Verschwörungstheorien sind spätestens mit der aktuellen Coronapandemie aktueller denn je. Nicht selten enthalten Verschwörungstheorien antisemitische Stereotype und Motive oder sind gar in ihrem Kern antisemitisch. Ein Beispiel hierfür ist eine der bekanntesten Verschwörungstheorien, die unter dem Titel ‚Die Protokolle der Weisen von Zion‘ weltweit Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet wurde und wird.
Innerhalb des Seminars soll sich der Frage nach antisemitischen Stereotypen und Motiven in Verschwörungstheorien im Allgemeinen angenähert, die (kirchen-)historischen Komponenten von Verschwörungstheorien ausgemacht sowie schriftliche, aber auch andere Quellen hinsichtlich ihres verschwörungstheoretischen sowie antisemitischen Inhalts analysiert werden.
Als schriftliche Quelle bitte ich Sie, sich SAMMONS, Jeffrey L. (Hrsg.), Die Protokolle der Weisen von Zion. Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung. Text und Kommentar, Göttingen 11. Aufl. 2018 (ISBN: 978-3-89244-191-5) zuzulegen.
Tuesday: 08:00 - 10:00, weekly (from 13/04/21) Dates on Friday, 16.07.2021 14:00 - 17:00 Nach einer einführenden Phase, in der wir uns einen Überblick über die Beziehung von jüdischer und christlicher Bevölkerung ab dem Mittelalter erarbeiten, werden Sie in kleinen Forschungsgruppen einzelne Beispiele von jüdisch-christlicher Beziehung untersuchen. Auf diese Weise wollen wir ein Potpourri an Geschichten erstellen, die die Geschichte geschrieben hat. Es werden Geschichten von Konflikten und Begegnungen, von Diskreditierung als auch von tolerantem Mit- bzw. Nebeneinander beleuchtet werden. Das methodische Vorgehen hierzu erarbeiten wir gemeinsam im Seminar.
Tuesday: 14:00 - 16:00, weekly (from 13/04/21) Dates on Friday, 16.07.2021 14:00 - 17:00 Nach einer einführenden Phase, in der wir uns einen Überblick über die Beziehung von jüdischer und christlicher Bevölkerung ab dem Mittelalter erarbeiten, werden Sie in kleinen Forschungsgruppen einzelne Beispiele von jüdisch-christlicher Beziehung untersuchen. Auf diese Weise wollen wir ein Potpourri an Geschichten erstellen, die die Geschichte geschrieben hat. Es werden Geschichten von Konflikten und Begegnungen, von Diskreditierung als auch von tolerantem Mit- bzw. Nebeneinander beleuchtet werden. Das methodische Vorgehen hierzu erarbeiten wir gemeinsam im Seminar.
Hinweise zum Modul
Module examination
KL
Skills to be acquired in this module
Fachwissenschaftliche Kompetenz:
Die Studierenden erläutern, reflektieren und wenden Vertiefungswissen zu einer Epoche der Kirchengeschichte (synchron oder diachron) und spezielle Kenntnisse über relevante Personen der Kirchengeschichte sowie ihrer theologischen Überzeugungen und Konzepte an. Die Studierenden bewerten kirchenhistorische Ansätze (Methodologie) kritisch und kontextualisieren kirchenhistorische Quellen eigenständig. Die Studierenden vertreten zu einzelnen Themen und Fragestellungen der Kirchengeschichte eine eigenständige und theologisch begründete Position.
Theologisch-didaktische Erschließungskompetenz:
Die Studierenden beurteilen zentrale Texte der Kirchengeschichte quellenkritisch und quellenhermeneutisch unter Einbeziehung kirchenhistorischer Kernthemen.
Dialog- und Diskurskompetenz:
Die Studierenden wenden Argumentationslinien konfessioneller Positionierungen diskursiv an.
Entwicklungskompetenz:
Im Rahmen des Forschungsbasierten Lernens entwickeln und definieren die Studierenden Forschungsfragen, gestalten Bearbeitungsprozesse selbstständig, diskutieren Forschungsergebnisse kritisch, bewerten diese plausibel und dokumentieren sie anschaulich.