ger251 - Grammatik des Deutschen in Geschichte und Gegenwart (Veranstaltungsübersicht)

ger251 - Grammatik des Deutschen in Geschichte und Gegenwart (Veranstaltungsübersicht)

Institut für Germanistik 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2023 Prüfungsleistung
Seminar
  • Kein Zugang 3.01.081 - Sprachwandel im Deutschen: Zwischen Synthese und Analyse Lehrende anzeigen
    • Dr. Britta Bußmann

    Thursday: 08:15 - 09:45, weekly (ab 13.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.082 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.082 importiert. Während das Lateinische nur ein einziges Wort – laudavi – benötigt, um die 3. Pers. Sg. Ind. Perf. Akt. des Verbs laudare (loben) zu bezeichnen, umfasst dieselbe Form im Deutschen drei Wörter: ich habe gelobt. Im Unterschied zum Lateinischen wird die Form also analytisch gebildet, d.h. mithilfe von Umschreibungen (Periphrasen). Das war nicht immer so. Das Perfekt als eine das synthetische Präteritum ergänzende und es in der Gegenwartsprache zunehmend verdrängende Möglichkeit, vergangene Handlungen auszudrücken, entstand erst während des Althochdeutschen. Schon August Wilhelm Schlegel kam daher zu dem Schluss, dass das Deutsche sich in seiner Geschichte von einer synthetischen zu einer eher analytischen Sprache gewandelt habe. Demgegenüber steht freilich der Befund, dass der Synthese-Index des Deutschen vergleichsweise konstant bleibt, also nicht – wie bei einer systematischen Tendenz zum Syntheseabbau zu erwarten wäre – sinkt. Ziel des Seminars ist es, an ausgesuchten grammatischen Phänomenen die Grundlagen für beide Befunde kennenzulernen, sie ins Verhältnis zu setzen und daraus schließlich Aussagen über die eindeutige typologische Kategorisierbarkeit des Deutschen und über die Bedingtheit von Typologisierungs-Modellen ableiten zu können. Dabei ist das Seminar diachron angelegt, setzt allerdings einen Schwerpunkt in den älteren Sprachstufen. So wird die Entstehung verbaler und nominaler Periphrasen im Alt- und Mittelhochdeutschen (analytisches Perfekt, werden-Futur, würde-Konjunktiv, Entwicklung des obligatorischen Subjektspronomens und Artikels) sowie die mit ihnen verbundenen Grammatikalisierungvorgänge das zentrale Thema sein. Kontrastierend hierzu werden dann gegenläufige Tendenzen zur Synthese untersucht, etwa die Pluralbildung mit Umlaut oder die insbesondere in der Gegenwartssprache zu beobachtende Entwicklung hin zu flektierenden Präpositionen. Prüfungsart: Klausur oder Hausarbeit

  • Kein Zugang 3.01.085 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Oliver Teuber

    Mittwoch: 16:15 - 17:45, wöchentlich (ab 12.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.086 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.086 importiert.

  • Kein Zugang 3.01.087 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Franziska Buchmann

    Thursday: 10:15 - 11:45, weekly (ab 13.04.2023)

    Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.088 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit dem Aufbau von Sätzen im Deutschen. Das Verb steht dabei im Zentrum einer jeden syntaktischen Analyse. Die Verbvalenz und die verschiedenen syntaktischen Verbklassen bilden daher den Ausgangspunkt des Seminars. Daran schließt die Verbflexion an, und zwar im Hinblick auf die syntaktischen Auswirkungen der Verbformen. Danach widmen wir uns den einzelnen Ergänzungsklassen der Verben und unterscheiden zwischen Form (z.B. Präpositionalgruppe, Nominalgruppe, Satz) und Funktion (z.B. Subjekt, direktes Objekt, Präpositionalobjekt). Die nicht-verbregierten Einheiten folgen danach: adverbiale Angaben sowie Attribute innerhalb der Nominalgruppe. In der zugehörigen Übung steht die Vertiefung des bearbeiteten Wissens im Vordergrund. In der Oberflächengrammatik nach Eisenberg werden syntaktische Analysen durch Konstituentenstrukturen graphisch dargestellt. In der Übung werden also "Bäumchen gemalt". Prüfungsart: Portfolio

  • Kein Zugang 3.01.089 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Sebastian Bücking

    Donnerstag: 14:15 - 15:45, wöchentlich (ab 13.04.2023), Ort: A01 0-009
    Termine am Dienstag, 09.05.2023 18:15 - 19:45, Donnerstag, 14.09.2023 14:00 - 16:00, Ort: A01 0-009, A04 4-419

    Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.0891 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert. (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) In Seminar und Übung beschäftigen wir uns mit der strukturellen Analyse von Sätzen aus einer vornehmlich oberflächenorientierten Perspektive. Gegenstand ist dabei das Gegenwartsdeutsche. Wir werden erarbeiten, wie Sätze durch hierarchisierte Konstituenten (z.B. Nomen, Nominalgruppe, Verb, Verbalgruppe) binnenstrukturiert sind, welche Kategorien diese Konstituenten markieren (z.B. Flexionskategorien wie Singular, Dativ, Präteritum sowie Wortkategorien wie z.B. die Valenzbindung einer Nominalgruppe im Akkusativ) und wie sie über syntagmatische bzw. syntaktische Relationen (z.B. Rektion, Kongruenz, Subjekt, Objekt) systematisch aufeinander bezogen werden. Basale Regeln für die lineare Abfolge von Konstituenten werden ebenfalls besprochen. Den theoretischen Rahmen liefert vor allem Eisenberg (2020). Literatur: • Eisenberg, Peter. 2020. Grundriss der deutschen Grammatik. Der Satz. Unter Mitarbeit von Rolf Schöneich, 5., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Berlin: Metzler. Prüfungsart: Klausur

Übung
  • Kein Zugang 3.01.082 - Sprachwandel im Deutschen: Zwischen Synthese und Analyse Lehrende anzeigen
    • Dr. Britta Bußmann

    Donnerstag: 10:15 - 11:45, wöchentlich (ab 13.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.081. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Die Übung gehört zum Seminar "Sprachwandel". In der Übung sollen die Studierenden jene Kenntnisse und Fähigkeiten erproben und festigen, die es ihnen u.a. gestatten, im Rahmen einer Hausarbeit selbständig zum Themenbereich des Seminars zu forschen. Eingeübt werden daher der Umgang mit wissenschaftlichen Texten und die Anwendung von grammatischen Beschreibungskategorien; zudem gibt die Übung Raum für praktische Untersuchungen zum Sprachwandel und stellt verschiedene digitale Textkorpora und Datenbanken vor.

  • Kein Zugang 3.01.086 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Oliver Teuber

    Mittwoch: 18:15 - 19:45, wöchentlich (ab 12.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.085. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Kommentar siehe Seminar

  • Kein Zugang 3.01.088 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Franziska Buchmann

    Donnerstag: 12:15 - 13:45, wöchentlich (ab 13.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.087. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Kommentar siehe Seminar

  • Kein Zugang 3.01.0891 - Syntax Lehrende anzeigen
    • Dr. Sebastian Bücking

    Donnerstag: 16:15 - 17:45, wöchentlich (ab 13.04.2023), Ort: A01 0-009
    Termine am Mittwoch, 10.05.2023 18:15 - 19:45, Ort: A07 0-031

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.089. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. In Seminar und Übung beschäftigen wir uns mit der strukturellen Analyse von Sätzen aus einer vornehmlich oberflächenorientierten Perspektive. Gegenstand ist dabei das Gegenwartsdeutsche. Wir werden erarbeiten, wie Sätze durch hierarchisierte Konstituenten (z.B. Nomen, Nominalgruppe, Verb, Verbalgruppe) binnenstrukturiert sind, welche Kategorien diese Konstituenten markieren (z.B. Flexionskategorien wie Singular, Dativ, Präteritum sowie Wortkategorien wie z.B. die Valenzbindung einer Nominalgruppe im Akkusativ) und wie sie über syntagmatische bzw. syntaktische Relationen (z.B. Rektion, Kongruenz, Subjekt, Objekt) systematisch aufeinander bezogen werden. Basale Regeln für die lineare Abfolge von Konstituenten werden ebenfalls besprochen. Den theoretischen Rahmen liefert vor allem Eisenberg (2020). Literatur: • Eisenberg, Peter. 2020. Grundriss der deutschen Grammatik. Der Satz. Unter Mitarbeit von Rolf Schöneich, 5., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Berlin: Metzler.

Hinweise zum Modul
Teilnahmevoraussetzungen
- Kenntnisse der Grammatik des Deutschen - Kenntnisse der Sprachgeschichte des Deutschen - Vertrautheit mit sprachwissenschaftlichen Methoden
Prüfungszeiten
semesterbegleitend
Prüfungsleistung Modul
1 Hausarbeit oder 1 Referat mit schriftl. Ausarbeitung oder 1 Klausur oder 1 Portfolio (je nach Veranstaltung)
Kompetenzziele
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zur selbstständigen Analyse sprachlicher Daten und zum Erkennen sprachlicher Strukturen, sowohl synchron als auch - je nach Angebot - diachron. Sie üben konkret das Lesen von wissenschaftlichen Texten und lernen Methoden kennen, grammatische Strukturen zu erkennen und zu erarbeiten.