ger221 Genres, Genre Studies, and Motifs (Course overview)

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Institute of German Studies 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2026 Examination
Seminar
  • 3.01.051 - Literaturtheorie(n) Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Christian Schmitt
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    • Tuesday, 08:00 - 10:00, Weekly (from 07.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.052 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. Was ist eigentlich ‚Literatur‘? Diese grundlegende Frage, die den maßgeblichen Gegenstand der Literaturwissenschaft betrifft, wird im Germanistikstudium selten gestellt, obgleich von ihrer Beantwortung einiges abhängt: Je nach Literaturbegriff lassen sich ganz unterschiedliche Fragen an literarische Texte – gegebenenfalls auch unter Einschluss ihrer Kontexte – stellen. Jede Antwort auf die Frage, was Literatur ‚ist‘ (oder: was Literatur ausmacht), hat außerdem methodische Konsequenzen. Im Seminar werden wir diese Frage als Ausgangspunkt nehmen, um unterschiedliche Literaturtheorien kennenzulernen. Ausgehend von philologischen Werkzeugen der Texterschließung und textzentrierten Ansätzen (Narratologie, Strukturalismus, Intertextualität) werden dabei insbesondere Theorieangebote zu diskutieren sein, die gesellschaftliche, wissensgeschichtliche, kulturelle und mediale Kontexte für die Analyse literarischer Texte einzubeziehen wissen (Sozialgeschichte, Diskursanalyse, New Historicism, Medienwissenschaft). Schließlich werden auch die Möglichkeiten computergestützter Literaturforschung zu bedenken sein. Während wir im Seminar ausgewählte literaturtheoretische Ansätze kennenlernen werden, dient die Übung der Erprobung am Beispiel von Erzählungen des österreichischen Autors Adalbert Stifter, die unter dem Titel Bunte Steine (1853) erschienen sind. Anzuschaffen: Adalbert Stifter: Bunte Steine. Hg. von Helmut Bachmaier (Stuttgart: Reclam). Zur Anschaffung empfohlen: Tilmann Köppe/Simone Winko: Neuere Literaturtheorien. Eine Einführung. 2. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar 2013. Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung.

  • 3.01.053 - Drama intersektional: race, class, gender auf der Bühne Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Urte Helduser
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    • Tuesday, 14:00 - 16:00, Weekly (from 07.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Vorlesung 3.01.055 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Vorlesung importiert. Das Seminar widmet sich dem literarischen Drama von der Aufklärung bis zur Gegenwart aus einer genderanalytischen und intersektionalen Perspektive. Mit dem Konzept Intersektionalität soll ein in den Gender Studies der letzten Jahre zunehmend etabliertes Paradigma als Analyseansatz für die literarische Gattung des Dramas erprobt werden. Untersucht werden soll, wie Geschlechterverhältnisse in Verbindung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Differenzen im Drama verhandelt werden. Wie sind diese Differenzen mit der Poetik des Dramas verknüpft? Behandelt werden sollen: Shakespeare: Othello, Lessing: Minna von Barnhelm, J.M.R. Lenz, Der neue Menoza, Goethe: Iphigenie auf Tauris, Kleist: Penthesilea, Horváth: Kasimir und Karoline, Maria Lazar: Der blinde Passagier. Geplant ist ein Theaterbesuch zur Inszenierung von Lazars Drama im Juni am Oldenburgischen Staatstheater. Das Seminar ist inhaltlich mit der Vorlesung (3.01.055: "Drama und Theater vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart") verknüpft und kann nur zusammen mit der Vorlesung besucht werden. Prüfungsart: Hausarbeit

  • 3.01.054 - Wahnsinn im Theater – Theater im ‚Irrenhaus‘ Lehrende anzeigen
    • Sabrina Dunja Schneider
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    • Monday, 08:00 - 10:00, Weekly (from 13.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Vorlesung 3.01.055 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Vorlesung importiert. Die Verbindung von Wahnsinn und Theater ist eng: Im 18. Jahrhundert ging man sonntags ins 'Tollhaus' um 'Irre zu schauen', das 19. Jahrhundert entdeckt das Theater als Therapeutikum und im 20. Jahrhundert werden 'Wahnsinnige' in Patientenvorführungen zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken vorgeführt. Im Seminar wollen wir uns mit Dramen vom 18. bis ins 20. Jahrhundert beschäftigen, und untersuchen, mit welchen Mitteln 'Wahnsinn' dargestellt wird. Was zeichnet den 'Wahnsinnigen' auf der Bühne aus? Wie hebt er sich von den 'Normalen' ab und was verrät uns das über die Konstitution von Normalität und einem pathologischen Anderen? Neben der Bereitschaft eine große Auswahl an Primärliteratur zu lesen und vorzubereiten, möchten wir uns intensiv mit Forschungsliteratur zu den einzelnen Texten auseinandersetzen und verschiedene Positionen herausarbeiten. Regelmäßige vorbereitende Lektüre und Mitarbeit in den Seminarsitzungen bilden die Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme und das Bestehen der Prüfungsleistung. Folgende Dramen werden wir im Seminar besprechen: Theodor Johann Quistorp: "Der Hypochondrist" (1745), Heinrich von Kleist: "Prinz Friedrich von Homburg" (1821), Georg Büchner: "Leonce und Lena" (1836), Luigi Pirandello: "Heinrich IV" (1922), Peter Weiss: "Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hozpizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade" (1966) Folgende Texte schaffen Sie sich bitte an: Kleist (Reclam: 978-3-15-018860-6), Büchner (Reclam: 978-3-15-018248-2), Weiss (Suhrkamp: 978-3-518-18849-1). Alle anderen Texte werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Das Seminar ist inhaltlich mit der Vorlesung von Prof. Dr. Urte Helduser (3.01.055: "Drama und Theater vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart") verknüpft und kann nur zusammen mit der Vorlesung besucht werden. Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

Course or exercise
  • 3.01.052 - Literaturtheorie(n) Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Christian Schmitt
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    • Tuesday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 07.04.26)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.051. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert.

  • 3.01.055 - Drama und Theater vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Urte Helduser
    • Sabrina Dunja Schneider
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    • Wednesday, 08:00 - 10:00, Weekly (from 08.04.26)

    Die Vorlesung gehört zum Seminar 3.01.053 und zum Seminar 3.01.054. Anmeldung bitte über eines der Seminare. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Vorlesung importiert. Die Vorlesung widmet sich der Geschichte des Dramas und seiner Poetik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im Zentrum steht das Verhältnis von literarischen Dramentexten und der Kulturgeschichte des Theaters und der performativen Künste. In welchem Verhältnis stehen die verschiedenen Theaterformen seit der Frühen Neuzeit - Höfisches Theater, Commedia dell Arte und Wanderbühnen, aber auch Wissensbühnen wie das anatomische Theater zum bürgerlichen Illusionstheater? Wie kommt es zur Erfindung der „Vierten Wand“? Was ist eine „Guckkastenbühne“ und welche Gegenbewegungen formieren sich dazu? Wie wird das aristotelische Theater in der Neuzeit theoretisch ausformuliert und praktisch weiterentwickelt – und welche gegenaristotelischen Strömungen werden im 20. Jahrhundert relevant? Was ist episches Theater? Welche Bedeutung haben neue technische Medien für das Theater des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart? Was bedeutet ‚Postdramatik‘? Welche Formen des Dramas etablieren sich seit dem 18. Jahrhundert (Tragödie, Komödie u.a.), wie werden Figuren im Drama gestaltet? Dazu werden auch exemplarische Inszenierungen vorgestellt. Die Vorlesung führt damit auch in die Theorie und Poetik des literarischen Dramas ein und ist inhaltlich mit den Seminaren von Dunja Schneider („Wahnsinn im Theater – Theater im Irrenhaus“) und Urte Helduser („Drama intersektional: race, class, gender auf der Bühne“) verbunden.

Hinweise zum Modul
Prerequisites

Voraussetzung für die Belegung des Moduls ist der erfolgreiche Abschluss von ger020, siehe Fachspezifische Anlage Germanistik (Anlage 9) der BPO, Punkt 2 Curriculare Abfolge. 

Prüfungszeiten

semesterbegleitend

Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Die Studierenden machen sich mit Geschichte und Poetik verschiedener Gattungen vertraut. Sie erwerben die Kompetenz, gattungsspezifische und gattungstheoretische Analysen von literarischen Texten vornehmen zu können. Sie kennen sich in den begleitenden Theoriedebatten aus. Sie erwerben Kenntnisse von literaturgeschichtlich diachronen und synchronen Motivzusammenhängen sowie der Fähigkeiten zur Motivanalyse.