Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
27.10.2021 11:47:42
sow250 - Specialized subject (Course overview)
Department of Social Sciences 6 KP
Module components Semester courses Wintersemester 2020/2021 Examination
Lecture and seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie)
  • No access 1.07.081 - Stadt und Migration Show lecturers
    • Dr. Norbert Gestring

    Monday: 14:00 - 16:00, weekly (from 19/10/20)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • No access 1.07.0811 - Transnationale Migration Show lecturers
    • Dr. Norbert Gestring

    Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 19/10/20)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • No access 1.07.0812 - Migration im Film Show lecturers
    • Dr. Norbert Gestring

    Tuesday: 12:15 - 13:45, weekly (from 20/10/20)

Course or seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
  • No access 1.07.087 - Familiensoziologie Show lecturers
    • Prof. Dr. Michael Feldhaus

    Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 22/10/20)

    Familiale und partnerschaftliche Lebensformen sind zentrale Lebensbereiche für Individuen, die jedoch in hohem Maße mit angrenzenden Lebensbereichen und gesellschaftlichen Teilbereichen in Wechselwirkung stehen. Die Vorlesung und das Begleitseminar werden diese Verflechtungen näher erarbeiten: Zentrale Themen sind: familiale Entwicklungsdynamiken, Analyse von Eltern-Kind-Beziehungen, Geschwisterbeziehungen, Auflösung von Paarbeziehungen und die Auswirkungen auf kindliche und jugendliche Entwicklungsprozesse, die kontextuelle Einbettung von Familien und ihre Familienmitglieder und die Lebenslage von Familie, doing adolescence, Familien- und Kinderpolitik.

  • No access 1.07.0871 - Familiensoziologie Show lecturers
    • Prof. Dr. Michael Feldhaus

    Monday: 16:15 - 17:45, weekly (from 19/10/20)

    Familiale und partnerschaftliche Lebensformen sind zentrale Lebensbereiche für Individuen, die jedoch in hohem Maße mit angrenzenden Lebensbereichen und gesellschaftlichen Teilbereichen in Wechselwirkung stehen. Die Vorlesung wird diese Verflechtungen näher erarbeiten und wesentliche familiale Entwicklungsdynamiken/Partnerschaftsdynamiken, Analyse von Eltern-Kind-Beziehungen, Geschwisterbeziehungen, Auflösung von Paarbeziehungen und die Auswirkungen auf kindliche und jugendliche Entwicklungsprozesse, die kontextuelle Einbettung von Familien und ihre Familienmitglieder und die Lebenslage von Familie. In dem Begleitseminar werden kleinere eigenständige Fragestellungen mittels der Daten des Beziehungs- und Familienpanels erarbeitet und analysiert.

Lecture and seminar (Vertiefung: Politische Soziologie)
Lecture and seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
  • No access 1.07.082 - Politische Ökonomie Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 22/10/20)

    Die Vorlesung bietet eine Einführung in die ökonomische Theorie der Politik (Public Choice). Die Grundidee besteht darin, politische Entscheidungsprozesse und die Funktionsweise politischer Institutionen aus der Perspektive der Ökonomie zu untersuchen. Ausgehend von Eigennutzen maximierenden Akteuren werden verschiedene Aspekte der ökonomische Theorie der Politik vorgestellt, wie z.B. die ökonomische Theorie der Demokratie, der Bürokratie, der Interessengruppen, politische Konjunkturzyklen, rent-seeking etc. Die Vorlesung stützt sich dabei auf eine Vielzahl einfacher Modelle und verbindet, wann immer dies möglich ist Theorie mit Empirie.

  • No access 1.07.0821 - Regierungs- und Verwaltungslehre Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 22/10/20)

Lecture and seminar (Vertiefung: Moderne politische Theorien)
Course or seminar (Vertiefung: Social Geography)
  • No access 1.07.088 - Place, Identity and Society (Social Geography, Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Dr. Jennifer Turner
    • Prof. Dr. Kimberley Turner (Peters), bitte verwenden Peters

    Thursday: 12:00 - 14:00, weekly (from 22/10/20)

    Our lives do not happen outside of a geographical context. Our everyday existence happens in places - in the city where we live, the street, our house, the lecture room, the pub or the café. This course provides a critical introduction to Social Geography, focusing on the relations between place, identity and society. Geography - or place - as this course will reveal, matters to how our identities are understood and our position in society at large. Our identities come to define how we may belong in place, or may be situated as different, and ‘out of place’. Our identities - and where they play out - can be trivial, or they can be a matter of life and death. The course will cover a range of key concepts, current debates and contemporary issues in Social Geography. The course outlines current geographical thinking about social geographies of place, scale, identity and power. It will also provide a series of ‘lenses’ for thinking about these themes through representations; practices; mobility; struggles and hope for the future. Indeed, drawing examples from around the world and at a variety of geographical scales, the module explores the contested nature of our social world and conflicting meanings of our place within it.

  • No access 1.07.0881 - Contested Spaces (Social Geography, Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Dr. Jennifer Turner
    • Prof. Dr. Kimberley Turner (Peters), bitte verwenden Peters

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/10/20)

    Geography is the study of the world around us. At its heart, it is a discipline which takes ‘space’ and place (see the course ‘Place, Identity and Society) seriously. Our lives do not happen outside of a geographical - spatial - context. Yet spaces around us - the university, city, square parks and gardens, streets, our house, the lecture room, the pub or the café - are full of contestations as different people occupy and use space. The contestation of space is a central concern of Social Geography. Accordingly, this course provides a critical introduction to Social Geography, focusing on power-filled engagements between people and the spaces around us. The course will introduce the notion of ‘contestation’ before working through 10+ spaces where geographical contestation occurs and where power shapes space and the way people are able or unable to occupy it or use it. The course allows student to reflect on the range of everyday spaces that are sites of conflict and control, and to be able to explain why geography matters to making sense of those contestations. The course is designed to encourage students to become actively involved in their learning - to engage with a set of readings and activities - and to think critically about how the world around them is shaped by spaces of contestation.

Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
  • No access 1.07.084 - Transitionsprozesse im Landwirtschafts- und Ernährungssektor Show lecturers
    • Marie Oltmer

    Wednesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 21/10/20)

    Die Umstellung der Energieerzeugung von fossilen auf erneuerbare Energieträger im Zuge der „Energiewende“ ist aktuell der am deutlichsten sichtbare Transitionsprozess in Deutschland. Allerdings stehen in vielen weiteren Sektoren große Veränderungen an. Dazu zählen neben dem Verkehrssektor, mit dem Trend hin zur nachhaltigen Mobilität, auch der Wärme-, Wasser- und Ernährungssektor. Die Veränderungsprozesse bringen neben technologischen ebenso tiefe gesellschaftliche Umwälzungen mit sich. Diese stehen im Zentrum des Moduls „Transitionsprozesse in Europa“, das aus zwei Seminaren besteht: „Transitionsprozesse im Energie-, Wärme-, Verkehrs- und Wassersektor“ und „Transitionsprozesse im Landwirtschafts- und Ernährungssektor“. Es sind beide Seminare zu besuchen. Die Prüfungsleistung besteht aus je einem Kurzvortrag in beiden, sowie einer schriftlichen Ausarbeitung für beide Seminare. Das Seminar „Transitionsprozesse im Landwirtschafts- und Ernährungssektor“ vertieft durch den Fokus auf den Ernährungssektor zusätzlich Kenntnisse in Bezug auf Akteure, politische und gesellschaftliche Debatten sowie theoretische Perspektiven, die spezifisch für diesen Sektor von Bedeutung sind. Unter anderem wird die europäische Agrarpolitik in Augenschein genommen, unterschiedliche Akteurskonstellationen entlang der Wertschöpfungskette betrachtet und ihre Rollen und Positionen im Wandel des Landwirtschafts- und Ernährungssektors diskutiert. Der Fokus liegt hierbei auf Transitionsdynamiken in Deutschland, welche in den weiteren europäischen Kontext eingeordnet werden.

  • No access 1.07.0841 - Transitionsprozesse im Energie-, Wärme-, Verkehrs- und Wassersektor Show lecturers
    • Meike Löhr

    Dates on Thursday. 22.10.20, Thursday. 29.10.20 10:00 - 12:00, Thursday. 05.11.20 10:00 - 14:00, Thursday. 12.11.20 10:00 - 12:00, Th ...(more)
    Die Umstellung der Energieerzeugung von fossilen auf erneuerbare Energieträger im Zuge der „Energiewende“ ist aktuell der am deutlichsten sichtbare Transitionsprozess in Deutschland. Allerdings stehen in vielen weiteren Sektoren große Veränderungen an. Dazu zählen neben dem Verkehrssektor, mit dem Trend hin zur nachhaltigen Mobilität, auch der Wärme-, Wasser- und Ernährungssektor. Die Veränderungsprozesse bringen neben technologischen ebenso tiefe gesellschaftliche Umwälzungen mit sich. Diese stehen im Zentrum des Moduls „Transitionsprozesse in Europa“, das aus zwei Seminaren besteht: „Transitionsprozesse im Energie-, Wärme-, Verkehrs- und Wassersektor“ und „Transitionsprozesse im Landwirtschafts- und Ernährungssektor“. Es sind beide Seminare zu besuchen. Die Prüfungsleistung besteht aus je einem Kurzvortrag in beiden, sowie einer schriftlichen Ausarbeitung für beide Seminare. Im Seminar „Transitionsprozesse im Energie-, Wärme-, Verkehrs- und Wassersektor“ stehen verschiedene klassische transitionstheoretische und sozial- sowie politikwissenschaftliche Ansätze zur Analyse von Transitionsprozessen sowie konkrete empirische Anwendungsbeispiele im Fokus. Es werden Kenntnisse über Transitionsprozesse in verschiedenen Sektoren wie Energie, Verkehr oder Wasser vermittelt. Wir betrachten mit Akteuren, Institutionen und Technologien zentrale Elemente von Transitionsprozessen und werfen einen Blick auf Entwicklungen in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Dänemark. In diesem Seminar erarbeiten wir uns einen Überblick über die aktuelle deutsche und internationale Debatte in diesem Feld. Dabei werden wir uns auf zahlreiche aktuelle Beispiele beziehen. Das Seminar findet als synchrone online Veranstaltung statt.

Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
  • No access 1.07.083 - Grundlagen der Organisationsforschung Show lecturers
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 20/10/20)

    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen.

  • No access 1.07.0831 - Grundlagen der Organisationsforschung Show lecturers
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 20/10/20)

    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen.

  • No access 1.07.085 - Wandel der Arbeitswelt in der globalisierten Gesellschaft Show lecturers
    • Prof. Dr. Martin Heidenreich

    Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 19/10/20)

    In diesem Seminar wird das Thema Arbeit und Organisation aus soziologischer Perspektive behandelt. Es werden Kenntnisse über die moderne Organisations- und Arbeitsgesellschaft vermittelt und ein Überblick über klassische und neuere organisationstheoretische Ansätze und über grundlegende organisationssoziologische Themen (Ziele, Strukturen, Mitglieder und Wandel von Organisationen) vermittelt. Weiterhin werden die institutionelle Regulierung von Arbeit in ausgewählten Dimensionen (Beruf, industrielle Beziehungen, Arbeitsmarkt und Ungleichheiten) diskutiert und auf aktuelle Diskussionen über die Entgrenzung, Flexibilisierung und teilweise Prekarisierung der Arbeit eingegangen.

  • No access 1.07.0851 - Bildung und Qualifikation in der globalisierten Gesellschaft Show lecturers
    • Kim Bergsieker

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 19/10/20)

Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives)
  • No access 1.07.088 - Place, Identity and Society (Social Geography, Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Dr. Jennifer Turner
    • Prof. Dr. Kimberley Turner (Peters), bitte verwenden Peters

    Thursday: 12:00 - 14:00, weekly (from 22/10/20)

    Our lives do not happen outside of a geographical context. Our everyday existence happens in places - in the city where we live, the street, our house, the lecture room, the pub or the café. This course provides a critical introduction to Social Geography, focusing on the relations between place, identity and society. Geography - or place - as this course will reveal, matters to how our identities are understood and our position in society at large. Our identities come to define how we may belong in place, or may be situated as different, and ‘out of place’. Our identities - and where they play out - can be trivial, or they can be a matter of life and death. The course will cover a range of key concepts, current debates and contemporary issues in Social Geography. The course outlines current geographical thinking about social geographies of place, scale, identity and power. It will also provide a series of ‘lenses’ for thinking about these themes through representations; practices; mobility; struggles and hope for the future. Indeed, drawing examples from around the world and at a variety of geographical scales, the module explores the contested nature of our social world and conflicting meanings of our place within it.

  • No access 1.07.0881 - Contested Spaces (Social Geography, Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Dr. Jennifer Turner
    • Prof. Dr. Kimberley Turner (Peters), bitte verwenden Peters

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/10/20)

    Geography is the study of the world around us. At its heart, it is a discipline which takes ‘space’ and place (see the course ‘Place, Identity and Society) seriously. Our lives do not happen outside of a geographical - spatial - context. Yet spaces around us - the university, city, square parks and gardens, streets, our house, the lecture room, the pub or the café - are full of contestations as different people occupy and use space. The contestation of space is a central concern of Social Geography. Accordingly, this course provides a critical introduction to Social Geography, focusing on power-filled engagements between people and the spaces around us. The course will introduce the notion of ‘contestation’ before working through 10+ spaces where geographical contestation occurs and where power shapes space and the way people are able or unable to occupy it or use it. The course allows student to reflect on the range of everyday spaces that are sites of conflict and control, and to be able to explain why geography matters to making sense of those contestations. The course is designed to encourage students to become actively involved in their learning - to engage with a set of readings and activities - and to think critically about how the world around them is shaped by spaces of contestation.

Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
  • No access 1.07.086 - Digitalisierung und Normativität der Technik Show lecturers
    • Hironori Matsuzaki, M.A.

    Wednesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 21/10/20)

    Im Zuge der fortscheitenden Digitalisierung der Gesellschaft stellt sich eine Reihe normativer Fragen – allerdings ohne zwingend eindeutige Antwort: Wie kann ein ethisch balancierter Trade-off zwischen Datenschutz und Überwachung gefunden werden, wenn eine Preisgabe von Privatheit gegen die Sicherheit unvermeidlich ist? Inwieweit können/sollen technische Hilfsangebote wie Pflegeroboter die Beziehung zwischen den Zu-Pflegenden und den Pflegenden unterstützen oder gar ersetzen? Wer soll verantwortlich gemacht werden, wenn ein selbststeuerndes Auto einen Schaden am Eigentum von Menschen oder direkt am menschlichen Körper anrichtet? Je nachdem, mit welchen Standpunkten bzw. Theorieperspektiven man an solche oder ähnliche Fragen herangeht, kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen. Eine Technologie, die im Nutzungsfeld eine Abwägung zwischen Chancen und Risiken erzwingt, beinhaltet gesellschaftliches Konfliktpotenzial. Anliegen des Seminars besteht darin, einerseits unterschiedliche Theoriekonzepte zur Technikforschung zu vermitteln, und andererseits aufzuzeigen, wie man sich dem Phänomen „Normativität der Technik“ annähert und praktische Folgen und Grenzen der Digitalisierung kritisch distanziert hinterfragt. Das Seminar untergliedert sich in drei Teile: 1. Zunächst bietet es einen Überblick über soziologische Ansätze zum Verhältnis von Technik und Normen. Der Fokus liegt primär darauf, wie normative Problemstellungen zur Technik als soziale Sachverhalte theoretisch bezeichnet und verstanden werden können (d.h., es geht nicht darum, darüber zu diskutieren, in welcher Gesellschaft wir leben sollten, und eine normativ wertende Stellungnahme zur Digitalisierung zu formulieren). 2. Im zweiten Schritt werden die ausgewählten interdisziplinären Arbeiten im Bereich der sogenannten ELSI-Forschung diskutiert. Es wird dabei die Ansicht vertreten, dass sowohl praktische Formen von Techniknutzung als auch das Gelingen oder Scheitern der Technikentwicklung in komplexen soziotechnischen Zusammenhängen entschieden werden. Ausgehend von dieser These wird den Fragen nachgegangen, welche Bedeutung institutionellen Rahmenbedingungen und Normenkonflikten zukommt, und wie sie die nachhaltige Nutzung innovativer Technologien beeinflussen. 3. Auf dieser Basis werden im dritten Schritt auf konkrete ethische/rechtliche Probleme eingegangen, die sich aus dem Einsatz autonomer lernfähiger Technologien in alltäglichen Praxisbereichen (z.B. Alten- und Krankenpflege) ergeben. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie eine bestimmte Technologie im Nutzungskontext interpretiert und zwischen unterschiedlichen Akteuren ausgehandelt wird, und welche Konsequenzen dies für die Einführung und Nutzung dieser Technologien hat.

  • No access 1.07.0861 - Infrastrukturen und Normativität in der modernen Gesellschaft (Lektüreseminar) Show lecturers
    • Johanna Fröhlich

    Friday: 12:15 - 13:45, weekly (from 23/10/20)

    "Infrastrukturen sind heute allgegenwärtig und doch oft kaum sichtbar" (Harms 2018). Alles Alltägliche Handeln, alle gesellschaftlichen Prozesse finden mit Bezug auf und unter der Voraussetzung des Funktionierens von Infrastrukturen statt. Zugleich prägen diese die Erwartungen, wenn sie einmal nicht funktionieren, bedrohen Infrastruktur-Apocalypsen unseren Alltag. Im Covid-Semester wird dieser Aspekt von Infrastruktur so deutlich, wie selten zuvor. In diesem Seminar geht es darum, die gesellschaftsstrukturierende Relevanz von Infrastruktur in den Blick zu nehmen. Im Zentrum des Seminars steht die 2019 erschienene Monographie von Eva Barlösius (Infrastrukturen als soziale Ordnungsdienste). Daneben wird an durch die Studierenden selbst mit bestimmten Fallbeispielen immer wieder überprüft, wie weit ein gesellschaftstheoretisches Verständnis ausgehend von Infrastrukturen gehen kann, wer mit Infrastrukturen in welcher Weise Macht ausüben kann und innerhalb welcher Strukturen eigentlich Wissenschaft selbst stattfindet. Das Seminar ist sehr Lektüre-intensiv. Es wird von den Studierenden erwartet, sowohl deutschsprachige, als auch englischsprachige Texte zu lesen. Die Prüfungsleistung (Portfolio) besteht aus semesterbegleitenden und semesterübergreifenden Leistungen. Das Seminar findet zunächst offline, in Präsenz statt. Wenn durch das Infektionsgeschehen notwendig, kann kurzfristig die Umstellung auf digitale (weitestgehend synchrone) Lehre erfolgen. Zur Anschaffung empfohlen wird: Barlösius, Eva (2019): Infrastrukturen als Soziale Ordnungsdienste. Ein Beitrag zur Gesellschaftsdiagnose, Frankfurt/New York: Campus.

Seminar (Vertiefung: Politikfeldanalyse)
Notes for the module
Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Stadtsoziologie (Sommersemester)
Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten.

Politische Soziologie
Erwerb der Fähigkeit, Theorien der Entscheidungs- Wahl- und Einstellungs- forschung eigenständig auf eine ausgewählte Fragestellung anzuwenden und auf Grundlage einer empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politische Ökonomie
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politikfeldanalyse
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse. Sie werden dazu befähigt die analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse auf aktuelle Policies anzuwenden und empirisch zu prüfen und die gewonnenen Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Vergleichende Analyse politischer Systeme
Die Studierenden verbessern mit diesem vertiefenden Modul der Vergleichenden Regierungslehre ihre Fähigkeiten im politikwissenschaftlichen Arbeiten. Die Studierenden verbessern ihre Kenntnisse über unterschiedliche politische Systeme, und wie man diese in den international vergleichenden Kontext einordnet und kritisch reflektiert. Ziele des Moduls sind das vertiefte Kennenlernen von Theorien und Modellen der Vergleichenden Politikwissenschaft sowie ausgewählter theoriegeleiteter Studien mit empirischen Bezügen. Darüber hinaus findet eine Erweiterung bestehender methodischer und fachsprachlicher Kompetenzen statt.

Moderne Politische Theorien
Die Studierenden...

... analysieren wesentliche theoretische und methodische Ansätze der Demokratieforschung und der Forschung zu Wahlsystemen.

... beurteilen kritisch die Reichweite und Aussagekraft dieser Ansätze.

... erarbeiten den Forschungsstand zu verschiedenen Themenstellungen und problematisieren ihn.

... entwerfen eigenständig Forschungsdesigns zu ausgewählten Fragestellungen.

... führen eigenverantwortlich empirische Forschung unter Nutzung qualitativer und/oder quantitativer Methoden durch.

... erstellen eigenständig schriftliche Ausarbeitungen nach wissenschaftlichen Standards und präsentieren deren Ergebnisse mündlich. ... können ihre Erkenntnisse anderen Studierenden und Interessierten vermitteln.

Familiensoziologie (Wintersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Kindheitsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls werden die zentralen theoretischen Konzepte und Zugänge der Familiensoziologie erarbeitet, diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Kindheitssoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse zu verstehen, selbstständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Lebenslaufsoziologie (Sommersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder Transitionsprozesse im Allgemeinen bzw. Ernährungs- und Energietransitionen im Speziellen in Europa erwerben.

Transitionsforschung
Nach Abschluss kennen die Studierenden grundlegende Theorien der Transition. Sie verstehen die Komplexität gesellschaftlichen Wandels. Sie sind in der Lage, verschiedene Theorien zueinander in Bezug zu setzen und empirisch zu unterfüttern. Praktische Fallbeispiele aus verschiedenen Transitionsfeldern (z.B. Energie, Verkehr, Ernährung) können die Studierenden mit der Hilfe der erlernten Instrumentarien analysieren und kritisch einordnen.
 

Soziale Ungleichheiten
Upon completing the module, students will be familiar with the central concepts of social inequality research, with a focus on gender inequalities in the labour market and in the family. In the individual courses, major theoretical concepts for distinguishing and explaining different dimensions and determinants of social inequality are elaborated, discussed and applied. In addition, students will get to know data and methods for the quantitative analysis of gender inequalities (e.g. SOEP, pairfam).  In this way, they will understand empirical research results, develop their own research question and answer this question by analysing quantitative data in a small research project. Appropriate assistance will be provided for students who wish to deepen their skills in academic writing in English.

Organisation und Innovation
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA).

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

Social Geography
Through this module, students will be able to demonstrate critical understanding of the process of designing, doing and delivering a research project in the field of social geography. Students will be able to identify and explain geographical concepts – such as place, scale, identity and power - using evidence from desk-based fieldwork that they themselves have designed, collected/collated and analysed. Accordingly, by the end of the module, students should have the skills to carry out a short-term research project despite the challenges of working within the context of a global pandemic.  They will have knowledge of appropriate methodologies and be able to implement them effectively, whilst paying attention to wider institutional and societal infrastructures such as ethical considerations and data protection issues. In doing so, students will gain an understanding of the advantages and difficulties of social science research in the field. They should be able to communicate these critical insights via written academic reports and through oral presentations.