Kooperation mit der Uni Bremen. Es werden in Bremen 5 Plätze für Studierende der Uni Oldenburg zur Verfügung gestellt.
Infos zum Angebot siehe:
https://www.uni-bremen.de/de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis/
Dort das entsprechende Semester auswählen, zu Fachbereich 9 Kulturwissenschaften scrollen und Kulturwissenschaften, B.A. und/oder Transkulturelle Studien, M.A. auswählen.
Es können Veranstaltungen insb. aus dem BA-Modul 6: "Methodenmodul 2: Qualitativ / Quantitativ" studiert werden, soweit Plätze verfügbar sind.
Bitte melden Sie sich für Fragen und Anmeldungen direkt beim Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft an der Uni Bremen
Veranstaltungen im BA Kulturwissenschaft:
Prof. Dr. Michi Knecht: mi_knecht@uni-bremen.de oder Dr. Jan Oberg: jcoberg@uni-bremen.de
Veranstaltungen im MA Transkulturelle Studien:
Prof. Dr. Andrea Mühlebach: muehleba@uni-bremen.de oder Prof. Dr. Götz Bachmann: goetz.bachmann@uni-bremen.de
Bitte geben Sie an, welches Fach Sie studieren (BA Materielle Kultur: Textil, MA Museum und Ausstellung, MA Kulturanalysen).
Um Proteste und soziale Bewegungen im postdigitalen Zeitalter zu erforschen, sind besondere Methoden und Theorien erforderlich. Digitale Technologien führen seit einigen Jahren zu einem Wandel der Protestformen sowie ihren visuellen Ausprägungen. Theorien und Methoden der Digitalen Anthropologie bieten sich an, diese Phänomene, die Rolle der sozialen Medien und die Manifestationen von Machtverhältnissen genauer in den Blick zu nehmen. Im Seminar wird grundsätzlich in die Protestforschung eingeführt, der Begriff des Postdigitalen in seinen Bezügen u. a. zur Materialität aufgegriffen und ein Schwerpunkt auf die Analyse visueller Formen in aktivistischen Kontexten gelegt. Ein weiterer Diskussionspunkt wird das Verhältnis von Forschenden und Aktivist*innen sein. Mögliche Themenbereiche im Rahmen des Seminars sind unter anderem Fashion Activism, Klimaschutz, LGBTQI+, Feminismus und Rassismus.
Sie sind teils unsichtbar und teils sichtbar, haben unverzichtbare Funktionen oder sind rein dekorativ, sie vervollständigen Outfits oder geben Auskunft über sozialen und beruflichen Status der Träger:innen und sie können sogar auf unterschiedlichen Ebenen zum politischen Statement werden: Die Rede ist von Accessoires. Im Verlauf des Kurses wollen wir ausgehend von den Beständen der universitären, institutseigenen Sammlung Textile Alltagskultur (STAK) (http://wisski-stak01.virt.uni-oldenburg.de) verschiedene Accessoires ausgehend von unterschiedlichen, kulturwissenschaftlichen Themen und Fragestellungen näher in den Blick nehmen. Dabei sollen Theorie und Praxis miteinander verbunden werden: Wir lesen nicht nur ausgewählte Texte, die wir diskutieren, sondern werden auch ganz praktisch mit den Sammlungsobjekten arbeiten. Als Ergebnis des Kurses sollen Sammlungspostkarten sowie ggf. kurze Beiträge für die Rubrik ‚Objekt des Monats/Dings da!‘ und eine Ausstellung im sogenannten Sammlungs-Schaufenster im Bibliotheksfoyer entstehen, an der Interessierte mitarbeiten können.
Diese Übung hat zum Ziel, einerseits an die objektbezogene (Feld-)Forschung in Theorie und Praxis heranzuführen. Mit welchen Methoden lässt sich ein Kleidungsstück empirisch untersuchen? Wie können kulturwissenschaftliche Fragestellungen an die Objekte gerichtet werden? Gleichzeitig möchte die Übung aber auch für die Rollen sensibilisieren, die oftmals vermeintlich unscheinbare Accessoires – das (un-)bewegte Beiwerk in der Mode – zum Beispiel in Diskursen rund um Gender, Repräsentation oder ‚sensible‘ Provenienzen einnehmen können. Wer weiß – vielleicht sehen wir unsere täglichen Begleitaccessoires danach mit anderen Augen…
Kooperation mit der Uni Bremen. Es werden in Bremen 5 Plätze für Studierende der Uni Oldenburg zur Verfügung gestellt.
Infos zum Angebot siehe:
https://www.uni-bremen.de/de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis/
Dort das entsprechende Semester auswählen, zu Fachbereich 9 Kulturwissenschaften scrollen und Kulturwissenschaften, B.A. und/oder Transkulturelle Studien, M.A. auswählen.
Es können Veranstaltungen insb. aus dem BA-Modul 6: "Methodenmodul 2: Qualitativ / Quantitativ" studiert werden, soweit Plätze verfügbar sind.
Bitte melden Sie sich für Fragen und Anmeldungen direkt beim Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft an der Uni Bremen
Veranstaltungen im BA Kulturwissenschaft:
Prof. Dr. Michi Knecht: mi_knecht@uni-bremen.de oder Dr. Jan Oberg: jcoberg@uni-bremen.de
Veranstaltungen im MA Transkulturelle Studien:
Prof. Dr. Andrea Mühlebach: muehleba@uni-bremen.de oder Prof. Dr. Götz Bachmann: goetz.bachmann@uni-bremen.de
Bitte geben Sie an, welches Fach Sie studieren (BA Materielle Kultur: Textil, MA Museum und Ausstellung, MA Kulturanalysen).
Um Proteste und soziale Bewegungen im postdigitalen Zeitalter zu erforschen, sind besondere Methoden und Theorien erforderlich. Digitale Technologien führen seit einigen Jahren zu einem Wandel der Protestformen sowie ihren visuellen Ausprägungen. Theorien und Methoden der Digitalen Anthropologie bieten sich an, diese Phänomene, die Rolle der sozialen Medien und die Manifestationen von Machtverhältnissen genauer in den Blick zu nehmen. Im Seminar wird grundsätzlich in die Protestforschung eingeführt, der Begriff des Postdigitalen in seinen Bezügen u. a. zur Materialität aufgegriffen und ein Schwerpunkt auf die Analyse visueller Formen in aktivistischen Kontexten gelegt. Ein weiterer Diskussionspunkt wird das Verhältnis von Forschenden und Aktivist*innen sein. Mögliche Themenbereiche im Rahmen des Seminars sind unter anderem Fashion Activism, Klimaschutz, LGBTQI+, Feminismus und Rassismus.
Sie sind teils unsichtbar und teils sichtbar, haben unverzichtbare Funktionen oder sind rein dekorativ, sie vervollständigen Outfits oder geben Auskunft über sozialen und beruflichen Status der Träger:innen und sie können sogar auf unterschiedlichen Ebenen zum politischen Statement werden: Die Rede ist von Accessoires. Im Verlauf des Kurses wollen wir ausgehend von den Beständen der universitären, institutseigenen Sammlung Textile Alltagskultur (STAK) (http://wisski-stak01.virt.uni-oldenburg.de) verschiedene Accessoires ausgehend von unterschiedlichen, kulturwissenschaftlichen Themen und Fragestellungen näher in den Blick nehmen. Dabei sollen Theorie und Praxis miteinander verbunden werden: Wir lesen nicht nur ausgewählte Texte, die wir diskutieren, sondern werden auch ganz praktisch mit den Sammlungsobjekten arbeiten. Als Ergebnis des Kurses sollen Sammlungspostkarten sowie ggf. kurze Beiträge für die Rubrik ‚Objekt des Monats/Dings da!‘ und eine Ausstellung im sogenannten Sammlungs-Schaufenster im Bibliotheksfoyer entstehen, an der Interessierte mitarbeiten können.
Diese Übung hat zum Ziel, einerseits an die objektbezogene (Feld-)Forschung in Theorie und Praxis heranzuführen. Mit welchen Methoden lässt sich ein Kleidungsstück empirisch untersuchen? Wie können kulturwissenschaftliche Fragestellungen an die Objekte gerichtet werden? Gleichzeitig möchte die Übung aber auch für die Rollen sensibilisieren, die oftmals vermeintlich unscheinbare Accessoires – das (un-)bewegte Beiwerk in der Mode – zum Beispiel in Diskursen rund um Gender, Repräsentation oder ‚sensible‘ Provenienzen einnehmen können. Wer weiß – vielleicht sehen wir unsere täglichen Begleitaccessoires danach mit anderen Augen…
Hinweise zum Modul
Prerequisites
I.d.R. für Studierende mit Studienbeginn ab WS 2023/24
Lehrende dieses Moduls dürfen im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen KI in der Lehre nach vorheriger Ankündigung einsetzen. Studierenden kann in Absprache mit den jeweiligen Lehrenden die Möglichkeit eingeräumt werden, KI im Rahmen ihrer Studien- oder Prüfungsleistungen einzusetzen. Hierfür soll der Zugang nach Möglichkeit über einen institutionellen Account der CVO Universität Oldenburg erfolgen, welcher die Anonymität der Studierenden garantiert. Lehrende können darüber hinaus entscheiden, ob sie den Studierenden die Nutzung weiterer KI-Anwendungen erlauben. Studierenden darf kein Vor- oder Nachteil entstehen, wenn Sie hierfür einen privaten Account nutzen oder nicht nutzen. Die Nutzung jeglicher KI-Anwendungen für Studien- und Prüfungsleistungen ist gemäß den Vorgaben des IfMK eindeutig zu kennzeichnen. Ungekennzeichnete Nutzung von KI-Anwendungen führt zu entsprechenden Sanktionen – bis hin zur Bewertung einer Leistung als „ungenügend“.
Aufnahmekapazität: unbegrenzt
Lehr-/Lernform: 1 V / S / Ü
1 S / Ü
Method of assesment
1 Hausarbeit
Hinweis zur Prüfungsform:
1 Hausarbeit bedarf eines Exposés von ca. 4.000 Zeichen Fließtext und einer Ausarbeitung von minimal 30.000 bis maximal 37.000 Zeichen Fließtext.
Alle Angaben zu Zeichenzahlen verstehen sich inklusive Leerzeichen.
Learning outcomes/competencies
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden
· grundlegende kulturwissenschaftliche Studien zu einem aktuellen Forschungsfeld mehrperspektivisch diskutieren
· verschiedene kulturwissenschaftliche Theorien, Methoden und Forschungsergebnisse beurteilen und kritisch hinterfragen
· materielle Phänomene als Objektivationen kultureller und sozialer Prozesse darlegen und interpretieren
· den Stellenwert von Differenzkategorien bzw. Diversität (z. B. Gender, Class, Race o. Ä.) bei der Analyse materieller Phänomene (und ggf. derer visueller und/oder digitaler Repräsentationen) kritisch reflektieren
· ein kulturwissenschaftliches Thema vor einer Gruppe analog und/oder digital präsentieren
· eine kulturwissenschaftliche Analyse zu einem selbstgewählten Thema schriftlich ausführen