Im Bereich Wissenschaftsjournalismus / Politik im Fernsehen werden wissenschaftsjournalistischen Ansätzen und Perspektiven, die Beobachtung, Reflexion und eigene Praxis verbinden. Im Praxisfeld Hörfunk, erarbeiten die Studenten eigene Themen und Fragestellungen, die sie im Laufe der Veranstaltung in einer journalistischen Form umsetzen. Im Praxisfeld Fernsehen produzieren die Studierenden ein TV-Magazin und erlernen dabei grundlegende Aufnahme- und Interviewtechniken. Vergleichende Politikwissenschaft Das Modul bietet eine Einführung in die vergleichende politische Ökonomie und der Politikfeldanalyse. Die Grundidee besteht darin, politische Entscheidungsprozesse und die Funktionsweise politischer Institutionen unterschiedlicher Länder aus der Perspektive der politischen Ökonomie und Politikfeldanalyse zu untersuchen. Dazu werden verschiedene Politikfelder vorgestellt, wie z.B. die ökonomische Theorie der Demokratie und Autokratie, der Bürokratietheorie, die Theorie der Interessengruppen, politische Konjunkturzyklen, Staatsverschuldung, Globalisierung und Digitalisierung. Sozialwissenschaftliche Europastudien Aufgrund der Europäisierung und Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wachsen in allen Berufsfeldern die Anforderungen an Kenntnisse europäischer und globaler Strukturen. In den "Sozialwissenschaftlichen Europastudien" sollen solche Kenntnisse über die europäischen Länder und die europäische Union vermittelt werden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass "Europa" keine fest umrissene räumliche, politische oder gesellschaftliche Einheit ist. "Europa" ist vielmehr ein Beispiel für einen neuartigen transnationalen Raum, der zum einen das zu eng gewordene Korsett nationalstaatlich regulierter Räume überschreitet und der zum anderen durch institutionell stärker eingebettete Beziehungen als die Weltgesellschaft gekennzeichnet ist. Den sozialwissenschaftlichen Europastudien geht es um die Analyse der sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Dimensionen und Dynamiken dieses Raumes. Beispiele für solche Prozesse sind die Entwicklung des Arbeitsmarktes oder der Energiewandel in Europa. Organisation und Innovation Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft lernender, vielfach grenzüberschreitend tätiger Organisationen. Lernende Organisationen sind der zentrale Ort für die Weiterentwicklung wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Wissens. Ebenso sind sie allerdings auch für die Risiken und Schattenseiten der heutigen Gesellschaft verantwortlich. In diesen Organisationen zeigt sich zum einen die Herausforderung komplexer Koordinations- und Kooperationsprozesse. Zum anderen sticht die enorme Bedeutung von heterogenem Wissen hervor, das zwischen verschiedenen Organisationen und Akteuren immer wieder übersetzt und neuerfunden werden. Innovationen machen den Kern dieser wissensintensiven Organisationsgesellschaft aus und stehen somit im Fokus des Moduls. Sozialwissenschaftliche Methoden Seminare im Rahmen dieses Moduls ergänzen das verpflichtende Methodenangebot im Bachelor. Vermittelt werden die Konzepte und Methoden fortgeschrittener methodischer Verfahren zur Datenerhebung oder Datenauswertung sowohl im Bereich der quantitativen als auch qualitativen Sozialforschung. Die zwei Veranstaltungen des Moduls sind i.d.R. so aufgeteilt, dass eine Veranstaltung eher Seminarcharakter hat. In ihr werden die zugrundeliegenden Konzepte und Methoden sowie deren Anwendungsbereiche vermittelt und besprochen. Die zweite Veranstaltung dient der praktischen Einübung der Datenerhebungs- oder Datenauswertungsmethoden z.B. anhand gängiger Statistiksoftware (etwa R oder STATA). Eine Aufteilung kann aber auch sequenziell erfolgen, so dass die ersten Veranstaltungswochen eher der Vermittlung der Methoden und der zweite Teil des Semesters eher der Einübung der Methoden dienen. Sozialwissenschaftliche Theorien In dem Modul werden unterschiedliche Theorieebenen vorgestellt, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dies erfolgt zum einen durch eine Auseinandersetzung mit einzelnen Theorien und zum anderen dadurch, dass Theorien auf unterschiedliche soziale Felder angewendet werden. Dabei wird immer auch das Verhältnis von Theorie und empirischer Forschung behandelt. Für Sozialtheorien wird herausgearbeitet, welche methodologische Bedeutung ihnen für die empirische Forschung zukommen. Für Theorien begrenzter Reichweite, die sich auf spezifische soziale Felder beziehen, wird herausgearbeitet, welche impliziten sozialtheoretischen Annahmen Theorien begrenzter Reichweite enthalten und welche anthropologischen Annahmen sie voraussetzen. Weiterhin werden unterschiedliche Gesellschaftstheorien und ihre jeweiligen normativen Implikationen behandelt. Auf diese Weise werden sowohl die faktischen als auch die normativen Strukturen moderner Gesellschaften diskutiert. Kultur – Technik – Gesellschaft In diesem Modul steht die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Gesellschaft, Kultur und Technik im Mittelpunkt. Dabei wird behandelt, welche Bedeutung der Tatsache zukommt, dass menschliche Akteure leiblich verfasste Akteure sind, die verletzlich sind und sich ängstigen sowie Schmerz empfinden können. Durch die Einbeziehung dieser Aspekte wird ein umfassenderes Verständnis von Kultur und Technik entwickelt. Dadurch wird die Bedeutung des Leibes für soziales Handeln erfasst und es kann analysiert werden, wie die leibliche Erfahrung und damit das moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.
Literaturempfehlungen
Stadt- und Migrationssoziologie Stadtsoziologie (Sommersemester) Häußermann, Hartmut und Walter Siebel 2004: Stadtsoziologie. Eine Einführung. Frankfurt, New York: Campus. Migrationssoziologie (Wintersemester) Treibel, Annette (2011): Migration in modernen Gesellschaften. 5. Aufl. Weinheim: Juventa (v.a. Kap 1 und 2). Familie- und Lebenslauf Hill, P. B., & Kopp, J. (Hg.). (2015). Handbuch Familiensoziologie. Wiesbaden: Springer VS. Mortimer, J. T. & Shanahan, M. J. (2003). Handbook of the Life Course. Handbooks of Sociology and Social Research. New York: Kluwer. Shanahan, M. J., Mortimer, J. T., & Kirkpatrick Johnson, M. (Hg.). (2016). Handbook of the Life Course, Volume II. Handbooks of Sociology and Social Research. Cham: Springer International Publishing. Politische Soziologie Kaina, Viktoria und Andrea Römmele (2009) Politische Soziologie. Ein Studienbuch, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften. Dalton, Russell J. und Hans-Dieter Klingemann (2007) The Oxford Handbook of Political Behavior, Oxford, Oxford University Press. Schimmeck, Tom (2010): Am besten nicht Neues. Medien, Macht und Meinungsmache, Frankfurt Strohmeier, Gerd (2004): Politik und Massenmedien – Eine Einführung, Nomos Verlagsgesellschaft Vergleichende Politikwissenschaft Clark, William Robert, Matt Golder, Sona Nadenichek Golder (2013): Principles of Comparative Politics, 2. Auflage, CQ Press Jahn, Detlef (2013): Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft, 2. Auflage, Wiesbaden: Springer VS Norris, Pippa (2004): Electoral Engineering. Voting Rules and Electoral Behaviour, Cambridge: Cambridge University Press. Cox, Gary W. (1997): Making Votes Count. Strategic Coordination in the World's Electoral Systems, Cambridge: Cambridge University Press, Chapters 2 to 6. Martin, Shane, Thomas Saalfeld & Kaare W. Strom (Eds.). 2014. The Oxford Handbook of Legislative Studies, Oxford: Oxford University Press. Poole, Keith T. & Howard Rosenthal. 2007. Ideology & Congress, Transaction Publishers. Poole, Keith T. 2005. Spatial Models of Parliamentary Voting, Cambridge: Cambridge University Press. Sozialwissenschaftliche Europastudien Immerfall, Stefan/Göran Therborn, Göran (Hg.), 2010: Handbook of European Societies. Berlin: Springer. Mau; Steffen, und Roland Verwiebe, 2009: Die Sozialstruktur Europas. Konstanz: UVK. Organisation und Innovation Kieser, Alfred; Ebers, Mark (Hrsg.), 2014: Organisationstheorien. 7. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart. Kühl, Stefan, 2011. Organisationen: Eine sehr kurze Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Fagerberg, Jan; Mowery, David C.; Nelson, Richard R. (Hg.), 2015: The Oxford handbook of innovation. Oxford: Oxford Univ. Press. Sozialwissenschaftliche Methoden Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., & Weiber, R. (2016). Multivariate Analysemethoden. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Backhaus, K., Erichson, B., & Weiber, R. (2015). Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Baur, N., & Blasius, J. (Eds.). (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. Sozialwissenschaftliche Theorien Durkheim, E., 1999: Physik der Sitten und des Rechts. Frankfurt/M.: Suhrkamp. Habermas, J., 1995: Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bände. Frankfurt/M.: Suhrkamp. Luhmann, N., 1984: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frankfurt/M.: Suhrkamp. Simmel, G., 1983: Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. Berlin: Duncker und Humblot. Weber, M., 1980: Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen: Mohr. Kultur – Technik – Gesellschaft Latour, B., 1994: On Technical Mediation - Philosophy, Sociology, Genealogy. Common Knowledge 3: 29–64. Muhle, F., 2013: Grenzen der Akteursfähigkeit. Die Beteiligung „verkörperter Agenten“ an virtuellen Kommunikationsprozessen. Wiesbaden: VS. Plessner, H., 1981: Macht und menschliche Natur. Ein Versuch zur Anthropologie der geschichtlichen Weltansicht. S. 135–234 in: Gesammelte Schriften Bd. V: Macht und menschliche Natur. Frankfurt/M.: Suhrkamp. Rammert, W., 2007: Technik - Handeln - Wissen. Zu einer pragmatistischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden: VS.
Links
Unterrichtsprachen Deutsch, Englisch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul jährlich
Aufnahmekapazität Modul unbegrenzt
Hinweise
Bitte belegen Sie eine Vertiefung mit je zwei Veranstaltungen. Eine Vertiefung der Module sow250, sow252, sow253 und sow254 darf maximal zweimal belegt werden.
Modullevel BC (Basiscurriculum / Base curriculum)
Modulart je nach Studiengang Pflicht oder Wahlpflicht
Lern-/Lehrform / Type of program Bitte belegen Sie immer zwei Veranstaltungen einer Vertiefung:
1.07.061 + 1.07.0611 (Stadt- und Migrationssoziologie)
1.07.062 + 1.07.0621 oder 1.07.0622 (Politische Soziologie)
1.07.063 + 1.07.0631 (Sozialwissenschaftliche Europastudien/European Studies in Global Perspectives/Sociology of the European Integration)
1.07.064 + 1.07.0641 (Energiewandel in Europa)
1.07.065 + 1.07.0651 (Familie und Lebenslauf)
1.07.066 + 1.07.0661 (Sozialwissenschaftliche Theorien)
1.07.067 + 1.07.0671 (Sozialwissenschaftliche Europastudien)
1.07.068 + 1.07.0681 (Theorien der modernen Gesellschaft)
1.07.069 + 1.07.0691 (Familie und Lebenslauf)

Eine Vertiefung der Module sow250, sow252, sow253 und sow254 darf maximal zweimal belegt werden.
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenzzeit
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Vorlesung oder Seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Politische Soziologie) 4.00 SoSe 56 h
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft) 4.00 WiSe 56 h
Vorlesung oder Seminar (Vertiefung: Social Geography) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives) 2.00 SoSe und WiSe 28 h
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft) 4.00 SoSe und WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Sozialwiss. Europastudien, SoSe und Wise, Deutsch) 4.00 SoSe oder WiSe 56 h
Seminar (Vertiefung: Energiewandel in Europa, SoSe und Wise, Deutsch) 4.00 SoSe oder WiSe 56 h
Präsenzzeit Modul insgesamt 700 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul
Die (in der Regel zwei) Veranstaltungen des Vertiefungsfachs müssen jeweils in derselben Vertiefung besucht werden. Eine einmal belegte Vertiefung darf maximal ein zweites Mal in einem anderen Semester belegt werden.
 

Stadt- und Migrationssoziologie
Portfolio bestehend aus:

insgesamt 6 Lesenotizen (à 3 Seiten) in den Seminaren „aktuelle Probleme der Stadtentwicklung“ und „transnationale Migration“

Familie- und Lebenslauf
Portfolio in einer der folgenden Varianten:

Variante 1:
1 Forschungsessay (5-8 Seiten) + praktische Übungen in R/Stata und/oder inhaltliche Vorbereitung eines Seminartextes und/oder Moderation einer Sitzung und/oder schriftliche Zusammenfassung eines Texts und kritische Reflexion und/oder Halten eines Kurzvortrags und/oder Anfertigung eines Forschungsdesigns
oder Variante 2:
1 Kurzvortrag + je 1 Forschungsessay pro Seminarteil (je 5-8 Seiten)
oder Variante 3:

1 Gesamthausarbeit (10-16 Seiten)

Politische Soziologie
Portfolio bestehend aus:

1 empirischer Forschungsessay (10 Seiten) in der Vorlesung
1 Kurzvortrag und
1 Forschungsessay (5 Seiten) in einem beliebig gewählten Seminar.
In den praxiologisch orientierten Seminaren im Bereich Wissenschaftsjournalismus/Politik im Fernsehen können abweichende Portfolioleistungen definiert werden.

Vergleichende Politikwissenschaft
Portfolio bestehend aus:

1 Forschungsessay (8 Seiten)
1 Kurzvortrag
1 Literaturbericht (5 Seiten)

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Portfolio in einer der folgenden Varianten:

Variante 1:
Je 1 Kurzvortrag in jeder der beiden Veranstaltungen
Je 1 Forschungsessay (5-6 Seiten) in jeder der beiden Veranstaltungen
oder Variante 2:

Je 1 Kurzvortrag in jeder der beiden Veranstaltungen  
1 längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen

Organisation und Innovation
Portfolio in einer der folgenden Varianten:

Variante 1:
1 Kurzvortrag in jeder der beiden Veranstaltungen (Die Kurzvorträge können alternativ zu einem längeren Vortrag gebündelt werden und ganz oder teilweise durch schriftliche Textübersichten, die den Inhalt des entfallenen Vortrags zusammenfassen, ersetzt werden)
1 Forschungsessay (5-6 Seiten) jeder der beiden Veranstaltungen

oder Variante 2:

1 Kurzvortrag in jeder der beiden Veranstaltungen 
1 längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Portfolio: Im Laufe des Semesters sind verschiedene praktische Übungen zu bearbeiten und einzureichen. Dies kann kombiniert werden mit der Aufgabe, ein kleines eigenes empirisches Projekt durchzuführen und im Rahmen eines kürzeren Forschungsessays zusammenzufassen.

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss:

Portfolio bestehend aus:
Lesenotizen und/oder 1 Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten
oder 1 Hausarbeit
oder 1 Referat und Ausarbeitung
oder 1 mündliche Prüfung

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss:

Portfolio bestehend aus:
Lesenotizen und/oder 1 Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten
oder 1 Hausarbeit
oder 1 Referat und Ausarbeitung
oder 1 mündliche Prüfung