ges153 - Modern East European History (Course overview)

ges153 - Modern East European History (Course overview)

Institute of History 9 KP
Eine Übersicht der Prüfungsberechtigen finden Sie unter https://uol.de/fk4/studium-und-lehre/studiengaenge/pruefungen/pruefungsberechtigte.
Module components Semester courses Wintersemester 2025/2026 Examination
Lecture
  • Unlimited access 4.02.050 - Die Sowjetunion und der Ostblock im Kalten Krieg: Kultur- und Transfergeschichte eines extremen Zeitalters Show lecturers
    • Prof. Dr. Malte Rolf

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 21/10/25), Location: A14 1-103 (Hörsaal 3)
    Dates on Wednesday, 07.01.2026 18:00 - 20:30, Location: A01 0-006

    Hinweis: Der epochale Schwerpunkt der Osteuropa-Module liegt in diesem Semester auf der Geschichte des 20. Jahrhunderts! Bitte kombinieren Sie die Vorlesung entweder mit dem Seminar "Die Sowjetunion und der Ostblock im Kalten Krieg: Kultur- und Transfergeschichte eines extremen Zeitalters" oder mit dem Seminar "Der „eiserne Vorhang“ als „Nylongardine“? Ost-West-Verflechtungen im Wettstreit der Systeme: Die „zweite Welt“ 1945-1991". Die Prüfungsleistung wird in den begleitenden Seminaren erbracht.

Seminar
  • Limited access 4.02.052 - Der „eiserne Vorhang“ als „Nylongardine“? Ost-West-Verflechtungen im Wettstreit der Systeme: Die „zweite Welt“ 1945-1991 Show lecturers
    • Prof. Dr. Malte Rolf

    Wednesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/10/25)

    Der epochale Schwerpunkt der Osteuropa-Module liegt in diesem Semester auf der Geschichte des 20. Jahrhunderts! Bitte kombinieren Sie das Seminar mit der Vorlesung „Die Sowjetunion und der Ostblock im Kalten Krieg: Kultur- und Transfergeschichte eines extremen Zeitalters“.

  • Limited access 4.02.053 - Alles ein großer Plan? Verschwörungstheorien in Geschichte und Gegenwart Show lecturers
    • Dr. Hans-Christian Petersen

    Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 21/10/25)

    Verschwörungstheorien erscheinen heute allgegenwärtig - TikTok, Deepfakes und der stärker werdende Populismus von links und rechts lassen das Geraune im Netz über einen vermeintlich großen Plan, der hinter allem steht, täglich lauter erscheinen. Ist dem so? Und über was genau sprechen wir eigentlich, wenn wir von Verschwörungstheorien reden? Im Rahmen des Seminars soll nachverfolgt werden, ab wann Verschwörungstheorien historisch wirksam wurden, wie dies geschah und welche Interessen mit ihnen verfolgt wurden. Ein Schwerpunkt wird auf dem östlichen Europa liegen, wo Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem die "Protokolle der Weisen von Zion" entstanden, der wohl einflussreichste Text zur Vorstellung einer angeblichen 'jüdischen Weltverschwörung' bis heute. Zugleich soll danach gefragt werden, wie Verschwörungstheorien im World Wide Web funktionieren (QAnon, Querdenken u.a.). Welche Rolle spielen Fake News und Filterblasen? Und kann die historische Quellenkritik einen Beitrag dazu leisten, auch weiterhin zwischen Fakten und Fiktionen zu unterscheiden? Leistungsnachweise können in Form eines Portfolio oder einer Hausarbeit erbracht werden.

  • Limited access 4.02.054 - Die KSZE-Konferenz von Helsinki 1975 – Vorgeschichte, Kontext und Folgen Show lecturers
    • Dr. Burkhard Olschowsky

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 21/10/25)

    Das Seminar wird die Motive, Konflikte und Folgen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) im Jahre 1975 in Helsinki behandeln. Hierbei werden sowohl die Bestrebungen der Sowjetunion nach vertraglicher Anerkennung der Grenzen nach Grenzveränderungen nach 1945 analysiert als auch die Forderungen des „Westen“ nach Achtung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten in den Ländern des Warschauer Paktes. Im besonderen Fokus werden die Veränderungen im östlichen Europa und das riskante Wirken der unabhängigen „Helsinki-Gruppen“ stehen. Zu fragen sein wird, inwiefern der KSZE-Prozess die Sowjetunion in ihrer Planungsphase (60er und 70er Jahre) mäßigte und schließlich den Zusammenbruch des Sowjetimperiums beschleunigte. Ferner wird auf die Bedeutung der KSZE (später OSZE) vor dem Hintergrund des gegenwärtigen russischen Krieges gegen die Ukraine Bezug genommen. Basisliteratur: - Michael Cotey Morgan, The final act: the Helsinki Accords and the transformation of the Cold War, Princeton Oxford, 2018 - Matthias Peter/ Hermann Wentker: Helsinki-Mythos“ oder „Helsinki-Effekt“?: Der KSZE-Prozess zwischen internationaler Politik und gesellschaftlicher Transformation. München 2012 - Bleibende Prinzipien. 50 Jahre Schlussakte von Helsinki, In: RGOW 3–4/2025: https://rgow.eu/zeitschrift/2025/3 bzw. im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK)

Hinweise zum Modul
Kapazität/Teilnehmerzahl 50 (
Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen auf die Module zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.
)
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden …
  • verfügen über strukturiertes historisches Grundwissen über die Geschichte der Neuzeit (Schwerpunkt: Osteuropa);
  • beherrschen den Zugang zu neuzeitlichen (Original-)Quellen;
  • verfügen über Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und entwickeln eigene Standpunkte in der kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Forschung;
  • entwickeln selbständig historisch relevante Fragestellungen, bearbeiten sie theoretisch-methodisch geleitet und gelangen so zu rationalen Urteilen;
  • analysieren die Bedingungen historischen Wandels in vergleichender Perspektive;
  • sind sich der historischen Prägung der Gegenwart bewusst und können Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft historiographisch einordnen sowie kritisch reflektieren;
  • beherrschen die adressatengerechte Vermittlung historischer (Er-)Kenntnisse;
  • erlernen Grundlagen digitaler Arbeitstechniken;
  • reflektieren aktuelle theoretische Entwicklungen, unter anderem im Bereich der Kulturgeschichte, des Postkolonialismus, der Minority Studies und der Gender Studies.