Keine Teilnehmer*innenbeschränkung, da Vorlesung.
Die Vorlesung führt in die sprachwissenschaftliche Beschreibung der deutschen Sprache in Gegenwart und Geschichte ein. Der erste Teil rückt anhand der Teilbereiche Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax sowie Graphematik die Gegenwartssprache in den Vordergrund. Der zweite Teil beschäftigt sich mit sprachhistorischen Entwicklungen.
Literatur:
• Eisenberg, Peter. 2020. Grundriss der deutschen Grammatik. Das Wort. Unter Mitarbeit von Nanna Fuhrhop, 5., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Berlin: Metzler.
• Fuhrhop, Nanna & Jörg Peters. 2013. Einführung in die Phonologie und Graphematik. Stuttgart: Metzler.
• Meibauer, Jörg, Ulrike Demske, Jochen Geilfuß-Wolfgang, Jürgen Pafel, Karl Heinz Ramers, Monika Rothweiler & Markus Steinbach. 2015. Einführung in die germanistische Linguistik. 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Stuttgart: Metzler
• Nübling, Damaris u.a. 2017. Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. 5. Auflage. Tübingen: Narr.
Prüfungsart: Klausur
(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)
Das Seminar bietet eine Einführung in die Phonetik und Phonologie des Deutschen und somit Grundkompetenzen im Beschreiben von Sprache als lautliches Phänomen und dem Verschriften gehörter Sprache mittels des internationalen phonetischen Alphabets. Gemeinsamer Untersuchungsgegenstand der Phonetik und Phonologie ist der lautliche Aspekt der Sprache. Innerhalb der Sprachwissenschaft stellt die Phonetik jenen Teilbereich dar, der sich mit der akustischen Gestalt gesprochensprachlicher Äußerungen, ihrer Produktion und Wahrnehmung beschäftigt. In den Seminarabschnitten zur Phonetik werden hierzu ein grundlegendes Verständnis der physiologischen und physikalischen Vorgänge bei der Sprachproduktion sowie die notwendigen Fachtermini vermittelt. Innerhalb der Phonologie beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die lautlichen Strukturen innerhalb des Sprachsystems organisiert sind und welche funktionale Relevanz ihnen bei der Bedeutungsunterscheidung zukommt, d.h. wie unser abstraktes Kommunikationssystem auf lautlicher Ebene funktioniert.
Prüfungsart: Klausur
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Personenbezeichnungen mit Gendersternen (Astronaut*innen), Doppelpunkten (Klempner:innen) und ähnlichen Zeichen sollen dazu führen, dass Menschen nicht nur an Männer, sondern auch an Frauen und nicht-binäre Personen denken. Doch wie könnte das funktionieren? In diesem Seminar setzen wir uns zum einen mit der Struktur gegenderter Wörter mit Sonderzeichen auseinander. Zum anderen wird der Fokus auf ihrer Bedeutung liegen: Was ist (Wort-)Bedeutung? Wie kommt sie bei Wortbildungen zustande, wie festigt sie sich, was beinhaltet sie? Wie lässt sie sich beschreiben und analysieren? Wir befassen uns mit verschiedenen, v.a. kognitiven Semantiktheorien und wenden sie beispielhaft auf gegenderte Wörter mit Sonderzeichen, aber auch auf generische Maskulina an.
Prüfungsart: Klausur
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Um herauszufinden, was an dem alten Ratschlag "Schreibe, wie du sprichst!" dran ist, muss man zunächst einmal wissen, wie man denn überhaupt spricht. Der erste Teil des Seminars wird sich dementsprechend mit der Phonetik und der Phonologie der deutschen Standardsprache beschäftigen. Anschließend geht es um die Regularitäten der Wortschreibung des Deutschen, also um die Frage, wieviel des Gesprochenen wie verschriftet wird und was außer dem Hörbaren noch Einfluss auf die Schreibung der Wörter hat.
Leistungsnachweis durch Hausarbeit oder Abschlussklausur.
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Die niederdeutsche Sprache hat, wie andere Sprachen auch, im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte verschiedene kommunikative Funktionen erfüllt. Im Unterschied zu den meisten anderen Sprachen aber sind für das Niederdeutsche nicht die kontinuierliche Ausweitung der Funktionen und ein entsprechender Sprachausbau bis in die Gegenwart kennzeichnend, sondern es setzte vielmehr ab dem 17. Jahrhundert ein Verlust entscheidender sprachlicher Funktionsbereiche ein, der zur Dialektalisierung des Plattdeutschen, wie es ab jetzt genannt wurde, führte.
Und heute? Einerseits gehen die Sprecher*innenzahlen zurück, andererseits sind es nicht mehr nur die 'typischen' (?) Dialektsprecher*innen, die Niederdeutsch bzw. Platt sprechen und verstehen oder die das vielfältige kulturelle und literarische Angebot nutzen. Die Europäische Sprachencharta als das wichtigste sprachpolitische Instrument der Gegenwart definiert das Niederdeutsche explizit als "Regionalsprache" und unterscheidet es damit zum Beispiel vom Bairischen oder Schwäbischen, die als (hoch)deutsche Dialekte gelten. Das Seminar gibt einen Überblick über Sprach- und Literaturgeschichte bis zur Gegenwart und geht den Fragen nach Sprachstatus und Sprachverwendung des Niederdeutschen u.a. im Kontext der europäischen Mehrsprachigkeit nach.
Prüfungsart: a) Referat und schriftliche Ausarbeitung oder b) Schriftliche Hausarbeit
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Innerhalb des niederdeutschen Sprachsystems lassen sich im Hinblick auf die geographische Dimension bestimmte Varietäten unterscheiden, die von großräumigen Gruppen wie zum Beispiel dem Nordniederdeutschen oder dem Westfälischen über Landschaftsdialekte wie etwa dem ostfriesischen Niederdeutschen bis hin zu lokalen Dialekten reichen. Das Seminar soll einen Einblick geben in die verschiedenen sprachgeographischen Strukturen und Ausprägungen sowie die linguistischen Kriterien, die diesen zugrundeliegen. Der Schwerpunkt wird dabei auf den in Niedersachsen vertretenen Varietäten liegen.
Prüfungsart: a) Referat und schriftliche Ausarbeitung oder b) Schriftliche Hausarbeit
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Hinweise zum Modul
Prerequisites
keine
Reference text
Es wird dringend empfohlen, entweder Vorlesung und Seminar im selben Semester oder zuerst die Vorlesung und im Folgesemester das Seminar zu belegen, nicht aber das Seminar vor der Vorlesung.
Prüfungszeiten
Klausur: Ende der Vorlesungszeit; die anderen Prüfungen semesterbegleitend
Module examination
G
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse der germanistischen Sprachwissenschaft, insbesondere Grundlagenkenntnisse in der Sprachbeschreibung, sowohl synchron als auch diachron. Sie erwerben Grundlagenkompetenzen in Fragen und Methoden der Sprachwissenschaft und erwerben erste Erfahrungen im Umgang mit wissenschaftlichen Texten.