ges142 Modern History & Contemporary History (Course overview)

ges142 Modern History & Contemporary History (Course overview)

Institute of History 6 KP
Eine Übersicht der Prüfungsberechtigten finden Sie unter https://uol.de/fk4/studium-und-lehre/studiengaenge/pruefungen/pruefungsberechtigte.
Module components Semester courses Sommersemester 2026 Examination
Lecture
Seminar
  • 4.02.181c - Bilder in der Geschichtswissenschaft Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Thomas Etzemüller
    • Anna Siebold
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    • Thursday, 14:00 - 16:00, Weekly (from 09.04.26)
    • Thursday, 02.07.26, 12:00 - 18:00 o'clock
    • Friday, 03.07.26, 07:00 - 18:00 o'clock

  • 4.02.043 - Die DDR - Staat und Gesellschaft, Herrschaft gegen das Volk? Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Thomas Etzemüller
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    • Tuesday, 14:00 - 16:00, Weekly (from 07.04.26)

  • 4.02.044 - Briefe nach Stalingrad von der Front (Blockseminar) Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Gunilla Budde
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    • Thursday, 09.04.26, 12:00 - 14:00 o'clock

  • 4.02.045 - Briefe nach Stalingrad von der Heimatfront (Blockseminar) Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Gunilla Budde
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    • Thursday, 16.04.26, 16:00 - 18:00 o'clock

  • 4.02.047 - Kein Platz für Frauen? Fußball als Raum der Körper- und Geschlechterpolitik Lehrende anzeigen
    • Dr.phil. Nikolaus Buschmann
    • Sonja Broy
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    • Tuesday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 07.04.26)
    • Monday, 13.07.26, 09:00 - 17:00 o'clock
    • Tuesday, 14.07.26, 09:00 - 17:00 o'clock

    Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Fußball historisch zu einer Arena geschlechterpolitischer Auseinandersetzungen wurde und auf welche Weise Frauen diesen lange als Raum hegemonialer Männlichkeit codierten Bereich beanspruchten, irritierten und transformierten. Untersucht werden Praktiken und Strukturen von Exklusion und Inklusion, damit verknüpfte Geschlechterbilder sowie symbolische und institutionelle Machtkämpfe um Deutungshoheit, Legitimität und Teilhabe. Das Seminar beleuchtet die Geschichte und Gegenwart des Frauenfußballs aus kultur-, sozial-, gender- und raumtheoretischen Perspektiven. Es verbindet lokalgeschichtliche Fallstudien mit nationalen und internationalen Entwicklungslinien und analysiert die Wechselwirkungen von Körperpolitik, Sportstätten als codierten Räumen, Medienrepräsentation, Professionalisierung des Sports und gesellschaftlichem Wandel. Die Veranstaltung ist als Ort forschenden Lernens konzipiert: Studierende entwickeln eigenständige Fragestellungen, führen kleine Forschungsprojekte durch und präsentieren ihre Ergebnisse in der Kompaktphase am 13.–14. Juli.

  • 4.02.048 - „The Stuff of Bits. Zur ‚Environmental History‘ Digitaler Kulturen Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Sebastian Vehlken
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    • Thursday, 12:00 - 14:00, Weekly (from 09.04.26)

    Digitale Medien erscheinen oft als quasi immaterielle, überall verfügbare Angebote. Doch sie materialisieren sich auf vielfache Weise – nicht nur als technische Geräte und elektronische Infrastrukturen, sondern auch als gravierender Faktor von Rohstoffgewinnung und als problematischer Abfall. Der Abbau seltener Erden und Metalle verursacht katastrophale Eingriffe in Ökosysteme, Datencenter oder Bitcoin-›Minen‹ benötigen exorbitante Energiemengen, und Elektronikschrott bewegt und sedimentiert sich in verwickelten Kreisläufen zwischen Silicon Valleys, fernöstlichen Produktionsstätten, bis hin zu Recycling-Märkten und Deponien. Jene aufwändigen Infrastrukturen, die für die Herstellung und Entsorgung von Elektronik erforderlich sind werden leicht übersehen. Doch ihre Analyse offenbart die unerwarteten Trümmer, die ein Nebenprodukt des Digitalen sind. Und Trümmer finden sich auch auf der Ebene der digitalen Datenwelten selbst: Denn was ›Behind the Screen‹ an Cleaning- und Spam-Blockadetechnologien aufgefahren wird, um etwa allzu abgründige Inhalte aus Sozialen Netzwerken zu entfernen, reproduziert genau jene globalkapitalistische Logik, die auch die Rohstoffgewinnung und Entsorgung der Hardware prägt: Nicht nur Algorithmen werden hier als Filter eingesetzt, sondern vornehmlich Clickworker*innen in Schwellenländern. Der Zusammenhang von Digitalen Kulturen und ihrem Müll ordnet unser Verständnis dieser Medien neu – im Sinne einer wörtlich zu verstehenden Medienökologie. Das Seminar geht als Lektüre- und Rechercheseminar diesen dunklen Seiten des Digitalen in Fallbeispielen nach und rahmt diese mit verschiedenen Medien- und Kulturtheorien des Mülls. Prüfungsleistung: Portfolio. 1. Konzeptionelle Themenpräsentation (25%), 2. Erstellen einer Desktop Documentary (60%), 3. Reflexionspapier, 2-3 Seiten (15%) Mögliche Projektthemen: Chipproduktion Jennifer Gabrys: »Silicon Elephants. The Transformative Materiality of Microchips«, in: dies., Digital Rubbish: A Natural History of Electronics (Ann Arbor: University of Michigan Press, 2011), S. 20-44. Energie Toby Miller: »The Art of Waste: Contemporary Culture and Unsustainable Energy Use«, in: Lisa Parks und Nicole Starosielski (Hg.): Signal Traffic. Critical Studies of Media Infrastructures (Chicago: University of Illinois Press, 2015), S. 137–156. Marks, Laura U., Joseph Clark, Jason Livingston, Denise Oleksijczuk, and Lucas Hilderbrand. 2020. “Streaming Media’s Environmental Impact.” Media+Environment 2 (1). https://doi.org/10.1525/001c.17242. https://mediaenviron.org/article/17242-streaming-media-s-environmental-impact (Im-) Materialitäten und Dinge »Ecologies of Fabrication«, in: Nicole Starosielski und Janet Walker (Hg.): Sustainable Media. »Re-thingifying the Internet of Things«, in: Nicole Starosielski und Janet Walker (Hg.): Sustainable Media. Strahlen »Mediating Infrastructures: (Im)Mobile Toxicity and Cell Antenna Publics«, in: Nicole Starosielski und Janet Walker (Hg.): Sustainable Media Kabel »Pipeline Ecologies: Rural Entanglements of Fiber-Optic Cables«, in: Nicole Starosielski und Janet Walker (Hg.): Sustainable Media. Daniel Gethmann, Florian Sprenger: »Verbindung als Akteur«, in: dies.: Die Enden des Kabels. Kleine Mediengeschichte der Übertragung. Berlin 2015, S. 7-22 Konsument*innen Richard Maxwell und Toby Miller: »Consumers« und »Citizens«, in: dies., Greening the Media (Oxford: Oxford University Press, 2012), S. 22–41 und 134-156. Cleaning Social Media FILM: The Cleaners (Hans Block, Moritz Riesewieck, 2018) 88 Min Sarah T. Roberts: Behind the Screen. New Haven: Yale University Press 2019, S. 1–32. Cloud FILM The People’s Cloud Documentary Jennifer Holt and Patrick Vonderau: »›Where the Internet Lives‹: Data Centers as Cloud Infrastructure«, in: Lisa Parks und Nicole Starosielski (Hg.): Signal Traffic. Critical Studies of Media Infrastructures (Chicago: University of Illinois Press), S. 71–93. Sean Cubitt, Robert Hassan, and Ingrid Volkmer, »Does Cloud Computing Have a Silver Lining?« in: Media, Culture & Society 33 (2011), S. 49–58. Plastik Mike Michael: »Process and Plasticity. Printing, Prototyping, and the Prospects of Plastic«, in: ders., Jennifer Gabrys, und Gay Hawkins und Mike Michael (Hg.): Accumulation. The Material Politics of Plastic. New York: Routledge, S. 30–46. Jennifer Gabrys: »Plastics and the Work of the Biodegradable«, in: dies., Gay Hawkins und Mike Michael (Hg.): Accumulation. The Material Politics of Plastic. New York: Routledge, S. 208-227. Sebastian Vehlken: „The Great Pacific Garbage Patch. Müll als Medium einer ›Plastic Oceanography‹, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 23 (2021), S. 84-97.

  • 4.02.049 - Gedenkstätten als Orte historisch-politischer Bildung Lehrende anzeigen
    • Dr. Mareike Witkowski
    • Prof. Dr. Antje Sander
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    • Friday, 10:00 - 12:00, Weekly (from 10.04.26)
    • Friday, 12.06.26, 10:00 - 16:00 o'clock

    Das Seminar beschäftigt sich mit zentralen Fragen der Erinnerungskultur und Geschichtspolitik im Kontext von NS-Gedenkstätten und führt in theoretische sowie praktische Zugänge der Gedenkstättenarbeit ein. Im Fokus stehen die historische Entwicklung von Gedenkstätten, ihre gesellschaftliche Funktion sowie aktuelle Herausforderungen in einer sich wandelnden politischen Landschaft. Darüber hinaus werden grundlegende Konzepte der Gedenkstättenpädagogik sowie Möglichkeiten und Grenzen historischen Lernens am authentischen Ort diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf innovativen Vermittlungsformen, etwa durch digitale Medien, sowie auf vergleichenden Perspektiven unterschiedlicher Erinnerungsorte. Im Rahmen einer Exkursion zum Gröschler Haus in Jever werden die theoretischen Inhalte praktisch vertieft und reflektiert. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden eigene Vermittlungsideen, die im Seminar vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für Erinnerungskultur zu erlangen und eigene didaktische Ansätze kritisch zu reflektieren. Die Prüfungsleistung besteht in einer Hausarbeit.

  • 4.07.143 - Koloniale Verflechtungsgeschichte. Die Niederlande, Deutschland und die Wirkungen reformierter Theologie (mit optionaler Exkursion nach Amsterdam) Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Dominik Gautier
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    • Thursday, 14:00 - 16:00, Weekly (from 09.04.26)

Hinweise zum Modul
Kapazität/Teilnehmerzahl 20-25 (Seminare) (

Um eine möglichst homogene Verteilung der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, sind die Seminare teilnahmebeschränkt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen.

)
Module examination
RE
Skills to be acquired in this module

Die Studierenden …

  • erweitern das im Basiscurriculum erworbene strukturierte historische Grundwissen über das 19./20. Jahrhundert;
  • vertiefen ihre Kenntnisse zu den Spezifika neuzeitlicher (Original-)Quellen sowie zu Hilfsmitteln und Methoden zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Quellen;
  • stärken ihr Reflexionsvermögen hinsichtlich fachlicher Konzepte und Ansätze und setzen sich kritisch mit den Ergebnissen historischer Forschung auseinander;
  • bearbeiten Fragestellungen zur Geschichte des 19./20. Jahrhunderts unter Anwendung der wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken des Fachs und gelangen zu rationalen, kritisch-reflektierten Urteilen;
  • erweitern ihre im Basiscurriculum geförderten Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen.