phi121 Introduction to Practical Philosophy and its Conveyance (Course overview)

phi121 Introduction to Practical Philosophy and its Conveyance (Course overview)

Institute of Philosophy 9 KP
Module components Semester courses Summer semester 2025 Examination
Lecture
Prerequisites:
keine
  • No access 4.03.1201 - Einführung in die Praktische Philosophie Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Tilo Wesche
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    • Monday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 07.04.25)

    Die Vorlesung soll in die Grundgedanken der Moralphilosophie, der Politischen Philosophie und der Sozialphilosophie einführen. Es werden die einschlägigen Positionen vorgestellt, zentrale Argumente erörtert und konkrete Problemstellungen beurteilt. Die Leitfrage im ersten Vorlesungsteil betrifft die Moralbegründung. Wie können moralische Gebote und Verbote begründet werden? Diese Begründungsfrage wird in Bezug auf die moralische Normativität, die moralische Achtung und die moralischen Urteile behandelt. Im zweiten Vorlesungsteil widmen wir uns der Frage nach der Legitimation politischer Herrschaft. Welche Bedingungen muss politische Herrschaft erfüllen, damit sie für die Betroffenen als zustimmungsfähig gelten kann? Diese politische Legitimationsfrage wird in Bezug auf Rechtssicherheit, Demokratie und Gerechtigkeit behandelt. Im dritten Teil wird die Sozialphilosophie behandelt. Welche sozialen Beziehungen, die sich weder mit Moral noch mit Politik verrechnen lassen, sind schützens- und erstrebenswert? Die Vorlesung wird von Tutorien begleitet, die der thematischen Vertiefung, textnahen Lektüre und diskursiven Nachbereitung dienen.

Seminar
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Das Hauptangebot an Seminaren zum Modul phi121 findet im SoSe statt. Es wird daher empfohlen, das Seminar (möglichst parallel zur Vorlesung und zum Tutorium) im SoSe zu belegen. Für Studierende, die das Seminar im SoSe nicht belegen können, wird im WiSe ein kleines Angebot an phi121-Seminaren vorgehalten.

)
Prerequisites:
keine
  • No access 4.03.1202 - Platon: Menon (Was ist Tugend?) Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Hans-Georg Bensch
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    • Friday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 11.04.25)

  • No access 4.03.1203 - Philosophische Geschlechtertheorien Lehrende anzeigen
    • Anna Plader
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    • Wednesday, 18:00 - 20:00, Weekly (from 09.04.25)
    • Wednesday, 16.07.25, 12:00 - 13:30 o'clock
    • Wednesday, 30.07.25, 12:00 - 13:30 o'clock

    Philosoph*innen haben bereits seit der Antike über das Wesen, die Unterschiede und die Rolle von Frauen und Männern nachgedacht. Im Seminar werden wir uns mit diesen unterschiedlichen Geschlechtertheorien und den Begründungsschemata für die jeweils formulierten Positionen beschäftigen. Wir beginnen in der Antike und arbeiten uns chronologisch bis zur Gegenwart vor. Die Literatur sowie die Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

  • No access 4.03.1204 - Stoische Philosophie: Epikur, Seneca, Epiktet, Musonius Rufus, Petronius Arbiter Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. phil. Martin Vialon, (Yeditepe Universität Istanbul)
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    • Monday, 08:00 - 10:00, Weekly (from 07.04.25)

    Das erkenntniskritisch und philosophie- und ideenhistorisch ausgerichtete Stoa-Seminar ist als Interaktion zwischen Vortrag und Plenumsdiskussion konzipiert und nimmt die systematische Fahrt mit Epikurs Briefen und Fragmenten auf. Der Anfang mit Epikur eignet sich aus zwei Gründen: Erstens, weil er einen neuen, an das Individuum gewendeten, nicht-akademischen und allgemeinverständlichen Glücksbegriff zum Ausgangspunkt der Reflexion über den Nutzen lebenspraktischen Reflektierens, Sprechens und Handelns legte, nachdem die griechischen Stadtstaaten ihre Funktion als politisch-kulturelle Einheiten verloren hatten. Zweitens war Epikurs Wahrnehmungstheorie (Aisthesis) die Basis aller Erkenntnis, so dass der damit verknüpfte Sensualismus es vermochte, Lust und Schmerz als Maßstab für ein selbstbestimmtes, genügsames und glückseliges Leben aufzufassen, um so schließlich entscheiden zu können, was zu wählen und zu meiden sei. Die menschliche Natur selbst empfindet, was ihr eigentümlich oder fremd sei, wobei auch keine Angst vor dem Jenseits zu bestehen habe, weil die Seele als materiell und sterblich gedacht ist und insofern mit dem Leib zerfällt. Kurzum: Glückseligkeit und Ataraxia bestehen in der Freiheit von Leidenschaften als Aufhebung der Unlust und bewusst vorgenommener Trennung von nichtigen Bedürfnissen. Das Nachleben von Epikurs Ethik ist verknüpft mit der Frage, ob die zur Dekadenz neigende römische Welt, wie der Dichter Horaz behauptete, doch nicht an ihren Übeln zusammenkrachte („si fractus illabatur orbis, inpavidum ferient ruinae“ – Wenn der Erdkreis einstürzte, träfe er einen Furchtlosen)? Allerdings trafen die Trümmer römischer Herrschaft durchaus Philosophen, die in post-cäsarischer Zeit von politischen Verschwörungen und Gewaltexzessen nicht verschont geblieben waren. Die gängige Praxis der Verbannung setzte jedoch den produktiven Impuls intellektueller Widerstandskraft als Gegenleiden frei. Epikurs Lehren verschafften römischen Stoikern inneren Halt, der sie unerschütterlich machte gegenüber äußeren Krisen wie Sklavenaufständen, höfischen Skandalen oder dem zwangsweise verordneten Exil. Charakterfeste Persönlichkeiten wie Seneca, der als Fürstenerzieher Neros tätig war, entwickelte unter schwierigen Verhältnissen die Sittenideale römisch-stoischer Philosophie, die gleichzeitig wegen zunehmender Geldgier, wollüstiger Geilheit und Veränderungen an der ökonomischen Basis der Gesellschaft (durch Schenkung reichgewordene ehemalige Sklaven kopieren den aristokratischen Lebenswandel ihrer vormaligen Besitzer) einer radikalen Ideologiekritik unterzogen wurden, wie sie Petronius in seinem satirisch-realistischem Sittengemälde – dem ersten Roman über den materiellen und intellektuellen Niedergang der römischen Republik im sermo vulgaris – geschildert hatte. Zentrale Fragen, die zu diskutieren und zu beantworten sind, haben sich auf die diagnostische und therapeutische Aufgabe der Philosophie zu beziehen: Was ist Philosophie, und wer sind ihre Adressaten? In welchen Gattungen und Stilformen drückt sich stoisches Denken aus? Welche rhetorischen Mittel setzten Stoiker ein, um ihre Argumente rationaler Lebensführung zu begründen? Wie ist Epikurs Lehre der Ataraxia, Metanoia und Hedone aufgebaut? Gibt es Heilung und Befreiung von den Übeln? Kann der Mensch Glück erfahren, obschon er dem Tod geweiht ist und ihm existentielle Leidenserfahrungen nicht erspart bleiben? Können Affekte eingedämmt und Schmerzvermeidung erlernt werden? Welche Rolle spielt die ältere Stoa oder auch Platons Philosophie? Auf welche Weise wird der Selbstmord gerechtfertigt? Was bedeutet „sapere aude“, und welcher Zweck ist mit diesem Attribut verknüpft? Wie schätzt Musonius Rufus die Rolle der Frau ein? Darf sie philosophieren, oder wird sie an den Küchenkochtopf verbannt, obschon auch Männer kochen können, und, was nicht wichtiger ist, Genie kein Geschlecht kennt? Wie ist die Freiheitslehre des ehemaligen Sklaven Epiktet aufgebaut? Kurzum: Worin besteht die praxistaugliche Zweckdienlichkeit, wenn man heute – im Zeitalter menschengemachter Klimakatastrophen, kapitalistischer Naturvergewaltigung und transzendentaler Orientierungslosigkeit – stoische Philosophen liest: Oder warum können sie für Oberstufenschüler, künftige Lehrer oder auch Kulturschaffende und Philosophieinteressierte anregend, reizvoll, packend, lohnend, lehrreich, fesselnd oder lebenswichtig sein? Erwartung: Lust und Laune, regelmäßige Teilnahme, selbständige Lektüreaneignung und diskursive Bearbeitung der Primärtexte. Die erste Seminarsitzung beginnt mit Epikurs Briefen (s. Bibliographie); der weitere Ablauf geht aus der Bibliographie und dem Zeitplan hervor. Organisation: Alle Primärtexte und die angegebene Forschungsliteratur stehen im Handapparat der UB (Philosophische Abteilung) zur Verfügung. Die Anschaffung der Primärliteratur, besonders die angegebenen Reclam-Ausgaben, ist zu empfehlen. Primärliteratur: Epiktet: Handbüchlein der Moral (Griechisch/Deutsch). Aus dem Griechischen übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart: Philipp Reclam Jun. 2008. – Wie werde ich wirklich frei? In: Epiktet, Teles, Musonius. Wege zum Glück. Auf der Grundlage der Übertragung von Wilhelm Capelle neu übersetzt und mit Einführungen und Erläuterungen versehen von Rainer Nickel. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 1991, S. 131-159. – An einen, der sich mit dem Problem des Seins herumschlug. In: Ebd., S. 51f. – Über soziale Beziehungen. In: Ebd., S. 63f. – Über die Aufmerksamkeit. In: Ebd., S. 97-101. – Wie man sich gegenüber Tyrannen verhalten soll. In: Ebd., S. 108-110. – Was ist der Anfang der Philosophie? In: Ebd., S. 176-179. – Was von ihm erhalten ist. Nach den Aufzeichnungen Arrians. Neubearbeitung der Übersetzung von J. G. Schulthess [1766] von R. Mücke. Heidelberg: Carl Winters Universitätsbuchhandlung 1924. Epikur: Brief an Herodot. In: Ders.: Briefe, Sprüche, Werkfragmente. Griechisch/Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Hans-Wolfgang Krautz. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007, S. 5-40. – Brief an Menoikeus. In: Ebd., S. 41-51. Petronius: Die große Satire. Abenteuer des Enkolpius. Aus dem Lateinischen von Ludwig Gurlitt. Mit Nachwort herausgegeben von Ernst Günther Schmidt. Leipzig: Dieterische Verlagsbuchhandlung 1962 (Sammlung Dietrich, Band 259). Seneca: De otio (Über die Muße). In: Ders.: De Otio. De providentia. Lateinisch/Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Gerhard Krüger. Stuttgart: Philipp Reclam Jun. 1996, S. 3-23. – De providentia. In: Ebd., S. 25-65. – De brevitate vitae (Von der Kürze des Lebens). Lateinisch/Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Josef Feix. Stuttgart: Philipp Reclam Jun. 1996. – Philosophische Schriften. Lateinisch und Deutsch. Herausgegeben von Manfred Rosenbach. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1974 (Dritter Band. An Lucilius. Briefe 1-69; Vierter Band. An Lucilius. Briefe 70-124 [1984]). Dazu alternativ und zur Anschaffung empfohlen: Seneca: Briefe an Lucilius. Aus dem Lateinischen übersetzt von Heinz Gunermann, Franz Loretto, und Rainer Rauthe. Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Marion Giebel. Stuttgart: Reclam 2014 oder Briefe an Lucilius. Gesamtausgabe I. Rom unter Nero (Briefe 1-80) und Gesamtausgabe II. Stoische Lebenskunst (Briefe 81-124). Neu übersetzt und mit Erläuterungen sowie einem Essay ‚Zum Verständnis des Werkes‘ herausgegeben von Ernst Glaser-Gerhard. Schleswig: Claussen & Bosse 1965. Rufus, Musonius: Dass auch die Frauen philosophieren sollten. In: Epiktet, Teles, Musonius: Wege zum Glück. Auf der Grundlage der Übersetzung von Wilhelm Capelle neu übersetzt und mit Einführungen und Erläuterungen versehen von Rainer Nickel. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 1991, S. 222-226. – Dass auch die Könige philosophieren sollten. In: Ebd., S. 238-244. – Dass die Verbannung kein Übel ist. In: Ebd., S. 245-251. – Von den Beziehungen der beiden Geschlechter. In: Ebd., S. 259-261. – Ob die Ehe für Philosophen ein Hindernis ist? In: Ebd., S. 263-267. Forschungsliteratur: Bloch, Ernst: Antike Philosophie. Leipziger Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie 1950-1955. Band 1. Bearbeitet von Beat Dietschy und Hanna Gekle. Frankfurt/Main: Suhrkamp Verlag 1985. Condoleo, Nicola: Epikurs Wege. Eine praktische Einführung zum lustvollen Leben. Marburg: Büchner Verlag 2022. Christ, Karl: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin [1988]. München: Verlag C. H. Beck 2009. Diogenes Laertius: Epikur. In: Ders.: Leben und Meinungen berühmter Philosophen [3. Jh. v. Chr.]. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Hamburg: Felix Meiner Verlag 1967, S. 223-295. Gadamer, Hans Georg: Antike Atomtheorie [1936]. In: Ders.: Gesammelte Werke. Band 5. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1985, S. 263-279 (UTB 2115). Marx, Karl: Hefte zur epikureischen, stoischen und skeptischen Philosophie [1839]. In: Ders./Engels, Friedrich: Werke. Band 40. Berlin: Dietz Verlag 1985, S. 13-255. – Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie nebst einem Anhange [1841]. In: Ebd., S. 257-373. Olligschläger, Uwe J.: Die Gesundheit der Seele: Sokrates – Seneca – Epiktet. Antikes Denken, moderne kognitive Psychotherapie und die Biochemie unserer Gedanken. Münster: LIT Verlag 2011, S. 123-276. Porter, James I.: Living on the Ege: Self and World in extremis in Roman Philosophy. In: Classical Antiquity. Vol. 39, Issue 2, 2020, S. 225-283. – The Sublime in Antiquity. Cambridge: Cambridge University Press 2016. Sonnabend, Holger: Nero. Inszenierung der Macht. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2016. Von den Hoff, Ralf/Stroh, Wilfried/Zimmermann, Martin (Hrsg.): Divus Augustus. Der erste römische Kaiser und seine Welt. München: C. H. Beck 2014. Wöhrle, Georg: Epiktet für Anfänger. Gespräche und Handbüchlein der Moral. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2002. Zeitplan: 07. 04. 2025 Einführung, Epikur: Brief an Menoikeus 14. 04. 2025 Epikur: Brief an Herodot 21. 04. 2025 Ostern 28. 04. 2025 Epikur: Fragmente 05. 05. 2025 Seneca: Von der Kürze des Lebens 12. 05. 2025 Seneca: Über die Muße 19. 05. 2025 Seneca: Briefe an Lucilius 26. 05. 2025 Seneca: Briefe an Lucilius 02. 06. 2025 Musonius: Dass auch die Könige philosophieren sollten; Dass auch die Frauen philosophieren sollten 09. 06. 2025 Pfingstmontag 16. 06. 2025 Musonius: Von den Beziehungen der beiden Geschlechter; Ob die Ehe für Philosophen ein Hindernis ist 23. 06. 2025 Petronius: Die große Satire 30. 06. 2025 Epiktet: Was ist der Anfang der Philosophie? Handbüchlein der Moral 07. 07. 2025 Epiktet: Handbüchlein der Moral, Abschlussgespräch

  • No access 4.03.1205 - Einführung in die Tierethik Lehrende anzeigen
    • Dr. Sven Ellmers, Dipl.-Sozw.
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    • Friday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 11.04.25)

  • No access 4.03.1206 - Platons Politeia Lehrende anzeigen
    • Dr. Sven Ellmers, Dipl.-Sozw.
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    • Thursday, 18:00 - 20:00, Weekly (from 10.04.25)

    Platons "Staat", eine der einflussreichsten Schriften der Philosophiegeschichte, behandelt die Frage, was unter Gerechtigkeit zu verstehen und wie sie in einem idealen Staat zu verwirklichen ist. Wir werden uns diesen Text, der über die Ideenlehre Fragen der theoretischen mit Fragen der praktischen Philosophie verbindet, zusammen erschließen. Teilleistungen können in Form von Referaten, Essays und Stundenprotokollen erbracht werden. Zur Anschaffung wird die Rowohlt-Ausgabe empfohlen: Platon, Sämtliche Werke, Band 2, Reinbek bei Hamburg 2013

  • No access 4.03.1207 - Von der Unheimlichkeit der Welt. Hannah Arendt zur Einführung Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Matthias Bormuth
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    • Wednesday, 17.09.25, 09:00 - 21:00 o'clock
    • Thursday, 18.09.25, 09:00 - 21:00 o'clock

    Von der Unheimlichkeit der Welt – Hannah Arendt zur Einführung Blockseminar, 17./18. September 2025, Karl Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22 Prof. Dr. Matthias Bormuth, Professur für Vergleichende Ideengeschichte Ablaufplan Mittwoch, 17. September März 9.00 Uhr Ich will verstehen – Hannah Arendt zur Einführung 10.30 Uhr Kaffeepause I 11.00 Uhr Rahel Varnhagen – Leben einer deutschen Jüdin 12.30 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr „Organisierte Schuld“ (1946) 15.00 Uhr Kaffeepause 15.30 Uhr Ursprung und Elemente totaler Herrschaft (1951/1955) 17.00 Uhr Kaffeepause 17.30 Uhr Hannah Arendt – Das Gauss-Interview (1964) 19.00 Uhr Erfrischungspause 19.30 Uhr Hannah Arendt – Denken ohne Geländer Ein Leben in Briefen - Europäische Anfänge Lesung mit Franziska Vondrlik und Matthias Bormuth Donnerstag, 18. September 9.00 Uhr Apologie der Pluralität – Sokrates-Vorlesung (1954) 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Die Ungarische Revolution und der totalitäre Imperialismus (1957/1958 12.30 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr Freundschaft in finsteren Zeiten – Lessing-Rede (1958) 15.00 Uhr Kaffeepause 15.30 Uhr Eichmann in Jerusalem (1963) 17.00 Uhr Kaffeepause 17.30 Uhr Hannah Arendt – Der Film (2013) 19.00 Erfrischungspause 19.30 Uhr Hannah Arendt – Denken ohne Geländer Ein Leben in Briefen – Amerikanische Jahre Lesung mit Franziska Vondrlik und Matthias Bormuth Literatur Monographien Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a.M. 1955. Hannah Arendt: Über die Revolution, München 1963. Hannah Arendt: Vom Leben des Geistes – Das Denken, hg. von Mary McCarthy, München 1978. Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht über die Banalität des Bösen. Mit einem einleitenden Essay von Hans Mommsen, München 1986. Hannah Arendt: Menschen in finsteren Zeiten, hg. von Ursula Ludz, München 1989. Hannah Arendt: Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Übungen zum politischen Denken I, hg. von Ursula Ludz, München 1994. Hannah Arendt: In der Gegenwart. Übungen zum politischen Denken II, hg. von Ursula Ludz, München 2012. Hannah Arendt: Sokrates. Apologie der Pluralität, hg. von Matthias Bormuth, Berlin 2016. Hannah Arendt: Freundschaft in finsteren Zeiten. Gedanken zu Lessing, hg. von Matthias Bormuth, Berlin 2018. Hannah Arendt: Sechs Essays. Die verborgene Tradition. Kritische Gesamtausgabe Bd. 3, hg. von Barbara Hahn unter Mitarbeit von Barbara Breysach und Christian Pischel, Göttingen 2019. Briefwechsel Hannah Arendt: Ich will verstehen. Gespräche und Briefe, München 1996. Hannah Arendt/Karl Jaspers: Briefwechsel 1926-1969, hg. von Hans Saner und Lotte Köhler, München 1985. Hannah Arendt/Martin Heidegger: Briefe 1925 bis 1975, hg. von Ursula Ludz, Frankfurt a.M. 1998. Hannah Arendt/Mary McCarthy: Briefwechsel 1949-1975, hg. von Carol Brigthman, München 1995. Hannah Arendt/Kurt Blumenfeld: „…in keinem Besitz verwurzelt“. Die Korrespondenz, hg. von Ingeborg Nordmann und Iris Pilling, Hamburg 1995. Hannah Arendt/Heinrich Blücher: Briefe 1936-1968, hg. von Lotte Köhler, München 1996. Hannah Arendt/Gershom Scholem: Der Briefwechsel, hg. von Marie Luise Knott, Berlin 2010. Hannah Arendt: Wahrheit gibt es nur zu zweien. Briefe an die Freunde, hg. von Ingeborg Nordmann, München 2013. Sekundäres Elisabeth Young-Bruehl: Hannah Arendt. Leben und Werk, Frankfurt 1986. Thomas Wild: Hannah Arendt: Leben, Werk, Wirkung, Frankfurt 2006. Martin Wiebel (Hg.): Hannah Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt, München 2013. Thomas Meyer: Hannah Arendt – Die Biographie, München 2023. Matthias Bormuth: Die geistige Situation nach 1945 – Karl Jaspers und Hannah Arendt, Göttingen 2023. Verantwortlich Prof. Dr. Matthias Bormuth, Professur für Vergleichende Ideengeschichte, Institut für Philosophie, Karl Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22, 26122 Oldenburg, matthias.bormuth@ uol.de

  • No access 4.03.1208 - Einführung in die Rechtsphilosophie Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Ingo Elbe
    Termine anzeigen
    • Thursday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 10.04.25)

    Das Seminar behandelt verschiedene Ansätze der Rechtsphilosophie: das Naturrecht, den Rechtspositivismus und verschiedene Formen der Rechtskritik

  • No access 4.03.1209 - Was ist Freiheit? Lehrende anzeigen
    • Niklas Angebauer
    Termine anzeigen
    • Monday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 02.06.25)
    • Sunday, 21.09.25, 10:00 - 18:00 o'clock

    Herzlich willkommen zum Seminar "Was ist Freiheit?" Bitte beachten Sie: Das Seminar folgt einem besonderen Format. Es umfasst 5 reguläre Sitzungen (02.06.- 07.07.) sowie einen Blocktermin (Samstag, 27.09., 9-18h). In den regulären Sitzungen werden wir einige Standardwerke der modernen Freiheitstheorie lesen und diskutieren. Am Blocktermin werden wir diese Auseinandersetzung dann anhand von Referaten und Diskussionen vertiefen. Als Prüfungsleistung kommen daher regulär Referate in Frage (allein oder zu zweit). Hausarbeiten sind in Ausnahmefällen ebenfalls möglich. Die Literatur des Seminars ist einem Sammelband entnommen, den Sie bei Teilnahme bitte anschaffen müssten. Es wird vielleicht die Möglichkeit einer (ggf. vergünstigten) Sammelbestellung geben, weswegen ich Ihnen empfehle, mit der Beschaffung noch zu warten. Weitere Informationen werde ich Ihnen im Lauf des Semesters zukommen lassen.

  • No access 4.03.1251 - Einführung in die Psychoanalyse Sigmund Freuds Lehrende anzeigen
    • Dr. Sven Ellmers, Dipl.-Sozw.
    Termine anzeigen
    • Friday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 11.04.25)

    Das Seminar behandelt das Strukturmodell der Psyche, die Grundzüge der freudschen Triebleh-re, Freuds spätere Schriften über Krieg, Religion und Massenpsychologie sowie Anschlüsse an die Psychoanalyse. Als Arbeitsgrundlage wird ein Reader dienen, der vor Seminarbeginn online gestellt wird.

  • No access 4.03.1252 - §218 Schwangerschaftsabbruch - ethische und gesellschaftspolitische Konflikte Lehrende anzeigen
    • Dr.phil. Chris Zunke
    Termine anzeigen
    • Tuesday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 08.04.25)

    Unter dem Pseudonym Gräfin Gisela von Streitberg veröffentlichte Gertrud Gräfin Bülow von Dennewitz 1904 ihre Streitschrift „Das Recht zur Beseitigung keimenden Lebens. § 218 des Reichs-Straf-Gesetz-Buches in neuer Beleuchtung.“ Nach bisherigen Erkenntnissen war sie damit die erste Frau*, die öffentlich und schriftlich die Abschaffung des §218 forderte. Sie bezeichnete den §218 als „eine grausame und schwere Benachteiligung des weiblichen Geschlechts“ und verwies auf die widersprüchliche Behandlung der Frauen im Strafgesetzbuch, wonach „die Frau von Rechts wegen behandelt wird wie eine Sache, aber verantwortlich gemacht und eventuell bestraft wird wie eine zurechnungsfähige Person“. 120 Jahre später beauftragte die regierende Ampel-Koalition eine Expert*innenkommission damit, die juristischen und sozialpolitischen Aspekte einer möglichen Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs zu prüfen. In der folgenden Debatte zeigte sich, dass die Patriarchatskritik aus dem Kaiserreich in wesentlichen Punkten erschreckend aktuell geblieben ist. Das Seminar wird in einer historisch-systematischen Analyse herausarbeiten, welche gesellschaftlichen Vorstellungen mit Weiblichkeit und Mutterschaft verbunden sind, wie diese sich auf die (Selbst-)Wahrnehmung schwangerer Personen auswirken und welche ethischen Konflikte bis heute mit einem Schwangerschaftsabbruch verbunden sind.

zwei kleine Leistungen (gem. fachspezifischer Anlage zur BPO)

Tutorial
Prerequisites:
keine
zwei kleine Leistungen (gem. fachspezifischer Anlage zur BPO)
Hinweise zum Modul
Prerequisites

keine

Further information

Module Capacity:
unrestricted

Method of assesment

Portfolio aus vier Leistungen gemäß der fachspezifischen Anlage der Bachelorprüfungsordnung.

Exam dates

semesterbegleitend

Learning outcomes/competencies

Kenntnis grundlegender Positionen der praktischen Philosophie; systematisches Verständnis der Grundbegriffe der praktischen Philosophie und Fähigkeit zu kritischer Beurteilung von Einzelproblemen der praktischen Philosophie mit dem Schwerpunkt auf der Allgemeinen Ethik und Moralphilosophie sowie der Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie; Hermeneutische Kompetenzen, Philologisch-historische Kompetenzen, Reflexions-und Argumentationskompetenzen, Informationskompetenzen, Transformationskompetenzen, Forschungskompetenzen, Sprachkompetenzen, Sozialkompetenzen, Präsentations- und Moderationskompetenzen.