Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
29.09.2022 16:30:03
ges122 - Medieval History (Course overview)
Institute of History 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2015 Examination
Lecture
Seminar
  • No access 4.02.013 - EXKURSIONSMODUL: Das alte Trier Show lecturers
    • Lena Schönborn, M.A.
    • Dr. David Weiss

    Dates on Tuesday. 28.04.15 10:00 - 14:00, Thursday. 25.06.15 12:00 - 14:00, Monday. 27.07.15 - Thursday. 30.07.15 08:00 - 18:00, Location: V03 0-E003, V03 0-E002, ((Trier-Exkursion))
    Diese Veranstaltung ist ein eigenständiges Modul, das aus einer Blockveranstaltung zur Vor- und Nachbereitung und einer Exkursion besteht. Eine Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig. Als älteste Stadt Deutschlands blickt Trier auf eine bewegte Geschichte zurück. Der römische Kaiser Augustus verlieh der Siedlung an der Mosel ca. 17 vor Christus die Stadtrechte. Trier stieg schnell auf und wurde im ausgehenden dritten Jahrhundert Kaiserresidenz. Konstantin residierte hier von 306 bis 316. Die großen Römerbauten prägen bis zum heutigen Tag das Bild der Stadt. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches wurde Trier in das fränkische Reich eingegliedert. Der Erzbischof der ehemaligen Kaiserresidenz war zugleich Stadtherr. Im Hoch- und Spätmittelalter sollte er zu den sieben Kurfürsten gehören, die den deutschen König wählten. Das Haus der Luxemburger, das im 14. Jahrhundert einige Herrscher stellte, besetzte zugleich den Posten des Erzbischofs. Trier behielt dadurch im Reich eine exponierte Stellung. Die Exkursion, die vom 27.07.2015 bis zum 30.07.2015 stattfindet, soll den Studierenden die Möglichkeit geben, Triers bewegte Geschichte am Objekt kennenzulernen. Die Römerbauten, die im Mittelalter häufig völlig neuen Bestimmungen zugeführt wurden, schlagen dabei eine Brücke zwischen den beiden Epochen. Sie erlauben es auf diese Weise, „über den Tellerrand“ von Altertum bzw. Mittelalter zu schauen. Hinweis zur Anmeldung: Sowohl die Antike als auch das Mittelalter stellen jeweils acht Plätze für die Exkursion bereit. Zudem wird es eine Nachrückerliste gegeben. Interessenten werden gebeten, ein Motivationsschreiben von maximal einer Seite zu verfassen, in dem sie erklären, weshalb sie an der Exkursion teilnehmen möchten. Die Schreiben für die Antike werden bis zum 31.03.2015 in das Fach von Lena Schönborn geworfen. Die Schreiben für das Mittelalter werden bis zum identischen Stichtag in das Fach von David Weiss geworfen. Ablauf der Veranstaltung: Die Teilnehmer werden durch die Dozenten manuell zugelassen. Am 28.04.2015 wird es von 10:00 – 14:00 einen Vorbereitungstermin geben, auf dem die Referatsthemen zugeteilt werden. Zudem werden hier auch die technischen Fragen wie Reisedaten und Kosten geklärt. Der selbst zu tragende Anteil ist durch Zuschüsse der Abteilungen alte und mittelalterliche Geschichte studentengerecht. Nach der Exkursion wird es noch einen abschließend Blocktermin in den Semesterferien geben.

  • No access 4.02.024 - Noblesse oblige. Praktiken und Selbstentwürfe des Adels im Mittelalter Show lecturers
    • Dr. phil. Ines Weßels

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 14/04/15)

    Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.021.

  • No access 4.02.025 - Zwischen Hof, Burg und Domherrensitz. Hoch- und Niederadel im hohen und späten Mittelalter Show lecturers
    • Prof. Dr. Rudolf Holbach

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 16/04/15)

  • No access 4.02.026 - Adel und Adelsherrschaft im Nordwesten des mittelalterlichen Reiches Show lecturers
    • André R. Köller

    Wednesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 15/04/15)
    Dates on Wednesday. 03.06.15 19:00 - 21:00

    Bitte kombinieren Sie diese Veranstaltung mit der Vorlesung 4.02.021. Nach einer inhaltlichen und methodischen Einführung zu den Themen Kulturwissenschaft, spätes Mittelalter, Adel, Nordwesten des Reiches zwischen Ems und Elbe, Nordseeküste und Harz sind folgende Aspekte näher zu betrachten: weltliche und geistliche Fürsten, Grafen und Edelherren, niederer Adel; Landesherrschaft, Grundherrschaft, Ehe- und Familienpolitik, Repräsentation, Habitus und Lebensstil; Adel und Kirche, Adel und Bauern, Adel und Stadt. Neben dem Umgang mit theoretischen und darstellenden Texten soll die Arbeit mit (niederdeutschen) Quellen im Seminar und im Rahmen der Hausarbeiten eine wichtige Rolle spielen.

  • No access 4.02.027 - Täter oder Opfer? Legitimation und Delegitimation in städtischen Konflikten im Mittelalter Show lecturers
    • Dr. David Weiss

    Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 15/04/15)
    Thursday: 12:00 - 14:00, weekly (from 16/04/15)

    Dieses Angebot ist ein eigenständiges Modul und umfasst 4 LVS. Eine Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig. „Städtische Konflikte“ oder „Bürgerkämpfe“ sind ein Kennzeichen des deutschen Spätmittelalters. Die Forschung zählt mehr als 200 solcher Auseinandersetzungen, die sich zwischen den Räten der Städte und ihren Gemeinden abgespielt haben. Neben den gewaltsamen Auseinandersetzungen fand immer auch ein „Propagandakrieg“ zwischen den Konfliktparteien statt. Beide Seiten versuchten, den Feind als Schuldigen der Ereignisse zu brandmarken. Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Legitimations- und Delegationsstrategien in den Blick und versucht so, die Geschehnisse in den Städten weiter zu erhellen. Zwingend zum Seminar muss die zweistündige Übung, die zu diesem Modul gehört, besucht werden. Die Veranstaltung dient zur Vorbereitung einer wissenschaftlichen Tagung mit dem Titel „vorderfflik twinstringhe unde twydracht“: Städtische Konflikte im Spätmittelalter. Diese wird im Oktober 2015 in den Räumlichkeiten der Universität von der Abteilung für mittelalterliche Geschichte ausgerichtet. Die Studierenden werden durch das Modul in die Planung und Organisation der Tagung eingebunden. Es sollen sich bitte nur die Studierenden anmelden, die hierzu auch bereit sind! Als Prüfungsleistung sind z.B. wissenschaftliche Poster zu erstellen, die bei der Tagung ausgestellt werden können.

Hinweise zum Modul
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module
- Erweiterung des Fachwissens über das Mittelalter
- Vertiefung der im Basiscurriculum geförderten Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen
- Weiterentwicklung des fachlich-methodischen Instrumentariums zur Quelleninterpretation, zur kritischen Erschließung von Fachliteratur und zur Entwicklung eigener Ergebnisse und Standpunkte
- Stärkung des kritischen Reflexionsvermögens hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze