the239 Questions and Topics of Church History (Course overview)

the239 Questions and Topics of Church History (Course overview)

Institute of Theology and Religious Education 6 KP
Module components Semester courses Summer semester 2025 Examination
Lecture
Seminar
  • 4.07.133 - Täuferreich von Münster Lehrende anzeigen
    • Friederike Henjes, M.A. /M.Ed.
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    • Monday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 07.04.25)

  • 4.07.132 - Über die Grenze(n) hinaus - Religiöse Gemeinschaften in Ostfriesland und Groningen (Gruppe B) Lehrende anzeigen
    • Sandra Langhop
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    • Monday, 07.04.25, 18:00 - 20:00 o'clock
    • Friday, 25.04.25, 14:00 - 18:00 o'clock
    • Saturday, 26.04.25, 10:00 - 18:00 o'clock
    • Saturday, 24.05.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Sunday, 25.05.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Saturday, 14.06.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Sunday, 15.06.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Monday, 30.06.25, 18:00 - 20:00 o'clock

    Wie formten sich reformierte Glaubensgemeinschaften in einem Umfeld, das von grenzüberschreitenden theologischen und sozialen Dynamiken, von religiöser Pluralität, Migration und Konflikten geprägt war? Und welche Rolle spielten Kirchenräume dabei als Aushandlungsorte konfessioneller Identität — als Schauplätze von Begegnungen, Abgrenzungen und Anpassungen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Seminar. Gemeinsam befassen wir uns mit den Entwicklungen reformierter Gemeinschaften und Kirchenstrukturen von der Reformation bis ins 17. Jahrhundert — eine Zeit intensiver theologischer Debatten, interkultureller und -konfessioneller Aushandlungsprozesse und territorialer Neuordnungen. Im Austausch mit einem anderen Seminar (Über die Grenze(n) hinaus — Religiöse Gemeinschaften in Ostfriesland und Groningen [Gruppe A]) analysieren wir, wie sich reformierte Gemeinschaften in einem Umfeld behaupteten, das durch den Austausch, aber auch durch scharfe Abgrenzungsprozesse zwischen Reformierten und Täufer:innen geprägt war. Im Rahmen von zwei Exkursionen (nach Ostfriesland und Groningen) werden wir die Möglichkeit haben, Kirchenräume als Kontakt- und Konfliktzonen zu erleben, die Rolle von Handelsstädten als Durchgangsorte religiöser Bewegungen kennenzulernen, sowie über Raumpraktiken und Symbolik(en) innerhalb religiöser Architektur ins Gespräch zu kommen.

  • 4.02.015 - Basilius von Caesarea. Ein kappadokischer Heiliger als Strippenzieher Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Michael Sommer
    • Apl. Prof. Dr. Ralph Hennings
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    • Tuesday, 14:00 - 16:00, Weekly (from 08.04.25)

  • 4.07.137 - Entscheidungschrist:innentum gestern & heute — transatlantische Verflechtungen Lehrende anzeigen
    • Carlotta Israel
    • Dr. Dominik Gautier
    • Sandra Langhop
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    • Monday, 15.09.25, 14:00 - 18:00 o'clock
    • Tuesday, 16.09.25, 09:00 - 17:00 o'clock
    • Friday, 19.09.25, 10:00 - 20:00 o'clock
    • Saturday, 20.09.25, 10:00 - 20:00 o'clock
    • Sunday, 21.09.25, 10:00 - 20:00 o'clock
    • Wednesday, 01.10.25, 14:00 - 18:00 o'clock

    Das sogenannte „Entscheidungschrist:innentum“ betont die persönliche, freie Glaubensentscheidung des/der Einzelnen und ist ein prägendes Erbe freikirchlicher sowie evangelikaler Traditionen. Es wirkt bis heute – theologisch, politisch, ethisch, global. Die diesjährige GFTP-Tagung (vom 19.-21.09.) in Hamburg steht unter eben jenem Titel: „Entscheidungschristentum – Erbe und Potential täuferischer und anderer Freikirchen für die Zukunft der Kirche“. Sie findet im Licht des 500-jährigen Täufer:innenjubiläums statt und wird daher ein Bestandteil des Seminars sein, in dem wir uns dem Thema aus systematisch-theologischer und kirchenhistorischer Perspektive annähern und fragen: Was bedeutet es, sich bewusst zum Glauben zu entscheiden – und welche theologischen, ethischen und gesellschaftlichen Folgen hat dieses Verständnis von Christ:innensein? Welche Rolle spielen dabei historische Prägungen der Täufer:innenbewegung, des (Post-)Evangelikalismus oder sozialethische Herausforderungen wie Klima, Demokratie, Rassismus und Geschlecht? Wie kann eine sozialethisch reflektierte christliche Praxis im Zeitalter globaler Krisen aussehen und wie können wir im Rahmen verschiedener Bildungskontexte auf diese Entwicklungen reagieren? Welche Perspektiven eröffnen sich hinsichtlich dessen aus dem transatlantischen Vergleich zwischen den USA und Deutschland? Gemeinsam mit David Gushee, einem international bekannten Theologen und Sozialethiker aus den USA, werden wir zentrale Themen wie die Gefährdung der Demokratie durch religiöse Narrative, (post-)evangelikale Identitäten sowie sozialethische Herausforderungen aus US-amerikanischer und deutscher Perspektive diskutieren. Das Seminar besteht aus: 15.09. Blocksitzung und Abendvortrag 16.09. Seminartag mit David Gushee (in der Villa Geistreich) 19.-21.09. GFTP-Tagung in Hamburg; die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos - für eine Unterkunft (und voraussichtlich auch Verpflegung) ist selbst zu sorgen. 01.10. Abschluss und Reflexionssitzung"

  • 4.07.134 - Täufer*innen in Norddeutschland Lehrende anzeigen
    • Carlotta Israel
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    • Wednesday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 09.04.25)

  • 4.07.135 - Materielle Konfessionskulturen. Kirchenräume als Lernorte für den CRU Lehrende anzeigen
    • Carlotta Israel
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    • Tuesday, 01.04.25, 12:00 - 18:00 o'clock
    • Wednesday, 02.04.25, 08:00 - 18:00 o'clock
    • Thursday, 03.04.25, 08:00 - 18:00 o'clock
    • Friday, 06.06.25, 14:00 - 18:00 o'clock

    In Kooperation und mit Exkursion nach Osnabrück.

  • 4.07.131 - Über die Grenze(n) hinaus - Religiöse Gemeinschaften in Ostfriesland und Groningen (Gruppe A) Lehrende anzeigen
    • Friederike Henjes, M.A. /M.Ed.
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    • Monday, 07.04.25, 18:00 - 20:00 o'clock
    • Friday, 25.04.25, 14:00 - 18:00 o'clock
    • Saturday, 26.04.25, 10:00 - 18:00 o'clock
    • Saturday, 24.05.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Sunday, 25.05.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Saturday, 14.06.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Sunday, 15.06.25, 08:00 - 20:00 o'clock
    • Monday, 30.06.25, 18:00 - 20:00 o'clock

    Das Seminar beschäftigt sich mit Täufer*innen, der Entwicklung von täuferischen Gemeinschaften und deren Strukturen ab der Reformation bis in 17. Jahrhundert. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Umfeld, das von grenzüberschreitenden theologischen und sozialen Dynamiken, von religiöser Pluralität, Migration und Konflikten geprägt war, gelegt. Im Austausch mit einem anderen Seminar (Gruppe B), das sich mit reformierten Glaubensgemeinschaften auseinandersetzt, fokussieren wir den Austausch, aber auch (räumliche) Abgrenzungsprozesse zwischen Reformierten und Täufer*innen in Ostfriesland und Groningen, NL. So sollen vor allem Kirchenräume als zentrale Orte konfessioneller Identität, aber auch als historische Orte und Schauplätze von Begegnungen, Abgrenzungen und Anpassungen untersucht werden. Im Rahmen von zwei Exkursionen (nach Ostfriesland und Groningen) werden wir die Möglichkeit haben, Kirchenräume als Kontakt- und Konfliktzonen zu erleben, die Rolle von Handelsstädten als Durchgangsorte religiöser Bewegungen kennenzulernen, sowie über Raumpraktiken und Symbolik(en) innerhalb religiöser Architektur ins Gespräch zu kommen.

  • 4.07.136 - Das erste gemeinsame Glaubensbekenntnis? Lehrende anzeigen
    • Apl. Prof. Dr. Ralph Hennings
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    • Saturday, 24.05.25, 10:00 - 18:00 o'clock
    • Sunday, 25.05.25, 10:00 - 18:00 o'clock
    • Saturday, 14.06.25, 10:00 - 18:00 o'clock

Hinweise zum Modul
Prerequisites

Für Studierende mit dem Studienziel M.Ed. Gym. sind fachbezogene Lateinkenntnisse oder das Kleine Latinum Voraussetzung einer Belegung des Moduls.

Reference text

Pflichtmodul für Masterstudierende M.Ed. WiPäd, sonst Wahlpflichtmodul.

Regelungen zur aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen:
Die Module des auf den Diskurs ausgerichteten geisteswissenschaftlichen Studiums bilden einen Prozess des Lernens, Forschens und Lehrens ab. Die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls sind eng miteinander vernetzt. Die regelmäßige aktive Teilnahme an jeder Modulveranstaltung gewährleistet das Gelingen des Moduls als Gesamtheit. Als Voraussetzung für die Zulassung zu einer Modulprüfung oder die Vergabe von Kreditpunkten kann in den Modulen für Veranstaltungen, die Lehrinhalte praktisch-anschaulich oder vornehmlich über den Dialog von Studierenden und Lehrenden vermitteln (z. B. Seminare, Kolloquien, Übungen, Exkursionen, Praktika), eine aktive Teilnahme gefordert werden, sofern diese erforderlich ist, um das Ziel der Lehrveranstaltung zu erreichen. Die Leistungen der aktiven Teilnahme sind unbenotet und müssen hinsichtlich des Arbeitsaufwandes in einem ausgewogenen Verhältnis zu der zu vergebenden Kreditpunktzahl stehen. Zur aktiven Teilnahme können gehören: Regelmäßige Anwesenheit (Von regelmäßiger Anwesenheit ist i. d. R. dann zu sprechen, wenn der oder die Studierende nicht mehr als 20% der Lehrveranstaltungszeit versäumt hat.) und Beteiligung in den Veranstaltungen, Vor- und Nachbereitung des Lehrmaterials, Vorbereitung/Lektüre von Texten sowie, je nach Veranstaltungsform, die Übernahme von Kurz- und Impulsreferaten, Protokollen, Kurzpräsentationen o. ä. Die jeweils geltenden Kriterien aktiver Teilnahme werden zu Beginn der Veranstaltung von den Lehrenden in gegenseitiger Absprache mit den anwesenden Studierenden festgelegt, transparent dargestellt und schriftlich fixiert.

Module examination
KL
Skills to be acquired in this module

Fachwissenschaftliche Kompetenz:
Die Studierenden verfügen über Vertiefungswissen zu einer Epoche der Kirchengeschichte (synchron oder diachron) und haben spezielle Kenntnisse über relevante Personen der Kirchengeschichte sowie ihrer theologischen Überzeugungen und Konzepte erworben. Die Studierenden bewerten kirchenhistorische Ansätze (Methodologie) kritisch und kontextualisieren kirchenhistorische Quellen eigenständig.

Theologisch-didaktische Erschließungskompetenz:
Die Studierenden beurteilen zentrale Texte der Kirchengeschichte unter Anwendung der Quellenkritik.

Dialog- und Diskurskompetenz:
Die Studierenden analysieren die Geschichte interreligiöser Dialoge. Sie verstehen Argumentationslinien konfessioneller Positionierungen und wenden diese diskursiv an.

Entwicklungskompetenz:
Im Rahmen des Forschungsbasierten Lernens entwickeln und definieren die Studierenden Forschungsfragen, diskutieren Forschungsergebnisse kritisch und dokumentieren sie anschaulich.

Im Masterstudiengang M.Ed. Wirtschaftspädagogik und im Masterstudiengang M.Ed. Sonderpädagogik werden die Kompetenzen auf erhöhtem Niveau erworben.