Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
24.09.2021 10:31:25
sow253 - Specialized subject (Course overview)
Department of Social Sciences 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2021 Examination
Lecture and seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie)
Course or seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
  • Limited access 1.07.064 - Lebenslaufsoziologie Show lecturers
    • Dr. rer. nat. Kai Pierre Willführ, Dipl.-Biol.

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 12/04/21)

    In den zwei Seminaren des Moduls wird ein Überblick über die interdisziplinäre Lebensverlaufsforschung gegeben. Neben der Vermittlung der wichtigsten theoretischen Konzepte umfasst dies auch die methodischen und statistischen Grundlagen, um eigene lebenslaufbezogene Fragestellungen mit Hilfe ausgewählter Längsschnittdaten und auf Basis gängiger Statistiksoftware (R/RStudio) selbst zu untersuchen. Charakteristisch für die Lebenslaufperspektive ist ihr zeitlicher Bezug: Im Vordergrund steht dabei die Gesamtstruktur des Lebensverlaufs sowie seine inneren (kausalen) Bezüge zwischen Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter). Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Lebensbereichen (z.B. Familie, Arbeit) berücksichtig sowie das Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Prozesse. Neben der Vermittlung von Theorie und Forschungsstand werden auch die methodologischen Grundlagen der Lebensverlaufsforschung besprochen und anhand ausgewählter Beispiele mit Hilfe der Statistiksoftware R eingeübt. Dies umfasst einen Überblick über vorhandene Datensätze, die für lebenslaufbezogene Fragestellungen zur Verfügung stehen und die Vermittlung der Fähigkeit, Längsschnittdaten selbständig einzulesen, für die Datenanalyse vorzubereiten und auszuwerten. Als Auswertungsmethoden werden v.a. die Mehrebenenregression und die Ereignisdatenanalyse behandelt.

  • Limited access 1.07.0641 - Lebenslaufsoziologie Show lecturers
    • Dr. rer. nat. Kai Pierre Willführ, Dipl.-Biol.

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 13/04/21)

    In den zwei Seminaren des Moduls wird ein Überblick über die interdisziplinäre Lebensverlaufsforschung gegeben. Neben der Vermittlung der wichtigsten theoretischen Konzepte umfasst dies auch die methodischen und statistischen Grundlagen, um eigene lebenslaufbezogene Fragestellungen mit Hilfe ausgewählter Längsschnittdaten und auf Basis gängiger Statistiksoftware (R/RStudio) selbst zu untersuchen. Charakteristisch für die Lebenslaufperspektive ist ihr zeitlicher Bezug: Im Vordergrund steht dabei die Gesamtstruktur des Lebensverlaufs sowie seine inneren (kausalen) Bezüge zwischen Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter). Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Lebensbereichen (z.B. Familie, Arbeit) berücksichtig sowie das Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Prozesse.

Lecture and seminar (Vertiefung: Politische Soziologie)
  • Limited access 1.07.061 - Politische Soziologie Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 15/04/21)

    Die Vorlesung Politische Soziologie führt ein in die wissenschaftliche Analyse von politischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Erklärung politischer Einstellungen und politischen Verhaltens und die Methoden der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung. Dementsprechend werden u.a. die folgenden Themen behandelt: Politische Sozialisation, Ideologien, Werte- und Wertewandel, politische Partizipation, soziales Kapitel, Wahlsoziologie, politische Kommunikation, Parlamentssoziologie, Bürokratie- und Eliteforschung. In dem vertiefenden, politikfeldbezogenen Seminar können die Studierenden ihre Kenntnisse der politikwissenschaftlichen Einstellungs- und Verhaltensforschung auf verschiedenen Politikfeldern (Wirtschaft, Arbeit, Bildung, Soziales, etc.) exemplarisch anwenden, eine wissenschaftliche Fragestellung formulieren und selbstständig bearbeiten.

  • Limited access 1.07.0611 - Politische Soziologie Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 13/04/21)

  • Limited access 1.07.0612 - Die Zukunft der Kommunen Show lecturers
    • Hon. Prof. Arno Schreiber

    Wednesday: 12:00 - 14:00, fortnightly (from 14/04/21)

    A. Überblick 1. Situation der Kommunen im Zeitalter der Globalisierung 2. Prioritäten der Stadtentwicklung 3. Probleme der Stadtentwicklung (Konflikte zwischen Wirtschaft, Wohnen, Umweltschutz, Freizeit und Bildung) 4. Stellenwert der kommunalen Wirtschaftsförderung (Aufgabenstellung heute) 5. Handlungsressourcen der lokalen Politik (neue Formen der Kooperation und Arbeitsteilung) 6. Zusätzliche Aufgaben: Gentrifizierung, Überalterung, Bildung, Integration, Modernisierung, Bürgerbeteiligung B. Praxisfelder 7. Stadtumbau (im Vergleich Dubai, Vancouver, Hamburg, Oldenburg) 8. Europa als Aufgabe der Kommunalverwaltung 9. Stadtmarketing, Fremdenverkehrswerbung, Internetauftritt 10. Wirtschaftsförderung, Tourismus 11. Kultur und Identität 12. Wirtschaftsförderung konkret: Jade-Weser-Port 13. Gewerbehöfe, Innovationszentren, Gründerzentren 14. Events (Sail, Expo am Meer) und Veranstaltungsarenen 15. City-Management (Leerstand, Kooperation, Konkurrenz) 16. Sparkassen als Partner von Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung 17. Abschlussdiskussion C Neue Strategien Kurzer Veranstaltungskommentar: Angesichts der Auswirkungen der Globalisierung steigt die Bedeutung der gemeindlichen Ebene. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und leerer Kassen gewinnt für alle Kommunen die politische Einwirkung auf wirtschaftliche Tätigkeit am Ort zentrale Bedeutung. Fragen der Stadtentwicklung unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten haben hohe Priorität. Auf die Bedeutung der Corona-Krise und sich daraus ergebende Zukunftsperspektiven wird besonders eingegangen.

Lecture and seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
Lecture and seminar (Vertiefung: Moderne politische Theorien)
  • Limited access 1.07.067 - Demokratie - Theorie und Empirie (Moderne politische Theorien) Show lecturers
    • Prof. Dr. Jan Sauermann

    Wednesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 14/04/21)

    Die Vorlesung „Demokratie – Theorie und Empirie“ bietet eine Einführung in die Demokratietheorie und empirische Demokratieforschung. Die Vorlesung besteht aus drei Blöcken. Zunächst befassen wir uns mit konzeptionellen Fragen: Was ist Demokratie? Wie kann man Demokratie definieren? Wie kann man Demokratie messen? Außerdem befassen wir uns mit zentralen Problemen der Demokratietheorie wie dem „Boundary Problem“ und der „Tyrannei der Mehrheit“. Im Mittelpunkt des zweiten thematischen Blocks stehen Ansätze zur Erklärung der Stabilität und Qualität von Demokratie. Hier befassen wir uns zum Beispiel mit dem Einfluss wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und institutioneller Faktoren auf Demokratie: Welche Faktoren führen zur Entstehung und fördern die Konsolidierung von Demokratie? Welche Faktoren lassen Demokratien scheitern? Im dritten Themenblock geht es um theoretische und empirische Arbeiten zur Performanz demokratischer politischer Systeme im Vergleich zu autokratischen Systemen: Wie verhalten sich Demokratien in internationalen Konflikten? Welchen Einfluss hat Demokratie auf die (wirtschaftliche) Entwicklung von Staaten?

  • Limited access 1.07.0671 - Wahlen als Instrumente der Demokratie (Moderne politische Theorien) Show lecturers
    • Prof. Dr. Jan Sauermann

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 15/04/21)

    Wahlsysteme übermitteln Wählerpräferenzen in Stimmen und Stimmen in Sitze oder Ämter. In jeder Demokratie stellen Wahlsysteme somit die entscheidende Verbindung zwischen den Bürgern und Entscheidungsträgern dar. In diesem Seminar befassen wir uns mit den wichtigsten Konzepten und theoretischen Ansätzen der vergleichenden Wahlsystemforschung. Das Seminar besteht aus zwei thematischen Blöcken. Im ersten Teil untersuchen wir zunächst unterschiedliche Klassifikationen der vielfältigen realweltlich existierenden Wahlsysteme. Anhand empirischer Beispiele diskutieren wir die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wahlsysteme im Lichte demokratietheoretischer Erwägungen. Im zweiten Teil des Seminars befassen wir uns mit den Effekten von Wahlsystemen auf das Wahlsystem, die Wahlbeteiligung, die Repräsentation von Frauen und Minderheiten und das Verhalten politischer Eliten.

  • Limited access 1.07.0672 - Wahlen als Instrumente der Demokratie (Moderne politische Theorien) Show lecturers
    • Prof. Dr. Jan Sauermann

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 15/04/21)

    Wahlsysteme übermitteln Wählerpräferenzen in Stimmen und Stimmen in Sitze oder Ämter. In jeder Demokratie stellen Wahlsysteme somit die entscheidende Verbindung zwischen den Bürgern und Entscheidungsträgern dar. In diesem Seminar befassen wir uns mit den wichtigsten Konzepten und theoretischen Ansätzen der vergleichenden Wahlsystemforschung. Das Seminar besteht aus zwei thematischen Blöcken. Im ersten Teil untersuchen wir zunächst unterschiedliche Klassifikationen der vielfältigen realweltlich existierenden Wahlsysteme. Anhand empirischer Beispiele diskutieren wir die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wahlsysteme im Lichte demokratietheoretischer Erwägungen. Im zweiten Teil des Seminars befassen wir uns mit den Effekten von Wahlsystemen auf das Wahlsystem, die Wahlbeteiligung, die Repräsentation von Frauen und Minderheiten und das Verhalten politischer Eliten.

Course or seminar (Vertiefung: Social Geography)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
  • Limited access 1.07.062 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Prof. Dr. Martin Heidenreich

    Monday: 12:00 - 14:00, weekly (from 12/04/21)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization and also of this seminar. In the first part of the class, a broad overview on the process of European integration, major EU institutions and policy fields will be given. In the second part, horizontal Europeanisation processes in different social fields are analysed, as well as the related conflicts and bargaining relations and their impact on patterns of social inequality. Complementary to the Europeanisation of social fields, the Europeanisation of social space (P. Bourdieu) will be analysed, taking as an example the transnationalisation of everyday practices, collective memories and reference groups of social inequalities. This raises the question how field-specific and space-specific Europeanisation processes are related. In addition, different modes of Europeanization (power/coercion, competition, communication and cooperation) will be analysed. Given the profound crisis of European integration in the wake of the Euro crisis, the final part of the course will emphasise the analysis of conflicts and tensions between national and European regulations, identifications, and patterns of integration and social inequality.

  • Limited access 1.07.0621 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Kim Bergsieker

    Monday: 14:00 - 16:00, weekly (from 12/04/21)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization and also of this seminar. In the first part of the class, a broad overview on the process of European integration, major EU institutions and policy fields will be given. In the second part, horizontal Europeanisation processes in different social fields are analysed, as well as the related conflicts and bargaining relations and their impact on patterns of social inequality. Complementary to the Europeanisation of social fields, the Europeanisation of social space (P. Bourdieu) will be analysed, taking as an example the transnationalisation of everyday practices, collective memories and reference groups of social inequalities. This raises the question how field-specific and space-specific Europeanisation processes are related. In addition, different modes of Europeanization (power/coercion, competition, communication and cooperation) will be analysed. Given the profound crisis of European integration in the wake of the Euro crisis, the final part of the course will emphasise the analysis of conflicts and tensions between national and European regulations, identifications, and patterns of integration and social inequality.

Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
  • Limited access 1.07.063 - Die soziale Einbettung von Technologien /The social embeddedness of technologies Show lecturers
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 13/04/21)

    Dieses Modul besteht aus einer Vortrags-/Diskussionsreihe und einem Seminar. Im Seminar werden wissenschaftliche Fachbeiträge der Referent*innen der jeweiligen Woche vorgestellt, vorbesprochen und Fragen für die Diskussion vorbereitet. Außerdem werden die verschiedenen Vortragsthemen in den Gesamtkontext eingeordnet und Theorien zueinander in Bezug gesetzt. Die jeweiligen Vorträge durch eingeladene wissenschaftliche Gäste bieten unterschiedliche Perspektiven auf die soziale Einbettung digitaler Technologien, zeigen verschiedene Facetten des Themas auf und laden dazu ein, Themen tiefer zu betrachten. Beide Veranstaltungen finden als Videokonferenz statt. Die Einführungstexte zum Begleitseminar sowie weiterführende Texte werden den Teilnehme*innen über Stud.IP zur Verfügung stehen. Ich erwarte von allen Teilnehmer*innen, dass sie die angegebenen Einführungstexte (englischsprachige Fachartikel) vor der Veranstaltung lesen und auch bereit sind, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Die Fachartikel kommen aus den Fachgebieten der Soziologie und der Informatik. Der Leistungsnachweis im Modul erfolgt über ein zweiteiliges Portfolio. Erstens halten Sie einen Vortrag im Begleitseminar (ca. 15-20 Minuten), in dem Sie einen oder mehrere weiterführende Texte vorstellen. Dieser Vortrag wird in der Vorwoche im Rahmen meiner Sprechstunde vorbesprochen; bitte kommen Sie vorbereitet mit einem ersten Präsentationsentwurf. Zweitens schreiben Sie (wahlweise auf Deutsch oder Englisch) eine wissenschaftliche Ausarbeitung mit einer selbstgewählten Frage (ca. 2.500 - 3.000 Wörter). Die Ausarbeitungen müssen bis spätestens 15. September 2021 über Stud.IP eingereicht werden (als .docx, Datei bitte mit Nachnamen und _Titelstichwort benennen). This module consists of a conversation series with invited guests and a seminar. In the seminar, we will discuss scientific texts of the guest of the week and prepare the discussion. We will also contextualise the lectures by placing them in the larger scientific debate. The conversation series consists of presentations by national and international scientific guests that give us different perspectives on the social embeddedness of digital technologies. Both seminar and conversations will take place as video conferences. It is possible to complete the “Prüfungsleistung” (presentation in the seminar plus a written paper) in English.

  • Limited access 1.07.0631 - Conversations on the Social Embeddedness of Digital Technologies Show lecturers
    • Prof. Dr. Jannika Mattes
    • Prof. Dr. techn. Susanne Boll-Westermann

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 13/04/21)

    This is a lecture series with invited talks from social scientists and experts working on information technologies. In a multifaceted and interactive format, we will get to know different perspectives on how digitalisation changes society, how digital technologies co-evolve with society and how the society shapes the evolution of technology development. The conversations will take place as a video conference. Guests are welcome.

Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives)
  • Limited access 1.07.062 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Prof. Dr. Martin Heidenreich

    Monday: 12:00 - 14:00, weekly (from 12/04/21)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization and also of this seminar. In the first part of the class, a broad overview on the process of European integration, major EU institutions and policy fields will be given. In the second part, horizontal Europeanisation processes in different social fields are analysed, as well as the related conflicts and bargaining relations and their impact on patterns of social inequality. Complementary to the Europeanisation of social fields, the Europeanisation of social space (P. Bourdieu) will be analysed, taking as an example the transnationalisation of everyday practices, collective memories and reference groups of social inequalities. This raises the question how field-specific and space-specific Europeanisation processes are related. In addition, different modes of Europeanization (power/coercion, competition, communication and cooperation) will be analysed. Given the profound crisis of European integration in the wake of the Euro crisis, the final part of the course will emphasise the analysis of conflicts and tensions between national and European regulations, identifications, and patterns of integration and social inequality.

  • Limited access 1.07.0621 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Kim Bergsieker

    Monday: 14:00 - 16:00, weekly (from 12/04/21)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization and also of this seminar. In the first part of the class, a broad overview on the process of European integration, major EU institutions and policy fields will be given. In the second part, horizontal Europeanisation processes in different social fields are analysed, as well as the related conflicts and bargaining relations and their impact on patterns of social inequality. Complementary to the Europeanisation of social fields, the Europeanisation of social space (P. Bourdieu) will be analysed, taking as an example the transnationalisation of everyday practices, collective memories and reference groups of social inequalities. This raises the question how field-specific and space-specific Europeanisation processes are related. In addition, different modes of Europeanization (power/coercion, competition, communication and cooperation) will be analysed. Given the profound crisis of European integration in the wake of the Euro crisis, the final part of the course will emphasise the analysis of conflicts and tensions between national and European regulations, identifications, and patterns of integration and social inequality.

  • Limited access 1.07.069 - Politikfeldanalyse: Policy Analysis in the Digital Age Show lecturers
    • Dr. Ina Radtke

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 15/04/21)

  • Limited access 1.07.0691 - Politikfeldanalyse: Digital Governance - Doing research using digital trace data Show lecturers
    • Dr. Taehee Kim

    Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 16/04/21)

    The wave of digitalization has changed the way of governance. Public authorities utilize their online channels in diverse way, e.g., announcing the policy, participating in public discourse, communicating with public etc. This course introduces technical skills to collect and analyze such digital footprints. More concretely, this course introduces Twitter API and provides multiple examples of collecting and analyzing Twitter data in R. The course will start with general introduction of Twitter's API, available data and limitations. Subsequently, participants will learn how to collect diverse types of Twitter data (e.g., user timelines, tweets including certain keywords). To analyze collecting data, the course will discuss summary statistics of interested features, text analysis and simple network analysis (e.g. retweet network). Along with the data analysis, diverse possibilities for visualization will be demonstrated as well. During the course, students collect and analyze Twitter data based on their own research question (individually or in a small group). At the end of the course, students submit a report that summarize the process of data collection and analysis results. The course is held in English. Previous experience in R is preferable but not required.

Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
  • Limited access 1.07.066 - Die Indexikalität von Gewalt Show lecturers
    • Johanna Fröhlich

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 13/04/21)

    Gewalt ist in der modernen Gesellschaft ein zentrales Problem. Wenn wir die Zeitungen aufschlagen begegnen uns Rechte Gewalt, Polizeigewalt, Kolonialgewalt, Mord und Totschlag, aber auch Strukturen, die Gewalt ermöglichen oder eigentlich selbst als Gewalt zu problematisieren sind. Es ist eindeutig, was Gewalt ist, und zugleich sind die Grenzen verschwommen, ist doch ersichtlich, dass der gleiche Faustschlag auf eine Nase oder einen Baum vollführt eine ganz andere Bedeutung besitzt. In diesem Seminar geht es darum, einen analytischen Blick auf ein so normativ besetztes Thema zu gewinnen und Gewalt im Kontext gesellschaftlicher Ordnungsbildung zu betrachten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie ein so problematischer Gegenstand wie Gewalt es ist, eigentlich überhaupt erforscht werden kann, ohne selbst zur Konstitution des Gegenstandes beizutragen. Es werden 1.soziologische Gewalttheorien, 2. Methodische Texte und 3. Empirische Studien behandelt. Die Texte sind dabei mitunter umfangreich und es wird die Bereitschaft zur wöchentlichen Lektüre von ca 30 Seiten von den Studierenden erwartet. Die Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und bauen aufeinander auf und es muss um eine Pruefung abzulegen sowohl 1.07.066 Seminar: Die Indexikalität von Gewalt als auch 1.07.0661 Seminar: Die Indexikalität von Gewalt besucht werden. (insgesamt 12--16 Uhr) Kurz zu den Modalitäten von Präsenz/Online: Das Seminar wird [wahrscheinlich] zum großen Teil online stattfinden aber ich will einzelne Präsenz-Treffen ermöglichen, sodass man sich zumindest mal gesehen hat.

  • Limited access 1.07.0661 - Die Indexikalität von Gewalt Show lecturers
    • Johanna Fröhlich

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 13/04/21)

    Gewalt ist in der modernen Gesellschaft ein zentrales Problem. Wenn wir die Zeitungen aufschlagen begegnen uns Rechte Gewalt, Polizeigewalt, Kolonialgewalt, Mord und Totschlag, aber auch Strukturen, die Gewalt ermöglichen oder eigentlich selbst als Gewalt zu problematisieren sind. Es ist eindeutig, was Gewalt ist, und zugleich sind die Grenzen verschwommen, ist doch ersichtlich, dass der gleiche Faustschlag auf eine Nase oder einen Baum vollführt eine ganz andere Bedeutung besitzt. In diesem Seminar geht es darum, einen analytischen Blick auf ein so normativ besetztes Thema zu gewinnen und Gewalt im Kontext gesellschaftlicher Ordnungsbildung zu betrachten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie ein so problematischer Gegenstand wie Gewalt es ist, eigentlich überhaupt erforscht werden kann, ohne selbst zur Konstitution des Gegenstandes beizutragen. Es werden 1.soziologische Gewalttheorien, 2. Methodische Texte und 3. Empirische Studien behandelt. Die Texte sind dabei mitunter umfangreich und es wird die Bereitschaft zur wöchentlichen Lektüre von ca 30 Seiten von den Studierenden erwartet. Die Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und bauen aufeinander auf und es muss um eine Pruefung abzulegen sowohl 1.07.066 Seminar: Die Indexikalität von Gewalt als auch 1.07.0661 Seminar: Die Indexikalität von Gewalt besucht werden. (insgesamt 12--16 Uhr) Kurz zu den Modalitäten von Präsenz/Online: Das Seminar wird [wahrscheinlich] zum großen Teil online stattfinden aber ich will einzelne Präsenz-Treffen ermöglichen, sodass man sich zumindest mal gesehen hat.

  • Limited access 1.07.065 - Technik und Ordnungsbildung Show lecturers
    • Prof. Dr. Gesa Lindemann

    Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 12/04/21)

    Beide Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und behandeln aktuelle Gesellschaftsanalysen, die den Zusammenhang von Digitalisierung und Gesellschaftsveränderung untersuchen. Wie verändert sich die Wirtschaft bzw. der Kapitalismus durch die Verbreitung digitaler Technologien? Wie Wie verändert sich allgemein das menschliche Zusammenleben, wenn sich digitale Technologien der Datenerhabung technischen Auswertung zunehmend durchsetzen? Werden wir noch weiter in einer Gesellschaft leben, die individuelle Freiheitsrechte stützt und eine Privatsphäre erlaubt? Oder werden wir in einer überwachten Gesellschaft leben, in der wir entweder von staatlichen Regierungen oder großen Konzernen überwacht und kontrolliert werden? Welche Rolle spielt das Eigentumsrecht für die großen IT-Konzerne. Im Seminar werden solche gesellschaftstheoretischen Fragen behandelt anhand der Auseinandersetzung mit aktuellen Texten behandelt. Eingehender werden wir uns auch mit Fragen zu Wirtschaft, Staat und Eigentum auseinandersetzen. Dazu werden auch auch externe ReferentInnen eingeladen.

  • Limited access 1.07.0651 - Technik und Ordnungsbildung Show lecturers
    • Prof. Dr. Gesa Lindemann

    Monday: 18:00 - 20:00, weekly (from 12/04/21)

    Beide Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und behandeln aktuelle Gesellschaftsanalysen, die den Zusammenhang von Digitalisierung und Gesellschaftsveränderung untersuchen. Wie verändert sich die Wirtschaft bzw. der Kapitalismus durch die Verbreitung digitaler Technologien? Wie Wie verändert sich allgemein das menschliche Zusammenleben, wenn sich digitale Technologien der Datenerhabung technischen Auswertung zunehmend durchsetzen? Werden wir noch weiter in einer Gesellschaft leben, die individuelle Freiheitsrechte stützt und eine Privatsphäre erlaubt? Oder werden wir in einer überwachten Gesellschaft leben, in der wir entweder von staatlichen Regierungen oder großen Konzernen überwacht und kontrolliert werden? Welche Rolle spielt das Eigentumsrecht für die großen IT-Konzerne. Im Seminar werden solche gesellschaftstheoretischen Fragen behandelt anhand der Auseinandersetzung mit aktuellen Texten behandelt. Eingehender werden wir uns auch mit Fragen zu Wirtschaft, Staat und Eigentum auseinandersetzen. Dazu werden auch auch externe ReferentInnen eingeladen.

Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
Seminar (Vertiefung: Sozialwiss. Europastudien, SoSe und Wise, Deutsch)
Seminar (Vertiefung: Energiewandel in Europa, SoSe und Wise, Deutsch)
Seminar (Vertiefung: Politikfeldanalyse)
  • Limited access 1.07.069 - Politikfeldanalyse: Policy Analysis in the Digital Age Show lecturers
    • Dr. Ina Radtke

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 15/04/21)

  • Limited access 1.07.0691 - Politikfeldanalyse: Digital Governance - Doing research using digital trace data Show lecturers
    • Dr. Taehee Kim

    Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 16/04/21)

    The wave of digitalization has changed the way of governance. Public authorities utilize their online channels in diverse way, e.g., announcing the policy, participating in public discourse, communicating with public etc. This course introduces technical skills to collect and analyze such digital footprints. More concretely, this course introduces Twitter API and provides multiple examples of collecting and analyzing Twitter data in R. The course will start with general introduction of Twitter's API, available data and limitations. Subsequently, participants will learn how to collect diverse types of Twitter data (e.g., user timelines, tweets including certain keywords). To analyze collecting data, the course will discuss summary statistics of interested features, text analysis and simple network analysis (e.g. retweet network). Along with the data analysis, diverse possibilities for visualization will be demonstrated as well. During the course, students collect and analyze Twitter data based on their own research question (individually or in a small group). At the end of the course, students submit a report that summarize the process of data collection and analysis results. The course is held in English. Previous experience in R is preferable but not required.

Notes for the module
Reference text
Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Stadtsoziologie (Sommersemester)
Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten.

Politische Soziologie
Erwerb der Fähigkeit, Theorien der Entscheidungs- Wahl- und Einstellungs- forschung eigenständig auf eine ausgewählte Fragestellung anzuwenden und auf Grundlage einer empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politische Ökonomie
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politikfeldanalyse
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse. Sie werden dazu befähigt die analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse auf aktuelle Policies anzuwenden und empirisch zu prüfen und die gewonnenen Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Vergleichende Analyse politischer Systeme
Die Studierenden verbessern mit diesem vertiefenden Modul der Vergleichenden Regierungslehre ihre Fähigkeiten im politikwissenschaftlichen Arbeiten. Die Studierenden verbessern ihre Kenntnisse über unterschiedliche politische Systeme, und wie man diese in den international vergleichenden Kontext einordnet und kritisch reflektiert. Ziele des Moduls sind das vertiefte Kennenlernen von Theorien und Modellen der Vergleichenden Politikwissenschaft sowie ausgewählter theoriegeleiteter Studien mit empirischen Bezügen. Darüber hinaus findet eine Erweiterung bestehender methodischer und fachsprachlicher Kompetenzen statt.

Moderne Politische Theorien
Die Studierenden...

... analysieren wesentliche theoretische und methodische Ansätze der Demokratieforschung und der Forschung zu Wahlsystemen.

... beurteilen kritisch die Reichweite und Aussagekraft dieser Ansätze.

... erarbeiten den Forschungsstand zu verschiedenen Themenstellungen und problematisieren ihn.

... entwerfen eigenständig Forschungsdesigns zu ausgewählten Fragestellungen.

... führen eigenverantwortlich empirische Forschung unter Nutzung qualitativer und/oder quantitativer Methoden durch.

... erstellen eigenständig schriftliche Ausarbeitungen nach wissenschaftlichen Standards und präsentieren deren Ergebnisse mündlich. ... können ihre Erkenntnisse anderen Studierenden und Interessierten vermitteln.

Familiensoziologie (Wintersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Kindheitsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls werden die zentralen theoretischen Konzepte und Zugänge der Familiensoziologie erarbeitet, diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Kindheitssoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse zu verstehen, selbstständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Lebenslaufsoziologie (Sommersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder Transitionsprozesse im Allgemeinen bzw. Ernährungs- und Energietransitionen im Speziellen in Europa erwerben.

Transitionsforschung
Nach Abschluss kennen die Studierenden grundlegende Theorien der Transition. Sie verstehen die Komplexität gesellschaftlichen Wandels. Sie sind in der Lage, verschiedene Theorien zueinander in Bezug zu setzen und empirisch zu unterfüttern. Praktische Fallbeispiele aus verschiedenen Transitionsfeldern (z.B. Energie, Verkehr, Ernährung) können die Studierenden mit der Hilfe der erlernten Instrumentarien analysieren und kritisch einordnen.
 

Soziale Ungleichheiten
Upon completing the module, students will be familiar with the central concepts of social inequality research, with a focus on gender inequalities in the labour market and in the family. In the individual courses, major theoretical concepts for distinguishing and explaining different dimensions and determinants of social inequality are elaborated, discussed and applied. In addition, students will get to know data and methods for the quantitative analysis of gender inequalities (e.g. SOEP, pairfam).  In this way, they will understand empirical research results, develop their own research question and answer this question by analysing quantitative data in a small research project. Appropriate assistance will be provided for students who wish to deepen their skills in academic writing in English.

Organisation und Innovation
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA).

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

Social Geography
Through this module, students will be able to demonstrate critical understanding of the process of designing, doing and delivering a research project in the field of social geography. Students will be able to identify and explain geographical concepts – such as place, scale, identity and power - using evidence from desk-based fieldwork that they themselves have designed, collected/collated and analysed. Accordingly, by the end of the module, students should have the skills to carry out a short-term research project despite the challenges of working within the context of a global pandemic.  They will have knowledge of appropriate methodologies and be able to implement them effectively, whilst paying attention to wider institutional and societal infrastructures such as ethical considerations and data protection issues. In doing so, students will gain an understanding of the advantages and difficulties of social science research in the field. They should be able to communicate these critical insights via written academic reports and through oral presentations.