Als Regelschullehrkräfte sind Sie die zentralen Akteure in inklusiven Schulen. Sie gestalten maßgeblich Lernumgebungen und Lernräume, strukturieren Lernprozesse durch differenzierte Lernaufgaben, dokumentieren individuelle Lernfortschritte für Ihre heterogene Lerngruppe, Ihren Kurs oder Ihre Klasse. In Zusammenarbeit mit sonderpädagogischen Lehrkräften entwickeln Sie zusätzliche Strukturhilfen oder individuelles Fördermaterial und arbeiten im Team-Teaching mit Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen in äußerer oder innerer Differenzierung in einzelnen Stunden, Fächern oder im gesamten Unterricht.
Die Haltung und Einstellung zur Inklusion von Regelschullehrkräften beeinflusst den Bildungsprozess maßgeblich. Als Leiterin der Veranstaltung bin ich Direktorin einer inklusiven Gesamtschule in Swisttal bei Bonn und habe 20-jährige Berufserfahrung in Förderschulen sowie inklusiven Schulen in Norwegen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen. Meine tägliche Arbeit überzeugt mich vom Konzept der inklusiven Bildung. Im Seminar bearbeiten wir zentrale Aspekte, welche die Arbeit im inklusiven Unterricht sinnvoll strukturieren und erleichtern wie Classroommanagement, Differenzierung sowie Umgang mit herausforderndem Verhalten.
Ebenfalls im Seminar behandelt werden Aspekte der Lehrergesundheit, Resilienz und Stressmanagement, die für Sie als angehende Regelschullehrkräfte im Allgemeinen und im Speziellen in inklusiven Settings sinnvolle Hilfen geben, damit Sie langfristig Ihrer Arbeit engagiert nachgehen können und dabei gesund bleiben. Themen wie das Leitbild als Lehrkraft sowie die Öffentliche Wahrnehmung von Lehrkräften runden diesen Themenblock ab.
Die Prüfungsleistung in diesem Seminar wird als Einzelleistung erbracht. Dabei stellen Sie ausgewählte Studien zu Inklusion kurz vor (max. 10min). Die Auswahl der Studien erfolgt differenziert nach Ihrem Interesse an Schulform, Altersgruppe, Fachrichtung oder Unterrichtsfach.
Auf Regelschullehrkräfte warten zunehmend große Herausforderungen im Schulalltag. Dazu ist ein fundiertes Wissen über sonderpädagogische Grundlagen elementar, um diese gezielt in der Zusammenarbeit mit den Förderschullehrkräften einsetzen zu können.
Als Förderschullehrerin bin ich an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache tätig und ebenso an einer Grundschule für sonderpädagogische Fragen zuständig. Mir ist es eine Herzensangelegenheit, Studierenden aus meiner praktischen Tätigkeit möglichst intensive Einblicke in den schulischen Alltag der Grundschule durch konkrete Fallbeispiele zu gewähren und sie bestmöglich auf inklusive Beschulungsmöglichkeiten vorzubereiten.
In dem Seminar werden besonders folgende Themenbereiche behandelt:
• Grundlagen zur Inklusion und sonderpädagogische Förderschwerpunkte
• Sprachentwicklung, sprachliche Störungsbilder und Sprachebenen mit Fördermaßnahmen
• Sprachheilpädagogischer Unterricht
• BasU: Verfahren mit Beispiel-Gutachten
• Förderplanung in unterschiedlichen Förderschwerpunkten mit Beispiel-Förderplänen
• Diagnostik und Förderung anhand von eingesetztem Beispiel-Material in der Praxis
Themenwünsche werden gerne angenommen und so weit wie möglich in den Seminarablauf integriert.
Das Seminar bietet eine Einführung in die inklusive Bildung mit einem besonderen Fokus auf praxisnahen Ansätzen zur Differenzierung und Förderung bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in der Primarstufe. Themen umfassen Grundlagenwissen zu Lernprozessen, Individualisierung, Förderplanung, sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und zur Adaption von Unterrichtsmaterialien. Die Prüfungsleistung umfasst ein Kurzreferat (40min, 3 Personen), in dem ausgewählte Themen vertieft und unterschiedliche Methoden erprobt werden.
Ich freue mich auf eine spannende und produktive Zeit!
Das Seminar bietet eine Einführung in die inklusive Bildung mit einem besonderen Fokus auf praxisnahen Ansätzen zur Differenzierung und Förderung bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in der Sekundarstufe. Themen umfassen Grundlagenwissen zu Lernprozessen, Individualisierung, Förderplanung, sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und zur Adaption von Unterrichtsmaterialien. Die Prüfungsleistung umfasst ein Kurzreferat (40min, 3 Personen), in dem ausgewählte Themen vertieft und unterschiedliche Methoden erprobt werden.
Ich freue mich auf eine spannende und produktive Zeit!
Hinweise zum Vorziehen vom Mastermodulen: https://uol.de/fk1/studium/bildungswissenschaftliches-curriculum/organisation-der-module
Further information
Module Capacity: unrestricted
Method of assesment
ab WiSe2021/22: 2 Teilleistungen: 1 Kurztest zur Vorlesung (30 Min) und 1-2 Protokolle, 1-2 Kurzreferate oder 1-2 Übungsaufgaben (in den Seminaren) vor WiSe2021/22: 1 Portfolio (1 - 3 Leistungen)
Learning outcomes/competencies
Ziele des Moduls Das Modul mit sonderpädagogischem Schwerpunkt gibt einen Überblick zum (inter-)nationalen Diskurs, zum politischen und erziehungsphilosophischen Begriff der Inklusion und des bildungspolitischen Auftrags inklusiver Bildung. Es vermittelt Kenntnisse ausgewählter Wissensbestände für die Gestaltung inklusiver Bildung in schulischer Lehre, Erziehung, Diagnostik, Beratung, Schulentwicklung und Kooperation.
Kompetenzen Vermittelt werden Einblicke in Handlungskompetenzen für die Gestaltung von Bildungsprozessen unter den Bedingungen von Beeinträchtigungen und Behinderungen aus sonderpädagogischer Perspektive mit der Reflexion von Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten zur professionellen Gestaltung inklusiver Bildung.