Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
30.11.2022 00:53:28
ges122 - Medieval History (Course overview)
Institute of History 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2017 Examination
Lecture
  • No access 4.02.020 - Einführung in die Geschichte des Mittelalters Show lecturers
    • Priv.-Doz. Dr. Caroline Horch

    Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 25/04/17)

    Das Mittelalter bietet selbst vielen an Geschichte interessierten Menschen keinen unmittelbaren oder intuitiven Zugang und doch umfasst diese Epoche einen Zeitraum, in dem die Grundlagen des heutigen Europa gelegt wurden. Die ca. 1000 Jahre zwischen Antike und Neuzeit bilden weder unter politischen, sozioökonomischen noch unter religiösen oder kulturellen Aspekten eine Einheit. Sogar der Beginn und das Ende dieser nicht durch einen Eigenwert definierten Zeit, des medium aevum, sind umstritten. Gleichwohl kann mit Berechtigung von einer als spezifisch zu charakterisierenden Zeit gesprochen werden. Die Vorlesung möchte einerseits eine „Einladung ins Mittelalter“ sein (H. Fuhrmann) und andererseits Einblicke in Forschungsthemen und -kontroversen geben, indem epochenspezifische Sachverhalte vorgestellt und im Kontext der Forschung diskutiert werden. Gewissermaßen als Leitmotiv sollen dabei die Worte des französischen Historikers Marc Bloch dienen: „hinter den trockensten Büchern und hinter scheinbar total verselbständigten Institutionen sucht die Geschichte stets die Menschen zu erfassen. … Der gute Historiker gleicht dem Menschenfresser der Legende. Wo er menschliches Fleisch wittert, weiß er seine Beute nicht weit.“

Seminar
  • No access 4.02.022 - Einführung in das Studium der Geschichte des Mittelalters Show lecturers
    • Priv.-Doz. Dr. Caroline Horch

    Tuesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 25/04/17)

    Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.020. „Für die Geschichte der Neuzeit braucht man Intelligenz für die des Mittelalters Methode“ heißt es. Parallel zur Vorlesung soll im Seminar in das Studium der mittelalterlichen Geschichte mit seinen Spezifika eingeführt werden, um so einen reflektierten Umgang und methodischen Zugang zu ermöglichen.

  • No access 4.02.023 - Vielfältiges Mittelalter: Die unterschiedlichen Lebensformen der mittelalterlichen Gesellschaft Show lecturers
    • Dr. phil. Ines Weßels

    Monday: 14:00 - 16:00, weekly (from 03/04/17)

    Bitte kombinieren Sie das Seminar mit der Vorlesung 4.02.020.

  • No access 4.02.025 - Freund oder Feind? Bremen und Oldenburg im Mittelalter Show lecturers
    • Dr. David Weiss

    Wednesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 05/04/17)

    Rund 300 Jahre nach der Gründung Bremens kam es ca. 30 Kilometer nordwestlich der Weser-Metropole zur Gründung einer neuen Stadt. Aufbauend auf dem Namen einer alten Verteidigungsanlage erhielt die Neugründung die Bezeichnung "Altenburg", aus der bald schon Oldenburg werden sollte. Durch die geographische Nähe waren Bremen und Oldenburg zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit verpflichtet. Doch gehörten beide Städte zu unterschiedlichen Herrschaftsbereichen - Bremen und Oldenburg waren Freunde und Rivalen zugleich. Das Seminar begleitet die beiden Städte durch das Mittelalter und untersucht das besondere Verhältnis zwischen Bremen und Oldenburg. Exemplarisch eingeübt werden die Methoden der Geschichtswissenschaft und der Mediävistik.

Hinweise zum Modul
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden ...
- erweitern das im Basiscurriculum erworbene strukturierte historische Grundwissen über das Mittelalter;
- vertiefen ihre Kenntnisse zu den Spezifika mittelalterlicher (Original-)Quellen sowie zu Hilfsmitteln und Methoden zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Quellen;
- stärken ihr Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und setzen sich kritisch mit den Ergebnissen historischer Forschung auseinander;
- bearbeiten mediävistische Fragestellungen unter Anwendung der wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken des Fachs und gelangen zu rationalen Urteilen;
- erweitern ihre im Basiscurriculum geförderten Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen