Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
27.01.2023 06:29:54
ipb949 - Area of interdisciplinarity - Media Analysis (Course overview)
Institute of Music 15 KP
Prüfungsberechtigt sind alle Lehrenden im Modul Allgemeine Fragen zum Fakultätsbereich unter Angabe des eigenen Masterstudiengangs bitte an: studienkoordination.fk3@uol.de (Antje Beckmann und Nicole Griese)
Module components Semester courses Wintersemester 2019/2020 Examination
Seminar (Einführung)
  • No access 3.06.302 - Fotografische Debatten zwischen ‚analog’ und ‚digital’: Praktiken, Bilder, Apparatus Show lecturers
    • Dr. Kerstin Brandes

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 17/10/19)

    Mit der Durchsetzung der digitalen Fotografie seit Anfang der 1990er Jahre sind die vielschichtigen Debatten, wie sie um die analoge Fotografie geführt worden sind, weder ausdiskutiert noch verstummt – Kunst und Dokument, Evidenz und Wahrheit oder Lüge und Täuschung, Index und/oder Ikon, reproduktiv und/oder produktiv, das Ineinandergreifen von Technik und Gebrauch usw. usf. Vielmehr tritt zum einen die Debatte um das Verhältnis von analoger und digitaler Fotografie – oder, weiter gefasst, analogen und digitalen Medien – hinzu; zum anderen verschieben sich im vergleichenden Rückblick bzw. in der vergleichenden Vorausschau die Zuschreibungen an die analoge wie an eine digitale Fotografie. Das Seminar wird sich anhand von kunst-, bild- und medienwissenschaftlichen Positionen mit ‚alten’ und ‚neuen’ Debatten um das Dispositv Fotografie auseinandersetzen.

Course or seminar
  • No access 3.05.521 - Unterdrückung hören?! - postkoloniale Analysen populärer Musik Show lecturers
    • Vincent Rastädter, M.A.

    Dates on Saturday. 16.11.19 - Sunday. 17.11.19 10:00 - 16:00, Saturday. 18.01.20 10:00 - 17:00, Sunday. 19.01.20 10:00 - 16:00
    Die sogenannte Postkoloniale Theorie ist in den späten 1970er-Jahren zunächst im Bereich der angelsächsischen Literaturwissenschaft aufgekommen. Der Ansatz hat seitdem immer weiter an Popularität gewonnen und findet inzwischen im gesamten Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften Anwendung. So kommt es, dass auch in den Musikwissenschaften zunehmend entlang von Thematiken und Fragestellungen der Postkolonialen Theorie geforscht wird. Und diese Herangehensweisen eröffnen auch neue Ansätze für die Erforschung von Popmusik, insbesondere was die Analyse globaler Abhängigkeits- und Machtverhältnisse angeht. So werden zum Beispiel dank des postkolonialen Hegemoniebegriffes neue Formen der Kritik an den Produktions- und Distributionsweisen der Musikindustrie möglich. Das Ziel dieses Seminars besteht darin, wichtige Grundkonzepte postkolonialer Theorie zu vermitteln und für die Analyse populärer Musik nutzbar zu machen. Dabei sollen vor allem ergebnissoffene – und voraussetzungsfreie – (Hör-)Analysen neue Zusammenhänge erschließen und durch Rückbeziehung auf den theoretischen Rahmen bisher vielleicht wenig beachtete Facetten populärer Musik herausstellen. Diese Eindrücke sollen durch Diskussionen im Seminarplenum gefestigt werden. Diese Aktivitäten sollen verdeutlichen, wieso auch und gerade die (populäre) Musik ein fruchtbares Feld für die Möglichkeiten postkolonialer Denk- und Analyseformen darstellt. Das Seminar wird als Blockveranstaltung an zwei Wochenenden im Semester durchgeführt (die genauen Termine finden sich im Reiter „Ablaufplan“ hier im Stud.IP). Zur Vorbereitung des ersten Termins werden Infos und vorbereitende Lektüre auf elektronischem Wege bekanntgegeben werden. Beim ersten Blocktermin wird das Seminarthema eingeführt und anhand verschiedener Fallbeispiele beleuchtet. Darüber hinaus werden methodische Kenntnisse vermittelt, die dann bei der Bearbeitung der Seminar-Fragestellungen eingesetzt werden können. Zwischen den Blockterminen werden alle Teilnehmenden in selbstständiger, aber angeleiteter Arbeit ein eigenes Thema aus dem Seminarkontext vertiefen (allein oder in der Gruppe). In der zweiten Blockphase wird dann auf die Ergebnisse dieser Recherche aufgebaut. Wer eine Prüfungsleistung ablegen möchte, kann nach dem zweiten Blocktermin die Arbeit am gewählten Thema vertiefen und in eine geeignete Form bringen. Angeboten werden dafür die Prüfungsformen Hausarbeit und Referat. Fachfremde Studierende sind im Seminar herzlich willkommen – die Teilnahme ist auch ohne musikwissenschaftliche Vorkenntnisse möglich! Für Fragen zur Seminargestaltung und zu den (möglichen) Inhalten steht der Dozent gerne zur Verfügung – auch vorab, per E-Mail (vincent.rastaedter1@uol.de) oder Stud.IP-Nachricht.

Seminar or exercise
  • No access 3.05.331 - Musik und Männlichkeit: Intersektionale Perspektiven Show lecturers
    • Prof. Dr. Mario Dunkel

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 17/10/19)

    Ob im Jazz, Punk, Schlager oder in der Kunstmusik: Die Inszenierung von Geschlecht gehört zu den Grundbestandteilen musikalischer Praktiken. Was wäre Kollegah ohne die Instzenierung von Hypermaskulinität, Miles Davis ohne die Coolness, Karajan ohne das Geniehafte, Rammstein ohne die „Härte“ und Conchita Wurst ohne das Divenhafte? Konstruktionen von Geschlecht in der Musik sind dabei eng verknüpft mit weit verbreiteten gesellschaftlichen Vorstellungen von Gender. Musik verhandelt die Normen für vergeschlechtlichtes Verhalten im Alltag. Sie hinterfragt, parodiert oder bekräftigt, wie Kulturen und Individuen sich bzgl. ihrer Genderidentitäten verorten und begegnen. Dieses Seminar widmet sich den verschiedenen Inszenierungen von Männlichkeit in unterschiedlichen Genres und Kontexten. Dazu gehören u.a. Jazz, Hip-Hop, Schlager, Rock und Heavy-Metal. Anhand eines Blicks auf musikalisch inszenierte Männlichkeit, so die These des Seminars, lassen sich Rückschlüsse über Sehnsüchte und Vorstellungen ziehen, die eng verbunden sind mit verbreiteten gesellschaftlichen Konflikten und Bedürfnissen. In den Analysen soll eine intersektionale Perspektive eingenommen werden, aus der Gender nicht als isoliertes Phänomen, sondern als Teil eines Geflechts mit anderen Diskursen (etwa race, Ethnizität, soziales Milieu) betrachtet wird.

  • No access 3.05.531 - Einführung in die Medienanalyse Show lecturers
    • Arne Wachtmann, M.A.

    Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 14/10/19)

  • No access 3.08.197 - Mediale Körper. Körperinszenierungen im aktuellen Science Fiction Film. Show lecturers
    • Albena Kaptebileva-Frilling, M.A.

    Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 18/10/19)

Hinweise zum Modul
Prerequisites
Grundlegende Kenntnisse in Medientheorie
Reference text
Für Studierende im M.A. Musikwissenschaft: Bei der Wahl eines Moduls im Fakultätsbereich ist darauf zu achten, dass es aus dem Angebot einer anderen Lehreinheit als der des eigenen Fachmasterstudiengangs stammt.
Module examination
HA
Skills to be acquired in this module
Vertiefte Kenntnisse der einschlägigen Modelle der Medienanalyse - Vertiefte Einsichten in die Interdisziplinarität der Medienanalyse gewinnen - Kenntnis der wesentlichen methodischen Ansätze der Medienanalyse (z.B. Film-, Fernseh-, Soundanalyse) - Fähigkeit zur kritischen Bewertung vorliegender Analyseansätze - Fähigkeit zur Anwendung der Analysemethoden auf ein Medienprodukt/ Erstellung einer exemplarischen Medienanalyse