Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
03.06.2023 10:49:27
ger261 - Pragmatik und Soziolinguistik des Deutschen (Veranstaltungsübersicht)
Institut für Germanistik 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2023 Prüfungsleistung
Seminar
  • Eingeschränkter Zugang 3.01.091 - Analyse gesprochener Sprache Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Jörg Peters

    Donnerstag: 14:15 - 15:45, wöchentlich (ab 13.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.092 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.092 importiert. Im Seminar werden grundlegende Kenntnisse sowie praktische Analysefertigkeiten im Bereich der Akustischen Phonetik erworben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Segmentierung des Sprechsignals in Einzellaute sowie der Gruppierung von Lauten zu größeren rhythmischen und melodischen Einheiten, die die Basis der Akzentstruktur und der Intonation bilden. Der Besuch dieser Veranstaltung wird allen empfohlen, die im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine empirische Untersuchung zur gesprochenen Sprache durchführen möchten. Literaturgrundlage: Peters, Jörg (2021). Intonation. Heidelberg: Winter (2. überarb. Aufl.) [KEGLI Bd. 16]. Prüfungsart: Klausur

  • Eingeschränkter Zugang 3.01.093 - Niederdeutschdidaktik Lehrende anzeigen
    • Dr. Franziska Buchmann

    Dienstag: 10:15 - 11:45, wöchentlich (ab 11.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.094 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.094 importiert. Die Regionalsprache Niederdeutsch ist durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt und wird durch gezielte sprachpolitische Maßnahmen unterstützt. Dazu zählt, dass Niederdeutsch als Fremdsprache unterrichtet werden soll. Es soll ein Curriculum entstehen, dass den Anforderungen eines modernen Fremdsprachenunterrichts entspricht: Dazu zählt u.a. die Einbeziehung von Forschungsergebnissen aus dem Zweitspracherwerb, der Lernpsychologie und der Fremdsprachdidaktikforschung. Niederdeutsch weist darüber hinaus gegenüber etablierten Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch einige Besonderheiten auf, die dazu führen, dass der Unterricht angepasst werden muss. Historisch hat sich keine überregionale Standardsprache herausgebildet. Darüber hinaus wird Niederdeutsch nicht in allen Kommunikationssituationen von der Sprechergemeinschaft verwendet; es ist nähesprachlichen Kontexten vorbehalten. Die Sprecher und Sprecherinnen mit einer sehr guten und guten Sprachkompetenz weisen ein hohes Durchschnittsalter auf. In diesem Seminar werden wir das Niederdeutsche unter fremdsprachendidaktischen Aspekten beleuchten: Zunächst wird der rechtliche Status sowie der Gebrauch der Sprache untersucht. Danach erfolgt ein Überblick über die verschiedenen in Niedersachsen gesprochenen Varianten des Niederdeutschen sowie über die historische Entwicklung, die zu einem Ausbleiben der Standardisierung geführt hat. Danach widmen wir uns den 5 Säulen der Fremdsprachdidaktik: den Zweitspracherwerbstheorien, der Lernpsychologie, anderen auf das Individuum bezogene Einflussfaktoren, den aktuellen Methoden und Handlungsschemata des Fremdsprachenunterrichts und schließlich den zu erwerbenden Kompetenzen und den Bildungsstandards. Prüfungsart: Hausarbeit, Referat mit Ausarbeitung

  • Eingeschränkter Zugang 3.01.095 - Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule Lehrende anzeigen
    • Gabriele Diekmann-Dröge

    Freitag: 08:15 - 09:45, wöchentlich (ab 14.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.096 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.096 importiert. In allen norddeutschen Bundesländern wird aktuell die Stellung der Regionalsprache Niederdeutsch und in Niedersachsen zusätzlich der Minderheitensprache Saterfriesisch in der schulischen Bildung gestärkt. Im Mittelpunkt steht dabei meist die sogenannte "Sprachbegegnung", d.h. die Vermittlung von Kenntnissen über historische und vor allem auch aktuelle Funktionen und Bedeutungen der norddeutschen Sprachen neben dem Hochdeutschen. Die Beschäftigung mit niederdeutscher und saterfriesischer Sprache und Literatur zum Beispiel im Deutschunterricht ermöglicht den Schüler*innen unter Anderem Einblicke in Sprachgeschichte und Soziolinguistik des Deutschen. Darüber hinaus wird in den letzten Jahren vor allem in der Grundschule auch der aktive Spracherwerb gefördert, zum Beispiel durch Immersionsunterricht mit Niederdeutsch und Saterfriesisch oder durch die Etablierung des Faches Niederdeutsch im Wahlpflichtbereich der weiterführenden Schulen. In Seminar und Übung werden sprach- und literaturgeschichtliche Grundkenntnisse vermittelt sowie Materialien und Methoden für den Unterricht vorgestellt und erprobt. Prüfungsart: Referat und schriftliche Ausarbeitung oder Hausarbeit

  • Eingeschränkter Zugang 3.01.097 - Dialekte des Hoch- und Niederdeutschen Lehrende anzeigen
    • Stefan Tröster-Mutz

    Freitag: 10:15 - 11:45, wöchentlich (ab 14.04.2023)

    (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/ b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren) Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.098 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.098 importiert. In diesem Seminar sollen die erlernten Grundlagen zur Sprachanalyse auf Dialekte des Hochdeutschen und Niederdeutschen angewandt werden. Dabei dient das Standarddeutsche immer als Vergleichsgröße. Dadurch werden die oberdeutschen und mitteldeutschen Dialekte sowie die des Niederdeutschen kennengelernt, wobei auch die Grenzen Deutschlands verlassen werden können. Weiterhin können wir, je nach Seminarzusammensetzung, auch die eigenständigen Sprachen Saterfriesisch und/oder Nordfriesisch in den Blick nehmen. Auch die Thematisierung von Dialekten im Unterricht und Probleme für Deutschlernende werden Gegenstand einer Sitzung sein. Als Materialgrundlage finden Sie einen Reader unter "Dateien". Als Prüfungsleistung ist die Vorstellung eines Dialekts nach vorgegeben Kriterien vorgesehen. Dieses Referat wird anschließend schriftlich ausgearbeitet.

Übung
  • Kein Zugang 3.01.092 - Analyse gesprochener Sprache Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Jörg Peters

    Donnerstag: 16:15 - 17:45, wöchentlich (ab 13.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.091. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Diese Veranstaltung ergänzt das Seminar „Analyse der gesprochenen Sprache“ durch praktische Übungen mit dem akustischen Analyseprogramm Praat sowie durch Übungen zur Gehörbildung und zur Annotation von Intonationskonturen. Prüfungsart: s. Seminar

  • Kein Zugang 3.01.094 - Niederdeutschdidaktik Lehrende anzeigen
    • Dr. Franziska Buchmann

    Dienstag: 12:15 - 13:45, wöchentlich (ab 11.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.093. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Die Regionalsprache Niederdeutsch ist durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt und wird durch gezielte sprachpolitische Maßnahmen unterstützt. Dazu zählt, dass Niederdeutsch als Fremdsprache unterrichtet werden soll. Es soll ein Curriculum entstehen, dass den Anforderungen eines modernen Fremdsprachenunterrichts entspricht: Dazu zählt u.a. die Einbeziehung von Forschungsergebnissen aus dem Zweitspracherwerb, der Lernpsychologie und der Fremdsprachdidaktikforschung. Niederdeutsch weist darüber hinaus gegenüber etablierten Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch einige Besonderheiten auf, die dazu führen, dass der Unterricht angepasst werden muss. Historisch hat sich keine überregionale Standardsprache herausgebildet. Darüber hinaus wird Niederdeutsch nicht in allen Kommunikationssituationen von der Sprechergemeinschaft verwendet; es ist nähesprachlichen Kontexten vorbehalten. Die Sprecher und Sprecherinnen mit einer sehr guten und guten Sprachkompetenz weisen ein hohes Durchschnittsalter auf. In diesem Seminar werden wir das Niederdeutsche unter fremdsprachendidaktischen Aspekten beleuchten: Zunächst wird der rechtliche Status sowie der Gebrauch der Sprache untersucht. Danach erfolgt ein Überblick über die verschiedenen in Niedersachsen gesprochenen Varianten des Niederdeutschen sowie über die historische Entwicklung, die zu einem Ausbleiben der Standardisierung geführt hat. Danach widmen wir uns den 5 Säulen der Fremdsprachdidaktik: den Zweitspracherwerbstheorien, der Lernpsychologie, anderen auf das Individuum bezogene Einflussfaktoren, den aktuellen Methoden und Handlungsschemata des Fremdsprachenunterrichts und schließlich den zu erwerbenden Kompetenzen und den Bildungsstandards. Die Übung ist aufs engste mit dem Seminar verzahnt, hier werden die Themen des Seminars eigenverantwortlich erarbeitet und präsentiert, ausprobierend angewendet, diskutiert.

  • Kein Zugang 3.01.096 - Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule Lehrende anzeigen
    • Gabriele Diekmann-Dröge

    Freitag: 10:15 - 11:45, wöchentlich (ab 14.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.095. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. Bei der Einbeziehung von sog. "kleinen Sprachen" wie Niederdeutsch oder Saterfriesisch in den Unterricht stellen sich verschiedene Fragen: Mit welchen Materialien kann gearbeitet werden? Gibt es überhaupt geeignete Kinder- und Jugendliteratur in niederdeutscher und saterfriesischer Sprache? Welche Literaturformen eignen sich für eine Behandlung auch im Deutschunterricht? Welche literarischen Muster gibt es? Wer sind die Autor/innen, wie und wo finden sie ihre Leser/innen und wie funktionieren der plattdeutsche und der saterfriesische Buchmarkt? Diesen und anderen Fragen soll im Hinblick auf Unterrichtsmöglichkeiten für verschiedene Schulstufen nachgegangen werden, wobei die eigene praktische Erprobung der Materialien im Mittelpunkt stehen soll.

  • Kein Zugang 3.01.098 - Dialekte des Hoch- und Niederdeutschen Lehrende anzeigen
    • Stefan Tröster-Mutz

    Freitag: 12:15 - 13:45, wöchentlich (ab 14.04.2023)

    Die Übung gehört zum Seminar 3.01.097. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert. In der Übung soll auf mögliche eigene Studien zu Varietäten des Deutschen/Niederdeutschen/Saterfriesischen vorbereitet und es werden eigene kleine Datensammlungen und/oder Auswertungen vorgenommen.

Hinweise zum Modul
Teilnahmevoraussetzungen
- Grundkenntnisse der Grammatik des Deutschen - Vertrautheit mit sprachwissenschaftlichen Methoden
Prüfungszeiten
semesterbegleitend
Prüfungsleistung Modul
1 Hausarbeit oder 1 Referat mit schriftl. Ausarbeitung oder 1 Klausur oder 1 Portfolio (je nach Veranstaltung)
Kompetenzziele
Das Modul soll wichtige sprachwissenschaftliche Fähigkeiten außerhalb der Kerngrammatik vermitteln, unter besonderer Berücksichtigung der gesprochenen Sprache. Hierzu gehören: - die Fähigkeit, die lautliche und prosodische Gestalt von Äußerungen akustisch und auditiv zu analysieren und zu annotieren (unter besonderer Berücksichtigung der Intonation) - die Fähigkeit, situativ und kontextuell eingebettete Äußerungen semantisch und pragmatisch zu analysieren - die Fähigkeit, Gesprächsdaten zu erheben, nach gängigen Standards zu transkribieren und ihre interaktive Organisation zu analysieren - die Fähigkeit, die räumliche, soziale und situative Variation von Sprache zu beschreiben und auf Sprachwandelprozesse zu beziehen