ger211 - Literary Periods and Works (Course overview)

ger211 - Literary Periods and Works (Course overview)

Institute of German Studies 6 KP
Module components Semester courses Winter semester 2024/2025 Examination
Seminar
  • No access 3.01.041 - Sibylla Schwarz – und die Literatur des Barock Show lecturers
    • PD Dr. Christian Schmitt

    Monday: 08:00 - 10:00, weekly (from 14/10/24)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.042 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Texte des Barocks stellen heutige Leser:innen vor einige Herausforderungen: Bei der Lektüre (von Originaltexten) gilt es, eine fremde Schrift zu entziffern; weitere Lesehindernisse stellen fehlende orthografische Standards, sprachliche Besonderheiten, ungewohnte stilistische Gepflogenheiten und nicht zuletzt Referenzen auf literarische Traditionen, historische Hintergründe und kulturelle Phänomene dar, die heute kaum noch bekannt sind. Wer sich von solchen Hürden nicht abschrecken lässt, wird allerdings mit einer spielerischen Literatur belohnt, in der die bewegte Welt des 17. Jahrhunderts nach allen Regeln der Kunst vermessen wird. Im Seminar werden wir versuchen, uns einen Überblick über die Literatur der Barockzeit zu erarbeiten – und zwar am Beispiel einer Autorin, die im 30-jährigen Krieg aufgewachsen und nur siebzehn Jahre alt geworden ist: die aus Greifswald stammende Sibylla Schwarz. Schwarz greift in ihren Texten (zu denen vor allem Gedichte, aber auch zwei Dramen und eine ‚Schäferei‘ zählen) die gängigen literarischen ‚Trends‘ ihrer Zeit auf, arbeitet sie aber auch – die die jüngere Forschung herausgestellt hat – in sehr eigenständiger Weise um, sodass sich davon ausgehend die Epoche des Barocks und die vielfältige Literatur dieser Zeit gut erschließen lassen. Den Zugang zu den Texten erleichtert eine in diesem Jahr (2024) vollständig erschienene kritische Ausgabe, sodass dem Lesevergnügen nicht mehr viel im Wege steht. Die Textgrundlagen für die Seminarsitzungen werden als Reader und unter Stud.IP zur Verfügung gestellt. Prüfungsart: Hausarbeit.

  • No access 3.01.043 - Monster zwischen Romantik und Moderne Show lecturers
    • Prof. Dr. Sabine Kyora

    Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 15/10/24)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.044 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Das Seminar und die Übung beschäftigen sich mit Figuren, die innerhalb der behandelten Texte als monströs konstruiert werden. Dabei wird es sowohl um Figuren gehen, denen fantastische Eigenschaften zugeschrieben werden wie Golems und Alraunen, wie auch um solche, deren körperliche Beeinträchtigung im literarischen Text als monströs verstanden wird. Der literaturgeschichtliche Bogen wird dabei von der Romantik zu Anfang des 19. Jahrhunderts - z. B. Achim von Arnim, Isabella von Ägypten - bis in die Literatur der Nachkriegszeit nach 1945 - z. B. Arno Schmidt, Die Gelehrtenrepublik - gespannt. Lit.: Achim von Arnim: Isabella von Ägypten (1812). Stuttgart: Reclam 1979 (oder bei Projekt Gutenberg online); Arno Schmidt: Die Gelehrtenrepublik (1957). Frankfurt/M.: Suhrkamp 2023. Prüfungsart: Referat mit Ausarbeitung, Hausarbeit

  • No access 3.01.045 - Niederdeutsche Erzählprosa der Nachkriegszeit zwischen Kontinuität und Neuanfang Show lecturers
    • Prof. Dr. Doreen Brandt
    • Nikos Saul

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 15/10/24)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.046 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Die niederdeutsche Literatur nach 1945 setzte einerseits stark auf Kontinuität. Dies zeigt sich etwa auf der Ebene der literarischen Produktion an dem ländlich-kleinstädtischen Setting der Erzählungen und einem Figureninventar aus diesem Milieu, an dem die Erzählliteratur festhielt, wie es z. B. die „Dörpgeschichten“ von Fritz Meyer-Scharffenberg (1959) dokumentieren. Kontinuität ist daneben aber auch auf der Ebene der Rezeption zu beobachten, wenn Erzählsammlungen aus der Zeit vor 1945 auch danach mehrfach wieder aufgelegt wurden, wie z. B. Alma Rogges Kollektion „Hinnerk mit’n Hot“ (zuerst 1938). Andererseits sind wesentliche Neuerungen zu beobachten. So nahmen einzelne Vertreter*innen Anregungen aus der hochdeutschen wie der internationalen Literatur auf und erweiterten das Spektrum der Themen und Verfahren in der niederdeutschen Literatur. Hinrich Kruse etwa orientierte sich in den Sammlungen „Weg un Ümweg“ (1958) sowie „Güstern is noch nich vörbi“ (1969) an Formen der amerikanischen Short Story und thematisierte auf diese Weise den Zweiten Weltkrieg und den Faschismus. „De frömde Fro“ (1952) von Heinrich Schmidt-Barrien und „Van de Padd of“ (1961) von Wilhelmine Siefkes erzählen von geflüchteten Frauen in ihrer neuen Umgebung und verhandeln dabei sowohl migrationsbedingte Abhängigkeitsverhältnisse in der Aufnahmegemeinschaft wie Geschlechterverhältnisse im ländlichen Raum in der Nachkriegszeit. Anhand ausgewählter Beispiele gibt das Seminar einen Einblick in die niederdeutsche Erzählprosa zwischen 1945 und 1967. Im Spannungsfeld von Kontinuität und Neuanfang wird nach den Gattungen gefragt, an denen diese Erzählprosa partizipiert, nach den narrativ verhandelten Themen sowie nicht zuletzt nach den Motiven und Erzähltechniken, die dabei zur Anwendung gebracht wurden. Flankiert wird diese Perspektive von einer Kontextualisierung der niederdeutschen Nachkriegsliteratur vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Literaturbetriebs. Die behandelten Texte werden zu Beginn des Seminars bei Stud.IP zur Verfügung gestellt, ebenso eine Bibliographie mit einschlägiger Literatur zum Thema. Prüfungsart: 1 Hausarbeit oder 1 Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

  • No access 3.01.047 - Aktuelle Tendenzen der Kinder- und Jugendliteratur Show lecturers
    • Prof. Dr. Thomas Boyken

    Thursday: 08:00 - 10:00, weekly (from 17/10/24)

    Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/ Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.048 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Seit 1975 wird gemeinsam von der Stadt Oldenburg und der Universität Oldenburg die Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) organisiert. Hier wird die Jahresproduktion der Kinder- und Jugendliteratur präsentiert und durch ein Rahmenprogramm und ein wissenschaftliches Begleitprogramm ergänzt. Die eingeworbenen kinder- und jugendliterarischen Medien (größtenteils Bücher, aber auch Computerspiele, Brettspiele, audiovisuelle und digitale Formen usw.) werden seit 2000 systematisch von der Bibliothek gesammelt. Diese KIBUM-Sammlung, die durch einen historischen KJL-Bestand der DDR (Magdeburg) ergänzt wird, bietet eine einzigartige Sammlung mit Blick auf aktuelle Entwicklungen der KJL seit 2000. Im Rahmen des Aufbaumoduls werden wir über aktuelle Entwicklungen in der KJL am Beispiel der KIBUM-Sammlung diskutieren. Das Seminar wird bewusst forschungsorientiert gestaltet, d.h. wir werden unterschiedliche Forschungsfragen entwickeln und gemeinsam am Bestand prüfen. Dies kann sich auf diachrone Untersuchungen beziehen, indem bspw. Wandlungsphänomene auf motivischer, thematischer, pädagogischer oder distributiver Ebene in den Blick genommen werden. Poetologische Fragen können aber ebenso in den Mittelpunkt rücken. Ggfs. können auch neuere Methoden der digital humanities erprobt werden, indem bspw. Formen des distand readings angewendet werden. Daneben werden wir uns mit drei Texten, die jeweils den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen haben, exemplarisch intensiver befassen. Dies sind Tanja Fabsits' "Der Goldfisch ist unschuldig" (2018), Julya Rabinowitschs "Dazwischen: Ich" (2016) und Nils Mohls "Es war einmal Indianerland" (2010). Alle drei Texte schaffen Sie sich bitte zu Semesterbeginn an. Das Aufbaumodul findet in Kooperation mit einer Veranstaltung an der Universität Hamburg statt (Prof. Tobias Kurwinkel). Geplant ist auch ein Besuch der KIBUM, die 2024 ihr 50. Jubiläum feiert. Prüfungsart: Hausarbeit, Referat mit Ausarbeitung

Course or exercise
  • No access 3.01.042 - Sibylla Schwarz – und die Literatur des Barock Show lecturers
    • PD Dr. Christian Schmitt

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 14/10/24)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.041. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert.

  • No access 3.01.044 - Monster zwischen Romantik und Moderne Show lecturers
    • Prof. Dr. Sabine Kyora

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 15/10/24)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.043. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert.

  • No access 3.01.046 - Niederdeutsche Erzählprosa der Nachkriegszeit zwischen Kontinuität und Neuanfang Show lecturers
    • Prof. Dr. Doreen Brandt
    • Nikos Saul

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 15/10/24)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.045. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. In der Übung wird das analytische Instrumentarium zur Analyse von Erzähltexten vermittelt, ebenso das Übersetzen niederdeutscher Texte, die Arbeit mit spezifischen Hilfsmitteln im Umgang mit der niederdeutschen Literatur sowie weitere Techniken literaturwissenschaftlichen Arbeitens im Allgemeinen. Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

  • No access 3.01.048 - Aktuelle Tendenzen der Kinder- und Jugendliteratur Show lecturers
    • Prof. Dr. Thomas Boyken

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 17/10/24)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.047. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert.

Hinweise zum Modul
Prerequisites

Voraussetzung für die Belegung des Moduls ist der erfolgreiche Abschluss von ger020. Siehe Fachspezifische Anlage Germanistik (Anlage 9) der BPO, Punkt 2 Curriculare Abfolge.

Prüfungszeiten

semesterbegleitend

Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Die Studierenden erwerben an einem Beispiel vertiefte literaturgeschichtliche Kenntnisse und die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung literaturwissenschaftlicher Analysetechniken, auch bezogen auf die Kinder- und Jugendliteratur. Sie erlernen den selbstständigen Umgang mit einzelnen literarischen Texten und die reflektierte Auseinandersetzung mit Forschungspositionen. Sie können Epochen einordnen und die Grenzen der Arbeit mit Epochenkonzepten einschätzen.