Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
29.11.2021 19:03:29
inm720 - Media Theory and History: Focus on Visual Media (Course overview)
Institute of Art and Visual Culture 15 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2021 Examination
Seminar (1 S)
(
3 Veranstaltungen im Modul: (1 SE; 1 VL oder 1 SE; 1 SE oder 1 Ü;)
)
  • No access 3.05.521 - Wenn Popmusikkultur (ihre) Geschichte schreibt Show lecturers
    • Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 15/04/21)

    Den Ausgangspunkt des Lehrprojektes bilden Beobachtungen, die davon zeugen, dass seit einigen Jahren populäre Musik des 20. Jahrhunderts als kulturelle Praxis und Mediendispositiv in den Erin-nerungsräumen von Gesellschaft eine bemerkenswerte Rolle spielen. Das betrifft Radioformate wie „die größten Hits der 70er Jahre“, Charts wie die „100 besten Songs aus der DDR“, unzählige Dokumentationen und fiktionale Filme (Biopics verstorbener und lebender „Legenden“ sowie Sze-nen populärer Musik). Es erscheinen halbfiktionale Romane oder autobiografische Erinnerungen und Museen zeigen Dauer- oder Wanderausstellungen zur Popmusikgeschichte. Die aufgezählten Ereignisse und Formate können als Vergegenwärtigungen von (Zeit-)Geschichte und als Historio-grafien popkulturellen Wissens verstanden werden. An diesem Punkt setzt das Lehrprojekt an. Die Studierenden verschaffen sich selbständig einen Überblick zu konkreten Darstellungsformen von Geschichte populärer Musik (Ausstellungen, Ro-mane, Musicals, Dokumentationen, Biopics oder Listenformate = Korpus der Forschung) und re-cherchieren parallel dazu Fachliteraturdie das Thema Historiografien von (populärer) Musik und popkulturellem Wissens behandelt. (Forschungsstand) Vor diesem Hintergrund geht es anschließend darum, Fragen an die Darstellungsweisen, Narrative und Motive anhand der ausgewählten Medien der Geschichtsschreibung zu formulieren Im zweiten Teil des Lehrprojektes gestalten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Forschung in Form von Videoessays, Vitrinen, Sound-Lectures oder klassischen Hausarbeiten. All das kann im Rahmen eines Abschlusskolloquiums gezeigt und diskutiert werden. Das Lehrprojekt wird von zwei Tutor*innen unterstützt.

  • No access 3.06.311 - Jedes Tier ist eine Künstlerin Show lecturers
    • Prof. Dr. Petra Löffler

    Wednesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 14/04/21)

    Dieses von der Künstlerin Rosemarie Trockel stammende Statement modifiziert eine be-kannte Überzeugung von Joseph Beuys, wonach jeder Mensch ein Künstler sei, hinsichtlich von Geschlecht und Species. Neben Trockels eigenen künstlerischen Arbeiten, in denen sie auch das Verhalten von Prozessionsspinnerraupen manipuliert, nimmt das Seminar weitere kreative Kollaborationen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Kunstschaffenden wie zum Beispiel Tomás Saracenos spektakulär in Szene gesetzte Spinnen und ihre gespon-nenen Netze oder Christine und Margaret Wertheims Projekt kollektiv gehäkelter Korallen-riffe zum Anlass, um über künstlerische und wissenschaftliche Konzepte von Autorschaft, Kreativität und welterzeugender Zusammenarbeit nachzudenken. Dabei sollen Schriften von Donna Haraway, Tim Ingold und Etienne Souriau diskutiert und Ansätze für eine artenüber-greifende künstlerische bzw. figurative Praxis oder Zoëpoiesis entwickelt werden.

Course or seminar (1 VL/S)
Seminar or exercise (1 S/Ü)
Notes for the module
Reference text
15 KP | 1 S; 1 V oder 1 S; 1 S oder Ü, insgesamt zwei LV aus MM 2 und eine aus MM 3 | 1. bis 3. FS, WPM | Löffler
Time of examination
Die Prüfungsleistungen sind am Ende des Semesters zu erbringen.
Module examination
G
Skills to be acquired in this module
- vertiefte Kenntnisse im Bereich medientheoretischer Diskurse und Medienkritik - kritische Auseinandersetzung mit wichtigen medientheoretischen Positionen, insbesondere der auf die Kategorie Bild bezogenen Theorien - Erarbeitung von wissenschaftlichen Zugängen und Methoden verschiedener Medientheorien - kritische Verknüpfungen von bild- und musik-/ klangbezogenen Medientheorien - Bezüge zwischen eigenen medienpraktischen Erkenntnissen und theoretischen Diskursen herstellen - Bezüge zwischen medientheoretischen Positionen und medialen Berufs- und Arbeitsfeldern herstellen