Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
04.07.2022 05:25:20
päd935 - Bildung - Differenz - Subjekt. Diskussion grundlegender erziehungswissenschaftlicher Topoi (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Bildung - Differenz - Subjekt. Diskussion grundlegender erziehungswissenschaftlicher Topoi
Modulkürzel päd935
Kreditpunkte 6.0 KP
Workload 180 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Pädagogik
Verwendbarkeit des Moduls
  • Master Erziehungs- und Bildungswissenschaften (Master) > Pflichtmodule
Zuständige Personen
Lehrenden, Die im Modul (Prüfungsberechtigt)
Cicek, Arzu (Modulverantwortung)
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzziele
Die Veranstaltungen des Moduls zielen darauf, dass Studierende in der Lage sind, - historische, politische und kulturelle Bedingungen der Konstruktion von Differenz zu benennen und in ihrem Effekt für gesellschaftliche Dominanzverhältnisse zu reflektieren; - Referenztheorien, Paradigmen, Methoden und Semantiken der Differenzforschung zu erkennen, zu benennen und kritisch einzuordnen; - Lern- und Bildungsprozesse gesellschaftliche Differenzkategorien macht- und differenztheoretisch zu diskutieren; - Anforderungen an pädagogisches Handeln unter Bedingungen von Differenz zu erkennen und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher wie pädagogischer Diskurse kritisch zu diskutieren.
Modulinhalte
Vorlesung: 
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Hervorbringung verschiedener Differenzenkategorien (wie u.a. Geschlecht, race, Alter, Religion) und diskutiert ihren Beitrag zur Bildung von Subjekten und der Produktion gesellschaftlicher Ungleichheiten. Neben der Erörterung politischer, historischer sowie kultureller Bedingungen für die Genese von Differenzen wird ein Überblick über die Geschichte unterschiedlicher pädagogischer Konzepte gegeben und gefragt, welche Umgangsweisen pädagogisches Denken und Handeln im Umgang mit Differenz und Heterogenität in Vergangenheit und Gegenwart kennzeichnet. Seminare:
In dem Seminar werden ausgewählte theoretisch-begriffliche und handlungskonzeptuelle Problemstellungen der Topoi Bildung – Differenz – Subjekt thematisiert und exemplarisch analysiert. Dabei können sowohl subjektivierungstheoretische Fragen, als auch die Analyse institutioneller Handlungsroutinen pädagogischer Institutionen im Vordergrund stehen.
Literaturempfehlungen
Literatur wird bei Ankündigung der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Daneben können als Nachschlagwerke empfohlen werden: Gomolla, Mechtild; Radtke, Frank-Olaf (2009): Institutionelle Diskriminierung. Die Herstellung ethnischer Differenz in der Schule. 3. Aufl. Wiesbaden: VS-Verlag. Kleiner, Bettina; Rose, Nadine (2014): (Re-) Produktion von Ungleichheiten im Schulalltag. Judith Butlers Konzept der Subjektivation in der erziehungswissenschaftlichen Forschung. Opladen: Barbara Budrich. Koller, Hans-Christoph; Casale, Rite; Ricken, Norbert (Hg.) (2014): Heterogenität. Zur Konjunktur eines pädagogischen Konzepts. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
Links
Unterrichtssprache Deutsch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul jährlich
Aufnahmekapazität Modul unbegrenzt
Hinweise
Das Modul sollte im 1. Semester besucht werden.
Modullevel / module level MM (Mastermodul / Master module)
Modulart / typ of module Wahlpflicht / Elective
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method 1 VL / 1 SE
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Seminar
2 WiSe 28
Vorlesung
2 SoSe oder WiSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 56 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul
Abgabe der schriftlichen Prüfungsleistung bis zum Ende des Semesters.
Eine Prüfungsleistung im Seminar in Form eines reflexiven Portfolios (ca. 15 Seiten) oder einer Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder eines Referates (ca. 45 Min.) (incl. schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 8 Seiten). In der Prüfungsleistung muss ein erkennbarer Zusammenhang mit Themen des Seminars und/ oder der Vorlesung hergestellt werden. Eine bestimmte Auswahl dieser Prüfungsformen kann von den Lehrenden in den Veranstaltungen vorgegeben werden.