Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
29.01.2023 14:33:46
inm710 - Artistic-technical Media Skills (Course overview)
Institute of Music 15 KP
Module components Semester courses Wintersemester 2016/2017 Examination
Exercises
  • No access 3.05.501 - Medienmusikpraxis: Sounddesign in der Filmvertonung Show lecturers
    • Rolf Seidelmann

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 18/10/16)

    Filmvertonung wird im Allgemeinen in drei Hauptelemente unterteilt. Diese sind: Sprache, Musik und Geräusche. Für uns wird vorrangig die Geräuschebene von Interesse sein. Diese wird häufig unterschätzt. Nicht nur die Musik, sondern auch die Geräusche sind entscheidend um einen Film emotional und authentisch erscheinen zu lassen. In jedem Kino- und Fernsehfilm muss sehr viel nachvertont werden. Immer wenn wir in einem Film ein Klingeln hören, ein Gläseranstoßen, ein Autoquietschen, dann können wir sicher sein; hier wurde nachvertont. Zum einen macht sich niemand die Mühe überall ein Mikrofon aufzustellen, zum zweiten klingen nachvertonte Szenen häufig „besser“ als die Originalgeräusche. Bei Spielfilmen geht es überwiegend darum, Emotionen zu transportieren und nicht darum, die Wirklichkeit abzubilden. Mit dem Ziel glaubwürdige Illusionen zu schaffen, werden wir einen Film nachvertonen, und mit Klängen (und Musik) bei dem Zuschauer gezielt Emotionen schaffen.

  • No access 3.05.502 - Radiopraxis - Worte und Klänge wirksam inszenieren Show lecturers
    • Magdalene Melchers

    Thursday: 16:00 - 20:00, fortnightly (from 27/10/16)

  • No access 3.05.504 - Medienmusikpraxis: Geräusch, Klang, Musik - Soundexperimente im Tonstudio Show lecturers
    • Rolf Seidelmann

    Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 18/10/16)

    Angefangen bei den Arbeiten von Pierre Schaeffer und der "Musique Concrete" und später bei den Collagen von Ferdinand Kriwet wurden viele Geräusche und Musiken aufgenommen, verfremdet und arrangiert. Später haben Künstler wie die Beatles, Brian Eno oder Pink Floyd ebenfalls komplette Geräuschpassagen in ihre Musik integriert. Mit den heutigen Möglichkeiten einer Digital Audio Workstation (bei uns: Cubase) lassen sich diese Arbeitsschritte nicht nur einfach simulieren, sondern auch immens erweitern. Das Entscheidende bleibt nach wie vor die Kreativität der Macher. Neben einigen Übungen, werden wir in Kleingruppen verschiedene Ideen entwickeln, eigene Aufnahmen dazu machen und innovative Toncollagen entwickeln.

  • No access 3.06.312 - WIR SUCHEN Bild und Ton UND BEHALTEN DIE !!!!! Show lecturers
    • Anke Fischer

    Thursday: 16:00 - 20:00, fortnightly (from 20/10/16)
    Dates on Thursday. 13.10.16 - Saturday. 15.10.16 10:00 - 18:00, Thursday. 02.02.17 16:00 - 20:00

    Werkstatt der Mastermodule, freies Erarbeiten struktureller und konzeptioneller Kompositionen, (Block nach Absprache) Wie definieren wir den Umgang mit Found Footage und Stock Footage? Finden - Suchen - Untersuchungen zu Prinzipien des Re-editings, der Neuanordnung von AV- Materialien, Filmen aus unterschiedlichen Kontexten: Kino, TV und Kunstproduktion, Wochenschau, Dokumentation, Home-Movie, Amateurfilm sowie Bildungsfilm, Internet- und Popdiskurse. Die Methoden der Montage von vorgefundenem Ton- und Bildmaterial und die Aufdeckung von darin versteckten Bedeutungen, befördern kursorische, diskursive (Neu)Interpretationen. Die ästhetische Organisation von Ausspielungen im historischen Verlauf von experimenteller Film-Avantgarde, zeitgenössischer, digitaler Medienpraxis, CUT UP's und Clips wird innerhalb kurzer Videoskizzen neu interpretiert. Die Möglichkeit der gemeinsamen Bewertung und Beobachtung eines nie mehr arretierbaren Gefüges aus Film- und AV-Materialien, die Fülle subjektiver und reduzierter Weltbilder, ruft die Kollaboration zwischen Hand und Auge auf den Plan.

Seminar
Hinweise zum Modul
Reference text
15 KP | 1 Ü Multimedia; 1 Ü Bild/Video; 1 Ü Sound | 1. bis 3. FS, PM | Micklisch, Robbers
Prüfungszeiten
Die Prüfungsleistungen sind am Ende des Semesters zu erbringen.
Module examination
G
Skills to be acquired in this module
  • Vertiefte Kenntnisse in den medienpraktischen Arbeitsfeldern Multimedia, Bild/Video, Sound.
  • Sensibilisierung für bild- und klangbezogene Medienproduktionen, deren Gestaltung und Wirkung, insbesondere im Bereich Neuer Medien
  • Vertiefte Kenntnisse der Präsentation und Inszenierung medienpraktischer Produkte in anwendungsbezogenen Zusammenhängen