Das Musiktheaterprojekt "María de Buenos Aires - Eine Tango-Operita" fand sehr erfolgreich im Studienjahr 2025/26 mit drei Aufführungen im Juli 2025 im Theater Laboratorium statt.
Für Mitte Juni ist eine Wiederaufnahme mit zwei Vorstellungen sowie einem Einrichtungs- und Probentag am 15./16./17. Juni geplant. Die zentrale Projektwebsite mit allen Infos findet sich hier:
https://uol.de/maria-de-buenos-aires
Mit einigen erforderlichen Umbesetzungen findet nun die Erarbeitung der Wiederaufnahme und deren Realisierung statt. Dafür können noch ein paar Studierende einsteigen für darstellerische Parts auf der Bühne, aber auch Aufgaben hinter (bzw. vor) der Bühne wie das Fahren der deutschen Übertitel, die Anpassung und Aktualisierung des Programmhefts, ggf. tänzerische Parts, etc.
Spanischsprechende sind herzlich willkommen, aber das ist nicht erforderlich!
Die Zeit für die Erarbeitung ist vor allem an Donnerstag von 14-16 Uhr in der Aula, bis Mitte Juni zu den Vorstellungen. Danach wird es nur noch ein Nachtreffen und keine weiteren wöchentlichen Termine geben.
Bei Interesse an einer Teilnahme aber Problemen mit der Zeitschiene bitte bei Volker Schindel melden. Evtl. ist eine Veränderung der Zeitschiene auf Montag 10-12 Uhr möglich.
Es wird die Teilnahme an dem kostenfreien(!) Workshop "Musiktheater?" bei Daniel Moreira und Vendula Novákoá am 2.+3. Mai empfohlen:
https://netzwerkfreiesmusiktheater.de/workshop_2hkx2026/
Das große einjährige Musiktheaterprojekt mit Aufführungen am 27. und 28.06.26 sowie der Generalprobe am 26.06. in der Aula der Universität. Das intensive Probenwochenende findet am 12. bis 14.06.26 statt.
Das Projektensemble entwickelt und erarbeitet seit Beginn des WiSe 25/26 den aktuellen Musiktheaterabend.
Einzelne Studierende vor allem der Musik können ggf. noch mit einsteigen und das Projekt ggf. musikalisch, darstellerisch, dramaturgisch/textbezogen, konzeptionell, bezüglich Bühne, Kostümen, Projektionen, organisatorisch, etc. unterstützen und das Projektensemble verstärken. Dabei ist die einsemestrige sehr aktive Teilnahme Voraussetzung & eine Prüfungsleistung ist auch möglich.
Wer noch dazustoßen möchte trägt sich bitte ein und schreibt eine kurze Mail mit Hintergrund, Motivation und möglichem eigenen Beitrag/Interesse an Volker Schindel.
Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit dem inklusiven BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers: https://www.blauschimmel-atelier.de/galerie/43864/blue-screen-ensemble.html
Dieses zweisemestrige Projekt begann im WiSe 25/26 und läuft im SoSe 26 weiter bis Ende Mai - Konzept und Details siehe unten.
Die Teilnahme an diesem Kurs/Projekt war bevorzugt zweisemestrig möglich und ein Einstieg erst ab April 2026 ist nur in Ausnahmefällen noch denkbar/möglich.
Bei Interesse oder "Not" bitte per Mail bei Volker Schindel melden mit Erläuterung, Interesse, einzubringende Kompetenzen.
Wir arbeiten in diesem professionell angelegten Projekt mit dem Projektteam und den Schüler:innen der OBS Edewecht zusammen:
Neben der inhaltlichen Beschäftigung mit dem Libretto bzw. dem Kinderbuch von James Krüss wird teilweise der Chor (5./6. Klasse der OBS Edewecht) mit einstudiert bzw. nach Möglichkeit mitsingen, außerdem wird teilweise hospitiert, dokumentiert. Es werden Kostüme und Bühnenbild mit erstellt und insgesamt eine aktuelle in Entstehung befindliche Kinderoper begleitet und große Teile des Prozesses kennen gelernt und in Teilen mitgestaltet.
Es sollte dafür häufiger Dienstags ca. zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr Zeit sein, damit Hin- und Rückfahrt noch möglich sind.
Im SoSe 26 findet die Uraufführung am 7.5.26 um 18.00 Uhr sowie eine zweite Vorstellung am 8.5.26 um 11.00 Uhr in Edewecht statt: https://www.nord-klang.de/raeumlichkeiten.html
Für den 31.5.26 (100. Geburtstag von James Krüss) ist eine weitere Vorstellung auf der Insel HELGOLAND geplant. Dafür findet eine Exkursion vom 30.5. morgens bis zum 1.6. abends statt. Danach wird das Projekt abschließen und es finden außer einem Nachtreffen und keine weiteren Seminartermine im SoSe 26 statt.
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Der Leuchtturm auf den Hummerklippen
Kinderoper
(auf Plattdeutsch)
von Joaquin Alem und Nils Braun
„Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“ ist eine neue Kinderoper, die im Jahr 2026 anlässlich des 100. Geburtstags von James Krüss uraufgeführt wird. Sie basiert auf dem gleichnamigen Buch, das seit seiner Veröffentlichung 1963 zu den prägenden Werken der deutschsprachigen Kinderliteratur zählt. Krüss hat mit diesem Text nicht nur ein vielstimmiges, poetisches Erzählspiel geschaffen, sondern ein Werk, das sich mit großer Leichtigkeit komplexer Themen wie Heimat, Angst, Fantasie, Ausgrenzung und Trost annimmt. Seine Sprache war immer mehr als bloße Unterhaltung – sie war eine Einladung zum Denken, Fühlen und Erinnern.
In der neuen Musiktheaterfassung werden zentrale Motive des Originals bewahrt und neu kontextualisiert. Der Leuchtturm auf den Hummerklippen wird erneut zu einem Ort, an dem erzählt, gefragt und erinnert wird – mitten im Sturm, in einer Zeit des Wandels. Im Zentrum steht der Leuchtturmwärter Johann, der mit der sprechenden Möwe Alexandra lebt – eine Figur, die Witz, Weisheit und Widerspruch zugleich verkörpert. Die Geschichten, die auf dem Turm erzählt werden, reichen von komisch bis erschütternd, von märchenhaft bis politisch – und wirken heute aktueller denn je. Denn die Oper macht spürbar: Geschichte wiederholt sich.
Die Musik stammt vom Oldenburger Komponisten und Bandoneonspieler Joaquín Alem (der auch an der Uni Oldenburg lehrt), der für seine vielschichtigen, bildreichen Klangwelten bekannt ist. Das Libretto verantwortet Nils Braun, Kinderbuchautor und Theatermacher. Die Regie übernimmt Volker Schindel. Gemeinsam mit Schüler:innen der Oberschule Edewecht, Gesangsstudierenden und einem professionellen Instrumentalensemble entsteht ein Werk, das Kunst und Bildung, Fantasie und Realität verbindet.
Der Chor der Möwen, vorgetragen vom Kinderchor der Edewechter Oberschule, eine eigenständige klangliche Erzählinstanz, kommentiert das Geschehen – schwebend zwischen Zeiten, Perspektiven und Deutungen.
Diese Kinderoper begegnet ihrem Publikum mit Respekt und Neugier. Sie spricht Kinder wie Erwachsene auf Augenhöhe an und vertraut darauf, dass Zuhören, Nachdenken und Erzählen auch heute die stärksten Werkzeuge sind, um sich in einer komplizierten Welt zu orientieren.
Ein Musiktheater für Jetzt – inspiriert von der Kraft eines Autors, der das Kind in uns nie unterschätzt hat.
(Nils Braun)
Der Autor: James Krüss
James Krüss, geboren am 31. Mai 1926 auf Helgoland, ist einer der großen deutschen Kinderbuchautoren. Er wurde berühmt durch seine Erzählungen rund um die „Hummerklippen”, die Geschichten aus „Mein Urgroßvater und ich”, „Tante Julies Haus” und den Roman „Timm Thaler”. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war u.a. Träger des deutschen Jugendbuchpreises und der Hans-Christian-Andersen-Medaille. Er starb 1997 auf Gran Canaria.
In diesem Seminar geht es hauptsächlich darum, die eigene Spontaneität und Spielfreude in schauspielerischen Improvisationen kennenzulernen. Spielerisch werden wir skurrile Figuren und kleine Szenen entwickeln. Locker und humorvoll werden wir alltägliche Situationen auf die Bühne bringen und uns dies mit viel Spaß gegenseitig zeigen. Der Fokus wird dabei auch auf der Entwicklung im
Spiel mit dem Partner liegen. Außerdem geht es darum die stimmliche und körperliche Bühnenpräsenz zu stärken und vielfältig einsetzen zu können.
Es werde Techniken der Pantomime sowie der Commedia dell'arte erlernt und es werden auch Grundlagen der Clownerie und des Maskenspiels kennen gelernt.
Die Übung ist geeignet für Studierende, die sich gerne im Theaterspiel erstmals ausprobieren sowie auch für Erfahrene, die sich weiter
entwickeln möchten.
Anwendung künstlerisch-musikalischer Erfahrungen und Kenntnisse in künstlerisch-musikalischen Projekten in der Universität und/oder in Zusammenarbeit mit Theatergruppen in Gymnasien, Übernahme von Leitungsfunktionen in Teilbereichen, Dokumentation und Reflexion von Proben und Aufführungen.