the611 - History of Christian Conduct of Life and its Relevance for the Present (Church History) (Course overview)

the611 - History of Christian Conduct of Life and its Relevance for the Present (Church History) (Course overview)

Institute of Theology and Religious Education 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2017 Examination
Lecture
Seminar
  • No access "Es reicht!" Verlust und Aufbruch als Themen der Geschichte und Gegenwart der Reformation Show lecturers
    • Dr. Dominik Gautier
    • Prof. Dr. Andrea Strübind
    • Dr. Friederike Neumann
    • Prof. Dr. Wolfgang Weiß
    • Jakob Wöhrle
    • Dr. theol. Christian Wetz
    • Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek
    • Prof. Dr. Dr. Joachim Willems
    • Bernhard Ortmann
    • Sabine Hübner

    Dates on Friday, 30.06.2017 14:00 - 18:00, Monday, 07.08.2017 - Sunday, 13.08.2017 10:00 - 18:00
    Einladung zur Summer School anlässlich des Reformationsjubiläums „Es reicht. Theologische Überlegungen zu Verlust und Aufbruch als Herausforderung von Reformation und Gegenwart“ in Kooperation mit Lehrenden und Studierenden des United Theological College, Bangalore 7.– 13. August 2017 in Wittenberg In interkultureller Perspektive wollen wir fragen, wie die Reformation in Deutschland und Indien gewirkt hat und weiterhin wirken kann. Näheres zum Inhalt entnehmen Sie bitte der offiziellen Website (http://www.summerschool2017.org) sowie folgendem Programmtext: „Kann die Auseinandersetzung mit der Reformation zu einem neuen Verständnis von Verlust führen, das vor allem auf dem Gedanken beruht, Vergangenes zu überwinden und einen neuen Aufbruch zu wagen? Diese Frage ist angesichts der gegenwärtigen Situation gesellschaftlicher Umbrüche von besonderer Relevanz. Das Bedürfnis, in alten und überholten Strukturen und Weltbildern zu verharren, kann den Aufschwung reaktionärer Bewegungen befördern. Die Reformation gilt als grundlegendes religiöses Innovations- und Umbruchgeschehen. Die daraus resultierende religiös-kulturelle Differenzierung und Pluralisierung ist zu einer nachhaltigen Signatur Europas und der westlichen Welt geworden. Die außereuropäische Ausbreitung des Protestantismus geschah zunächst durch Glaubensmigrant_innen. Dieser Phase folgten gezielte missionarische Aktivitäten der verschiedenen protestantischen Kolonialmächte. Diese historische Asymmetrie soll während des Seminars erschlossen und auf ihre Folgewirkungen für die christlichen Kirchen in der deutschen bzw. indischen Gesellschaft hin befragt werden. Das Erstarken reaktionärer Bewegungen und die zunehmende (religiöse) Radikalisierung sind keine Entwicklungen, von denen nur europäische Länder als Reaktion auf die globalpolitischen Ereignisse betroffen sind, sondern sie lassen sich ebenso in Indien beobachten. Welches Potential bietet die Reformation als ethische, politische und religiöse Erneuerungsbewegung, um auf die gegenwärtigen Ereignisse – in Deutschland oder in Indienangemessen zu reagieren? In der Begegnung von indischen und deutschen Studierenden und Dozent_innen soll die Bedeutung von Verlust und Aufbruch aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, kulturellen und theologischen Kontexten heraus angesichts reformatorischer Potentiale gemeinsam untersucht werden.“ Die Summer School kann nach Erbringen einer zugehörigen Prüfungsleistung im Umfang von 3 KP angerechnet werden. Wir freuen uns über Bewerbungen aus folgender Zielgruppe: - Studierende des Fachs Ev. Theologie ab dem 3. Fachsemester des Bachelorstudiums - Studierende des Fachs Ev. Religion im Masterstudium - Studierende des Masterstudiengangs Ökumene und Religionen Gute Englischkenntnisse sind eine Voraussetzung für die Teilnahme. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn Sie sich bereits mit Indien und/oder Interkultureller Theologie bzw. Postkolonialer Theologie auseinandergesetzt haben. Bitte senden Sie folgende Bewerbungsunterlagen bis zum 28. Februar 2017 an Bernhard Ortmann (bernhard.ortmann@uni-oldenburg.de): - Kurze Angaben zum Lebenslauf - Motivationsschreiben (1–2 DIN A4-Seiten) Für die Teilnehmenden der Summer School entstehen keine Kosten, da das Oldenburger Projekt Freiheitsraum Reformation für Reise, Unterkunft und Verpflegung eine Grundfinanzierung zur Verfügung stellt. Dennoch wird allen Bewerberinnen und Bewerbern empfohlen, sich – ebenfalls bis zum 28. Februar 2017 – zusätzlich bei der Stiftung Mercator um ein Stipendium für die Summer School zu bewerben; denn Stipendiatinnen und Stipendiaten dieser Stiftung wird die Teilnahme an der Summer School garantiert. Bitte nutzen Sie hierfür das im Bereich “Links” bereitgestellte Formular auf unserer Summer-School-Website, erreichbar über den Eintrag "Internationale Summer School 2017" im Bereich "Projekte" auf der Homepage des Instituts für Ev. Theologie und Religionspädagogik.

  • No access 4.07.131 - Die Reformation zwischen Ereignis und Erinnerung - Kupferstiche von 1730 (FLiF - Gruppe 1) Show lecturers
    • Sabine Hübner

    Thursday: 08:00 - 10:00, weekly (from 06/04/17), Location: A13 0-027, A04 5-516
    Dates on Friday, 23.06.2017 10:00 - 15:00, Location: (Bis-Saal)

    Die reformatorischen Ereignisse des 16. Jahrhunderts sind für das heutige protestantische Selbstverständnis von wesentlicher Bedeutung. Um die reformatorische Tradition verstehen zu können, sollte man zum einen über die Ereignisse zwischen 1500 und 1550 informiert sein und wissen, wie es zur Ausbildung verschiedener Konfessionen kam. Man sollte aber auch wissen, wie "die Reformation" seither in der Geschichte erinnert und inszeniert wurden, um auf dieser Grundlage auch das eigene Reformationsbild reflektieren zu können. Das Seminar nimmt das Reformationsjubiläum 2017 zum Anlass, um sich mit den reformatorischen Ereignissen einerseits und ihrer Inszenierung in den nachfolgenden Jahrhunderten andererseits zu beschäftigen. Nach einer einführenden Phase, in denen Sie ihr Grundlagenwissen zur Reformation aktivieren können, werden Sie in kleineren Forschungsgruppen einzelnen Beispielen der Reformationserinnerung untersuchen. Im Fokus stehen dabei Bilder und Artefakte. Die Zwischenergebnissen werden am "Tag des Forschenden Lernens" (23. Juni 2017) präsentiert.

  • No access 4.07.132 - Die Reformation zwischen Ereignis und Erinnerung - Kupferstiche 1730 (FLiF - Gruppe 2) Show lecturers
    • Sabine Hübner

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 06/04/17)
    Dates on Friday, 23.06.2017 10:00 - 15:00

    Die reformatorischen Ereignisse des 16. Jahrhunderts sind für das heutige protestantische Selbstverständnis von wesentlicher Bedeutung. Um die reformatorische Tradition verstehen zu können, sollte man zum einen über die Ereignisse zwischen 1500 und 1550 informiert sein und wissen, wie es zur Ausbildung verschiedener Konfessionen kam. Man sollte aber auch wissen, wie "die Reformation" seither in der Geschichte erinnert und inszeniert wurden, um auf dieser Grundlage auch das eigene Reformationsbild reflektieren zu können. Das Seminar nimmt das Reformationsjubiläum 2017 zum Anlass, um sich mit den reformatorischen Ereignissen einerseits und ihrer Inszenierung in den nachfolgenden Jahrhunderten andererseits zu beschäftigen. Nach einer einführenden Phase, in denen Sie ihr Grundlagenwissen zur Reformation aktivieren können, werden Sie in kleineren Forschungsgruppen einzelnen Beispielen der Reformationserinnerung untersuchen. Im Fokus stehen dabei Bilder und Artefakte. Die Zwischenergebnissen werden am "Tag des Forschenden Lernens" (23. Juni 2017) präsentiert.

Hinweise zum Modul
Prerequisites
Kleines Latinum oder fachbezogene Lateinkenntnisse
Prüfungszeiten
Klausur n.V.
Module examination
KL
Skills to be acquired in this module
Die Studierenden
- verfügen über Vertiefungswissen zu einer Epoche der Kirchengeschichte (synchron oder diachron).
- haben spezielle Kenntnisse über relevante Personen der Kirchengeschichte sowie ihrer theologischen Überzeugungen und Konzepte erworben.
- sind zur eigenständigen Lektüre grundlegender Texte der Theologiegeschichte befähigt.
- können Quellen kirchenhistorisch analysieren und kontextualisieren.
- haben die Kompetenz zur kritischen Bewertung kirchenhistorischer Ansätze (Methodologie) erworben.
- können sich zu einzelnen Themen und Fragestellungen der Kirchengeschichte eine eigenständige und begründete Position erarbeiten.

Die Kompetenzen werden auf erhöhtem Masterniveau erworben.