kum250 Art Education in Museums and Exhibitions in Schools and other Organizations (Course overview)

kum250 Art Education in Museums and Exhibitions in Schools and other Organizations (Course overview)

Institute of Art and Visual Culture 6 KP
Module components Semester courses Winter semester 2024/2025 Examination
Course or seminar
  • No access 3.06.151 - Un/Doing Difference: Differenz und Inklusion in kunstpädagogischen und kunstvermittelnden Kontexten Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Michaela Kaiser
    Termine anzeigen
    • Monday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 14.10.24)

    Seit geraumer Zeit kursieren die Schlagwörter „Inklusion“ und „Diversität“ in den Diskursen der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung. Sie kreisen dabei trotz verschiedener Ansprüche um dieselbe doppelte Annahme: die Annahme von der Differenz der beteiligten Adressat*innen und Akteur*innen kunstbezogener Bildungsprozesse einerseits und deren Ungleichbehandlung andererseits. In einem erweiterten sozialen Kontext gelesen lässt sich dieses so entstandene Feld auf seine ambivalenten Zielführungen zwischen Fürsorglichkeit und Disziplinierung ebenso befragen, wie auf seine Verstrickungen im Hinblick auf ökonomische Interessen. Die Ringvorlesung „(Un)Doing difference in kunstpädagogischen und kunstvermittelnden Handlungsfeldern“ möchte aus einer kultur- und differenztheoretischen Perspektive einen Beitrag dazu leisten, die strukturellen und kulturellen Herstellungs- und Bearbeitungsformen von Differenz in kunstpädagogischen und kunstvermittelnden Kontexten zu reflektieren. Es werden Positionen versammelt, die ihren Fokus auf historische Zusammenhänge, aktuelle Perspektiven und Institutionen richten und auf das (Un)Doing von Differenz befragen. Soziale Differenz und Ungleichheit werden dabei nicht nur als von außen an das Feld kunstbezogener Bildungsarbeit herangetragen verstanden, sondern auch als in diesem hervorgebrachte Phänomene. Die Annahme der Involviertheit von Institutionen und Akteur*innen in die Prozesse der Herstellung und Bearbeitung von Differenz bietet hier ansetzend zwei Chancen: einerseits die Reflexion der Komplexität kunstpädagogischer und kunstvermittelnder Settings und andererseits einen Ausgangspunkt für die Störung eingespielter Herrschaftsverhältnisse.

Exercises
  • No access 3.06.152 - Mensch/Natur/Kultur in der Kunst Lehrende anzeigen
    • Dr. Wiebke Trunk
    Termine anzeigen
    • Wednesday, 12:00 - 14:00, Fortnightly (from 16.10.24)
    • Wednesday, 14:00 - 16:00, Fortnightly (from 16.10.24)

    In Kunstwerken lässt sich das Verhältnis von Menschen und ihrer Welt ablesen; zumindest ansatzweise. Nicht zuletzt spielt dabei die Darstellung von Landschaften oder Natur etc. eine zentrale Rolle. In Kunstmuseen/Galerien und u.a. im botanischen Garten der Uni Oldenburg werden dabei wir diesem Verhältnis nachgehen, um davon ausgehend zeitgenössische Arbeiten zu diskutieren, in denen diese Beziehung problematisiert wird. Dabei beleuchten wir Themen wie Umweltverschmutzung, Kapitalismus oder auch Klimapolitik. Ziel ist die Hinführung zu einem kritischen Bewusstsein existenzieller Verhältnisse und ihrer künstlerischen Formulierung.

  • No access 3.06.153 - Wie soll man das vermitteln? (mit Exkursion nach Berlin) Lehrende anzeigen
    • Dr. Wiebke Trunk
    Termine anzeigen
    • Wednesday, 05.02.25, 10:00 - 20:00 o'clock
    • Thursday, 06.02.25, 09:00 - 17:00 o'clock
    • Friday, 07.02.25, 10:00 - 20:00 o'clock
    • Saturday, 08.02.25, 10:00 - 20:00 o'clock

    In dieser Blockveranstaltung besuchen wir unterschiedliche Kunstmuseen - in Oldenburg und in der näheren und weiteren Umgebung (u.a. Berlin). Insbesondere interessiert dabei der Kontext in dem Arbeiten entstanden sind bzw. heute gezeigt werden. Wie etwa die Tatsache, dass das Haus des jüdischen Künstlers Max Liebermann in Berlin in unmittelbarer Nähe zum Haus der Wannseekonferenz liegt (1942 wurde dort in einer geheimen Konferenz von hochrangigen Nationalsozialisten die Deportation jüdischer Menschen organisiert); in der Nähe befindet sich auch die Adlon Villa, in der im November 2023 von Mitgliedern der AFD die Ausbürgerung von Menschen aus Deutschland diskutiert worden ist (Stichwort: "Remigration"). Wir befassen uns demgemäß mit Fragen, die den politischen Kontet von Kunst behandeln und damit mit der Problematisierung einer Vermittlung, die kritisch und reflektiert das politische Umfeld berücksichtigt. Insofern ist es das Ziel der Veranstaltung entsprechend informierte Formate dieser Kommunikation zu entwickeln.

  • No access 3.06.154 - Kunst ist immer politisch Lehrende anzeigen
    • Dr. Wiebke Trunk
    Termine anzeigen
    • Tuesday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 15.10.24)

    In der Veranstaltung untersuchen wir die Entwicklung von Kunstbegriffen. Zentral wird die Frage sein, welche Festlegung hinter einer Überzeugung liegt, die behauptet dies oder das sei Kunst oder auch nicht. Wir werden diese möglicherweise selbstverständlich geäußerten Ansätze anlysieren und sie auf ihre gesellschaftspolitische Einbindung hin untersuchen. Ziel ist es - anhand unterschiedlicher Beispiele (u.a. "Beutekunst" v. Bénédicte Savoy et al) - die jeweilige (politische) Funktion der Bezeichnung Kunst herauszufinden und zu benennen. Damit soll ein kritischer und v.a. bewusstseinserweiternder Begriff dessen entwickelt werden, was dieser Begriff bedeutet. Dies führt nicht zuletzt zur Fundierung kunstpädagogischer Arbeit und der Auseinandersetzung mit Kunst und ihrer Vermittlung.

Hinweise zum Modul
Prerequisites

Parallel zur Belegung des letzten Basismoduls können bereits Aufbaumodule belegt werden.

Zusätzliche Hinweise

Module Capacity:
unrestricted

Prüfungsart, -umfang, -dauer
PF
Prüfungszeiten

Ende des Semesters

Lernergebnisse/Kompetenzen

In diesem Aufbaumodul geht es um vertiefte Kenntnisse der Theorie und Praxis von Kunstvermittlung in schulischen und außerschulischen Kontexten.

Dabei geht es vornehmlich um:

  • Ableitungen kunst- und medienvermittelnder Probleme aus den Gegenstandsbereichen, Wissensgebieten und Arbeitsfeldern der Kunst(-wissenschaft), Erziehungswissenschaften und Fachdidaktiken und Alltagskulturen;
  • Entwürfe und Erprobungen von Lehrkonzepten für schulische und außerschulische Kontexte auch in Bezug auf Heterogenität, Digitalität und/oder Inklusion;
  • historische und aktuelle kunstpädagogische Positionen, Ansätze der ästhetischen Bildung und Genealogien der Kunstvermittlung;
  • Vertiefung der Fähigkeit zur reflektierten Eigenerfahrung in Vermittlungsprozessen.