Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
23.05.2022 22:32:21
inm730 - Media Theory and History: Focus on Audio Media (Course overview)
Institute of Music 15 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2020 Examination
Seminar
(
Im Modul: 3 Veranstaltungen: (1 SE; 1 VL oder 1 SE; 1 SE oder 1 Ü;)
)
  • No access 3.05.282 - Tanzen, Lauschen, Skippen - populäre Hörpraktiken in Theorie und Praxis Show lecturers
    • Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer

    Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 24/04/20)

    Nachdem sich die Erforschung populärer Musik lange Zeit v.a. damit befasst hat, WER etwas hört (Musik als Medium der Sozialisation) lässt sich aktuell eine Wendung hin zu dem WIE etwas gehört wird (sensory bzw. material turn) ausmachen. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass die (Medien)Praktiken des Umgangs mit Musik (Radio-Hören, Tanzen, auf ein Festival gehen, unter Kopfhörern einem Album lauschen, Hi-Fi oder Musik als MP-Spotify-Stream-Hören oder ganz in der Nähe einer*m Musiker*in auf die Finger schauen) ganz entscheidend dazu beitragen, wie und was man hört. Unterschiede ergeben sich auch vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen im Umgang mit Musik. Ein*e Musiker*in hört andere Dinge als ihr/sein Publikum und mit lautstärkesensiblen Kopfhörern hört man anderes als vor einem Grammophontrichter. Wie entsteht ein spezifisches und historisch veränderliches Hörwissen, das Bewertungsordnungen und Ästhetiken von (populärer) Musik prägt? Gegenüber populären Hörpraktiken wurde aus einer am Werk orientierten Perspektive viel Kritik geübt, die letztendlich auch dazu beitrug, dass Popmusik u. ä. in diesem Kontext als wertlos galt. Das Seminar begibt sich auf die Suche nach den Argumenten dieser Kritik und sichtet zugleich solche Konzepte, die populären Hörpraktiken deren eigene Regeln und Normen zubilligt. Neben der Lektüre eher theoretischer Ansätze wollen wir uns auch den methodischen Herausforderungen der Auseinandersetzung mit populären Hörpraktiken zuwenden. Ein explizit musikalisches Wissen (Noten, Spielen eines Instruments) bildet dafür keine Voraussetzung, im Gegenteil. Es sollen sich auch diejenigen Studierenden angesprochen fühlen, die Musik als Alltagspraxis nutzen.

  • No access 3.05.522 - 100 Jahre Elektronische Musik Show lecturers
    • Wolfgang Stroh

    Monday: 12:00 - 14:00, weekly (from 20/04/20)
    Dates on Monday. 20.07.20 12:00 - 15:45

    Im Jahr 1920 stellte Lew Thermen das erste Musikinstrument mit rein elektronischer Klangerzeugung öffentlich vor: das Theremin (oder Aetherophon). 100 Jahre elektrischer, elektronischer und elektroakustischer Musik: ein auf- und anregendes Hin & Her zwischen Avantgarde und Pop, zwischen Studio und Live, zwischen Rechnen und Fühlen, zwischen Fortschritt (des Materials) und Regression (des Hörens). Im Seminar soll diese vielfältige Geschichte (1) aus der technischen Perspektive des Instrumentenbaus, (2) aus der kompositionstechnischen und ästhetischen Perspektive und (3) vor den kulturellen, sozialen und ökonomischen Hintergründen betrachtet und sortiert werden. Weitere Informationen auf https://www.musik-for.uni-oldenburg.de/elektronischemusik

  • No access 3.05.523 - Alternative facts? Umgang mit populären Medieninhalten in populärer Musik Show lecturers
    • Dr. phil. Carla Schriever

    Wednesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 22/04/20)

    IIch habe mir eine kleine Änderung hinsichtlich unseres Seminars überlegt. Da ich das Seminar, ja so oder so als Werkstatt gestalten möchte und ihr euch sicherlich auch deshalb angemeldet habt, habe ich nun die Idee, das wir uns am 22.4. ganz normal (zu unserer üblichen Zeit) online treffen. Ich möchte euch eine kleine Einführung in das Genre Musikvideo geben und vorab jede/n von euch bitten, zu überlegen, wo euer Zugang zu Musikvideos ist und was ihr an dem Medium spannend findet. Es wird dann so laufen, dass ihr 1-2 Ideen mitbringt (in die Woche nach dem 22.) und wir die nochmal via Online Konferenz besprechen. Danach entscheidet ihr auch, wie ihr das Thema, was euch interessiert umsetzen möchtet - das kann ganz verschiedene Formen haben. Klassisch: Als kleines Forschungsprojekt / aka. Hausarbeit Medial: Als Tutorial mit Ausarbeitung Digital: als Prezi mit Ausarbeitung Multimedial: als Performance, Video, Kunstwerk... mit Ausarbeitung Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ... aber das besprechen wir dann am 22. Dafür übersende ich euch einen Link zu Zoom. Ihr benötigt, wahrscheinlich Kopfhörer, oder auf dem Smartphone auf jeden Fall die App. Ich freue mich auf das Seminar

Course or seminar
Seminar or exercise
Notes for the module
Reference text
15 KP | 1 S; 1 V oder 1 S; 1 Ü, insgesamt zwei LV aus inm730 und eine aus inm720 | 1. bis 3. FS, WPM | Binas-Preisendörfer
Time of examination
Die Prüfungsleistungen sind im bzw. am Ende des Semesters zu erbringen.
Module examination
G
Skills to be acquired in this module
- vertiefte Kenntnisse im Bereich medientheoretischer Diskurse und Medienkritik - kritische Auseinandersetzung mit wichtigen medientheoretischen Positionen , insbesondere der auf Klang und Musik bezogenen Theorien - Erarbeitung von wissenschaftlichen Zugängen und Methoden verschiedener Medientheorien - kritische Verknüpfungen von bild- und musik-/ klangbezogenen Medientheorien - Bezüge zwischen eigenen medienpraktischen Erkenntnissen und theoretischen Diskursen herstellen - Bezüge zwischen medientheoretischen Positionen und medialen Berufs- und Arbeitsfeldern herstellen