ger211 Literary Periods and Works (Course overview)

ger211 Literary Periods and Works (Course overview)

Institute of German Studies 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2026 Examination
Seminar
  • 3.01.041 - Kinder- und Jugendliteratur und das Thema 'Künstliche Intelligenz' (KI) Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Ella Margaretha Karnatz
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    • Thursday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 09.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.042 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Auf dem Kinderbuchmarkt tauchen immer mehr KI-generierte Bücher auf, die über die großen Verkaufsplattformen angeboten werden. Dabei werden die Bücher vor dem Angebot nicht immer überprüft; auch eine Kennzeichnung der Bücher in Bezug auf die Nutzung von KI ist bisher nicht geregelt. Woran erkennt man KI-generierte Bücher? Gefährden diese Bücher den Vertrieb von Texten, die ohne KI erstellt wurden? Und was ist mit Geschichten-Apps? Was für Geschichten erstellen Kinder und Eltern zum Beispiel mit der App „Oscar Stories“? Wie innovativ bzw. vorhersagbar sind diese Geschichten? Das Seminar widmet sich unter anderem solchen Fragen und beschäftigt sich darüber hinaus mit der Verhandlung des Themas ‚KI‘ innerhalb literarischer Texte. Welche Diskurse rund um ‚KI‘ werden von den kinder- und jugendliterarischen Texten aufgegriffen? Wie wird ‚KI‘ als Motiv in den einzelnen Erzählungen funktionalisiert? Welche Genres werden bedient? Mit einem Blick auf aktuelle Veröffentlichungen wie Karl Olsbergs „Boy in a white room“ (2017), Axel Täuberts „Codeword HANNA – auf der Flucht mit KI“ (2022), Franziska Gehms „Ada und die künstliche Blödheit – ein Roboter auf der Flucht“ (2025) oder Jaromir Konezcnys Serie „Die Datendetektive“ (seit 2020) werden diese Fragen diskutiert. Zudem wird es bei der Analyse der ausgewählten Texte auch darum gehen, nach den spezifischen literarischen Verfahren der einzelnen Genres Ausschau zu halten und in dem Kontext grundsätzliche literaturwissenschaftliche Techniken der Textanalyse und -interpretation zu wiederholen und zu festigen. Es werden dafür sowohl einzelne Primärwerke in den Blick genommen als auch Sekundärliteratur hinzugezogen. Die Bereitschaft, ein hohes Lesepensum auf sich zu nehmen, ist Voraussetzung für die Teilnahme an dem Seminar. Prüfungsart: Referat & Ausarbeitung

  • 3.01.043 - Inszenierungen von Krankheit in der Gegenwartsliteratur Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Sabine Kyora
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    • Tuesday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 07.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.044 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Im Aufbaumodul wird es um autofiktionale Texte und um Romane gehen, in deren Mittelpunkt Krankheit steht. Nach einem ersten Blick auf die jeweilige Form der Krankheit wird vor allem die literarische Konstruktion von Krankheit im Vordergrund stehen: Wie wird von Krankheit erzählt? Welche ästhetischen Lösungen finden die Autorinnen und Autoren um die Krankheit plastisch werden zu lassen? Ausgehend von Thomas Bernhards Text "Der Atem" von 1978 werden wir uns mit Romanen beschäftigen, die zwischen 2009 und 2025 entstanden sind und sehr unterschiedliche Formen des Erzählens für Krankheit finden: die Texte von Kathrin Schmidt, David Wagner, Thomas Melle, Ava Reed und Daniela Dröscher werden dabei im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Lit.: Till Huber/ Sabine Kyora (Hg.): Figuren der Diagnostik: Literatur und Medizin. Berlin/ Boston 2025. Prüfungsart: Referat mit Ausarbeitung oder Hausarbeit

  • 3.01.045 - Vormärz Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Christian Schmitt
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    • Monday, 08:00 - 10:00, Weekly (from 13.04.26)

    Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/ Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.046 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. „Alles Ständische und Stehende verdampft“: Was Karl Marx und Friedrich Engels im Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 konstatierten, bringt die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts gut auf den Punkt. Diese Zeit, die man aus der Perspektive der europäischen Revolutionen zurückblickend ‚Vormärz‘ genannt hat, ist eine Zeit der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und technischen Dynamiken. Dynamisch ist auch die Literatur der Zeit. Während sich einige an etablierten literarischen Formen und Funktionen orientieren, entsteht zeitgleich eine ganz andere Literatur: eine Literatur, die sich politisch positioniert, soziale Probleme in den Blick nimmt und sich neuer Medien und der dazugehörigen (journalistischen) Schreibweisen zu bedienen weiß. Im Seminar werden wir uns einen Überblick über die deutsche Literatur im Vormärz erarbeiten, anhand exemplarischer Texte von u.a. Heinrich Heine, Georg Weerth, Georg Büchner und Annette von Droste-Hülshoff, unter Einbezug aller Gattungen. Neben der Wiederholung grundlegender Techniken der Lyrik-, Dramen- und Erzähltextanalyse bietet das Seminar auch die Gelegenheit, wissenschaftliche Arbeitstechniken zu üben. Anzuschaffen: Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen. Hg. von Werner Bellmann (Stuttgart: Reclam 2023); Georg Büchner: Woyzeck. Studienausgabe. Hg. von Burghard Dedner (Stuttgart: Reclam 2022); Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Anmerkungen von Walter Huge (Stuttgart: Reclam 2023). Prüfungsart: Hausarbeit.

  • 3.01.047 - Frauen | Literatur | Niederdeutsch Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Doreen Brandt
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    • Thursday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 09.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.048 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Der Wiedereintritt der niederdeutschen Sprache in das Feld der Literatur und damit die Begründung einer neuniederdeutschen Literaturtradition, die bis in die Gegenwart reicht, wird in der Literaturgeschichtsschreibung gemeinhin mit den Namen des Holsteiners Klaus Groth (1819-1899), und der Mecklenburger Fritz Reuter (1810-1874) und John Brinckman (1814-1870) verbunden. Dass hingegen im selben Jahrzehnt wie Groths Lyriksammlung "Quickborn" (1852), Reuters "Läuschen un Rimels" (1853) und Brinkmanns erste niederdeutsche Erzählungen (ab 1854) auch Sophie Detleffs (1809-1864) aus Holstein und Alwine Wuthenow (1820-1908) aus Greifswald in Vorpommern mit niederdeutscher Lyrik in Erscheinung traten (Detleffs: Gedichte, Heide 1850; Wuthenow: En poa Blomen ut Annmariek Schulten ehren Goahrn, Greifswald 1858), fällt bei den Gründungsnarrativen der neuniederdeutschen Literaturgeschichtsschreibung gern unter den Tisch. Es verwundert deshalb auch nicht, dass beide Frauen auch in der Forschungsliteratur weit weniger repräsentiert sind als ihre männlichen Zeitgenossen. Ausgehend von diesem Befund rücken das Seminar und die dazugehörige Übung das literarische Schaffen von Frauen in der niederdeutschen Literatur vom 19. Jh. bis in die Gegenwart in den Vordergrund. Im Seminar wird u. a. nach den Bedingungen weiblicher Autorschaft und nach dem Verhältnis von Gender und Genre gefragt. (Gibt es Gattungen, in denen Frauen besonders produktiv geworden sind, wenn sie an der niederdeutschen literarischen Produktion teilhatten? Und wenn ja, welche?) Zudem stellt sich die Frage, wie sich die niederdeutsche und die hochdeutsch-standardsprachliche Literatur in Hinsicht auf Literatur von Frauen zueinander verhalten. (Hat die Literatur von Frauen in der Non-Standardvarietät Niederdeutsch beispielsweise an der literarischen Frauenbewegung nach 1968 partizipiert?) In der Übung erarbeiten wir eine bislang fehlende Übersicht niederdeutscher Autorinnen vom 19. Jh. bis in die Gegenwart. Ausgewählte Beispiele aus Lyrik, Erzählung, Dramatik und Hörspiel werden exemplarisch gelesen, übersetzt und methodisch und theoretisch geleitet untersucht. Niederdeutsche Sprachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Prüfungsart: Hausarbeit, Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

Course or exercise
Hinweise zum Modul
Prerequisites

Voraussetzung für die Belegung des Moduls ist der erfolgreiche Abschluss von ger020. Siehe Fachspezifische Anlage Germanistik (Anlage 9) der BPO, Punkt 2 Curriculare Abfolge.

Prüfungszeiten

semesterbegleitend

Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Die Studierenden erwerben an einem Beispiel vertiefte literaturgeschichtliche Kenntnisse und die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung literaturwissenschaftlicher Analysetechniken, auch bezogen auf die Kinder- und Jugendliteratur. Sie erlernen den selbstständigen Umgang mit einzelnen literarischen Texten und die reflektierte Auseinandersetzung mit Forschungspositionen. Sie können Epochen einordnen und die Grenzen der Arbeit mit Epochenkonzepten einschätzen.