Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
05.12.2021 00:06:06
sow253 - Specialized subject (Course overview)
Department of Social Sciences 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2019 Examination
Lecture and seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie)
Course or seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
  • No access 1.07.064 - Kindheits- und Jugendsoziologie Show lecturers
    • Dr. Monika Schlegel, M.A.

    Wednesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 03/04/19)

  • No access 1.07.0641 - Praxismodul: Kindheits- und Jugendsoziologie Show lecturers
    • Anastasia Selischew, M.A.

    Tuesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 02/04/19)

  • No access 1.07.065 - Lebenslaufsoziologie Show lecturers
    • Prof. Sebastian Schnettler, Ph.D.
    • Dr. rer. nat. Kai Pierre Willführ, Dipl.-Biol.

    Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 02/04/19)

    Dieses Seminarduo (zus. mit 1.07.0651) vermittelt wichtige theoretische Ansätze der Lebenslaufforschung sowie die methodischen Grundlagen, um eigene lebenslaufbezogene Fragestellungen mit Hilfe ausgewählter Längsschnittdaten und auf Basis gängiger Statistiksoftware selbst zu untersuchen. Die Lebensverlaufsforschung hat interdisziplinäre Bezüge. So findet zum einen die Akteursperspektive Berücksichtigung, also die Frage danach, inwieweit psychische und physische Dispositionen (z.B. Werte, Persönlichkeitsfaktoren, biologische Rahmenbedingungen), soziale Beziehungen und soziale Strukturen einen Einfluss auf den Lebensverlauf und entsprechende Entscheidungen haben. Darüber hinaus wird berücksichtigt, inwiefern der Lebenslauf in soziale Strukturen und gesellschaftliche Teilbereiche eingebettet ist. Es werden entsprechend die Interdependenzen zwischen diesen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Lebenslauf eruiert. Eingeführt wird auch in die Perspektive der Verhaltensökologie und hier im Besonderen die Life-History-Theory (Lebensgeschichtsevolution). Diese ist eine Ausdifferenzierung der Darwinischen Evolutionstheorie und erklärt menschliches Verhalten weniger durch individuelle Entscheidungsfindung, sondern interpretiert es als Produkt evolvierter Responsemechanismen, welche spezifisch auf Bedingungen der sozialen als auch der nicht-sozialen Umwelt reagieren. Neben der Vermittlung von Theorie und Forschungsstand werden auch die methodologischen Grundlagen der Lebensverlaufsforschung besprochen und anhand ausgewählter Beispiele mit Hilfe der Statistiksoftware R eingeübt. Dies umfasst einen Überblick über vorhandene Datensätze, die für lebenslaufbezogene Fragestellungen zur Verfügung stehen und die Vermittlung der Fähigkeit, Länggschnittdaten selbständig einzulesen, für die Datenanalyse vorzubereiten und auszuwerten. Als Auwertungsmethoden werden v.a. die Mehrebenenregression und die Ereignisdatenanalyse behandelt.

  • No access 1.07.0651 - Lebenslaufsoziologie Show lecturers
    • Dr. rer. nat. Kai Pierre Willführ, Dipl.-Biol.
    • Prof. Sebastian Schnettler, Ph.D.

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 04/04/19)

Lecture and seminar (Vertiefung: Politische Soziologie)
  • No access 1.07.062 - Politische Soziologie Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 04/04/19)

  • No access 1.07.0621 - Empirische Parlamentsforschung Show lecturers
    • Dr. phil. Kamil Marcinkiewicz

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 04/04/19)

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich für empirische Politikwissenschaft interessieren. Es werden Texte gelesen, die sich mit politischen Einstellungen, Entscheidungen und Kandidaten befassen. Der Kurs wird mit der Auffrischung der theoretischen Grundlagen der empirischen Wahlforschung beginnen. Danach wird über moderne empirische Studien und ihre theoretischen Grundlagen diskutiert. Der Kurs setzt sich als Ziel, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über Methoden zu geben, die in der modernen Wahl- und Parteienforschung eingesetzt werden. Die besondere Aufmerksamkeit wird der kritischen Diskussion der wichtigsten Theorien der Wahlforschung geschenkt. Prüfungsleistung: Von Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird Vorbereitung eines Kurzvortrags zu einem vom Dozenten vorgegebenen Text und eines Forschungsessays (5 Seiten), der sich auf Methoden und Theorien, die im Kurs besprochen werden, stützt.

  • No access 1.07.0622 - Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung mit Exkursion Show lecturers
    • Hon. Prof. Arno Schreiber

    Wednesday: 12:00 - 14:00, fortnightly (from 10/04/19)

    A. Überblick 1. Situation der Kommunen im Zeitalter der Globalisierung 2. Prioritäten der Stadtentwicklung 3. Probleme der Stadtentwicklung (Konflikte zwischen Wirtschaft, Wohnen, Umweltschutz, Freizeit und Bildung) 4. Stellenwert der kommunalen Wirtschaftsförderung (Aufgabenstellung heute) 5. Handlungsressourcen der lokalen Politik (neue Formen der Kooperation und Arbeitsteilung) 6. Die neuen Aufgaben: Gentrifizierung, Überalterung, Bildung, Integration, Modernisierung, Bürgerbeteiligung B. Praxisfelder 7. Stadtumbau (im Vergleich Dubai, Vancouver, Hamburg, Oldenburg) 8. Europa als Aufgabe der Kommunalverwaltung 9. Stadtmarketing, Fremdenverkehrswerbung, Internetauftritt 10. Wirtschaftsförderung, Tourismus 11. Kultur und Identität 12. Wirtschaftsförderer bei Ansiedlungsvorhaben und der Bestandspflege 13. Wirtschaftsförderung konkret: Jade-Weser-Port 14. Gewerbehöfe, Innovationszentren, Gründerzentren 15. Events (Sail, Expo am Meer) und Veranstaltungsarenen 16. City-Management (Leerstand, Kooperation, Konkurrenz) 17. Sparkassen als Partner von Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung 18. Abschlussdiskussion C. Exkursion Besichtigung des Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven Kurzer Veranstaltungskommentar: Angesichts der Auswirkungen der Globalisierung steigt die Bedeutung der gemeindlichen Ebene. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und leerer Kassen gewinnt für alle Kommunen die politische Einwirkung auf wirtschaftliche Tätigkeit am Ort zentrale Bedeutung. Fragen der Stadtentwicklung unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten haben hohe Priorität.

  • No access 1.07.067 - Politik im Fernsehen Show lecturers
    • Sabine Molitor

    Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/19)
    Dates on Saturday. 18.05.19, Saturday. 01.06.19 10:00 - 16:00, Friday. 07.06.19 12:00 - 14:00

    Was wir über Politik wissen, wissen wir fast ausschließlich aus den Medien. Trotz der zunehmenden Verbreitung des Internets und den Möglichkeiten der modernen Kommunikationsmedien, ist das Fernsehen nach wie vor die am meisten genutzte politische Informationsquelle der Deutschen, häufig die einzige. Wie wird Politik im Fernsehen dargestellt? Nach welchen Mechanismen funktioniert das Medium? Die TeilnehmerInnen produzieren ein TV-Magazin. Zu Beginn des Semesters entscheidet das Seminar als Redaktion über Themen und Umsetzung. Auf der Basis fundierter Recherche werden zunächst Exposés, Treatments und Drehpläne geschrieben. Parallel erlernen die TeilnehmerInnen Aufnametechnik und Interviewführung. Mit dem protokollierten Material, und technischer Anleitung geht es in den Schnitt. Aus den einzelnen Beiträgen und Moderation wird zuletzt die Sendung erstellt und redaktionell abgenommen. Die Blockseminare finden im Lokalsender oldenburg eins statt. Es entsteht ein Produkt, das im Lokalsender ausgestrahlt wird.

  • No access 1.07.0671 - AG Politik im Fernsehen Show lecturers
    • Sabine Molitor

    Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/19)
    Dates on Saturday. 18.05.19, Saturday. 01.06.19 10:00 - 16:00

Lecture and seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
  • No access 1.07.068 - Politikfeldanalyse: Digitalisierung und Gesellschaft Show lecturers
    • Prof. Dr. Markus Tepe

    Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 02/04/19), Location: A14 0-031, V03 0-E003

    Die Veranstaltung befasst sich mit den Voraussetzungen, Inhalten und Folgen staatlichen Handels bezogen auf das Politikfeld der digitalen Transformation. Wie gelangen welche Fragen der digitalen Transformation auf die politische Agenda? Wie können zivilgesellschaftliche und politische Akteure die digitale Transformation beeinflussen? Mit welchen theoretischen Konzepten und empirischen Analysemethoden können diese Prozesse der Politikgestaltung systematisch erfassen und untersucht werden? Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich ein grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse (engl. Policy-Analysis) zulegen wollen und diese Konzepte und Theorien im Politikfeld der digitalen Transformation anwenden möchten.

  • No access 1.07.0681 - Digitalisierungspolitik: Analyse des Politikfelds Show lecturers
    • Dr. Michael Jankowski

    Monday: 12:00 - 14:00, weekly (from 01/04/19), Location: A14 0-031, W03 2-240

    Die fortschreitende Digitaliserung wird das Potential einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation nachgesagt. In diesem Seminar widmen wir uns der empirischen Analyse des Politikfelds "Digitalisierung". Die Studierende werden in kleinen Gruppen eine eigene Forschungsfrage zum Thema Digitaliseurng bearbeiten.

Lecture and seminar (Vertiefung: Moderne politische Theorien)
Course or seminar (Vertiefung: Social Geography)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
  • No access 1.07.063 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Prof. Dr. Martin Heidenreich

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 01/04/19)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization and also of this seminar. In the first part of the class, a broad overview on the process of European integration, major EU institutions and policy fields will be given. In the second part, horizontal Europeanisation processes in different social fields are analysed, as well as the related conflicts and bargaining relations and their impact on patterns of social inequality. Complementary to the Europeanisation of social fields, the Europeanisation of social space (P. Bourdieu) will be analysed, taking as an example the transnationalisation of everyday practices, collective memories and reference groups of social inequalities. This raises the question how field-specific and space-specific Europeanisation processes are related. In addition, different modes of Europeanization (power/coercion, competition, communication and cooperation) will be analysed. Given the profound crisis of European integration in the wake of the Euro crisis, the final part of the course will emphasise the analysis of conflicts and tensions between national and European regulations, identifications, and patterns of integration and social inequality.

  • No access 1.07.0631 - Sociology of the European Integration (Lehrsprache Englisch) Show lecturers
    • Patricia Bruns

    Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 04/04/19)

    The economic, legal and political integration of Europe is at the core of the process of European integration. In addition to the political transformations induced by the creation, enlargement and deepening of the European Union particularly since the 1990s, European integration has given rise to a fundamental transformation of social relations and the life worlds of people. While in the postwar period, daily life took place primarily in the framework of nation-states, the opening of hitherto largely nationally regulated and limited social fields and spaces has fostered increasing cross-border contacts and a stronger transnationalisation of social interactions, attitudes and interpretations. This transnationalisation of social fields and spaces as a result of European integration lies at the heart of the research on horizontal Europeanization. In this seminar, we take a closer look at the concept of Euroscepticism as an individual attitude.

Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
  • No access 1.07.066 - Technisierung und Ordnungsbildung Show lecturers
    • Prof. Dr. Gesa Lindemann

    Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 01/04/19)

    Beide Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und behandeln aktuelle Gesellschaftsanalysen, die den Zusammenhang von Digitalisierung und Gesellschaftsveränderung untersuchen. Wie verändert sich die Wirtschaft bzw. der Kapitalismus durch die Verbreitung digitaler Technologien? Wie Wie verändert sich allgemein das menschliche Zusammenleben, wenn sich digitale Technologien der Datenerhabung technischen Auswertung zunehmend durchsetzen? Werden wir noch weiter in einer Gesellschaft leben, die individuelle Freiheitsrechte stützt und eine Privatsphäre erlaubt? Oder werden wir in einer überwachten Gesellschaft leben, in der wir entweder von staatlichen Regierungen oder großen Konzernen überwacht und kontrolliert werden? Im Seminar werden solche gesellschaftstheoretischen Fragen behandelt anhand der Auseinandersetzung mit aktuellen Texten behandelt. Dazu gehören etwa die Studien von Paul Mason, Shoshana Zuboff und Steffen Mau.

  • No access 1.07.0661 - Technisierung und Ordnungsbildung Show lecturers
    • Prof. Dr. Gesa Lindemann

    Monday: 18:00 - 20:00, weekly (from 01/04/19)

    Beide Seminare stehen in einem engen inhaltlichen Bezug zueinander und behandeln aktuelle Gesellschaftsanalysen, die den Zusammenhang von Digitalisierung und Gesellschaftsveränderung untersuchen. Wie verändert sich die Wirtschaft bzw. der Kapitalismus durch die Verbreitung digitaler Technologien? Wie Wie verändert sich allgemein das menschliche Zusammenleben, wenn sich digitale Technologien der Datenerhabung technischen Auswertung zunehmend durchsetzen? Werden wir noch weiter in einer Gesellschaft leben, die individuelle Freiheitsrechte stützt und eine Privatsphäre erlaubt? Oder werden wir in einer überwachten Gesellschaft leben, in der wir entweder von staatlichen Regierungen oder großen Konzernen überwacht und kontrolliert werden? Im Seminar werden solche gesellschaftstheoretischen Fragen behandelt anhand der Auseinandersetzung mit aktuellen Texten behandelt. Dazu gehören etwa die Studien von Paul Mason, Shoshana Zuboff und Steffen Mau.

Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
Seminar (Vertiefung: Sozialwiss. Europastudien, SoSe und Wise, Deutsch)
Seminar (Vertiefung: Energiewandel in Europa, SoSe und Wise, Deutsch)
Seminar (Vertiefung: Politikfeldanalyse)
Notes for the module
Reference text
Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Stadtsoziologie (Sommersemester)
Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten.

Politische Soziologie
Erwerb der Fähigkeit, Theorien der Entscheidungs- Wahl- und Einstellungs- forschung eigenständig auf eine ausgewählte Fragestellung anzuwenden und auf Grundlage einer empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politische Ökonomie
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Politikfeldanalyse
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein grundlegendes Verständnis der zentralen analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse. Sie werden dazu befähigt die analytischen Konzepte und Theorien der Politikfeldanalyse auf aktuelle Policies anzuwenden und empirisch zu prüfen und die gewonnenen Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Vergleichende Analyse politischer Systeme
Die Studierenden verbessern mit diesem vertiefenden Modul der Vergleichenden Regierungslehre ihre Fähigkeiten im politikwissenschaftlichen Arbeiten. Die Studierenden verbessern ihre Kenntnisse über unterschiedliche politische Systeme, und wie man diese in den international vergleichenden Kontext einordnet und kritisch reflektiert. Ziele des Moduls sind das vertiefte Kennenlernen von Theorien und Modellen der Vergleichenden Politikwissenschaft sowie ausgewählter theoriegeleiteter Studien mit empirischen Bezügen. Darüber hinaus findet eine Erweiterung bestehender methodischer und fachsprachlicher Kompetenzen statt.

Moderne Politische Theorien
Die Studierenden...

... analysieren wesentliche theoretische und methodische Ansätze der Demokratieforschung und der Forschung zu Wahlsystemen.

... beurteilen kritisch die Reichweite und Aussagekraft dieser Ansätze.

... erarbeiten den Forschungsstand zu verschiedenen Themenstellungen und problematisieren ihn.

... entwerfen eigenständig Forschungsdesigns zu ausgewählten Fragestellungen.

... führen eigenverantwortlich empirische Forschung unter Nutzung qualitativer und/oder quantitativer Methoden durch.

... erstellen eigenständig schriftliche Ausarbeitungen nach wissenschaftlichen Standards und präsentieren deren Ergebnisse mündlich. ... können ihre Erkenntnisse anderen Studierenden und Interessierten vermitteln.

Familiensoziologie (Wintersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Kindheitsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls werden die zentralen theoretischen Konzepte und Zugänge der Familiensoziologie erarbeitet, diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Kindheitssoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse zu verstehen, selbstständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Lebenslaufsoziologie (Sommersemester)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder Transitionsprozesse im Allgemeinen bzw. Ernährungs- und Energietransitionen im Speziellen in Europa erwerben.

Transitionsforschung
Nach Abschluss kennen die Studierenden grundlegende Theorien der Transition. Sie verstehen die Komplexität gesellschaftlichen Wandels. Sie sind in der Lage, verschiedene Theorien zueinander in Bezug zu setzen und empirisch zu unterfüttern. Praktische Fallbeispiele aus verschiedenen Transitionsfeldern (z.B. Energie, Verkehr, Ernährung) können die Studierenden mit der Hilfe der erlernten Instrumentarien analysieren und kritisch einordnen.
 

Soziale Ungleichheiten
Upon completing the module, students will be familiar with the central concepts of social inequality research, with a focus on gender inequalities in the labour market and in the family. In the individual courses, major theoretical concepts for distinguishing and explaining different dimensions and determinants of social inequality are elaborated, discussed and applied. In addition, students will get to know data and methods for the quantitative analysis of gender inequalities (e.g. SOEP, pairfam).  In this way, they will understand empirical research results, develop their own research question and answer this question by analysing quantitative data in a small research project. Appropriate assistance will be provided for students who wish to deepen their skills in academic writing in English.

Organisation und Innovation
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA).

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

Social Geography
Through this module, students will be able to demonstrate critical understanding of the process of designing, doing and delivering a research project in the field of social geography. Students will be able to identify and explain geographical concepts – such as place, scale, identity and power - using evidence from desk-based fieldwork that they themselves have designed, collected/collated and analysed. Accordingly, by the end of the module, students should have the skills to carry out a short-term research project despite the challenges of working within the context of a global pandemic.  They will have knowledge of appropriate methodologies and be able to implement them effectively, whilst paying attention to wider institutional and societal infrastructures such as ethical considerations and data protection issues. In doing so, students will gain an understanding of the advantages and difficulties of social science research in the field. They should be able to communicate these critical insights via written academic reports and through oral presentations.