mus900 Musicology / Overview (Course overview)

mus900 Musicology / Overview (Course overview)

Institute of Music 15 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2026 Examination
Seminar Systematische Musikwissenschaft
(
Bitte eine Veranstaltung auswählen (Pflicht)
)
  • 3.05.281 - Tuning the Noisegate - Filtern, Selektieren und Verstärken in populärer Musik Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer
    Termine anzeigen
    • Thursday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 09.04.26)

    Ob im Tonstudio, vor dem Eingang zum Club, bei der algorithmischen Auswahl von Playlists, im Musikunterricht, bei der Geschichtsschreibung oder in der Forschung: Filtermechanismen verschiedenster Art erweisen sich als Parameter menschlichen (und musikalischen) Handelns. Sie selektieren, verstärken und wirken auch exkludierend. Das Noise Gate – im produktionstechnischen Sinne ein Signalverarbeitungselement – wird hier als Metapher verstanden, die einen Ereignis- und Denkraum aufspannt zwischen Musikproduktion, sozial-kulturellen Praktiken, Bewirtschaftung und Vermittlung. Unser Seminar wird Teil der gleichnamigen Konferenz des deutschsprachigen Zweiges der International Association for the Study of Popular Music (www.iaspm-dach.net). Wir bereiten uns inhaltlich auf die Tagung vor und nehmen an den Sessions und Panels der Konferenz teil (28. – 30. Mai 2026). Ziel des Seminars ist es, die verschiedenen Perspektiven auf das Thema kennen zu lernen und in Konferenzberichten zu dokumentieren. Das Seminar begibt sich mitten in den beruflichen Alltag von Wissenschaftler*innen verschiedener Karrierestufen und ermöglicht es zugleich, aktuelle Themen der Popular Music und Media Studies in verschiedenen Formaten (Podcast, schriftliche Konferenzberichte, Foto- oder Videoessays) aufzubereiten. Die Teilnehmenden des Seminars werden so auch Teilnehmende der Konferenz, können sich unmittelbar einbringen und ihren Beitrag zur Konferenz leisten. Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende, die sich für die Forschung als auch an solche, die sich für die Vermittlung von Wissen in populären Formaten interessieren.

  • 3.05.316 - Mapping Music Education Research: Psychology, Sociology and Research Methods Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Gunter Kreutz

    Die Veranstaltung "Mapping Music Education Research: Psychology, Sociology and Research Methods" ist ein Blended Intensive Programme (BIP) im Rahmen von Erasmus. Ziel ist es, Forschungsmethoden im Bereich Musikpädagogik aus einer gesamteuropäischen Perspektive zu vermitteln. Dabei arbeiten Universitäten aus Spanien (Granada), Griechenland (Athen) und Deutschland (Oldenburg) zusammen. Die Teilnahme umfasst sowohl Online-Kurse (1. Februar – 31. März 2025) als auch Präsenzveranstaltungen an der Universität Oldenburg (19.–23. Mai 2025). Zusätzlich gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm ab dem 16. Mai 2025. Vor Ort erwarten die Teilnehmenden Plenarvorträge und individuell wählbare Kurse zu Themen wie Musikpsychologie, historische Musikwissenschaft, Musikpädagogik sowie praktische Angebote wie Chor- oder Instrumentalensembles.

  • 3.05.484 - Psychology of Music and Wellbeing Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Gunter Kreutz
    Termine anzeigen
    • Monday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 13.04.26)

    Studierende des Fachmasters Neurocognitive Psychology (für psy141 - Minor) sind herzlich eingeladen.

  • 3.05.485 - Musik für mehr Gesundheit? Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Gunter Kreutz
    Termine anzeigen
    • Thursday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 09.04.26)

Seminar Musik und Medien
  • 3.05.509 - Music and Politics Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Mario Dunkel
    Termine anzeigen
    • Thursday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 09.04.26)

    Politics has always been about actual voices that can be heard, amplified, or silenced, and music has functioned in myriad ways ranging from its use as a sonic weapon to its employment as a means of political reconciliation. In the 21st century, music continues to be politically relevant in a large number constellations, and the increasing complexity in the field of political communication, facilitated by the rise of digital media environments, additionally complicates the analysis of musical politics and the politics of music. This course will investigate the roles and functions of music in contemporary politics. It will approach this vast field via case studies investigating music examples in different countries, including the United States, Israel, Italy, Hungary, Germany, and Austria. Each case study will emphasize different aspects in the field of music and contemporary politics. The course will address questions such as: How do politicians and political parties use music? How does music function in politicized media environments? To what extent are celebrities political, and conversely, to what extent can politicians be considered celebrities? Is music a site of political resistance?

Seminar Kulturgeschichte der Musik
  • 3.05.421 - Orte und Räume der Musik im 18. und 19. Jahrhundert Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Anna Langenbruch
    Termine anzeigen
    • Tuesday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 07.04.26)

    Gegenstand dieses Seminars sind Orte und Räume der Musik des ausgehenden 18. und langen 19. Jahrhunderts: höfische Räume wie Schlösser und Residenzen, Sakralräume wie Kirchen und Synagogen, zwischen öffentlichen und privaten Sphären changierende Räume wie Salons und Musikzimmer, Räume „im Freien“ wie Straßen, Plätze, Pavillons und Parks, Räume informellen musikalischen Austauschs wie Cafés, Cabarets, Music halls und Tavernen, (häufig) spezifisch für musikalische Aufführungen gebaute Räume wie Opernhäuser oder Konzertsäle sowie Wissensräume und Studienorte der Musik wie Konservatorien, Universitäten, Bibliotheken, Archive, Museen, Werkstätten oder Labore. Überall dort (und natürlich noch an vielen weiteren Orten) wurde Musik gemacht und genutzt, aufgeführt und gehört, gefördert und ermöglicht, studiert und erforscht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf musikalischen Handlungsräumen in Europa zwischen ca. 1740 und 1918, wir gehen punktuell aber auch darüber hinaus. Methodisch verbindet das Seminar musikhistorische Perspektiven mit diversen Ansätzen der interdisziplinären Raumwissenschaften, von der Raumsoziologie über Klanggeschichte und Akustik, Stadt- und Architekturgeschichte, Globalgeschichte und Postcolonial Studies bis zu Genderforschung und Migrationsgeschichte. Ziel ist es, anhand eines breiten Panoramas musikalischer Handlungsräume einen Überblick über die Vielfalt von Musiken, Musikpraktiken und Musikgeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts zu bekommen.

  • 3.05.423 - Musik und Kolonialismus im 17. und 18. Jahrhundert Lehrende anzeigen
    • Dr. Clémence Schupp-Maurer
    Termine anzeigen
    • Wednesday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 08.04.26)

    Nach den ersten kolonialen Strebungen von Portugal und Spanien im 16. Jh. beteiligen sich ab Anfang des 17. Jh. weitere europäische Mächte wie Großbritannien und Frankreich am sogenannten kolonialen Projekt. Die damit verbundene Vertreibung, Vernichtung und Versklavung von Menschen wurden durch eine hierarchisierte Weltanschauung gerechtfertigt. Diese Ideologie wurde in der damaligen Zeit durch Literatur und Kunst weit verbreitet. Welche Rolle spielte dabei aber die Musik? Inwieweit spiegelt sich in den damaligen Diskursen über Musik eine koloniale Denkweise? Bzw. wie unterstützen die Musik und ihre Rezeption die Etablierung einer kolonialen Macht? Im Seminar werden wir uns mit unterschiedlichen Quellensorten auseinandersetzen (Reisebericht, Notenschrift, Brief, Libretto) und uns mit der Frage nach der politischen Wirkung der Musik im kolonialen Kontext am Beispiel des 17. und 18. Jh. beschäftigen. Das Seminar bietet ebenfalls Raum zum Nachdenken über den heutigen Umgang mit diesem kolonialen Quellenmaterial.

Hinweise zum Modul
Reference text
15 KP/3 S oder V/1. bis 3. FS, PM Kreutz

Falls Sie das Modul im Rahmen des Fakultätsbereichs belegen und die Anmelderegeln für die Lehrveranstaltungen nicht erfüllen, melden Sie sich bitte direkt bei den Lehrenden, um eingetragen zu werden. Es besteht kein Anrecht auf einen Platz in den Lehrveranstaltungen.
Prüfungszeiten
Ende des 1. bis 3. Semesters
Module examination
G
Skills to be acquired in this module
Wissenschaftliche Fragestellung über Musik im Kontext unterschiedlicher fachlicher Orientierungen und interdisziplinärer Diskurse erarbeiten.