Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
27.09.2022 03:18:38
ges122 - Medieval History (Course overview)
Institute of History 6 KP
Eine Übersicht der Prüfungsberechtigen finden Sie unter https://uol.de/fk4/studium-und-lehre/studiengaenge/pruefungen/pruefungsberechtigte.
Module components Semester courses Wintersemester 2018/2019 Examination
Lecture
  • No access 4.02.020 - Das Frühmittelalter Show lecturers
    • Prof. Dr. Almut Höfert

    Wednesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 24/10/18)
    Dates on Tuesday. 05.02.19 11:30 - 12:30

    Das Frühmittelalter (ca. 500–900) ist eine Zeit, in der die dynamischen Umbrüche der Spätantike mit der Bildung von Bevölkerungsgruppen, die sich als Goten, Franken und Langobarden bezeichneten, in neue Gesellschaftsstrukturen mündeten. Die Vorlesung wird ausgehend von den Transformationen der Spätantike die Nachfolgereiche des Imperium Romanum behandeln: die poströmischen Monarchien und das Papsttum im Westen, Byzanz und das islamische Reich im Osten. Im weiteren Verlauf wird sich die Vorlesung auf die Entwicklung im Frankenreich konzentrieren, wobei der Schwerpunkt auf den Karolingern liegen wird. Die Sitzung am 18.12.2018 ist speziell für Gasthörende gedacht: In dieser Sitzung werden wir in den geschichtswissenchaftlichen Handwerkskasten schauen und uns mit einer kulturellen Errungenschaft aus der Karolingerzeit befassen, der sogenannten "karolingischen Minuskel". Nach einer kurzen Einführung in die Paläographie werden wir anhand von Originaldokumenten diese Schrift entziffern - Lateinkenntnisse sind dabei von Vorteil, aber nicht notwendig. Am 15.1.2019 fällt die Vorlesung für alle, die nicht den Test im Basismodul Mittelalter schreiben, aus.

Seminar
  • No access 4.02.023 - Religion im Frankenreich Show lecturers
    • Prof. Dr. Almut Höfert

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 18/10/18), Location: V02 0-004
    Dates on Friday. 18.01.19 14:00 - 18:00, Location: A11 0-018

    Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.020. Das Mittelalter erscheint uns vor allem deshalb als fremd, weil Religion eine so viel größere Rolle als heute spielte. Wir werden uns im Seminar anschauen, was Religion konkret in der frühmittelalterlichen Gesellschaft des fränkischen Reiches ausmachte, in der Bischöfe herrschten, klösterliche Grundherrschaften Inseln im Urwald bildeten, Heiligenfiguren wie der Heilige Mauritius und seine thebäische Legion mit Skeletten auf römischen Friedhöfen verbunden wurden und Frömmigkeit für die Waagschale der guten Taten am Tag des Jüngsten Gerichts buchstäblich gezählt wurde. Neben der Arbeit mit Quellen werden wir in einer kleinen Schreibwerkstatt Forschungsüberblicke erstellen, die als erster Baustein für die schriftliche Ausarbeitung der Referate genutzt werden können. Der gleichzeitige Besuch der Vorlesung „Das Frühmittelalter“ wird für das notwendige Hintergrundwissen vorausgesetzt.

  • No access 4.02.024 - Umbrüche, Kontinuitäten, Abschlüsse und Neuanfänge - Die Zeit der Merowinger Show lecturers
    • Dr. David Weiss

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 16/10/18)

    Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.020. "Die germanische Welt war vielleicht die großartigste und dauerhafteste Schöpfung des politischen und militärischen Genies der Römer." So heißt es im Vorwort Patrick J. Gearys Werk über die Zeit der Merowinger. Allein dieser Satz umreißt zugleich die Einzigartigkeit der gut 250 Jahre. Das Römische Reich endete. Europa erlebte vielfältige Umbrüche. Doch bauten die neuen Herren auf Altbekanntem auf, brachten eingeschlagene Wege zu einem teils glücklichen und teils weniger erfreulichen Ende. Auf dem Fundament des Alten entstand etwas Neues. Neben Umbrüchen, Kontinuitäten und Abschlüsse war die Epoche der Merowinger so auch eine Zeit der Neuanfänge. Das Seminar untersucht diese besonderen 250 Jahre, die heute den Beginn des Frühmittelalters markieren. Dabei werden beispielhaft Arbeitstechniken der Mediävistik und der Geschichtswissenschaft insgesamt eingeübt.

  • No access 4.02.025 - Eine heimliche Supermacht? Die Hanse Show lecturers
    • Dr. David Weiss

    Wednesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 17/10/18)

    Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.020. Die Hanse hat trotz der Jahrhunderte nichts von ihrer Faszination verloren. Stolz tragen beispielsweise Städte wie Bremen, Hamburg oder Lübeck das "H" im Autokennzeichen, um auf ihre hansische Vergangenheit hinzuweisen. Einerseits liegt dies zweifelsohne an dem Besonderen, wofür die Hanse stand und steht: Über 200 Städte hatten sich zusammengeschlossen, um wirtschaftlich und politisch zu kooperieren. In Erinnerung daran entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sogar eine "neue Hanse", die nach wie vor wächst. Anderseits umgeben diverse Mysterien die Hanse. Auch dies macht ihre Faszination aus. Bis heute gibt es keine Mitgliederliste. Die Forschung ist sich nach wie vor uneins, wie der Zusammenschluss der Städte eigentlich zu beschreiben ist. Das Wort "Bund" geht beispielsweise vielen Historikern schon zu weit. Teilweise ist es sogar unklar, ob gewisse Prozesse als "hansisch" oder doch lieber als "städtisch" oder noch einmal anders zu beschreiben sind. Das Seminar nähert sich auf unterschiedlichen Wegen dem besonderen Phänomen "Hanse". Exemplarisch werden dabei die Arbeitstechnicken der Mediävistik sowie der Geschichtswissenschaft insgesamt eingeübt.

Hinweise zum Modul
Kapazität/Teilnehmerzahl 80 (
Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.
)
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden …
  • erweitern das im Basiscurriculum erworbene strukturierte historische Grundwissen über das Mittelalter;
  • vertiefen ihre Kenntnisse zu den Spezifika mittelalterlicher (Original-)Quellen sowie zu Hilfsmitteln und Methoden zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Quellen;
  • stärken ihr Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und setzen sich kritisch mit den Ergebnissen historischer Forschung auseinander;
  • bearbeiten mediävistische Fragestellungen unter Anwendung der wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken des Fachs und gelangen zu rationalen Urteilen;
  • erweitern ihre im Basiscurriculum geförderten Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen.