Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
29.09.2020 20:40:04
ges132 - Early Modern History (Course overview)
Institute of History 6 KP
Module responsibility
  • Dagmar Freist
Authorized examiners
  • Lucas Haasis
  • Frank Marquardt
  • Ruth Schilling
  • Annika Raapke
  • Thomas Heidorn
  • Gerd Steinwascher
  • Christina Beckers
module components Semester courses Wintersemester 2020/2021 Examination
Lecture
  • Unlimited access 4.02.030a - Einführung in die Epoche der Frühen Neuzeit headache
    • Lucas Haasis

    Wednesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 21/10/20)

    Belegungshinweis: Diese Vorlesung wird von Studierenden belegt, die zum ersten Mal ein Modul in der Frühen Neuzeit belegen.

  • Unlimited access 4.02.030b - Kultur und Alltag in der Frühen Neuzeit headache
    • Lucas Haasis

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/10/20)

    Belegungshinweis: Diese Vorlesung wird von Studierenden belegt, die bereits ein Modul in der Frühen Neuzeit abgeschlossen und die "Vorlesung I: Einführung in die Frühe Neuzeit" bereits erfolgreich absolviert haben.

Seminar
  • Limited access 4.02.032 - Blockseminar: Eine "ordentliche" Gemeinschaft. headache
    • Dr. phil. Jessica Cronshagen

    Dates on Monday. 02.11.20 18:00 - 20:00, Saturday. 14.11.20, Saturday. 28.11.20, Saturday. 12.12.20 10:00 - 15:00
    Termine: 2.11., 18:00-20:00: Vorbesprechung 14.11., 10:00-15:00: Blockveranstaltung I 28.11., 10:00-15:00: Blockveranstaltung II 12.12., 10:00-15:00: Blockveranstaltung III Im Zuge der zunehmenden kolonialen Expansion Europas im 18. Jahrhundert intensivierte sich auch die christliche Expansion. Ein wichtiger Akteur war dabei die Herrnhuter Brüdergemeine, eine protestantische Freikirche, die im Laufe des Jahrhunderts weltweit Missionsposten gründete. Dabei hinterließ sie eine große Menge schriftlicher Aufzeichnungen aus allen ihren Missionsgebieten: Diese Briefe, Protokolle, Berichte und Tagebücher werden heute in den Archiven der Brüdergemeine aufbewahrt und bieten einen Einblick in den kolonialen Alltag der Zeit. In diesem Blockseminar wird ein Missionstagebuch aus den 1790er Jahren im Mittelpunkt stehen. Dieses wurde vom Leiter der kleinen Missionsstation Hoop in Surinam verfasst, wo eine Handvoll europäischer Missionarinnen und Missionare gemeinsam mit einer Gemeinde lebten, deren Angehörige den indigenen Gruppen der Arawak und Warauen entstammten. Dabei soll die Frage im Mittelpunkt stehen, auf welche Weise die Missionarinnen und Missionare in dieser Gemeinschaft versuchten, ihre Ideen von „Ordnung“ und „Disziplin“ durchzusetzen. Diese gingen weit über das Religiöse hinaus: Die Indigenen Südamerikas sollten in den Missionsstationen zu einer europäischen, „zivilisierten“ Form des Zusammenlebens, des Wirtschaftens, der Bildung und des Alltagsleben „erzogen“ werden. Der Missionar Johann Jacob Gottlob Fischer, Autor des Tagebuchs, verfolgte dabei das Ziel, die indigene Gemeinschaft in eine europäische „Gemeinde“ umzuformen. Im Seminar soll ein transkribiertes Exemplar dieses Missionstagebuches unter der Fragestellung ausgewertet werden, welche Ideen von „Disziplin“ und „Disziplinierung“ im Missionstagebuch (und ergänzenden Quellen) vertreten werden, und wie diese in die Ideen- und Religionsgeschichte des späten 18. Jahrhunderts einzuordnen sind. Zu diesem Zweck werden wir uns im Seminar in verschiedenen Disziplinierungstheorien einarbeiten, anhand derer das Tagebuch analysiert werden kann. Teilnahmevoraussetzung ist daher die Bereitschaft, sich in die bereitgestellte theoretische Literatur einzuarbeiten. Das Seminar schließt mit einer Hausarbeit ab. Transkribiertes Quellenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Nach bisherigem Stand wird das Seminar in erster Linie als Online-Seminar über BigBlueButton stattfinden. Ob eventuell eine Sitzung als Präsenzsitzung gestaltet werden kann, hängt von der aktuellen Entwicklung ab.

  • Limited access 4.02.033 - "ZwischenWelten" - Die globalisierte Welt des 17. Jahrhunderts in den Briefen und autobiographischen Schriften eines sephardischen Händlers headache
    • Prof. Dr. Dagmar Freist

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 20/10/20)
    Dates on Tuesday. 27.10.20, Tuesday. 03.11.20, Tuesday. 08.12.20, Tuesday. 15.12.20, Tuesday. 02.02.21 14:15 - 15:45

    In diesem forschungsorientiert angelegten Seminar geht es um eine gemeinsame Spurensuche, ausgehend von faszinierenden Briefen eines jüdischen Händlers aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der Verfasser dieser Briefe lebte in der überwiegend muslimisch geprägten Hafenstadt Salé, Marokko, als Mitglied einer lebendigen und heterogenen jüdischen Diaspora mit Wurzeln auf der Iberischen Halbinsel. Von dort schrieb er seine Briefe an Händler und Familienmitglieder in den aufstrebenden europäischen Hafenstädten Amsterdam und Hamburg, und an Mitglieder der jüdischen Diaspora in der Karibik, vor allem in Surinam. Die Abschriften dieser Briefe sind fein säuberlich in einem Briefbuch erhalten und in den Prize Papers überliefert. In den Briefen geht es um Geschäfte, um Familienangelegenheiten, Politik, Religion und die vielfältigen Erfahrungen des Vertrieben Werdens und des Vertrieben Seins. Die Originalsprache der handschriftlichen Briefe ist heute kaum noch zu entschlüsseln. Dem Seminar liegen Transkriptionen und eine modernisierte portugiesische Fassung der Briefe sowie eine englische Übersetzung vor. Die Analyse dieser Briefe wird eingebettet in Kontextwissen des 17, Jahrhunderts, sowie Methoden und Theorien der Briefanalyse und des Lebens als Grenzgänger in ZwischenWelten.

  • Limited access 4.02.035 - Collaborative research seminar with Stockholm University (Thema folgt) headache
    • Prof. Dr. Dagmar Freist

    The course times are not decided yet.
  • Limited access 4.02.037 - Seefahrt, Schiffbau und maritime Technologien der Frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts headache
    • Dr. phil. Frederic Theis

    Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 23/10/20)

    Das Seminar nähert sich aus verschiedenen Perspektiven Aspekten von Schiffbau, Schifffahrt und verknüpften maritimen Technologien; es nimmt dabei den Zeitraum vom 16. bis ins mittlere 19. Jahrhundert ins Visier. So werden konkrete Wrackfunde aus Nord- und Ostsee, dem Mittelmeerraum sowie von anderen Fundorten als Quellen herangezogen, ferner Baupläne, historische Bilddarstellungen, Texte und weitere einschlägige Quellen. Neben einem Überblick über die verwendeten Schiffstypen – von seegehenden Handels- und Kriegsschiffen bis hin zu Fischereifahrzeugen und anderen Arbeitsschiffen – sollen die jeweiligen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile bestimmter Ausrüstungsmerkmale (z. B. Rumpfformen, Besegelung, Besatzungsstrukturen, etc.) bestimmt und diskutiert werden. Zudem werden das Leben an Bord, d. h. der Seealltag von Mannschaften und Offizieren, in den Blick genommen. Das Seminar schießt mit einem Ausblick auf den umfassenden technologischen Wandel in Schiffbau und -antrieb im Laufe des 19. Jahrhunderts und dessen Folgen für die globale Vernetzung. Einzelne Sitzungen des Seminars finden, soweit es die Situation erlaubt, am Deutschen Schifffahrtsmuseum (Magazinstandort Fischereihafen) statt, wo an Sammlungsobjekten (Schiffsmodelle, Navigationsinstrumente, Kleidung, etc.) Aspekte von Schiffbau und Seefahrt sowie des Lebens an Bord anschaulich vermittelt werden können. Die Prüfungsleistung besteht aus einem Referat sowie einer Hausarbeit, in der von den Studierenden Mittel und Wege aufgezeigt werden sollen, das Referatsthema in einer virtuellen Ausstellung umzusetzen.

Notes for the module
Capacity / number of participants 70 (
Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.
)
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden … - erweitern das im Basiscurriculum erworbene strukturierte historische Grundwissen über die Frühe Neuzeit; - vertiefen ihre Kenntnisse zu den Spezifika frühneuzeitlicher (Original-)Quellen sowie zu Hilfsmitteln und Methoden zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Quellen; - stärken ihr Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und setzen sich kritisch mit den Ergebnissen historischer Forschung auseinander; - bearbeiten Fragestellungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit unter Anwendung der wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken des Fachs und gelangen zu rationalen Urteilen; - erweitern ihre im Basiscurriculum geförderten Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen.