Im Seminar werden zentrale Aspekte mediatisierter Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für schulische Bildungsprozesse thematisiert . Die Studierenden setzen sich kritisch mit aktuellen Phänomenen wie z.B. Digital Wellbeing, Demokratiebildung, Sexting und dem Einsatz künstlicher Intelligenz auseinander. Ein besonderer Fokus liegt auf gesellschaftlichen, ethischen und pädagogischen Fragestellungen im Umgang mit digitalen Medien. Ziel des Seminars ist es, medienpädagogische Analyse- und Reflexionskompetenzen zu vertiefen. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch aktuelle Forschungs- und Praxisbeispiele einbezogen. Die Studierenden erarbeiten sich die Inhalte eigenständig und diskutieren diese im Seminar. Als Prüfungsleistung gestalten sie in Kleingruppen eine Seminarsitzung zu einem ausgewählten Themenfeld.
Das Seminar „Comics und KI: machtkritische Perspektiven auf sozio-technische Systeme“ ist Teil des Moduls Medienbildung und Digitalisierung im Masterstudiengang Lehramt. Im Seminar setzen sich die Studierenden mit Comics auseinander, in denen künstliche Intelligenz kritisch reflektiert werden. Dabei werden insbesondere Fragen von Macht, Kontrolle, Diskriminierung und gesellschaftlichen Auswirkungen von KI thematisiert. Die Analyse visueller Narrative dient als Zugang zu komplexen technischen und ethischen Fragestellungen. Parallel dazu lernen die Studierenden verschiedene digitale Tools kennen, mit denen Comics selbst gestaltet und produziert werden können. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von medienkritischer Analyse und kreativer Medienpraxis. Die Studierenden arbeiten in Kleingruppen und entwickeln eigene Comic-Projekte. Als Prüfungsleistung produzieren sie einen Comic, der sich aus einer machtkritischen Perspektive mit KI auseinandersetzt und im Seminar präsentiert wird.
In der Veranstaltung werden neue Medien und digitale Tools für die Lehre vorgestellt und erprobt. Es handelt sich um ein Blended Learning mit drei Präsenz-Blöcken und Online-Phasen. Die genauen Zeiten und Anforderungen der Online-Phase werden beim ersten Präsenztreffen besprochen. Eine aktive Teilnahme an den drei Präsenzblöcken ist obligatorisch. Vorkenntnisse zu neuen Medien oder Künstlicher Intelligenz sind nicht erforderlich.
Es folgen weitere Termine in Absprache.
Dieses Seminar ist nur für Studierende im Lehramt für Grundschule. (Der Praxistag findet in einer Grundschule statt!) Ein weiteres Seminar wird für weiterführende Schulformen angeboten.
Unter Vorbehalt der Genehmigung des Lehrauftrages.
Das Blockseminar verbindet medienpädagogische Theorie mit konkreter Schulpraxis. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie Social Media, KI, Cybermobbing, digitale Kommunikation und Medienkompetenz sowie die Frage, wie Medienbildung im Schulalltag verantwortungsvoll gestaltet werden kann.
Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden medienpädagogischen Ansätzen sowie aktuellen Studien und fachwissenschaftlichen Texten auseinander. Auf dieser Grundlage entwickeln sie in Gruppen eigene Workshopformate für Schüler, erproben Methoden zunächst im Seminar und führen ihre Konzepte anschließend im Rahmen eines Praxistages an einer kooperierenden Schule durch. Die Erfahrungen aus der Praxis werden wissenschaftlich und professionsbezogen reflektiert.
Das Seminar umfasst zwei ganztägige Blocktermine an der Universität sowie einen Praxistag an einer Schule. Die Prüfungsleistung besteht aus einer fachpraktischen Übung mit kurzer Dokumentation inkl. Reflexion.
Unter Vorbehalt der Genehmigung des Lehrauftrages.
Es folgen weitere Termine in Absprache. Dieses Seminar ist NUR für Studierende im Lehramt für weiterführende Schulen. (Der Praxistag findet in einer weiterführenden Schule statt!) Ein weiteres Seminar wird für Grundschule angeboten. Unter Vorbehalt der Genehmigung des Lehrauftrages. Das Blockseminar verbindet medienpädagogische Theorie mit konkreter Schulpraxis. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie Social Media, KI, Cybermobbing, digitale Kommunikation und Medienkompetenz sowie die Frage, wie Medienbildung im Schulalltag verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden medienpädagogischen Ansätzen sowie aktuellen Studien und fachwissenschaftlichen Texten auseinander. Auf dieser Grundlage entwickeln sie in Gruppen eigene Workshopformate für Schüler, erproben Methoden zunächst im Seminar und führen ihre Konzepte anschließend im Rahmen eines Praxistages an einer kooperierenden Schule durch. Die Erfahrungen aus der Praxis werden wissenschaftlich und professionsbezogen reflektiert. Das Seminar umfasst zwei ganztägige Blocktermine an der Universität sowie einen Praxistag an einer Schule. Die Prüfungsleistung besteht aus einer fachpraktischen Übung mit kurzer Dokumentation inkl. Reflexion.
Hinweise zum Modul
Prerequisites
Hinweise zum Vorziehen von Mastermodulen: https://uol.de/fk1/studium/lehrveranstaltungen-anmeldeverfahren
Zusätzliche Hinweise
Module Capacity: unrestricted
Prüfungsart, -umfang, -dauer
ab WiSe 2021/22: 3 Teilleistungen: 2 Kurztests (je 30 Min) und 1 Kurzreferat oder 1 Übungsaufgabe oder 1 Fachpraktische Übung mit Dokumentation Gewichtung:
- Kurztest zum Thema Medienbildung: 25 %, - Kurztest zum Thema Digitalisierung: 25%; - weitere Leistung im Seminar: 50%)
vor WiSe 2021/22: 1 Portfolio (3 - 5 Leistungen)
Lernergebnisse/Kompetenzen
Am Ende des Moduls werden die Studierenden
Grundbegriffe der Medienbildung, Medienpädagogik und Informatik definieren und gegeneinander abgrenzen können.
Grundlegende Theorien im Kontext des Lernens und Lehrens mit und über digitale Medien kennen und auf die didaktische Gestaltung von Lehr-/Lernszenarien anwenden können.
einen Überblick über die historische Entwicklung und aktuelle Trends im Bereich der Bildungstechnologien haben.
ein Verständnis von der mediatisierten Lebenswelt und dem Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen entwickeln und dieses bei der Planung von Lernangeboten in der Schule einbringen.
pädagogisch-didaktische Vor- und Nachteile digitaler Medien für den Unterricht kritisch einschätzen und bewerten können.
spezifische Medien, Anwendungen, Tools und digitalen Lernmaterialien (z. B. OER) über die grundlegenden Charakteristika von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien für eine didaktisch fundierte Medienselektion bewerten können.
unterschiedliche digitale Lernszenarien (z. B. Flipped Classroom, Blended Learning Modelle) analysieren und in ihre eigene didaktische Konzeption integrieren können.
verschiedene Rollen digitaler Medien und Technologien in schulischen Kontexten zu differenzieren,
den aktuellen Diskurs zur digitalen Bildung mit all seinen Facetten historisch einordnen,
eigene Defizite im Umgang mit IT-Systemen in schulischen Kontexten benennen und kennen Möglichkeiten, sich fehlende Fertigkeiten und Kompetenzen selbstgesteuert anzueignen.
sich auch mit ethischen, rechtlichen und organisationalen Aspekten der Digitalisierung und der Schulentwicklung auseinandergesetzt haben.