Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
20.01.2022 09:54:40
biw310 - Grundlagen des Anfangsunterrichts für die Sonderpädagogik (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Grundlagen des Anfangsunterrichts für die Sonderpädagogik
Modulkürzel biw310
Kreditpunkte 6.0 KP
Workload 180 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Pädagogik
Verwendbarkeit des Moduls
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Biologie (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Chemie (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Deutsch (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Elementarmathematik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Englisch (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Evangelische Religion (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Geschichte (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Kunst (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Musik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Physik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Politik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Sachunterricht (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Sonderpädagogik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Sport (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Technik (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Textiles Gestalten (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Werte und Normen (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
  • Master of Education (Sonderpädagogik) Wirtschaft (Master of Education) > Bildungswissenschaftliche Module
Zuständige Personen
Lehrenden, Die im Modul (Prüfungsberechtigt)
Oldenburg, Ines (Modulverantwortung)
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzziele

Ziele des Moduls/Kompetenzen:

  • Überblick zum Forschungsstand zum Anfangsunterricht und den Transitionsprozesse
  • Kenntnis didaktischer Konzepte für den Anfangsunterricht
  • Reflektion ausgewählter Wissensbestände für die Gestaltung des Übergangs vom Elementarbereich in den Primarbereich des deutschen Bildungssystems
  • Fähigkeit zu evidenzbasierter Gestaltung des Anfangsunterrichts in seinen fachlichen und sozial-emotionalen Dimensionen (Grundlagen, Maßnahmen und Diagnostik zur Unterstützung und Evaluation
  • Fähigkeit zum methodisch kontrollierten Verstehen und zur theoretisch gestützten Reflexion von didaktischen Praktiken, pädagogischen Situationen und Lern- und Bildungsprozessen im Anfangsunterricht
Modulinhalte

Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit den fachlichen, didaktischen und methodischen Schwerpunkten des Anfangsunterrichts sowie einem Wahlseminar zur Vertiefung in ausgewählten Schwerpunkten des Anfangsunterrichts.

 

Vorlesung: Grundlagen, Konzeptionen und Probleme des Anfangsunterrichts
Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse über die wissenschaftlichen Grundlagen des Anfangsunterrichts, die für die Tätigkeiten des Unterrichtens, Erziehens, Diagnostizierens, Beratens, der Schulentwicklung und Kooperation für Lehrkräfte der Sonderpädagogik hohe Relevanz besitzen. Wesentliche Inhalte sind:

  • Wissenschaftliche Grundlagen des Anfangsunterrichts (Lernvoraussetzungen, Vorläuferfertigkeiten und Transitionsprozesse)
  • Didaktische Konzepte und Prinzipien des fachbezogenen Anfangsunterrichts (didaktische Konzepte im Anfangsunterricht der Kulturtechniken, methodische Handlungsmöglichkeiten, Ansätze der Diagnostik und Evaluation)
  • Ansätze und Befunde zu einer reflexiven Kasuistik von integrativem Unterricht im Anspruch von Inklusion
  • Möglichkeiten emotional-sozialer Unterstützung und differenzierender Unterrichtsgestaltung im Anfangsunterricht (wissenschaftliche Grundlagen der Gestaltung von Schul- und Klassenklima, wirksame Maßnahmen der Unterstützung emotional-sozialer Entwicklung im Anfangsunterricht)

 

Vertiefungsseminar: Wirksame Unterstützung im Anfangsunterricht
Die Veranstaltung analysiert die wissenschaftlich erprobten Konzepte, Programme und Verfahren zur Differenzierung und individuellen Unterstützung im Anfangsunterricht. Darauf aufbauende Kompetenzen für das Unterrichten, Erziehen, Diagnostizieren, Beraten, der Schulentwicklung und Kooperation im Anfangsunterricht für Lehrkräfte der Grundschule und der Sonderpädagogik werden vertieft analysiert. Kriterien zur Gestaltung didaktischer Prozesse (Ziele, Verfahren, Materialien) finden Anwendung. Konzepte und Methoden der multiprofessionellen Kooperation werden erprobt und reflektiert.

Literaturempfehlungen

Die Literatur wird in den Veranstaltungen bekanntgegeben.

Fingerle, M &Ellinger, S. (2008). Sonderpädagogische Förderprogramme im Vergleich. Stuttgart: Kohlhammer.

Griebel, W. & Niesel, R. (2011). Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern. Berlin: Cornelsen.

Hagen, T.; Hillenbrand, C. (2012). Effektive Lernförderung in der Schuleingangsphase. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63, S. 323–334.

Heimlich, U., Kahlert, J. (Hrsg.) (2012). Inklusion in Schule und Unterricht. Stuttgart: Kohlhammer.

Huber, C. (2009). Gemeinsam einsam? Empirische Befunde und praxisrelevante Ableitungen zur sozialen Integration von Schülern mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Unterricht. Zeitschrift für Heilpädagogik, 60, S. 242–248.

Huber, C. & Grosche, M. (2012). Das response-to-intervention-Modell als Grundlage für einen inklusiven Paradigmenwechsel in der Sonderpädagogik. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63, S. 312-322.

Hartke, B., Koch, K. & Diehl, K. (2010). Förderung in der schulischen Eingangsstufe. Stuttgart: Kohlhammer.

Kultusministerkonferenz (2013): Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20.10.2011). 2011. Download über: http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse /2011/2011_10_20-Inklusive-Bildung.pdf (03.02.2013)

Melzer, C.; Hillenbrand, C.; Sprenger, D. & Hennemann, T. (2015). Aufgaben von Lehrkräften in inklusiven Bildungssystemen – Review internationaler Studien. Erziehungswissenschaft, 26 (51), S. 61–80.

Mitchell, D. (2014). What really works in special and inclusive education. Using evidence-based teaching strategies. 2. Auflage, London: Routledge.

Moser, V., Kuhl, J., Redlich, H. & Schäfer, L. (2014). Beliefs von Studierenden sonder- und grundschulpädagogischer Studiengänge. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 17 (4), S. 661-678

Urban, M., Schulz, M., Meser, K. & Thoms, S. (Hrsg.) (2015). Inklusion und Übergang. Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

World Health Organization & World Bank (2011). World report on disability. Malta
 

Links
Hinweise zum Anmeldeverfahren, Umgang mit Härtefällen, etc.:
https://uol.de/fk1/studium/lehrveranstaltungen-anmeldeverfahren
Unterrichtssprache Deutsch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul jährlich
Aufnahmekapazität Modul unbegrenzt
Modullevel / module level MM (Mastermodul / Master module)
Modulart / typ of module Pflicht / Mandatory
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method 1 VL + 1 SE
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Vorlesung
2 WiSe 28
Seminar
2 WiSe 28
Präsenzzeit Modul insgesamt 56 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul

1 Referat (Vortrag: 20 - 30 Min, schriftl. Ausarbeitung: ca. 5 Seiten) oder

1 Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder

1 Portfolio (1 - 3 Leistungen)