bio256 Formenkenntnis Flora und Fauna (Vollständige Modulbeschreibung)

bio256 Formenkenntnis Flora und Fauna (Vollständige Modulbeschreibung)

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Modulbezeichnung Formenkenntnis Flora und Fauna
Modulkürzel bio256
Kreditpunkte 12,0 KP
Verantwortliche Einrichtung Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU)
Zuständige Personen
Modulverantwortung:
Dirk Carl Albach
Modulberatung:
Maria Will, Tanja Wilke, Klaus Bernhard von Hagen, Frank Henrik Donat
Prüfungsberechtigt:
Dirk Carl Albach, Maria Will, Tanja Wilke, Klaus Bernhard von Hagen, Frank Henrik Donat, Isabelle Plewka
Teilnahmevoraussetzungen
Unterrichtssprache Deutsch
Lernergebnisse/Kompetenzen

+ biologische Fachkenntnisse
+ Kenntnisse biologischer Arbeitstechniken
+ Selbstständiges Lernen und (forschendes) Arbeiten
+ Kenntnisse von Sicherheits- und Umweltbelangen

für die Botanik-Übung:
+++ souveräner Umgang mit Bestimmungsliteratur
+++ Erwerb von bestimmungsrelevanten Fachbegriffe
+++ souveräne Ansprache von ausgewählten heimischen Pflanzenfamilien anhand vegetativer und reproduktiver Merkmale
++ Alltagsbezug zur Botanik (Nutzpflanzen)
++ Pflanzen an natürlichen Standorten (Lebensräume -> s.a. Exkursionen)
++ Erlernen von Konzepten zur Klassifizierung von Pflanzen (Familie, Gattung, Art)
++ Charakterisierung einer beliebigen Art mit Fachbegriffen (inkl. Beschreibung der Blüte anhand einer Blütenformel und eines Blütendiagramms)

Das Modul soll in die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna und in die Tier- und Pflanzenbestimmung einführen. Dies ist für alle Bereiche der Biologie, die sich mit Pflanzen und Tieren beschäftigen, unumgänglich. Insbesondere für die Ausbildung im Arbeitsfeld Naturschutz und Lehramt ist diese Kenntnis essentiell. Themen und Methoden, die für diese Berufsgruppen relevant sind, werden daher hervorgehoben behandelt. Die Studierenden sollen grundlegende Artenkenntnisse bekommen und die Arbeitsweisen und Fähigkeiten der Bestimmung erlernen. Dabei geht es auch um die Vermittlung einer systemischen Basis der Kenntnis von Lebensräumen in Nordwest-Deutschland. Es wird eine grundlegende Bewertungskompetenz im Bereich Artenvielfalt, Biodiversität und Naturschutz vermittelt, um die Studierenden hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umganges mit Organismen zu sensibilisieren.

Modulinhalte

V: Einführung in die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna, Vorstellung wichtiger Pflanzenfamilien und Tiergruppen, Bearbeitung der zur Bestimmung wichtigen Merkmale, Einführung in die Systematik. Weiterhin sind Themenbereiche integriert, die ökologische Gesichtspunkte zu den behandelten Taxa darstellen. Ü: Arbeit mit unterschiedlicher Literatur zur Bestimmung von Tier- und Pflanzenarten und deren Einordnung in die Systematik. EX: Exkursionen zu charakteristischen norddeutschen Lebensräumen. Bei den Exkursionen liegt der Schwerpunkt auf dem richtigen Ansprechen und Einordnen von Pflanzen und Tieren nach Merkmalen des lebenden Organismus.

Literaturempfehlungen

Botanik: Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland, Band 2 - Grundband, Spektrum Akademischer Verlag Zoologie: M. Schaefer: Brohmer - Fauna von Deutschland, ab 20. Auflage B. Klausnitzer: Stresemann - Exkursionsfauna von Deutschland. Band 1: Wirbellose (ohne Insekten)

Zu erbringende Leistungen
Prüfungsart, -umfang, -dauer

2 Prüfungsleistungen:
- 1 Klausur (Flora 50 %)
- 1 Klausur (Fauna 50 %)
Die Teilprüfung Botanik umfasst zu jeweils der Hälfte des Prüfungsumfangs eine Überprüfung theoretischer Kenntnisse (Theorieteil) sowie der praktischen Fertigkeiten der Pflanzenbestimmung (Praxisteil). Beim letzterem werden unter Verwendung der Fachliteratur und ggf. optischen Hilfsmitteln (Lupe) Pflanzen bestimmt und mit Fachtermini charakterisiert.

ERGÄNZENDER HINWEIS: Zusätzlich zu dem regelmäßigen Besuch der Bestimmungsübungen müssen 4 einzelne Geländeübungen (2x Flora, 2x Fauna) aktiv besucht werden (je 2-4 h im Feld). Studierende des Fachbachelors müssen jeweils zu einer Geländeübung in Flora und Fauna ein unbenotetes Protokoll anfertigen (1x Flora, 1x Fauna). Die Protokolle müssen den Vorgaben der Lehrenden entsprechen und bei Bedarf nachgebessert werden. Zusätzlich gelten die von den Prüfungsberechtigten festgelegten Rahmenbedingungen wie Anwesenheit und geforderte unbenotete Leistungen (siehe Prüfungsordnung).

Prüfungszeiten

Die Klausur zur Flora findet zu Beginn der vorlesungsfreien  Zeit (1. oder 2. VL-freie Woche) statt. Die Nachklausur findet in der Regel spätestens 4 Wochen nach diesem Termin statt.
Die Klausur zur Fauna findet für alle Kurse am Ende des Sommersemesters statt.

Dauer in Semestern 1 oder 2 Semester
Angebotsrhythmus jährlich
Workload
Arbeitsaufwand gesamt Davon Präsenzzeit
360 h
Lehrveranstaltungsform
Veranstaltungsart SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenzzeit
Vorlesung 1 SoSe 14 h
Vorlesung und Übung (inkl. Geländeübung) 5 SoSe und WiSe 70 h
Zusätzliche Hinweise

Modul für Studierende des Fachbachelors mit Studienbeginn vor dem WiSe 23/24. (Übergangsbestimmung bis zum Sommersemester 2025; auf Antrag und mit Zustimmung des Prüfungsausschusses ist auch ein Wechsel in die aktuelle Prüfungsordnung möglich). Studierende des Fachbachelors mit Studienbeginn ab dem WiSe 23/24 studieren das Modul bio245.
 

Verwendbarkeit des Moduls
  • Fach-Bachelor Biologie > Aufbaumodule
Modulart Pflicht / Mandatory
Modullevel AC (Aufbaucurriculum / Composition)