ger281 Media and Media Change (Course overview)

ger281 Media and Media Change (Course overview)

Institute of German Studies 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2026 Examination
Seminar
  • 3.01.111 - Geschlechterrollen und Genderdiskurse in Spielfilmen und Serien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Lehrende anzeigen
    • Ina Cappelmann
    Termine anzeigen
    • Tuesday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 07.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.112 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.112 importiert. Im Rahmen des Aufbaumoduls werden Darstellungen von Geschlechterrollen und Genderdiskursen in Filmen und Serien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens analysiert. Im Zentrum steht dabei die genaue Auseinandersetzung mit fiktionalen audiovisuellen Erzählungen, die buchstäblich gemeinsam angeschaut, diskutiert und medienwissenschaftlich untersucht werden. Die Konzentration auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen eröffnet den Raum für die Analyse spezifischer Spannungsverhältnisse: Welche Vorstellungen von Geschlecht, Normalität und gesellschaftlichem Zusammenleben werden hier erzählt – und an welche Zielgruppen richten sich diese Erzählungen? Welchen gesetzlichen und programmatischen Vorgaben unterliegt das öffentlich-rechtliche Fernsehen, und inwiefern unterscheiden sich seine Darstellungsweisen von den Inhalten und Formaten kommerzieller Streamingplattformen wie Netflix oder Amazon Prime? Im Seminar werden Filme und Serien behandelt, die normative Geschlechterrollen thematisieren, reflektieren oder gezielt aufbrechen. Dazu zählen Darstellungen weiblicher Emanzipation (u.a. „Babylon Berlin“, ab 2017), Inszenierungen von Männlichkeit zwischen Krise und Neuausrichtung sowie Erzählungen queerer Identitäts- und Lebensentwürfe (z.B. „All You Need“, 2021, oder „Einfach Nina“, 2022). Ergänzend zur Analyse der Film- und Serienbeispiele werden zentrale gendertheoretische Konzepte wie ‚Doing Gender‘ (Candace West/Don H. Zimmermann) und ‚Performativität‘ (Judith Butler) eingeführt und gemeinsam diskutiert. Die Veranstaltung verbindet dabei theoretische Grundlagen mit praktischer Filmanalyse und bietet Gelegenheit, filmanalytische Techniken – etwa zur Figurenanalyse oder zur Untersuchung von Musik, Montage und Narration – einzuüben und anzuwenden. Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

  • 3.01.113 - Transkulturalität im Spielfilm Lehrende anzeigen
    • Ina Cappelmann
    Termine anzeigen
    • Wednesday, 16:00 - 18:00, Weekly (from 08.04.26)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.114 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.114 importiert. Wie werden Migration, kulturelle Zugehörigkeit und Identität im Spielfilm erzählt? Welche narrativen Muster und Figurenkonzepte prägen transkulturelle Erzählungen? – Ausgehend von diesen Fragen beschäftigt sich das filmanalytisch ausgerichtete Aufbaumodul mit transkulturellen Perspektiven im deutschen Spielfilm seit der Jahrtausendwende. Im Fokus stehen dabei Filme, die kulturelle Zugehörigkeiten, Migrationserfahrungen und hybride Identitätsentwürfe inszenieren und zur Diskussion stellen. Hierzu zählen sowohl konfliktzentrierte Filme wie „Gegen die Wand“ (2004), „Die Fremde“ (2010) oder „Nur eine Frau“ (2019), als auch komödiantische Erzählungen wie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (2011) und weitere Beispiele, die im Vergleich unterschiedliche narrative Strategien, Tonlagen und Perspektiven sichtbar werden lassen, mit denen transkulturelle Lebenswelten im Spielfilm dargestellt werden können. Begleitend dazu führt das Seminar in zentrale Konzepte der Transkulturalitätsforschung (u. a. Wolfgang Welsch, Homi K. Bhabha) ein und diskutiert deren Anwendbarkeit auf den Spielfilm. Die theoretischen Zugänge werden dabei kontinuierlich mit einer praxisorientierten Filmanalyse verknüpft: In gemeinsamen Filmsichtungen sowie anhand ausgewählter Szenen werden narrative Strukturen, Figurenkonstellationen und ästhetische Inszenierungsstrategien untersucht und im Hinblick auf transkulturelle Fragestellungen reflektiert. Die Teilnehmenden erwerben somit erste analytische Kompetenzen im Bereich der Filmanalyse und erhalten zudem Einblicke in transkulturelle Dimensionen filmischer Narration. Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

Exercises
Hinweise zum Modul
Prerequisites

Voraussetzung für die Belegung des Moduls ist der erfolgreiche Abschluss von ger033. Siehe Fachspezifische Anlage Germanistik (Anlage 9) der BPO, Punkt 2 Curriculare Abfolge.

 

Prüfungszeiten

semesterbegleitend

Module examination
HA
Skills to be acquired in this module

Die Studierenden erwerben die Kompetenz, sich historisch verändernde Medienprodukte einzuordnen und angemessen zu analysieren sowie grundlegende Kenntnisse in der technischen Spezifik und im Gebrauch von Medien. Sie werden in aktuelle medientheoretische Konzepte eingeführt und erwerben die Fähigkeit zur theoretischen Reflexion der unterschiedlichen Medien.